Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Jan
10

So viel Hooligans (teilweise mit Stadionverbot) sollen angeblich auf Seiten der Lübecker gegen die Hools von St.Pauli beim Schweinske-Cup angetreten sein. Doch war die Fraktion aus HL und HSV der eigentliche Auslöser der Schlägerein?

Aus dem Forum:

HL nicht zum ersten mal dabei
3 Fahnen weg – 3 x Pauli betroffen
74 Gewahrsam – 72 x Paulianer betroffen
Eure Angriffe und Zerstörungswut werden als Flucht dargestellt,
nicht nur Lübecker haben kassiert (vor den Aufnahmen der Kopftribünen oder warst du nicht dabei  + umfeld Toilette)

Was sagst du eigtl. dazu dass Lübecker/Hamburger einem weiblichen Pauli Fan halfen, als diese von Polizisten angegangen wurde – passt nicht in dein Bild?

An sich eine gute Stellungnahme in der man sich vor die eigenen Fans stellt. Wenn man sich nicht wieder dermaßen als Opfer hinstellen würde und Unwahrheiten publizieren würde um sein Image nicht all zu sehr zu beschädigen. Gutmenschen !

Was wäre der Aufschrei groß wenn es Fotos geben würde bzw. auftauchen von den Aktionen an der Toilette. Und wie rechtfertigt man eigtlich das Werfen von ganzen Gehwegplatten?

hier gefunden – http://www.ultras.ws/fc-st-pauli-t2310-s2216.html

Jan
09

Die alten Herren in der Chefetage des DFB haben wirklich alles dafür getan, damit es wieder aufwärts mit der Gewalt im deutschen Fußball geht. Riesige Polizeiaktionen, verschärftes Pyroverbot, Polizeigewalt, zusätzliche Sondereinheiten (Task-Force), Stadionverbote, Repressionen für Fans, enorme Strafen für Vereine sowie Geisterspiele und Ausschluß aus Wettbewerben haben genau das erreicht, was man immer damit erreicht – Gegengewalt!

Und nicht nur im Osten Deutschlands ist die Gewalt derzeit präsent, nein überall wird nun mehr geprügelt, geprollt und randaliert. Noch nie zuvor war der Hass gegen den Staatsschutz höher, als derzeit. Hier wurden tatsächlich in den letzten Jahren wahre Feindbilder aufgebaut. Der Chef “Falscher Zwanziger” hat bereits resigniert und seinen Rücktritt bekannt gegeben. Wird der Nachfolger an seinem Erfolg festhalten?

Die Nachrichtenagentur DPA hat nun die Vorkommnisse der letzten 6 Monate zusammen gestellt.

30. Juli 2011: Beim DFB-Pokalspiel BFC Dynamo Berlin – 1. FC Kaiserslautern stürmen 250 bis 300 BFC-Hooligans den FCK-Block und prügeln auf gegnerische Anhänger und Polizisten ein. 18 Polizisten werden verletzt, 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) verurteilt Berlin zu zwei «Geisterspielen» in der Oberliga.

27. August: Beim Drittliga-Spiel Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 werden 55 Personen verletzt. Die meisten nach Angaben von Erfurts Präsident Rolf Rombach durch Reizgas der Polizei.

9. September: Bei Ausschreitungen beim Drittliga-Derby VfL Osnabrück – Preußen Münster gibt es 28 Verletzte und 35 Festnahmen. Fünf Polizisten werden schwer verletzt, VfL-Anhänger hatten sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Beide Clubs müssen Geldstrafen bezahlen. Das DFB-Sportgericht verfügt zudem, dass Münster in zwei Auswärtsspielen auf seine Fans verzichten muss.

16. September: In der Zweitliga-Begegnung Eintracht Frankfurt – Hansa Rostock muss die zweite Halbzeit wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Gästeblock verspätet angepfiffen werden. Bei Ausschreitungen nach dem Spiel nimmt die Polizei 24 Fans in Gewahrsam. Rostock muss zwei Auswärtsspiele unter Ausschluss seiner Anhänger austragen und beiden Gegnern jeweils 25 000 Euro für ausgefallene Zuschauereinnahmen bezahlen.

30. September: Christian Hock, Trainer des Regionalligisten Hessen Kassel, berichtet über Morddrohungen gegen ihn via Internet. Im Training ist ein Sicherheitsbeamter vor Ort, die Polizei ermittelt.

25. Oktober: Die DFB-Pokalpartie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden steht wegen des Zündens von bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörpern durch Gäste-Anhänger mehrfach kurz vor dem Abbruch. Bei Krawallen rund um das Stadion werden mehrere Personen verletzt und festgenommen. Dynamo Dresden wird vom DFB für die Saison 2012/13 vom Pokal-Wettbewerb ausgeschlossen.

26. Oktober: Beim Pokalspiel 1. FC Kaiserslautern – Eintracht Frankfurt zünden Lauterer Fans Feuerwerkskörper und greifen einen Ordner an. Auf dem Weg zum Stadion werfen Randalierer mit Flaschen, Böllern und Steinen. Mindestens acht Polizisten werden verletzt.

19. November: Die Zweitliga-Partie Hansa Rostock – FC St. Pauli steht kurz vor dem Abbruch, nachdem im Hamburger Fanblock bengalische Feuer abgebrannt werden. Rostocker Anhänger schießen daraufhin Leuchtraketen in den Gästeblock. Nach Spielschluss gibt es erneut Ausschreitungen. Der FC Hansa wird vom DFB zu einem «Geisterspiel» am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden verurteilt.

6. Januar 2012: Bei einem Hallenturnier in Hamburg prügeln sich rivalisierende Fans des FC St. Pauli, des VfB Lübeck und des Hamburger SV. Die Polizei zählt 90 Verletzte. Der zweite Tag des Turniers wird abgesagt. Die Veranstalter sprechen nach den Ausschreitungen von einem «kriminellen Akt».

Das Jahr 2012 könnte sich durch die EM im Nachbarland Polen zum absoluten Höhepunkt mit gewalttätigen Ausschreitungen entwickeln, denn schon jetzt haben deutsche Hooligans angekündigt, dort mal wieder so richtig Bambule zu machen.

Dez
06

Stellungnahme zu den Vorfällen im Gästeblock mit vielen Verletzten durch den Polizeieinsatz

http://ultra1894.de/index.php?page=news

“05.12.11: Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt

Jedem Fussball-Fan ist bewusst, dass er heutzutage unter Umständen mit einer Strafe zu rechnen hat, wenn er im Stadion Pyrotechnik zündet oder einen Zaun besteigt. Dies sind zwar Dinge, die noch vor ein paar Jahren völlig legitim waren und deshalb zur Fankultur dazu gehören, aber heute leider auf vollkommen übertriebene Weise kriminalisiert werden. Dass aber ein Fußball-Fan deswegen um sein Leben fürchten muss, das ist in der Tat eine neue und erschreckende Dimension und Indiz dafür, was in unserem Land mittlerweile möglich geworden ist.

Als am Samstag zu Beginn des Spiels ein Fan versuchte, den Zaun zu besteigen um dort eine Zaunfahne anzubringen, fingen die “Ordnungskräfte”, die sich vor den Fans postiert hatten, wie auf Kommando und ohne Umschweife an, auf alles und jeden einzuprügeln, der in ihrer Reichweite stand. Der Fan mit der Fahne wurde von drei Ordnern rabiat zu Boden gerissen und am Boden mit Schlägen und Tritten eingedeckt. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich wehrt, wenn er angegriffen wird und somit kam es zu einer Massenschlägerei.

Als wäre diese Eskalation noch nicht schlimm genug gewesen, stürmte eine vermummte und mit Pfefferspray und Schlagstöcken bewaffnete Kampfeinheit der Polizei den Gästeblock und sprühte das Reizgas wahllos jedem ins Gesicht, den sie damit erreichen konnten. Laut Gesetz darf dies eigentlich nur als Mittel zur Abstandshaltung eingesetzt werden und der Einsatz muss mehrfach angedroht werden (§21 UZwG). Diese Androhungen erfolgten natürlich nicht und es war aufgrund der Enge im Stehplatzbereich nicht möglich, sich diesem Einsatz auf irgendeine Weise zu entziehen.

Jetzt kam es zu unglaublichen Szenen, denn die Polizisten steigerten die Brutalität dieser Auseinandersetzung um ein Vielfaches. Jeder, der in ihrem Weg stand, wurde aufs Übelste verprügelt, ohne nur die geringste Abwägung zu treffen, ob diese Person irgendwas verbrochen hatte, oder nicht. Auffällig war hierbei, dass die Beamten keineswegs an einer Lösung oder Beendigung des Konfliktes interessiert waren, im Gegenteil: es war offensichtlich, dass sie Personen verletzten wollten, denn wenn einem Menschen, der am Boden liegt, noch auf den Kopf getreten wird, dient das wohl nur zu einem Zweck: der Verletzung oder gar der versuchten Tötung dieser Person! Es wurden zahlreiche und teilweise verletzte Fans wie erlegte Tiere aus dem Block geschleift. Dieser Einsatz war an Brutalität und Menschenverachtung kaum zu überbieten und steht als Reaktion in absolut keinem Verhältnis zu dem bloßen Besteigen eines Zaunes!

Da die Polizisten allesamt vermummt waren, konnten sich diese der Verfolgung ihrer Straftaten natürlich erfolgreich entziehen und es konnte niemand direkt angezeigt werden. Anders bei den Ordnern, die man aufgrund einer eindeutigen Nummer identifizieren konnte. Hier wurden mittlerweile schon diverse Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet!

Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, schüttete die Polizei erneut frisches Öl ins Feuer, indem sie einige Personen, die den Gästeblock verließen, um sich auf den Toiletten das Reizgas aus den Augen zu waschen, auf wiederum brutalste Weise festnahm. Aus Solidarität zu den Verletzten und damit nicht noch mehr einzelne Leute festgenommen werden konnten, verließ ein Großteil der Ultras den Block. Aufgrund dieser furchtbaren und gegen alle Grundsätze der Humanität verstoßenden Vorkommnisse war es vielen Fans nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu unterstützen.

Da die Polizei ihre Eskalationstaktik auch nach dem Spiel im äußeren Bereich des Gästeblockes fortführte, kam es auch hier zu grauenhaften Jagdszenen, bei denen offenbar einem 12-jähriges Kind einige Knochen gebrochen wurden, weil die Beamten auf alles und jeden einschlugen, der ihnen in die Quere kam. Ein Opfer, welches die Polizei hier offenbar gern in Kauf nahm. Im übrigen verdichtet sich seit Samstag immer mehr der Verdacht, daß dieser Einsatz gewollt und vor allem bewusst herbei geführt wurde. So haben wir beispielsweise die Aussage einer Mutter vorliegen, die vor dem Spiel mit ihrem Kind in den Gästeblock wollte, und von den Ordnern als Antwort bekam, dass das nicht gehen würden, weil in diesem Block heute noch Reizgas eingesetzt wird! Des weiteren gibt es eine Aussage eines an der Prügelei unbeteiligten KSC-Ordners, der darauf hinwies, dass die Ordner eine Auseinandersetzung starten sollten, damit die Kampfeinheit der Polizei einen Grund für einen Einsatz hatte.

Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch die unseres Vereines erregen wird und daß die Verantwortlichen wie der Einsatzleiter der Polizei oder der Chef der Ordnungskräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Im übrigen verhielten sich bis zu dem Zeitpunkt der Eskalation alle KSC-Fans bei der Anfahrt mit dem Zug sowie beim Marsch zum Stadion vorbildlich und es kam zu keinerlei erwähnenswerten Zwischenfällen.

Fast schon kurios ist auch der offizielle Polizeibericht zu diesem Spiel, indem lediglich davon gesprochen wird, dass die beiden Fangruppen erfolgreich voneinander getrennt wurden. Die 85 (!) verletzten KSC-Fans, die der brutale Einsatz zur Folge hatte, werden mit keiner Silbe erwähnt.

Zum Schluss noch etwas zu dem Einsatz von Böllern. Wir Ultras distanzieren uns entschieden von diesen Dingern. Böller sind gefährlich und nicht zu kontrollieren. Egal woher die Böller am Samstag letzten Endes kamen (man konnte nicht feststellen, ob die Böller aus dem Gästebereich oder aus dem Nachbarblock geworfen wurden), wir wollen diese bei uns nicht haben und werden alles in unserer Macht stehende tun, um das in Zukunft (wie bisher auch) zu verhindern.
[Ultra 1894 Karlsruhe"]

mehr – http://www.ultras.ws/eintracht-frankfurt—karlsruher-sc-t10826-s8.html

Nov
23

Aufruf zum Boykott der EM 2012

Es reicht, denn es stinkt gewaltig!

http://bilder.ultras.ws/bild.php/34701,kuckukraine2QADB.jpg

(…) Der Moderne Fussball kommt nächstes Jahr in die Ukraine und das Land putzt sich raus für die Besucher aus ganz Europa. Für sauberen Sport stören offenbar die zigtausenden streunenden Hunde im Land. Meist sind sie friedlich, manchmal aber beissen sie Menschen. Deshalb müssen sie weg. Hunde werden vergiftet und krepieren elendlich. Manchmal dauert es Stunden bis sie tot sind. Zur Vernichtung der Kadaver werden rollende Krematorien eingesetzt. Darin sollen laut Tierschützern auch immer wieder lebende Tiere landen. Andernorts gibt es regelrechte Massengräber. Auch darin wurden Tiere gefunden, die gar nicht tot waren. (…)

http://www.ultras.ws/stop-killing-for-em-2012-t10760.html

Nov
21

Noch immer fassungslos und um Worte ringend werden wir vom deutschen Staat und seiner verlogenen Presselandschaft dazu gezwungen uns zu dem tragischen Vorfall am Samstagabend zu äußern.

Samstagabend gegen 19.30 Uhr, ein Zeitpunkt der das Lebens unseres Freundes und Gruppenmitglieds Andre´ für immer verändern soll. Nach einer unübersichtlichen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Fangruppen am Kölner Hauptbahnhof wird unser Bruder Andre´ durch einen feigen Akt vor einen einfahrenden Regionalexpress auf die Gleise geschubst. Wir sind froh dass er diesen hinterhältigen Angriff überhaupt überlebt hat.

Sicherlich hatte man in Folge dessen mit einem Medienecho gerechnet. Was hier nun aber passiert ist einfach nur beschämend und eine Schande! Da wird ein junger Mann ohne eigenes Verschulden vor einen Zug gestoßen und die deutsche Presselandschaft hat nix besseres zu tun als einen Schwerverletzten so zu stigmatisieren. Von einem gewissen J. Herrmann ganz zu schweigen. Wir sind alle froh, dass unser Freund überhaupt noch lebt und die meisten Überschriften lauten „Arm verloren: Nürnberger Hooligan vor Zug gestoßen“. Was ist nur los in diesem scheiß Land?

Unser Gruppenmitglied Andre´ war weder einer der körperliche Gewalt gesucht hat, noch war er in irgendeiner Weise vorbestraft. Sein viel zitierter „Gewalttäter Sport“ Eintrag stammt von den Vorfällen beim Derby Heimspiel im Februar 2010, wo er einen Freispruch erster Klasse erhielt. Dass mittlerweile selbst der Kölner Oberstaatsanwalt Alf Willwacher dementiert hat, dass es sich bei dem Opfer um einen polizeibekannten Hooligan handelt interessiert nun wahrscheinlich auch keinen mehr. Die Schlagzeilen waren/sind alle gedruckt und ganz Deutschland kann sich am Bild des gewalttätigen Ultra-Hooligans ergötzen. Dass man hierbei ein ganzes Leben und jenes Leben seiner Familie zerstört spielt mittlerweile wohl einfach keine Rolle mehr. Hauptsache die Schlagzeile passt!

Gegen all diese Lügen wird die Nordkurve Nürnberg und besonders unsere Gruppe mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen. Wir werden nicht zulassen dass das Leben unseres Bruders so zerstört wird. Wir werden gemeinsam hinter ihm stehen und alles Menschen Mögliche dazu beitragen dass er in ein normales Leben zurückkehren kann!

Unsere Gedanken sind bei unserem Freund Andre´ und seiner Familie!

Weitere Aktionen und Mitteilungen werden folgen.

Nordkurve Nürnberg – zusammen für Andre´!

http://www.ultras.ws/nuernberg—mainz-%28hbf-koeln%29—und-gt-armamputation-201111-t10755-s48.html

Nov
16

Leseprobe 42Grad Hopping-Fanzine

Auf 76 farbigen Seiten findet man die Ergüsse des Union-Fan Daniel Renatus aus Ostberlin sowie drei weiteren Fußballfreunden, die anhand von Texten und Bildern ihre Eindrücke schildern. Auch der geneigte Kunstliebhaber findet wieder zwei Doppelseiten Graffiti aus und um ausländische Stadien.

Angelesen: (25. August 2011 Panathinaikos Athen 2:1 Maccabi Tel Aviv
Olympiako Athlitiko Kentro Athinon: 15.503)

(…) Zum Beginn der 2. Halbzeit sammelten sich die Kranken von Gate 13, heute unterstützt durch die Jugendgruppe der Ultras Rapid, hinter einem Spruchband. Endlich stieg auch der Capo aufs Podest und schrie in die Runde. Leider machte Maccabi dann das 0:1 und die ersten Sitze wurden seitens der Griechen angezündet. Krass auch, dass aus Richtung Gate13 bestimmt 20 volle Bierdosen und 40 volle Wasserflaschen auf die Ordner geflankt wurden und das fast im Gleichtakt. Auch im Oberrang links über mir drehten die Ersten frei. Non dort wurden ca. 25 Fackeln aufs Spielfeld geworfen und so erneut eine Spielunterbrechung erzeugt. Als die Herren Ordner dann mit Feuerlöschern ausgerüstet in den Oberrang rannten, um einen erneuten Großbrand zu löschen, waren diese die Feuerlöscher schneller wieder los als ihnen lieb war. Die mit Motorradhelmen und Hassmasken vermummten Jungs versprühten die Feuerlöscher dann in Richtung Spielfel und warfen sie dann leer in den Unterrang.

(…) Ganz clever war dann auch die Aktion der Leute, die direkt unter der Anzeigetafel ein Feuerchen legten, das kurzzeitig nicht mehr unter Kontrolle war. Hinter der Geraden, immer noch im Stadion, prügelten sich dann irgendwelche Leute mit den Cops, woraufhin eine satte Wolke Pfeffer in der Luft lag. Die halbe Gerade, inklusive mir, ist dann auch noch in Richtung anderem Tor mit Shirt vor den Atemwegen geflüchtet, um den Gasen zu entfliehen. Als der Schiri abpfiff, ging ein Fußballabend zu Ende, den ich in solcher Form auch noch nicht erlebt hatte.

alles lesen – http://ostfussball.com/42grad-klappe-die-zweite-1044/

Nov
03

SG Dynamo Dresden: Das wars im DFB-Pokal

…vielleicht auch insgesamt, denn sollte sich zusätzlich auch noch der Sponsor verabschieden,  steht der sächsische Verein vor einen finanziellem Scherbenhaufen…

So wird ganz aktuell in den News berichtet:

Dynamo Dresden soll in der kommenden Saison nicht am DFB-Pokal teilnehmen. Das fordert der DFB-Kontrollausschuss und beantragte den Ausschluss der Sachsen für die Saison 2012/13. Der Strafantrag wird beim DFB-Sportgericht eingereicht und ist dem Verein bereits zugestellt worden (…) [Ostfussball.com informierte]

Und zieht sogleich ein Resümee:

Für den Deutschen Fußball Bund (DFB) allerdings, ja eigentlich für den gesamten Profi-Fußball in Deutschland, ist diese Idee, eine Mannschaft wegen ihrer Zuschauer nicht mitspielen zu lassen, fast noch schlimmer. Dieses hilflose Exempel, das durchaus auch andere Vereine hätte treffen können, kommt einer Bankrotterklärung gleich

http://www.ultras.ws/sg-dynamo-dresden-t3817-s5568.html#531292

Nov
02

Im Forum von Ultras.ws findet man zum Thema “Ultra`schafft sich ab?” derzeit eine interessante Diskussion

Nach den verschiedenen Vorfällen in den letzten Wochen durch Pyro, Böller, Krawalle in und um Stadien ist ja die ganze Szene wieder verstärkt im Fokus der Medien und wird ja zu Zeit sehr kritisch gesehen. Forderung nach Versitzplatzung in Stadien oder höhere Eintrittspreise für Steh-/ Fanblöcke sowie ein freiwilliger Verzicht von Vereinen (Dnymo Dresden) auf Karten für Auswärtsspiele. Dazu noch die Spiele, wo keine Gäste-Fans zugelassen werden. Das alles sind klare Tendenzen, dass die Ultra-Szene mit ihrem Selbstverständnis, dass sie sich alles herausnehmen können fast am Ende sind. Wenn das Beispiel von Dynamo mit den Gästekarten Schule macht, dann werden in Zukunft bei so manchem Spiel die Blöcke leerbleiben- und ich kann es sogar nachvollziehen. Ich muss sagen, dass ich mich selber als “ultraorientiert” sehe, nicht mehr zu den ganz jungen gehöre und deshalb mitlerweile manche Dinge teilweise aus einem Blickwinkel sehe. Deshalb gehts mit auch nicht darum gegen ultras zu hetzen, sondern vielmehr mal euer ehrlich Meinung, was ihr glaubt, wie die Blöcke in etwa 5 Jahren aussehen, wenn man sich nicht mal selbst hinterfragt. Noch mögen die Ultras in den meisten Kurven einen großen Einfluss haben. Aber, wie lange geht das noch gut? Spätestens, wenn die “Normalos” begreifen, dass da eine kleiner Gruppe dafür sorgt, dass man nicht mehr zu jedem Spiel fahren kann, wird es Schritt für Schritt zu einer distanzierung in den Kurven kommen. Dann läuft man Gefahr vom König der Kurve zum Feindbild zu werden. Zu Unrecht? ultras sehen sich als das Herz der Kurve- haben sie aber deshalb alle Rechte? Haben sie das Recht dem Fan, der vielleicht ne Kutte trägt und 25 Jahre länger im Stadion steht die Auswärtsspiele- besonders Derbys zu versauen? Langsam begreifen die Leute, die wirklich was im Fußball zu sagen haben, wie sie der Sache Herr werden können. Eben wie angesprochen mit den Maßnahmen, die zwar viele Unbeteiligte treffen, die aber als netten Nebeneffekt die Spaltung der Szenen herbeiführen kann. Viele müssen mal begreifen, dass man doch in wirklichkeit keine große Chance gegen diese Maschinerie hat. Wenn es so weitergeht wie zu Zeit, werden die Verbote immer härter. Die Sanktionen gegen die Vereine sowieso. Bei Risiko-Spielen wird es dann keine Ausnahme mehr sein, dass Gäste-Fans ein komplettes Verbot bekommen und ehe man es sich versieht haben wir solche Zustände wie in England.

Wenn nicht endlich ein Umdenkprozess eingeleitet wird und sich jeder einzelne der sich als Ultras versteht auch mal selbstkritisch hinterfragt.

Gerne laden wir aus aktuellem Anlass möglichst viele Wortmelder dazu ein – http://www.ultras.ws/-und-quotultra-schafft-sich-ab-und-quot-t10655.html

Okt
31

Nach dem Spielende versuchten rund 100 Magdeburger Fans über die Zäune zu den Anhängern des HFC zu gelangen. Die Einsatzkräfte der Polizei verhinderten ein Aufeinandertreffen der Fans. Im weiteren Verlauf wurden aus dem Magdeburger Fanblock Gegenstände wie Sitzschalen und Absperrgitter auf die Polisten geworfen. Aus dem HFC-Block wurden pyrotechnische Gegenstände in Richtung der Kollegen abgefeuert. Mit Pfefferspray brachte die Polizei die aufgebrachten Fans wieder unter Kontrolle.

Beim Fußballderby zwischen dem 1.FC Magdeburg und dem HFC waren am Sonntag mehrere Hundertschaften der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt im Einsatz. Im Vorfeld des Spiels wurde gegen 19 Fans ein Stadionverbot ausgesprochen. Es kam auch zu mehreren Gewahrsamnahmen. Das Spiel selbst verlief allerdings störungsfrei.

mehr: http://www.ultras.ws/magdeburg-vs-halle-301011-t10642-s8.html

Okt
28

Gunter A. Pilz – Scheidenexperte

Prof. Pilz beweist wieder einmal mehr seinen Sachverstand auf dem Gebiet der Fanforschung.

Heute Folge 1312: Was ich alles so in meiner Muschi verstecken kann.

“Sie können kein Stadion der Welt so sicher machen. Die Pyros werden immer ein Thema sein. Es gab schon Fälle, wo Frauen die Fackeln in der Scheide ins Stadion schmuggelten. Wenn Sie das verhindern wollen, müssen Sie bei der Eingangskontrolle überall Körperscanner installieren. Das ist aber unrealistisch, weil die Fanmasse so nicht in einer vernünftigen Zeit kontrolliert werden kann.”

Gunterlein`s Heile Welt unter – http://www.ultras.ws/gunter-a-pilz—vader-abraham-der–fanszene-t7012-s24.html#528675