Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mai
16

Düsseldorf – Hertha

Fans aus Düsseldorf stürmen vor dem Abpfiff den Platz, Elfmeterpunkt wird geklaut, Bengalos und Rauchbomben werden gezündet – “Comedy vom Feinsten”, so ein User aus dem Forum.

Darf dieses Spiel eigentlich gewertet werden? Wie hoch wird die Strafe des DFB ausfallen, denn da waren die Ausschreitungen der Dynamos in Frankfurt ein Klacks dagegen. Damals gab es zunächst Ausschluß aus dem Wettbewerb, später dann nur 100.000 Euro Strafe.

http://www.ultras.ws/duesseldorf-gegen-hertha-t11618-s80.html#599556

Mai
10

Pressemeldung: Ein Fan des FC Schalke 04 wurde nach Angaben der Polizei nach dem Bundesligaspiel der Königsblauen bei Werder Bremen (3:2) von mehreren Personen schwer verletzt. Die Polizei sprach von einem “Auswuchs exzessiver Gewalt” und treibt nach eigenen Angaben “die Ermittlungen mit Nachdruck voran”.

Der 43-Jährige wurde nach Polizei-Angaben an der Einmündung Rembertistraße/Rembertiring in Bremen zu Boden geschlagen. Als er am Boden lag, trat ihm ein Täter wohl mit dem Schuh gegen den Hinterkopf. Danach blieb der Mann laut Polizei bewusstlos liegen und musste mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma stationär ins Krankenhaus. Zeugen bezeichneten – so die Polizei – die Täter als “vermutlich Bremer Hooligans”. Die Ermittlungen gegen die Täter führt die Abteilung für Kapitalverbrachen.

mehr – http://www.ultras.ws/bremen-schalke-t11593.html#597257

Mai
08

Wie diese Zeitung berichtet, soll eine Gruppe von Werder-Fans auf dem Heimweg von Gewalttätern aus der Bielefelder Szene angegriffen worden sein. Durch Tritte gegen den Kopf sei der 26-Jährige derart schwer verletzt worden, dass er am Sonntagnachmittag noch immer nicht außer Lebensgefahr war. Das Opfer liegt seit Samstagabend in einem Bielefelder Krankenhaus und wurde bereits notoperiert.

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige, darunter die 20- und 21-Jährigen “Haupttäter” festgenommen. Beide seien schon in der Vergangenheit bei Fußballspielen negativ aufgefallen, schreibt die Zeitung. Gegen beide ist mittlerweile ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Die vier anderen Festgenommenen im Alter zwischen 19 und 20 Jahren befinden sich wieder auf freiem Fuß.

Kommentar aus dem Forum:

Jetzt wird wieder frei drüber diskutiert ob sich Bielefeld vorher irgendwann gezeigt hat oder nicht. Könnt ihr doch garnicht wissen, stand ja schließlich nirgendwo in der Zeitung oder?  Ne’ lebensgefährliche Verletzung kann im Übrigen, wenns ganz dumm läuft, schon durch einen Faustschlag entstehen, dazu müssen nicht 20 Hooligans auf einen drauftreten. Und das die Zeitung auch die letzte Suffkutte als Hooligan bezeichnet sollte wohl auch dem Dümmsten aufgefallen sein. Letztendlich weiß wieder NIEMAND von euch was wirklich abgelaufen ist und alle scheissen sich ein. Schwachmaten!

mehr – http://www.ultras.ws/bielefeld-vs-bremen-%28a%29-050512-t11569-s8.html

Mai
04

Heino Hassler vom Nürnberger Fanprojekt übt Kritik an einem Einsatz von Polizisten gegen Fans des Hamburger SV bei deren Gastspiel in Franken. In seiner Kritik wird auch das Verhalten der Polizei gegenüber Rechtsanwälten, die vor Ort waren kritisiert.

Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme von Heino Hassler:

Stellungnahme von Heino Hassler, Fanprojekt Nürnberg, zum polizeilichen Einsatz nach dem Heimspiel gegen den HSV am 21.04.12

Leider gab es nach dem letzten Heimspiel vs. HSV Probleme am Stadionvorplatz der Nordkurve.

Ohne hier den laufenden Ermittlungen vorgreifen zu wollen, ist es für mich sehr fragwürdig, wieso von polizeilicher Seite immer wieder zum Pfeffersprayeinsatz gegriffen werden muss, selbst wenn – wie hier gegeben – die kritische Situation eigentlich bereinigt und die Fans bereits auf dem Weg zurück ins Stadion waren.

(…)

Bei dieser Aktion wurde u.a. ein Mitarbeiter der Rot-Schwarzen Hilfe (RSH), welcher vor Ort deeskalierend eingreifen wollte, von einem Polizeibeamten mit dem Schlagstock in den Rücken geschlagen und mit Pfefferspray eingedeckt. Als er ca. 20 Minuten später aus der Sanitätsstation entlassen wurde und das Stadion verlassen wollte, wurde er von demselben Beamten, der ihn vorher geschlagen hatte, festgenommen, zur Personalienfeststellung auf die Stadionwache befördert und wegen Widerstand und Körperverletzung angezeigt. Der Betroffene beteuert, nichts derartiges gemacht zu haben.

(…)

mehr  – http://www.ultras.ws/acab—rund-um-die–und-quotstaatsmacht-und-quot-t3587-s2200.html

Mai
02

Diskussion: Lebenslange Stadionverbote

Aus dem Forum:

Da beißt sich leider die Katze in den Schwanz.
Wie ich hier schon öfter geschrieben habe, muss man immer zwei Seiten sehen. Alles andere führt im Endeffekt zu keiner Lösung. Natürlich bin ich gegen jedes einzelne sinnlose Stadionverbot. Aber es gibt eben auch immer wieder Situationen, die man sich definitiv selbst zuschreiben muss, wenn man die Ultraszene mal als Gesamtbild Subkultur betrachtet. Denn die tollen Fans der ganzen Ostvereine, die es sich zum Sport gemacht haben mit Bengalen aufeinander zu werfen, oder auch die Jungs aus Köln, die Steine sehr mögen anscheinend, haben leider eine unglaublich hohe Außenwirkung. Sie geben den Medien Futter, den Bürger gegen den Ultra aufzubringen. Deswegen sind das alles für mich auch irgendwelche Spinner, aber keine Ultras.
Man muss es endlich schaffen, dem Bullenvolk auch mal vernünftig begegnen zu können, Argumente vortragen. Wir werden aber nie zu Wort kommen, wenn es so bleibt wie es aktuell ist.
Ich weiß, es wird wieder einige neunmalkluge Oberultras geben, die meine Worte als “rumheulen” titulieren werden. Macht das ruhig…letztendlich seid ihr aber diejenigen, die diese Kultur kaputt machen.
Okay, mein Post hätte auch knapper ausfallen können. Ich bin aber der Meinung, das gerade das Thema Stadionverbot eines der schlimmsten, wenn nicht das schlimmste Thema ist. Denn wenn ich irgendwann im Stadion stehe und zünde, dafür dann aber ein Stadionverbot für die Ewigkeit kassiere, dann deswegen, weil irgendwelche Vollwichser meinten, mit den Dingern auf andere Menschen werfen zu müssen.

hier gefunden – http://www.ultras.ws/lebenslange-stadionverbote-t11116-s8.html

Apr
30

[...] Im Anschluss an das letzte Heimspiel der Saison des Zweitligisten Eintracht Frankfurt gegen 1860 München (0:2) ist es zu Ausschreitungen gekommen.

Nach dem Abpfiff stürmten die Anhänger der Hessen den Rasen der Frankfurter Arena. Dabei versuchten sich einige gewaltbereite Fans, Zugang zum Gäste-Block zu verschaffen. Zudem folgen Wurfgeschosse in Richtung Polizei und 1860-Fans.

Die Polizei bildete vor den Gäste-Fans eine Blockade und ging teilweise mit Wasserwerfer gegen die Hooligans vor.

[...] | sport1.de | 29. April 2012 |

[...] Es fing mit aufwendigen Choreographien an und endete mit einem Platzsturm: Trotz der Niederlage gegen die Münchner Löwen haben die Fans der Eintracht am Sonntag den Aufstieg ihrer Mannschaft ausgiebig gefeiert.

Nach dem Schlusspfiff gab es für tausende Anhänger von Eintracht Frankfurt kein Halten mehr: Sie stürmten das Spielfeld in der Commerzbank-Arena, stimmten Fangesänge an und schwenkten Fahnen. Durchsagen, den Rasen wieder zu verlassen, blieben unbeachtet. In der Nähe des Gästeblocks kam es auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Allmählich beruhigte sich die Situation aber wieder, laute Musik schallte aus den Boxen. Die Fans feierten ausgelassen und tanzten auf dem Spielfeld [...]

http://www.ultras.ws/eintracht-frankfurt-vs-tsv-1860-muenchen-290412-t11542.html

Apr
26

Aus Protest gegen erhöhte Hotelpreise während der Fußball-Europameisterschaft im Juni in ihrem Land wollen ukrainische Fans ausländischen Besuchern Gratisübernachtungen anbieten.

Das teilte eine Aktionsgruppe in der Stadt Charkow mit, in der die deutsche Elf am 13. Juni auf die Niederlande trifft. «Wir sind eine gastfreundliche Nation und möchten nicht, dass bei den Besuchern der EURO ein falscher Eindruck entsteht», sagte der Sprecher des Bündnisses, Iwan Wartschenko, laut lokalen Medien.

Unter dem Motto «Welcome to Ukraine!» seien Gratisunterkünfte auch in den ukrainischen Austragungsorten Kiew, Donezk und Lwiw (Lemberg) geplant, sagte Wartschenko. Die EM-Touristen sollen im Gästezimmer oder auf dem Sofa in den Wohnungen ukrainischer Fans untergebracht werden. 100 Tage vor EM-Beginn hatten örtliche Medien über explodierende Preise während des Turniers berichtet, das die Ukraine mit Polen veranstaltet. Demnach sollen in Charkow Appartements, die sonst 50 Euro kosten, für rund 2000 Euro pro Nacht erhältlich sein.

Unterdessen werden die Rufe nach einem Boykott aus politscher Sicht immer lauter. Die Menschenrechtsbeauftragte der ukrainischen Regierung hat im Fall Julija Timoschenko Foltervorwürfe gegen die Vollzugsbehörden erhoben. Die Umstände des Transports der inhaftierten Oppositionsführerin in ein Krankenhaus in Charkiw am vergangenen Freitag könnten „als Folter bewertet werden“, teilte die Ombudsfrau Nina Karpatschowa in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung mit. Darin heißt es weiter, ein Vertreter ihrer Institution habe Frau Timoschenko am Dienstagabend unangemeldet besucht und bei ihr Blutergüsse an den Armen sowie „einen Bluterguss von bedeutender Größe“ am Bauch festgestellt.

http://www.ultras.ws/em-2012-polen-ukraine-et-al-t1559-s240.html#592204

Apr
25

Stellungnahme der Ultras Trier

http://insane-ultra.de/

Am vergangenen Samstag machte sich unsere Gruppe gegen 9 Uhr mit einem Doppeldecker auf den Weg nach Wuppertal. Gegen 10.35 erreichten wir den Rastplatz “Schneifel” und wollten an diesem auch unsere erste Pause einlegen. Auf dem Weg aus dem Tankstellengebäude wurde eines unserer Mitglieder durch einen Passanten von hinten tätlich angegriffen und geschubst. Es hatte zuvor keinen Kontakt mit dieser uns nicht bekannten Person gegeben. Scheinbar ging die Person davon aus, dass unser Mitglied sich ohne Begleitung auf dem Rastplatz aufhalte. Dies ermunterte ihn wohl ein weiteres Mal auf unser Mitglied los zu gehen. Als die restlichen Businsassen diesen Angriff erkannten, eilten sie zu Hilfe. Dies überraschte den eigentlichen Angreifer und dessen Begleiter, die auch auf diesem Rastplatz warteten und hinzu eilten. Nach einigen leichten Schubsereien, war diese ganze Angelegenheit auch beendet, da wir es mehr als feige erachteten, dass sich ein ganzer Bus einmischt. Der Passant zeigte sich aber weiterhin sehr aggressiv, provozierte weiterhin mit zahlreichen Gesten und wollte auch körperlich gegen einige unserer Mitglieder vorgehen. Nach und nach beruhigte sich die Lage aber wieder und wir fuhren mit dem Bus weiter in Richtung Wuppertal. Es gab keinen Angriff in den Toilettenanlagen. Keine eingetretenen Toilettentüren und schon gar keinen Angriff auf ein Kind!!! Dies wurde so in den Medien fälschlicherweise aufgeführt. Der tätliche Angriff des irakischen Passanten wurde von Busfahrer sowie den anwesenden Mitgliedern beobachtet. Viel wichtiger ist aber auch, dass die Kameras auf dem Rastplatz sicherlich zur Aufklärung beitragen können. Diese Aufzeichnungen werden hoffentlich den wahren Täter entlarven und zeigen, dass es nie einen Übergriff unsererseits gab. Auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist auszuschließen, liebe Presse und Polizei! Bei dieser Angelegenheit wurde auch kein Kind angegriffen oder gar verletzt, so wie das fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde! Hier wurde ganz offensichtlich die Täter-Opfer Rolle vertauscht und dies wird jetzt in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang gestellt, damit wir “bösen” Ultras wieder einmal als Sündenböcke dastehen. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte oder Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Absicht laut Polizei gesichert sind, wurde der entsprechende Anfangsverdacht an die regionalen und überregionalen Pressevertreter weitergegeben, um somit den schlechten Ruf der Trierer Fußballfans als Krawallmacher mit dem Klischee der Fremdenfeindlichkeit zu versüßen.
http://www.ultras.ws/sv-eintracht-trier-05-t2928-s352.html&highlight=#591825

Apr
23

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Legia Warszawa – Lech Poznan – Brisanzspiel der polnischen Extraklasse – 1548 Gäste aus Poznan, darunter alle Freundschaften von Lech, beim Spiel ca. 27000 Zuschauer. Die Lech Fans sind nach Warschau mit einem Sonderzug gefahren

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Motor Lublin – Pogon Siedlce – 32 Gäste (darunter auch Wisla Pulawy), die ohne Bullenbegleitung nach Lublin gekommen sind. Vor dem Stadion gab es Randale gegen Motor, und rasche Niederlage von Pogon. Alle Gäste wurden festgenommen und blieben ein paar Stunden bei den Bullen.

Zawisza Bydgoszcz – GKS Katowice – ca. 800 Gäste in Bydgoszcz um beim Spiel 768.

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Cracovia Krakow – Widzew Lodz – 557 Gäste am Freitagabend in Krakow

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Podbeskidzie Bielsko Biala – Wisla Krakow – ca. 350 Wisla Fans in Bielsko-Biala. Ein Fan von Wisla hat eine tolle Aktion am Anfang des Spiels gemacht. Er wollte ein Capo von Podbeskidzie sein, deshalb ist er zum “Nest” von Podbeskidzie gegangen und wollte dort für Wisla supporten.

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Pelikan Lowicz – Stomil Olsztyn – 140 Stomil Fans, die von 88 Petrochemia Plock und 2 Polonia Bydgoszcz Fans unterstützt wurden

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Wisla Pulawy – Stal Stalowa Wola – ca. 230 Gäste

Warta Poznan – Ruch Radzionkow – 10 Gäste

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Chrobry Glogow – Elana Torun – 62 Gäste, darunter 7 Ruch Chorzow und 3 Widzew Lodz Fans.

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Bytovia Bytow – Baltyk Gdynia – 50 Baltyk Fans in Bytow

Zaglebie Lubin – GKS Belchatow – ca. 50 Gäste

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MKS Kluczbork – GKS Tychy – 120 Gäste, darunter 4 LKS Lodz Fans.

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Lechia Gdansk – Slask Wroclaw – sehr viele Gäste (schwer zu schätzen) beim Freundschaftspiel in Gdansk, vor und nach dem Spiel gab es dann noch eine große Party

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Apr
19

Polizei Hamburg: Gefahrengebiet

Am kommenden Sonntag findet um 13:30 Uhr im Millerntorstadion das Spiel der 2. Fußballbundesliga FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock statt. Wegen massiver Fanausschreitungen in der Vergangenheit bei den Spielen dieser Fußballklubs hat die Polizei Hamburg dem FC St. Pauli im Vorwege der jetzigen Spielbegegnung per Verfügung untersagt, Karten an den FC Hansa Rostock abzugeben. Der Verein beschritt daraufhin den Rechtsweg bis zum Oberverwaltungsgericht Hamburg, wo die Beschwerde letztlich zurückgewiesen wurde.

Als Reaktion auf das Verbot des Kartenverkaufs an die Gästefans meldete eine Person im Namen der “Fanszene Rostock e.V.” einen Aufzug für den Sonntag von 11:00 bis 13:30 Uhr mit dem Tenor “Gegen polizeiliches Kartenverbot in Fußballstadien!” vom Paul-Nevermann-Platz in die unmittelbare Nähe des Millerntorstadion an. Der Veranstalter rechnet mit 2.000 Teilnehmern. Nach Kooperationsgesprächen bestätigte die Versammlungsbehörde die Anmeldung mit der beschränkenden Auflage einer stationären Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall. Der Anmelder lehnte diese Auflage ab und beschritt daraufhin den Rechtsweg zum Verwaltungsgericht Hamburg. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg steht noch aus.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist bei Aufeinandertreffen von Problemfans dieser beiden Fußballvereine mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Um den Gefahren konsequent begegnen zu können, richtet die Polizei Hamburg am Sonntag, 22.04.2012, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ein “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” ein.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:

Nördliche Begrenzung

Stresemannstraße, Schanzenstraße, Augustenpassage, Schlachthofpassage, Marktstraße, Vor dem Holstentor, Holstenglacis, Bei den Kirchhöfen, U-Bahnhof Feldstraße

Östliche Begrenzung

Jungiusstraße, Gorch-Fock-Wall, Johannes-Brahms-Platz, Holstenwall, Ludwig-Erhard-Straße, Neumeyerstraße, Venusberg, Hafentor, U-Bahnhof St. Pauli

Südliche Begrenzung:

Landungsbrücken (Wassergrenze), St. Pauli Hafenstraße, St. Pauli Fischmarkt, U/S-Bahnhof St. Pauli Landungsbrücken

Westliche Begrenzung:

Pepermölenbek, Kleine Freiheit, Bernstorffstraße, S-Bahnhof Reeperbahn Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge.

In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.