Angriff auf Roter Stern Leipzig
So sieht’s aus: Rauchpulver weiß, 500g PE-Schlauch
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Angriff auf Roter Stern Leipzig
Politik hat im Stadion nichts zu suchen, dass dieser Ausspruch nicht stimmt, beweist eindrucksvoll ein Leipziger Verein mit Namen ” ROTER STERN “, welcher gestern erneutes Ziel eines Angriffes durch ca. 50 Leipziger Hooligans wurde. Schaut man auf deren Webseite, könnte man glauben, es handelt sich lediglich um eine linksextreme Informationsseite, jedoch nicht um eine Fussballseite. Das lockt natürlich, gerade in Leipzig politische motivierte Gegner aus allen Lagern an.
“(…) Viele Fußballfans versuchen durch die Losung ‘Keine Politik im Stadion’ politische Einflüsse jeder Art von sich zu weisen (…)
(…) Wenn es politisch ist, seine Aufmerksamkeit oder sein Hirn am Stadioneingang abzugeben, dann sollten Fans nicht davor zurückschrecken, es reinzuschmuggeln, nur weil der Begriff verteufelt ist.
Es geht nicht darum, den Spaß am Fußball zu verderben. Provokationen und Pöbeleien gehören zum Fußball wie das Salz zur Suppe - ganz klar. Aber das Gefühl dafür, wann eine Suppe versalzen ist, sollten Fans nicht verlieren (…)
(…) Auch das Private ist und wirkt politisch. ‘Football without politics’ ist demnach eine verfängliche Losung, die am besten mit ‘Fußball ohne Nachdenken’ übersetzt werden sollte.”
hier gefunden: http://www.redok.de/content/view/1518/38/
Pressemitteilung:
[...] http://roter-stern-leipzig.de/news499.html
Nach dem unkontrollierten Betreten des Sportplatzes bewaffneten sich die Angreifenden mit Eisenstangen, Steinen und Holzlatten, die auf dem Sportplatz deponiert waren. Dieser Umstand lässt auf einen geplanten Angriff schließen. Für eine vorzeitige Planung der Aktion spricht zusätzlich die Teilnahme von einschlägig bekannten Neonazi-Aktivisten. Die politische Motivation des Angriffes ist durch die Rufe der Angreifer „Scheiß Zecken“ und „Scheiß Rote“ belegt. Mit Anpfiff des Spiels warfen die zum Teil vermummten Personen pyrotechnische Erzeugnisse, Steine und zusätzlich eine Flasche, die mutmaßlich mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt war, in die Reihen der RSL-ZuschauerInnen. Daraufhin kam es zu Jagdszenen, sofort wurden wahllos die Fans des Roten Sterns mit den bereitgestellten Gegenständen angegriffen. Die Fans wichen zurück, wurden aber durch die baulichen Gegebenheiten des Sportplatzes in die Enge gedrängt. Man musste sich bis zum Eintreffen der Polizei selbst schützen und erwehrte sich den Angriffen. Im Zuge der Angriffe wurden drei Personen schwer, und weitere Personen verletzt. Zur Zeit werden die Schwerverletzten in Krankenhäusern behandelt. [...]
Die Polizei sei über den geplanten Angriff im Vorfeld informiert aber nur mit acht bis zehn Beamten vor Ort gewesen. Das bestätigte auch der FSV Brandis: “Das war ja angekündigt worden. Wir haben es der Polizei angekündigt, wurden aber allein gelassen”
hier gefunden:
http://www.ultras.ws/fsv-brandis—roter-stern-leipzig-241009-t6787.html#237857

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