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Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Jan
09

Die alten Herren in der Chefetage des DFB haben wirklich alles dafür getan, damit es wieder aufwärts mit der Gewalt im deutschen Fußball geht. Riesige Polizeiaktionen, verschärftes Pyroverbot, Polizeigewalt, zusätzliche Sondereinheiten (Task-Force), Stadionverbote, Repressionen für Fans, enorme Strafen für Vereine sowie Geisterspiele und Ausschluß aus Wettbewerben haben genau das erreicht, was man immer damit erreicht – Gegengewalt!

Und nicht nur im Osten Deutschlands ist die Gewalt derzeit präsent, nein überall wird nun mehr geprügelt, geprollt und randaliert. Noch nie zuvor war der Hass gegen den Staatsschutz höher, als derzeit. Hier wurden tatsächlich in den letzten Jahren wahre Feindbilder aufgebaut. Der Chef “Falscher Zwanziger” hat bereits resigniert und seinen Rücktritt bekannt gegeben. Wird der Nachfolger an seinem Erfolg festhalten?

Die Nachrichtenagentur DPA hat nun die Vorkommnisse der letzten 6 Monate zusammen gestellt.

30. Juli 2011: Beim DFB-Pokalspiel BFC Dynamo Berlin – 1. FC Kaiserslautern stürmen 250 bis 300 BFC-Hooligans den FCK-Block und prügeln auf gegnerische Anhänger und Polizisten ein. 18 Polizisten werden verletzt, 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) verurteilt Berlin zu zwei «Geisterspielen» in der Oberliga.

27. August: Beim Drittliga-Spiel Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 werden 55 Personen verletzt. Die meisten nach Angaben von Erfurts Präsident Rolf Rombach durch Reizgas der Polizei.

9. September: Bei Ausschreitungen beim Drittliga-Derby VfL Osnabrück – Preußen Münster gibt es 28 Verletzte und 35 Festnahmen. Fünf Polizisten werden schwer verletzt, VfL-Anhänger hatten sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Beide Clubs müssen Geldstrafen bezahlen. Das DFB-Sportgericht verfügt zudem, dass Münster in zwei Auswärtsspielen auf seine Fans verzichten muss.

16. September: In der Zweitliga-Begegnung Eintracht Frankfurt – Hansa Rostock muss die zweite Halbzeit wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Gästeblock verspätet angepfiffen werden. Bei Ausschreitungen nach dem Spiel nimmt die Polizei 24 Fans in Gewahrsam. Rostock muss zwei Auswärtsspiele unter Ausschluss seiner Anhänger austragen und beiden Gegnern jeweils 25 000 Euro für ausgefallene Zuschauereinnahmen bezahlen.

30. September: Christian Hock, Trainer des Regionalligisten Hessen Kassel, berichtet über Morddrohungen gegen ihn via Internet. Im Training ist ein Sicherheitsbeamter vor Ort, die Polizei ermittelt.

25. Oktober: Die DFB-Pokalpartie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden steht wegen des Zündens von bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörpern durch Gäste-Anhänger mehrfach kurz vor dem Abbruch. Bei Krawallen rund um das Stadion werden mehrere Personen verletzt und festgenommen. Dynamo Dresden wird vom DFB für die Saison 2012/13 vom Pokal-Wettbewerb ausgeschlossen.

26. Oktober: Beim Pokalspiel 1. FC Kaiserslautern – Eintracht Frankfurt zünden Lauterer Fans Feuerwerkskörper und greifen einen Ordner an. Auf dem Weg zum Stadion werfen Randalierer mit Flaschen, Böllern und Steinen. Mindestens acht Polizisten werden verletzt.

19. November: Die Zweitliga-Partie Hansa Rostock – FC St. Pauli steht kurz vor dem Abbruch, nachdem im Hamburger Fanblock bengalische Feuer abgebrannt werden. Rostocker Anhänger schießen daraufhin Leuchtraketen in den Gästeblock. Nach Spielschluss gibt es erneut Ausschreitungen. Der FC Hansa wird vom DFB zu einem «Geisterspiel» am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden verurteilt.

6. Januar 2012: Bei einem Hallenturnier in Hamburg prügeln sich rivalisierende Fans des FC St. Pauli, des VfB Lübeck und des Hamburger SV. Die Polizei zählt 90 Verletzte. Der zweite Tag des Turniers wird abgesagt. Die Veranstalter sprechen nach den Ausschreitungen von einem «kriminellen Akt».

Das Jahr 2012 könnte sich durch die EM im Nachbarland Polen zum absoluten Höhepunkt mit gewalttätigen Ausschreitungen entwickeln, denn schon jetzt haben deutsche Hooligans angekündigt, dort mal wieder so richtig Bambule zu machen.

Jan
08

Nach jüngsten Polizeiangaben vom Samstag wurden rund 90 Menschen verletzt. 40 von ihnen, darunter laut Polizei auch Unbeteiligte, erlitten durch den Einsatz von Pfefferspray Augenreizungen, 38 Personen und elf Polizisten wurden bei Ausschreitungen verletzt. Ein Polizist erlitt einen Kieferbruch, ein anderer einen Achillessehnenriss, ein Ordner erlitt eine Schulterluxation. Insgesamt 74 Randalierer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, davon 72 Anhänger des Zweitligisten FC St. Pauli. Zwei Rowdys wurden festgenommen. Rund 300 Polizisten waren im Einsatz.

Aus dem Forum:

An zwei Stellen gab es noch den Versuch von St.Pauli, quer über das Spielfeld an HL ranzukommen. Einmal, kurz nachdem der VIP-Bereich gestürmt wurde und man schon kurz vor dem HL-Block war – da blieb HL im Block stehen und hat nur rumgepöbelt. Und einmal – so ziemlich gegen Ende, als ein sehr gut motivierter St.Pauli-Mob – 200 Leute und vermummt – sich an der von HL schräg gegenüberliegenden Ecke gesammelt hatte. Die Bullen waren in dieser Situation überfordert und St. Pauli war startklar. HL hat das mitbekommen, tritt aber den Rückzug an und verlässt die Halle. Wenn es von den 200 Leuten 150 tatsächlich bis rüber geschafft hätten, wäre das ein sauberes Ding mit Vorteil für HL gewesen, da St.Pauli ja von unten hätte angreifen müssen. Wenn man schon auf dicken Hool macht, ist es etwas lausig, sich da so zu drücken.
http://www.ultras.ws/fc-sankt-pauli—vfb-luebeck-060112-schweinske-cup-t10989-s112.html#557842

Dez
08

Kommentare zur Festnahme von 134 Rostocker Fans

Das war passiert:

Auf dem Weg zum Fußballspiel in Fürth mussten in der Nacht zum Samstag 120 bahnreisende Anhänger des FC Hansa Rostock bereits in Berlin wieder umkehren. Auch 14 Hansa-Anhänger, die in Berlin wohnen und zusteigen wollten, mussten zu Hause bleiben. Massive Rechtsverstöße hatten dazu geführt, dass die Einsatzleitung der Bundespolizei die vorzeitige Heimreise anordnete. Zwei Rostocker klauten auf dem Bahnhofsvorplatz Anhängern des Vereins Hertha BSC deren Fußballschals. Berliner Polizisten nahmen beide Täter fest. Beim Zustieg in den zur Weiterfahrt bereitstehenden Zug drohten die verbliebenen Fans gegenüber Polizeibeamten Ausschreitungen an, sollten ihre zwei “Kameraden” nicht bald freikommen. Außerdem wollten sie noch auf weitere 60 Fans warten, deren Ankunft in Berlin sich aber wegen einer Streckensperrung bei Bernau erheblich verzögerte.

Kommentare:

Typisch für ein gewisses Gebiet in Deutschland (ich nehme das Wort Osten bewusst nicht in den Mund) sich bei allem benachteiligt, verfolgt, etc zu fühlen. Wenn man Kutten abzieht muß man eben damit rechnen angezeigt zu werden und entsprechende Konsequenzen zu spüren. Dass man dann aber 60 Leute dafür wieder in Sippenhaft nimmt und nicht selbst entscheiden lässt, welchen Zug man nimmt ist wieder typisch und somit die Reaktion mit Notbremseziehen durchaus nachvollziehbar. So groß kann die Gefahr dann ja doch nicht gewesen sein, wenn die Leute von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens am Bahnhof bleiben und den ersten Zug zurücknehmen können. Oder sollen das die 134 ingewahrsamnahmen sein?

***

Mein Gott was man hier als ein Schwachsinn lesen muss. Da werden zwei Kutten der Schal geklaut (was ja schon ne bomben Leistung ist), man lässt sich auch noch dummerweise dabei erwischen und erwartet ernsthaft das die Bahn ihren Zug stehen lässt weil noch nicht alle Fans da sind. Sry, das hat nix mit Ost – West zu tun, ist halt einfach nur extrem beschränkt von den Leuten die meinen sie Leben in Ihrer eigenen Traumwelt und können tun und lassen was sie wollen. Regeln gelten für sie nicht, nur für die anderen.

***

Ich glaube hier verwechseln einige, dass es nicht um das Warten auf die anderen Jungs geht, sondern dass man ebenfalls den Zug zum Warten zwingen wollte. Ich weiß, viele verstehen es nicht und können es auch nicht nachvollziehen, aber neben den 120 Fans gibt es auch noch andere Gäste in dem Zug. Ja, und man stelle sich vor, auch diese haben durchaus noch andere Anschlusszüge zu erreichen. Das Warten auf die Festgenommenen und die Nachzügler ist eine feine Sache, aber es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht. Ich war sicher nicht dabei, aber manchmal hilft das Reden mit der DB mehr, als das ziehen der Notbremse. Schließlich war auch die DB daran schuld, dass die anderen 60 Fans zu spät waren. Und es ist nicht unüblich, dass DB Züge dann auch mal warten.

mehr – http://www.ultras.ws/bundespolizei-nimmt-134-rostock-fans-in-gewahrsam-031211-t10838-s24.html

 

Letzte Meldung: Das Ostderby zwischen dem FC Hansa Rostock und der SG Dynamo Dresden wurde vom DFB zu Geisterspiel deklariert!

Nov
24

Veolia kündigt nach den Ausschreitungen beim Spiel FC Hansa Rostock gegen den FC. St.Pauli sein Sponsoren- Engagement!

„Wir sehen derzeit keine Möglichkeit, unser Sponsoring des F.C. Hansa Rostock über die laufende Saison hinaus zu verlängern. Die regelmäßigen Ausschreitungen schädigen nicht nur die Reputation des Vereins, sondern auch die der Sponsoren.“

http://ostfussball.com/fc-hansa-rostock-veolia-steigt-aus-hauptsponsor-aus-1051/

In dem Video sieht man, wie mit Signalmunition in den Gästeblock, der mit rund 2.400 Gästen komplett gefüllt ist, geschossen wird. Resultat dieser Eskalation war eine etwa 10 minütige Pause, in der die Spieler in ihre Kabinen flüchteten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand bei dem Beschuss. Folgenlos bleibt dieser Gewaltausbruch nicht, Strafen werden kommen, weiteres steht jedoch noch nicht fest. Unter Standing Ovations und lautstarkem Beifall wurde die Aktion durch einen Großteil der Rostocker Zuschauer gebilligt.

Zitat aus dem Hansa-Forum: “Endlich kommt dieser Dreck wieder runter von der Brust.”

Nächste Frage: Wann steigt Veolia bei Dynamo Dresden aus? Schon heute könnte ein Sperre durch den DFB im Pokalwettbewerb der nächsten Spielzeit wegen der Ausschreitungen beim Spiel in Frankfurt ausgesprochen werden. Ein spezielle Klausel im Vertrag könnte dem Umweltdienst sogar einen sofortigen Ausstieg bei den Sachsen ermöglichen.

Okt
20

Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!

Auch die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft hat sich gegen die Revolution in Griechenland eingeschossen. Fast kommt der Verdacht auf, dass solche Meldungen bewußt von oben gesteuert werden, um die deutschen Bürger zu beeinflußen. Dabei ist die Rede von Krawallen, Ausschreitungen und Randalierer, welche auf der Straße ihren Unmut gegen die Politiker und auch gegen Europa zum Ausdruck bringen. Ein Generalstreik hat jetzt das ganze Land lahmgelegt und die griechische Regierung möchte heute ein riesiges Sparpaket mit heftigen Einsparungen beschließen. Auch die Spieler des BVB haben das Ausmaß dieser beginnenden Revolution gestern in Piräus mitbekommen.

Hierzulande geht es lediglich nur noch darum, das längst gescheiterte Projekt “Europa” weiterhin zu verteidigen und die deutschen Banken zu schützen, welche sich mit Staatsanleihen verzockt haben. Dafür soll der Steuerzahler wieder einmal mehr aufkommen. Schluß jetzt mit dem Unsinn!

Scheiß auf Europa, scheiß auf die Banken – Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!

Okt
17

Presse:

(…) …Dann stürmten die Babelsberger Fans nach dem Abpfiff den Platz und lieferten sich mit einigen Ordnern einen handfesten Schlagabtausch – Müller verfolgte es fassungslos am Spielfeldrand. Fassungslos wie alle. Für gewalttätige Ausschreitungen sind die Babelsberger Fans nicht bekannt. Die Schuld soll nach mehreren Augenzeugenberichten bei einigen Ordnern vom externen Sicherheitsdienst »Securitas« liegen. Einer von ihnen habe vor dem Fanblock mehrmals ein T-Shirt mit Runenschrift und Tatoos mit Bezug auf den BFC Dynamo präsentiert. Deutliche Provokationen für die überwiegend links orientierten Babelsberger Anhänger, die immer Karl-Liebknecht-Fahnen im Stadion schwenken. Dies rechtfertige dennoch keinen Platzsturm, erklärte ein Mitglied des Fanklubs »Filmstadt Inferno«. Auch nicht die herausfordernden Gesten des Ordners oder die Rempler gegen ein Inferno-Mitglied beim Entfernen des Banners vom Stadionzaun kurz nach Spielende. Nach zwanzig Minuten und dem Eingreifen der Polizei hatte sich die Lage beruhigt. (…)

Verein:

Die Eskalation nach dem Spielende konterkariert alle Bemühungen, das Image des Verein zu verbessern. Verstöße gegen die im Sicherheitskonzept festgehaltenen Regeln für den Ordnungsdienst als auch gegen die Stadionordnung werden wir nicht hinnehmen. Wir werden im Interesse des SVB, seiner Vereinsmitglieder und aller Zuschauer dafür Sorge tragen, daß die Verursacher der Auseinandersetzungen ermittelt und strafrechtlich verfolgt werden.

Potsdam, den 16.10.11
Vorstand & Geschäftsführung

http://www.ultras.ws/babelsberg-vs-bremenii-%28ordner%29-151011-t10574.html

Sep
19

Schwer was los (16.-18.9.)

SC Freiburg gegen VfB Stuttgart: Fans liefern sich Schlägerei
Sie provozieren einander, pöbeln einander an: Lieferten sich der SC Freiburg und der VfB Stuttgart im Badenova-Stadion eine stark umkämpfte Partie, taten es die Fans ihren Mannschaften nach Schlusspfiff nach – was in einer Massenschlägerei gipfelte.

http://www.ultras.ws/sc-freiburg—vfb-stuttgart-160911-t10415.html

Aachen gegen Fürth: Ein Fanbus der Gäste hatte eine Reifenpanne und konnte das Stadiongelände nicht verlassen. Rund 50 Fürther hingen fest. Was offenbar etwa 30 «Fans» der Alemannia nutzten, um eine Schlägerei anzufangen. Als die Polizei eintraf, waren die Aachener allerdings schon über alle Berge. Mit einem größeren Aufgebot an Kräften sicherte die Polizei anschließend die Reparatur an dem Bus und geleitete ihn letztlich kurz nach 19 Uhr bis zur Autobahn.

http://www.ultras.ws/alemannia-aachen—greuther-fuerth-180911-t10431.html

Faithspor – SV Enkenbach: Nachdem der 56-jährige Schiedsrichter kurz nach der Halbzeitpause bereits den dritten Platzverweis gegen das Heimteam aussprach, verließ die Mannschaft von Fatihspor geschlossen den Platz. Der folgende Spielabbruch veranlasste einen bislang unbekannten Zuschauer auf den Platz zu stürmen und den Schiedsrichter nieder zu schlagen. Als er auf dem Boden lag wurde er von dem Angreifer und weiteren Personen mehrfach getreten. Mit Unterstützung des Gästeteams konnte sich der Schiedsrichter in seine Kabine retten. Der Angreifer und annähernd alle Heimspieler hatten beim Eintreffen der Polizei den Sportplatz des ASV Kaiserslautern in der Entersweiler Straße verlassen

http://www.ultras.ws/fatihspor-kaiserslautern—sv-enkenbach-170911-t10426.html

Kaiserslautern – Mainz: Das rheinland-pfälzische Derby zwischen den Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und FSV Mainz 05 (3:1) wurde von Ausschreitungen begleitet. Nach Angaben der Polizei wurden dabei drei Beamte und eine Beamtin sowie drei FSV-Anhänger leicht verletzt. Zudem wurden drei Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen und zehn Strafanzeigen erstattet.

http://www.ultras.ws/1-fc-kaiserslautern—fsv-mainz-05-170911-t10425.html

Hertha / Union: Nach Polizei-Auskunft seien gegen drei Union-Sympathisanten nach deren Rückkehr vom Auswärtsspiel in Duisburg Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden. Zwei Polizisten wurden bei den Übergriffen in der S-Bahn der Linie S7 leicht verletzt. Die Beamten waren mit Fußtritten, Flaschenwürfen und Schlägen angegriffen worden.

http://www.ultras.ws/polizei-einsaetze-vs-hertha–und-union-fans-170911-t10427.html

Frankfurt gegen Rostock: Laut Polizeipressesprecher André Sturmeit hatten Rostocker Fans bereits im Vorfeld des Spiels versucht zwei Polizeiwagen in Brand zu stecken. Während des Spiels hatten Hansa-Fans durch das Abbrennen von Pyrotechnik und Schießen von Leuchtraketen auf das Spielfeld einen Polizeieinsatz im eigenen Fanblock provoziert. Nach Ende der Partie hätten rund 100 Eintracht-Fans versucht, die Rostocker in der Nähe der S-Bahnstation Stadion zu attackieren. Der Polizei habe beide Fanlager trennen können, so Sturmeit. Dabei seien auch Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden. Einige Fans seien auf das Gleisfeld gelangt, hätten Polizisten mit Steinen beworfen. 24 Fans wurden zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam genommen. Mindestens ein Fan wurde bei den Auseinandersetzungen verletzt.

http://www.ultras.ws/eintrach-frankfurt—hansa-rostock-160911-t10413-s8.html

Sep
11

Schwere Ausschreitungen beim Spiel VfL Osnabrück gegen Preußen Münster (1:0) haben den 8. Spieltag der 3. Liga überschattet. Die Bilanz: 23 Verletzte, darunter elf Polizisten. Fünf Beamte erlitten schwere Verbrennungen und Knalltraumata, teilte die Polizei in Osnabrück mit. Vor der Begegnung griffen zunächst Osnabrücker Fans die Polizisten vor dem Stadion an. 29 Menschen wurden festgenommen. In der Arena wurden dann schwere Feuerwerkskörper aus dem Gästeblock in den Spielertunnel geworfen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Einzelheiten über die Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht bekannt.  “Die Täter konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden. Wir wissen auch noch nicht, welche Pyrotechnik dort verwendet wurde”, sagte der Osnabrücker Polizeisprecher Georg Linke.

Der Verein kündigt harte Maßnahmen an: Der Block O, in dem sonst die ehemalige Curva Monasteria steht, wird geschlossen. Dort werden ab sofort und bis auf Widerruf keine Fans mehr stehen dürfen. Zuschauern, die mit Kleidung das Stadion betreten wollen, die als Vermummung genutzt werden kann (Kapuzenpullover, Masken) werden keinen Eintritt mehr erhalten, ebenso werden alkoholisierte Zuschauer ausgeschlossen. Ein weitererer bitterer Einschnitt betrifft das Derby gegen Arminia Bielefeld. Die bereits genehmigte Kapazitätserhöhung auf 18.500 Zuschauer wird nicht in Anspruch genommen.

mehr: http://www.ultras.ws/osnabrueck—muenster-100911-t10380-s8.html

Aug
29

Presse:

Während des Drittliga-Spiels Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Darmstadt 98 ist es am Sonnabend zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Bei der Randale im Steigerwaldstadion gab es insgesamt 28 Verletzte. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben einen Fan im Darmstädter Gästeblock festgenommen. Daraufhin forderten die anderen SV-Anhänger dessen Freilassung. Sie griffen Polizei und Rettungsdienstmitarbeiter mit Tritten und Schlägen an. Außerdem flogen Steine. Dabei wurden fünf DRK-Mitarbeiter, fünf Ordner und 18 Beamte verletzt. Auf die Partie hatten die Krawalle zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Auswirkungen. Nach dem Spiel und der Abreise der Gäste stoppte die Polizei auf der Autobahn A4 noch einen Bus mit Darmstädter Fans und stellte deren Identitäten fest.

Kommentar aus dem Forum:

Achja, während sich hier die Leute einen drauf abwichsen, dass ein Wehener Kind bei der Darmstädter Aufstiegsfeier zwei unbeaufsichtigte Doppelhalter eingesteckt hat, prügelt Darmstadt erst die BFE aus dem Block und nimmt dann direkt Kurs auf die Erfurter Heimkurve. Die 3.Liga macht Spaß, wenn man jede Woche unterschätzt wird. Diese old-school Mentalität scheint bei vielen einfach schon ausgestorben zu sein. Darmstadt vormittags schon mit 100 sehr Guten in Erfurt-City, vom Markt bis zum Hbf kein Gegner (bis auf ein paar Kutten) auszumachen und das trotz großer Gruppe mit Gesängen. Zur Hz. kurzer Zwist zweier Besoffkis, die BFE kommt in den Block, obwohl längst intern geklärt. Bullen verschwinden trotz Aufforderung nicht, werden sogar handgreiflich und deshalb richtig aus dem Block geprügelt. (siehe MDR) Adrenalinstand jetzt am Anschlag, die Wut wird am Zaun Richtung Marathontor ausgelassen, das Scheißding springt aus der Verankerung während die Bullen auf der Straße noch ihre Wunden lecken.
Größerer Mob nutzt die Chance und rennt hinter den Tribünen direkt auf in Richtung Heimkurve, von dort Gegenverkehr, der aber schnell zum erLIEGEN kommt. Bis Bullen hier einschreiten ist schon alles passiert und die Parteien auf dem Rückweg. Hinterher Bullerei ziemlich rachegeil. Darmstädter nehmen die Einladung an und es geht bei den Bussen noch mehrmals mit Flaschen, Fäusten und Knüppeln hin- und her. 38 verletzte Bullen, blau-weiß nur mit Pfeffer-Schäden. Gute Statistik.

http://www.ultras.ws/fc-rot-weiss-erfurt-vs-sv-darmstadt-98-270811-t10297-s8.html

Aug
11

Videos aus den 80iger und 90iger Jahren findet man im Forum von Ultras.ws in einem eigenen Thread: Foren-Übersicht » Chronik der Ausschreitungen » Oldschool Videos

Hier zwei Videos:

Borussenfront | 1988/89 | VfL Bochum – Borussia Dortmund | Platzsturm

1.FC UNION Berlin gegen TÜRKIYEMSPOR – Haß auf den Stadionrängen!

mehr: http://www.ultras.ws/oldschool-videos-t5875-s24.html#496820