Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Aug
31

Leverkusen – Dortmund

Presse:

Kurz vor 21 Uhr am Samstag kam es nach dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund zu Fan-Krawallen (wir berichteten). Wie heftig die Krawalle waren, das stellte sich am Montag heraus: Ein Polizist (33), der bei der Schlägerei verfeindeter “Fußball-Fans” im Einsatz war, liegt mit einem Schädelbruch in einer Spezialklinik. Als 25 Leverkusen-Anhänger zu den Dortmundern herübergingen und die Gruppe anfing, sich zu prügeln, seien die sechs Polizisten dazugestoßen. “Plötzlich rotteten sich die 30 Mann zusammen und gingen gemeinsam auf die Einsatzkräfte los”, berichtet Faßbender. Den Beamten sei nichts anderes übriggeblieben, als sich mit Pfefferspray zu wehren und Verstärkung zu rufen.

Kommentar aus dem Forum:

Nach dem Spiel verließ die Leverkusener Szene das Stadion um zurück zum Stadioneck zu gehen. Dabei wurde man von mehreren Polizisten begleitet die nach ca. der Hälfte des Weges anfingen wie vom Blitz getroffen Richtung Leverkusener Kneipe zu sprinten. Levs direkt hinter her weil keiner wusste was genau los war. 200m hinter dem Stadioneck haben die Polizisten aprupt abgestoppt, sich rumgedreht und standen vor ca 100 Levs. Ohne vorwarnung wurde direkt Pfeffer in unfassbaren Mengen eingesetzt welchem sowohl Frauen als auch Kinder, welche sich ebenfalls vom Stadion auf dem Heimweg befanden, zum opfer fielen. Danach wurden Knüppel geschwungen. Die Szenekundigen Beamten sind sofort zum Einsatzleiter um diesen auf die übertriebene härte Aufmerksam zu machen welcher den Szenekundigen Beamten sehr unfreundlich deutlich machte dass sie verschwinden und sich raushalten sollen.
Lev hat sich das nicht gefallen lassen und die Reizgasattacke mit Steinen, Flaschen und Mülltonnen würfen beantwortet. Kurzzeitig ging es richtig kräftig rund und die Lage konnte von den Cops erst unter Kontrolle gebracht werden als ca. 5 min später Verstärkung eintraf. Während die Polizei nun versuchte den Leverkusener Mob am Stadioneck in den Kessel zu nehmen machten sich einige an dem dort abgestellten Einsatzfahrzeug zu schaffen. Ventile wurden gelöst, Reifen aufgestochen und Nummernschilder abgerissen. Beim versuch die Meute einzukesseln haben die Cops auch ganz ungeniert eine ordentliche Ladung Pfeffer in die mit Unbeteiligten vollbesetzte Leverkusener Kneipe gesprüht woraufhin die Stimmung nochmals kurzzeitiger aggressiver wurde da wieder Frauen und Kinder leittragende waren. Lev also wieder mit Schildern und Mülleimern drauf. Danach brachten die Cops die lage unter Kontrolle und schwirrten nach ca 1 stündigem Kessel und ein paar wenigen Festnahmen ab.

mehr: http://www.ultras.ws/leverkusen—dortmund-270811-t10309-s8.html

 

Aug
19

Pyro: Ja, Nein, Ja, Nein

DFB möchte heute die Beibehaltung des Pyrotechnikverbots heimlich beschließen

So berichtet zumindest Spiegel Online: (…) Das Versprechen war eindeutig: Verzichten Fans und Ultras an den ersten drei Spieltagen der aktuellen Bundesliga-Spielzeit auf Pyrotechnik im Stadion, werde man Schritte zur Legalisierung von bengalischen Feuern einleiten. Abgegeben wurde das Versprechen im Frühjahr von Vertretern der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball Bundes (DFB) gegenüber einer Initiative von rund 150 Ultra-Gruppen. (…)

Explizit darüber wollen sich nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen am heutigen Freitag hochrangige Vertreter von DFL und DFB während einer DFB-Versammlung in Frankfurt am Main unterhalten. Dort soll auf der Agenda stehen, wie man die Beibehaltung des Pyrotechnikverbots kommunizieren kann, ohne die Ultra-Gruppen vollauf gegen sich aufzubringen. Zu dieser geheimen Veranstaltung wurden deshalb auch keine Ultras oder deren Vertreter eingeladen.

“Wir werden weiterhin dazu aufrufen, keine Böller oder Leuchtspuren im Stadion abzubrennen. Aber die Bengalos gehören dazu. Sie erzeugen Stimmung und Atmosphäre. Ich gehe davon aus, dass sie nach Ablauf unseres Versprechens auch wieder eingesetzt werden”, so Busse von der “Aktion Pyrotechnik legalisieren”

Und so könnte es bereits heute Abend in den deutschen Stadien eventuell wieder heißen – Feuer frei!

mehr: http://www.ultras.ws/pyrotechnik-legalisieren—emotionen-respektieren-t8650-s352.html#500584

Aug
15

Dass künstliche Vereine wie die TSG Hoffenheim nicht sonderlich beliebt sind, sollte allgemein bekannt sein. Doch jetzt schiesst man den Vogel beim “Hopp-Verein” endgültig ab. Denn kommt nun Kritik aus dem Gästeblock, wird mit einem Störsignal gekontert. So berichtet die BVB-Fanabteilung folgendes:

(…) Kopfzerbrechen bereitet uns jedoch, dass gegen Gesänge des Gästeblocks ein „Störsignal“ über die Lautsprecher eingesetzt wurde. Dieses Störsignal wurde immer dann eingesetzt, wenn aus dem Block heraus kritische Fangesänge gegen das Modell Hoffenheim und den Mäzen Dietmar Hopp angestimmt wurden.

Bei Gesängen gegen die TSG Hoffenheim und gegen Dietmar Hopp wurde der Gästeblock über die Stadionlautsprecher mit einem lauten Piepton beschallt. Dies ist Spielordnung der DFL untersagt, in der Folgendes zu lesen ist: „Die Stadionbeschallung darf vor und nach dem Spiel sowie in der Halbzeitpause uneingeschränkt zum Einsatz gebracht werden. Während des laufenden Spiels darf sie ausschließlich zum Zwecke der Bekanntgabe wesentlicher spielbezogener Informationen für die Stadionbesucher, z.B. Ein- und Auswechslungen, genutzt werden.“ Darüber hinaus entspricht es auch nicht unserer Vorstellung, dass ein Heimverein seine Gästefans bei unbequemen Gesängen „mundtot“ machen kann.

Nachdem am heutigen Tag bereits eine Pressemitteilung der TSG Hoffenheim erschienen ist, in der das Einspielen der Störfrequenzen bestritten wurde, sind wir gespannt auf weitere Reaktionen. (…)

Stellungnahme durch die TSG Hoffenheim

(…) Die TSG 1899 Hoffenheim hat zu keinem Zeitpunkt weder Hochfrequenztöne noch sonstige Beschallungen einzelner Tribünenbereiche im Rahmen des Bundesligaheimspieles gegen Borussia Dortmund über die Beschallungsanlage der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena vorgenommen und wird dies im Übrigen auch unter Verweis auf die DFL Spielordnung und die Grundsätze des Fairplays auch zukünftig nicht tun. (…)

Alles Lüge? Piepton – zu hören ab 4.03 Minute

mehr Infos: http://www.ultras.ws/tsg-1899-hoffenheim-t2605-s2808.html

Aug
08

Köln – Wolfsburg
Ultras und SV’ler trafen sich nach dem Spiel wie üblich hinter der Südkurve. Währenddessen kam es in unmittelbarer Nähe zu einer Boxerei zwischen Kölner und Wolfsburger “Normalos” in der Größenordnung 10 vs 10. Die Kölner Ultras hielten sich komplett aus der Aktion raus, da es auch nicht nötig war sich einzumischen.
http://www.ultras.ws/1-fc-koeln—vfl-wolfsburg-060811-t10191.html

Hertha – FCN
Nach dem Abpfiff des ersten Fußball-Bundesligaspiels der Saison 2011/ 2012 von Hertha BSC im Olympiastadion kam es gegen 21 Uhr im Bereich der Stadionterrassen zu Provokationen der Berliner Fußballfans durch Anhänger der Gästemannschaft Nürnberg. Um eine Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten zu vermeiden, gingen Polizeibeamte dazwischen und beschlagnahmten eine Fahne der Nürnberger. Dabei kam es zu Flaschenwürfen auf Polizisten durch Hertha-Anhänger. Daraufhin setzten die Polizeibeamten auch Pfefferspray ein. Kurz darauf konnten beide Lager getrennt werden. Nachdem die Beamten die Nürnberger Fans zu ihren Bussen an der Heerstraße begleitet hatten, kam es auch aus den Reihen der Gästefans zu Glasflaschenwürfen auf die Polizisten.
http://www.ultras.ws/hertha-bsc—1-fc-nuernberg-060811-t10193.html

Jul
12

Die Rede ist von der 2. Bundesliga, welche bereits an diesem Freitag in die neue Spielzeit startet. Mit von der Partie sind Vereine deren Fans zuletzt immer wieder für Schlagzeilen in den Medien sorgten. (Eintracht Frankfurt, FC Hansa Rostock,SG Dynamo  Dresden, FC Energie Cottbus, Fortuna Düsseldorf, FC St. Pauli, 1. FC Union Berlin, TSV 1860 München)

Die Polizei rechnet in dieser Saison mit den schlimmsten Ausschreitungen und Krawallen bei Spielen in Deutschland seit vielen Jahren:

“Die letzte Fußballsaison war für die Polizei bereits von hohen Belastungen geprägt. Das Gewaltpotenzial hat ein noch nicht gekanntes Ausmaß erreicht”, heißt es. Bei den Einsätzen rund um die Fußballspiele der vergangenen Saison wurden rund 70 Polizisten verletzt. Es gab über 300 Fest- oder Ingewahrsamnahmen. Mehr als 250 Strafanzeigen fertigten Polizisten im Zusammenhang mit Fußballgewalt.

“Dieses Jahr werden vermutlich wegen der Vielzahl der Einsätze diese Zahlen weit überstiegen werden”, heißt es in der Lageeinschätzung. Die Polizei rechnet bei den Risiko- und Sicherheitsspielen mit einem Kräfteansatz von 500 bis 1600 Beamten. In vielen Fällen werden Hundertschaften der Bereitschaftspolizei aus anderen Bundesländern angefordert werden müssen.

“Die Zahl der Sicherheitsspiele wird sich mehr als verdoppeln. Vergangenes Jahr hatten wir lediglich elf solcher Spiele. Das Personal, das wir diese Saison einsetzen müssen, wird woanders fehlen.”, sagt der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Joachim Lenders.

Die Frage nach dem deutschen Randalemeister geht also in eine neue Runde: http://www.ultras.ws/deutscher-randale-meister-2011-the-name-is–t9777.html

Jul
10

Angst vor Halle vs. Frankfurt

Hooligans aus Halle, Leipzig und Frankfurt – wo wird nun gespielt?

Tauziehen um den Austragungsort für das DFB-Pokal-Erstrundenmatch zwischen Sachsen-Anhalts Landescupgewinner Hallescher FC und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt.

Nachdem Dessau-Roßlau die für den 30. Juli (15.30 Uhr) angesetzte und vom DFB nochmals ausdrücklich auf diesen Zeitpunkt festgelegte Partie aus Sicherheitsgründen abgesagt hatte (…), suchen die Saalestädter nun fieberhaft nach einem Ausweichquartier.

Eine Verlegung ist nötig, weil der neue Erdgas Sportpark (ehemals Kurt-Wabbel-Stadion) erst am 21. September (Einweihung gegen den Hamburger SV) fertiggestellt sein wird.

Die naheliegendste Variante, die MDCC-Arena in Magdeburg, ist für den HFC kein Thema. Manager Ralph Kühne: “Damit würden wir uns keinen Gefallen tun. Die Rivalität beider Vereine ist einfach zu groß.”

Erschwerend kommt hinzu, dass Eintracht Frankfurt über eine besonders gewaltbereite Anhänger-Szene verfügt, so dass dann drei problematische Fan-Lager aufeinandertreffen würden. “Deswegen”, so Kühne, “dürfte es in beiderseitigem Interesse liegen, wenn Magdeburg von vornherein ausscheidet.” (…)

Kühne, der mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet (…), favorisiert nun Wolfsburg und Gera, nachdem Leipzig (…) und Meuselwitz (…) durchs Raster gefallen sind (…)

Von einem Armutszeugnis, dass ein solches Highlight wie ein DFB-Pokalspiel nun außer Landes stattfinden muss, wollte er [Verbands-Präsident Werner Georg] allerdings nicht sprechen: “Uns stehen für solche Anlässe einfach zu wenig Stadien zur Verfügung. Außerdem ist das angespannte Verhältnis zwischen Halle und Magdeburg hinreichend bekannt. Ein fader Beigeschmack bleibt natürlich.”

Kritik übte Georg an der Haltung der Verantwortlichen, die sich gegen Dessau auch deswegen aussprachen, weil dort am gleichen Tag ein Motorradtreffen stattfindet: “Die Bandidos kann man absichern, ein Fußballspiel nicht. Unverständlich.”

http://ostfussball.com/der-ostfussball-im-fokus-der-presse-87-896/

Mai
26

Old School: Fussball in den Neunziger

Ein paar Erinnerungen von damals, aufgeschrieben von Usern im Forum von Ultras.ws…

Da gab es dochmal so einen bekloppt-kultigen Opa der in alle 2 Min Takt ein lautes Uerdingen von sich gab. Vielleicht errinnert sich ja noch der ein oder andere von euch an ihm? Und zum Grotifanten der wurde dochmal bei nem Spiel der Krefelder umgetreten …. weiss grade nicht mehr genau ob es gegen Köln oder Düsseldorf (jedenfalls einer der beiden) war?

Braunschweig damals auswärts in Kiel … dürfte so um 1998 rum gewesen sein …. lag ein toter Storch im Gästeblock. Was machen die BTSVer? Packen sich den aufn Zaun und verbrennen ihn …. hat damals gut gestunken auch auf der gegenüberliegenden Tribüne. Und interessiert hat es damals keine Sau! Will nicht wissen was es heute für einen Aufschrei und Skandal geben würde

Damals noch die gute alte Generation an Fans ohne Gutmenschen, Flachpfeiffen und sonstige Arschfigger. Damals waren Gesänge wie Zick Zack Zigeuner Pack oder auch Asylanten rufe so normal wie heute Allez allez allez gedudele. Heute braucht man bloß einmal schwule Dreckssau sagen und sofort wollen die Hippies neben einen am liebsten gleich einen Verein gegen Diskrimienirung gründen.

Ja, als das Wochenendticket noch 15 DM fürs ganze Wochenende gekostet hat, ist jeder mit dem Zug gefahren, der noch nichtmal wußte, wie man Zug schreibt und es “Zuk” buchstabiert hätte. So voll waren die meisten Züge… Einmal Ostern 1995 samtags mit dem Ticket mit zwei weiteren Leuten nach Straßburg gefahren, zum Spiel gegen den FC Nantes. Also für jeden 5 DM. Da war schon die Fahrkarte mit der Straßenbahn von der Grenze zum Stadion fast genausoteuer mit glaube umgerechnet 3DM

Eintrittskarten waren auch noch bezahlbar. Stehplatz ermäßigt meistens so zwischen 5 DM bis vielleicht 9 DM. Heute bekommst du ja noch nichtmal mehr für 9€ eine Vollzahler Stehplatzkarte in der 1.Bundesliga… Da darf man sich schon freuen, wenn die Karte dann 13€ kostet, was man damals für nen Sitzplatz hinter dem Tor z.B. bezahlt hätte (26 DM)… Genauso die Verpflegung im Stadion! Früher ne Bratwurst im Brötchen 2DM und ein Bier / Cola vielleicht 3DM! Passt schon, für nen 5er zusammen okay. Doch heute? Da kostet die Bratwurst doch teilweise schon über 3€!

mehr: http://www.ultras.ws/fussball-in-den-90ern-t9779-s16.html#461623

Mai
24

Der Deutsche Randalemeister ist…

gefunden im Forum von Ultras.ws

http://www.ultras.ws/deutscher-randale-meister-2011-the-name-is-t9777.html

laut einer Statistik nicht die SG Eintracht Frankfurt sondern der FC Energie Cottbus.

Laut einer eigens erstellten “DFB-Randale-Tabelle” der Webseite Santapauli hält der Lausitzer Verein aus Cottbus von allen Profimannschaften der oberen drei Ligen in Deutschland mit gezahlten Strafen in Höhe von 33.500 Euro den sicheren 1. Platz in dieser traurigen Statistik. Auch die SG Dynamo Dresden rangiert ganz weit vorn auf dem 3. Platz und wurde nur noch von Fortuna Düsseldorf getoppt. Also, auch wenn sich die Frankfurter Ultras gerne selber als Deutscher Randale Meister 2011 (siehe Foto) feiern, nach Zahlen bzw. gezahlten Strafen geht dieser negative Titel jedoch ganz klar nach Cottbus.

Dass dabei die TSG Hoffenheim als einziger Verein keine Geldstrafe in der 1. Bundesliga bekommen hat, werden viele Leser sicherlich der Emotionslosigkeit und langweiligen Atmosphäre im dortigen Stadion zuschreiben – doch die angereisten Gästefans waren es dann aber auch oder die Security macht dort einfach einen besonders guten Job. Es darf also gerne spekuliert werden…

http://ostfussball.com/ostfussball-2010-2011-strafen-tabelle-852/

Mai
18

Fürth – Düsseldorf

Nach dem letzten Bundesliga-Spiel der Saison ist ein Polizeibeamter von einem Fan im Fürther Stadion angegriffen worden. Der Tatverdächtige konnte wenig später festgenommen werden. Um ein Aufeinandertreffen beider Fangruppierungen nach dem Abpfiff des Zweitliga-Spiels zu verhindern, waren Absperrungen durch Einsatzkräfte auf dem Spielfeld erforderlich. Aus einer Gruppe von rund 20 Fußballfans der Heimmannschaft heraus ging ein Mann ohne Vorwarnung auf einen eingesetzten Polizeibeamten los. Der Angreifer schlug ihm massiv mit der Hand ins Gesicht. Im Anschluss daran flüchtete er. Der Beamte wurde mittelschwer verletzt und ist derzeit nicht dienstfähig. Im Zuge der Fahndung und nach Auswertung von Videomaterial konnte rund eine Stunde später ein 27-jähriger Tatverdächtiger aus Fürth festgenommen werden. Der alkoholisierte Beschuldigte machte bei einer ersten Vernehmung keine Angaben zur Sache. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung eingeleitet.

http://www.ultras.ws/fuerth—duesseldorf-150511-t9709.html#456504

Apr
13

Die Hoffnung auf einen Rückgang der Fußball-Randale hat sich nicht erfüllt, die Statistik für 2009/2010 vermittelt ein düsteres Bild. Es gibt mehr gewalttätige Fans und mehr Ausschreitungen. Die DFL warnt vor Panik und setzt auf Prävention.

Die Polizei hat nach Angaben der “Neuen Osnabrücker Zeitung” in der vorigen Saison 6043 Strafverfahren gegen Fans der 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga eingeleitet. Zudem registrierte der Jahresbericht 2009/2010 der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) 784 Verletzungen im Zusammenhang mit Spielen der beiden Bundesligen. Die Beamten des Bundes und der Länder leisteten rund 1,76 Millionen Arbeitsstunden zur unmittelbaren Einsatzbewältigung.

Dafür werden die Zuschauer in drei Kategorien A (der friedliche Fan), B (der gewaltbereite/-geneigte Fan) und C (der gewaltsuchende Fan) eingeteilt. Die Summe der “Gewalttäter” (B und C) erhöhte sich um 855 auf 8765 Personen. Das ist ein Anstieg um zehn Prozent, den die ZIS auch auf den wachsenden Einfluss der Ultra-Gruppierungen zurückführt.

Ernüchterndes Fazit

“Eine Trendwende, die einen Rückgang des gewaltbereiten Potenzials in den Anhängerschaften der Vereine der Bundes- bis Regionalligen indizieren würde, ist weiterhin nicht erkennbar”, lautet das eher pessimistische Fazit nach der Auswertung von insgesamt 764 Spielen (Bundesliga, 2. Liga, DFB-Pokal, Nationalmannschaft, Europapokal).

Fast die Hälfte aller Verfahren, die eingeleitet wurden, entfielen auf anlasstypische Gewaltdelikte wie Körperverletzungen, Widerstand, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.

DFL relativiert

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) warnt vor Panikmache und bemüht sich, die Zahlen zu relativieren. “Natürlich ist jeder Verletzter einer zuviel. Allerdings müssen wir die Fakten in aller Sachlichkeit betrachten. 784 verletzte Personen relativieren sich bei jährlich 612 Spielen und knapp 18 Millionen Zuschauern im deutschen Profi-Fußball – auch im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Oktoberfest”, erklärt DFL-Kommunikationschef Christian Pfennig.

Der Anstieg der Einsatzzeiten der Polizei löst unterschiedliche Reaktionen bei den organisierten Beamten aus. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPoIG) fordert die DFL wieder auf, sich an den Einsatzkosten zu beteiligen. “Es wäre angemessen, wenn die DFL eine Sicherheitsgebühr von 50 Millionen Euro bezahlt und den Steuerzahler damit entlastet”, sagt DPoIG-Chef Rainer Wendt der “NOZ”.

GdP gegen Sicherheitsgebühr

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt dieses Ansinnen ab. “Die Forderung nach einer vom Fußball zu zahlenden Sicherheitsgebühr ist die falsche Antwort auf die zunehmende Gewalt rund um den Fußball”, sagt der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut. Die GdP setze vielmehr auf Dialogbereitschaft und die Zusammenarbeit von Polizei, Fußball und Fans.

mehr: http://www.ultras.ws/datei–und-quotgewalttaeter-sport-und-quot-fehlt-rechtsgrundlage-t5450-s40.html#436483