Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mrz
30

Der gemeine RB-Fan ist befreit von großen Emotionen oder Motivationen. Sucht er sich doch meistens einen Wirt, in den er sich setzen kann, um zu wachsen und gedeihen. In Österreich war dieser Wirt der SV Austria Salzburg (in Deutschland der SSV Markranstädt).

Red Bull Fans – Schande für unseren Sport!

http://www.sogenannte-fans.de/index.php?Section=Dies_und_Das&Id=17

Das glücklicherweise zum Beispiel in Salzburg noch nicht alles vom Virus Rinderwahnsinn im Fußball befallen ist, zeigt dieses aktuelle Video recht eindrucksvoll und lässt für Leipzig noch Hoffnung. RB Salzburg ist tot -  es lebe die Austria!

mehr – http://www.ultras.ws/sv-austria-salzburg–t6219-s48.html#581354

Feb
28

Zuschauerzahlen: Damals und Heute

aus dem Forum von Ultras.ws

Ich hätte es lieber wieder wie in den 80ern oder frühen 90ern, wo es kaum Konsumenten gab und der Durchschittsbesuch bei einem Spiel der 1.Bundesliga bei 20.000 Zuschauern lag… Glaube damals waren die richtigen / wirklichen Fans in den deutschen Stadien. Wenn heute 69.000 bei nem Bayern Heimspiel sind, sind davon 50.000 Eventtrottel. Oder 50.000 von den 80.000 bei Borussia Dortmund, 20.000 von den 50.000 bei Mönchengladbach, 60.000 von den 74.000 bei Hertha BSC *g*… So in etwa meine ich das… Lieber hab ich 13.000 Zuschauer bei nem Heimspiel, davon vielleicht 200-2.000 Gäste und keine Eventidition im Stadion. Klar, bei Spitzenspielen oder Derbies kommen immer mehr Leute. Das ist auch gut so! Eben etwas besonderes!

Selbst in der 2.Liga oder 3.Liga sind die Zuschauerzahlen ja expolodiert (mal von diversen Vereinen abgesehen). Heute sind doch Spiele in der 1.Liga vor weniger als 20.000 Zuschauern nicht mehr vorstellbar. Okay, wenn Paderborn und Fürth aufsteigen schon… Okay, geht ja schon allein wegen deren Stadionkapazitäten nicht. Es sei denn, die ziehen nach Bielefeld und Nürnberg um. Genauso wenig wie Spielen in der 2.Liga vor weniger als 1.000 Zuschauern, wie es noch bis Ende der 90er de Fall war. Vor allem bei Wattenscheid, Fortuna Köln, TB Berlin usw. Früher war es ja keine Seltenheit, daß zu einem Abstiegskampfspiel der 2.Liga vielleicht nur 500 bis 1.500 Zuschauer gekommen sind. Ich war bei so vielen Spielen von Fortuna Köln z.B, wo gerade mal 500 oder weniger Zuschauer gegen Lok Leipzig, FSV Zwickau, FC Gütersloh, Hessen Kassel, Darmstadt 98 oder wen auch immer, im Südstadion waren.

Oder wenn ein Verein schon länger als Absteiger feststand, die Saison gelaufen war, nichts mehr nach oben oder unten ging! Der TSV Havelse hat öfters 90/91 vor 150 Zuschauern gespielt. Fortuna Köln vor 500, Darmstadt, Oberhausen, Stuttgarter Kickers, Aschaffenburg usw. Eigentlich konnte so gut wie jeder Verein in der 2.Liga vor ganz wenigen Zuschauern spielen. Egal ob im Norden, Süden, Westen oder Osten! Selbst Hansa Rostock hatte 92/93 teilweise nur 500 Zuschauer! Und Vereine wie Sandhausen und Unterhaching in der 3.Liga spielen jetzt vor 1.500 Zuschauern, wo früher vielleicht 200 gekommen wären…

Finde ich persönlich richtig. Früher mußte man sich so gut wie nie Gedanken machen, mal keine Karten für ein Spiel seines Vereins zu bekommen. In den 80ern kamen selbst zu Köln vs. Düsseldorf oder Leverkusen mal nur 6.000 Zuschauer! Auch sämtliche anderen Vereine hatten Zuschauerzahlen unter 10.000 bei Heimspielen! Ja, auch die Bayern teilweise! Mit solchen Zahlen bei den Spielen bin ich aufgewachsen! Aber heute treibt es mir die Tränen in die Augen, wenn 30.000 Deppen im Stadion sind und dir was von “Ich war schon immer Fan” erzählen.

hier gefunden – http://www.ultras.ws/stammtisch-deutschland-t11231-s11144.html#570510

Feb
10

Remember 10. Februar 2007 – heute vor 5 Jahren in Leipzig

Ein Augenzeugebericht von damals:

(…) Wow. Éin geiler Tag seid langen wieder.
Ich versuche mal die Ereignisse des Nachmittages zusammen zu fassen.

Tatort Stadion:
Erste Halbzeit Gesänge und zur Pause Kümmerling im Casino.
Dann wieder raus, weil Nebelschwaden nach Anpfiff durchs stadion zogen.
Kurz nach Halbzeitpause Sturm auf Zaun Gegengerade zu Gästeblock mit ca. 70 Leuten davon 20 sehr Gute.
Auf Zaun und nur durch massiven Angriff von Pfefferspray durch ****** davon gehindert den Block zu stürmen.
1:0 für die ******
Mich hat es dabei echt schwer verletzt, Flüssigkeit direkt ins Gesicht, beide Augen bekommen.
Vielen Dank an meinen Begleiter der mir den Weg zur VIP Lounge Toilette frei gemacht hat.
Gesicht viertel h gespült, mega Brennen auf Wangen und in den Augen.
Wollte echt nicht aufhören. Mittlerweile füllten sich die WCs mmit Verletzten, ich schätze nur das was ich alleine gesehen habe mind. 15 Mann.
Habe mich dann aufs damen WC verdrückt, weil mHerren WC Waschbecken echt zu voll wurden und habe dann mit Flüssigseife Gesicht gewaschen. danach ging es wieder.

Tatort vorm Stadion nach Spielende:
Mit ca. 300 Mann gesammelt und ohne Überlegen gleich ******wagen angegriffen und demoliert. Kurzes Hin und Her mit ****** ohne zu verlieren.
1:1 unentschieden

Tatort Kreuzung nach Spielende:
Mob gesammelt, wieder rum stehende ******wagen angegriffen und demoliert.
Mob auf Kreuzung gesammelt und dann einen massiven Angriff auf Einsatzfahrzeuge und Beamte gestartet wobei mit Hilfe von Steinen und Latten die herbei geeilten Beamten vom feinsten eingedeckt wurden.
Die standen echt iin ner Ecke bei der Sparkassen und haben sich ne viertel h nur bewerfen lassen.
Ob es da Verletzte gab konnte ich nicht erkennen, ist aber anzunehmen.
Mittlerweile verdunkelten rauchschwaden von angezündeten Müllcontailer die als Barrikaden auf die Straße gezogen wurden sowie Nebelbomben die außer halb des Stadion deponiert waren die Kreuzung.

Dann kam ich zu meinen Schlüsselerlebnis als mich echt ein Zivibulle in grüner Hose, grüner Jacke und schwarzer Weste und ein kleiner Zivi total in schwarz
zu mir kam sich vorstellte als POLIZEI, BITTE MITKOMMEN !
Eh was denkst du denn wem du gegenüber stehst?
Ich meine, ich vermummt, ne Nebelgranate und ein Feuerzeug in der Hand drohend vors Gesicht gehalten …
Ich kam mir vor wie ne schwarze Witwe mit nem Sprengstoffgürtel um!!
Beide umgedreht, ich den einen ein Schlag auf den Hinterkopf und dann unseren Leuten die ****** zu erkennen gegeben.
Folge> Hatz auf die ******> Zick Zack Kaninchenkurs der Zivis mit Purzelbäumen im Laufen.
Eh den ging echt der Arsch, von ca. 15 Mann gejagt.
Dann der große war weg, der schwarze durch Beinstellen gestürtzt und am aufstehen panisch sich umdrehend einmal in die Luft geschossen.
Das ganze spielte sich hinter dem Mob ab, der Steinbeschuss auf die ****** ging unterdessen weiter.
Ich denkke das die ****** echt eine Revanche für den Tränengasangriff erhalten haben.
1:2 fÜr uns !!!

Was im Anschluss folgte waren lose Angriffe auf vorbeifahrende Streifenwagen, Türe auf, Leuchtspur rein, Steine drauf, sich vor Angst in die Hosen scheisende ****** die versucht haben aus dem Stau auszubrechen und über den Bürgersteig mit den Wagen zu flüchten.

Ganz großes Lob an unsere jungen Leute für die das echt heute mal ein mege Erlebniss gewesen sein muß, Grüße und Genesungswünsche an alle Verletzten.

Rechtschreibfehler seien mir verziehen. (…)

http://www.ultras.ws/lok—aue-ii-schwere-ausschreitungen-t824-s24.html

Jan
19

Von vielen Fans und Verantwortlichen eigentlich nur müde belächelt, endete der Fankongress 2012 ohne große Ergebnisse. Leere Säle, Gesprächsstoff ging allmählich aus, kaum Medieninteresse und auch die wichtigen Gesprächspartner fehlten, so in etwa würden wir das öffentliche Bild dieser Veranstaltung beschreiben.

Doch für die Veranstalter soll es dann trotzdem ein voller Erfolg gewesen sein, wie sie jetzt in einer abschließenden Meldung mitteilten.

Der Fankongress war für uns von ProFans als Veranstalter ein voller Erfolg. Wir blicken auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Die Veranstaltungen waren für alle Beteiligten intensiv und fruchtbar. Der Fankongress hat unsere Dialogbereitschaft einmal mehr unter Beweis gestellt. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass diese Dialogbereitschaft auf noch mehr Resonanz bei den zuständigen Entscheidungsträgern trifft. 550 Teilnehmer von über 60 Vereinen auf einem von Fans selbst organisierten und finanzierten Kongress und sachliche Diskussionen zeigen auf, wie differenziert, ernsthaft und reflektiert sich die Fanszene im Jahr 2012 darstellt. Von den Teilnehmern haben wir ein durchweg positives Feedback bekommen. „Dieser Fankongress ist wichtiger als der in Leipzig“, so Thomas Schneider von der DFL. Wir freuen uns, dass der Fankongress 2012 so gut geklappt hat und bedanken uns bei allen Teilnehmern. [Abschlußdokument als PDF]

http://www.ultras.ws/fan-kongress-berlin-januar-2012-t11028-s16.html#561887

Dez
22

Offener Brief

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes,

Wir, Insane Ultra, nehmen in diesem Schreiben noch einmal Stellung zu dem von Ihnen organisierten und von uns viel kritisierten Testspiel am 18. Januar 2012 in Leipzig. Neben uns Insane Ultra, haben sich auch weitere Gruppen und Anhänger wegen diesem geplanten Testspiel kritisch positioniert. So hat auch der Supporters Club Trier, der Dachverband der aktiven Fanszene, sich in einem Schreiben kritisch zu diesem Testspiel geäußert.

Etliche Vereine haben nach den Protesten ihrer jeweiligen Ultragruppen und Fanszenen, ein geplantes Testspiel gegen RB Marketingvereine in Folge abgesagt. So haben auch unter anderem renommierte und traditionsreiche Vereine wie z.B Union Berlin, Hessen Kassel und der Hamburger SV ein Testspiel gegen das Marketingkonstrukt abgesagt und nahmen Rücksicht auf ihre eigenen Fans und Werte wie Ehre und Tradition. Wir stehen also nicht alleine mit unserer Forderung dar, diesen Verein, dem es nur darum geht das Produkt “Red Bull” zu vermarkten, zu boykottieren.
Des Weiteren sehen wir es absolut kritisch an, dass unser Verein im Zuge der Kampagne “Pro Regionalliga Reform” auf der einen Seite für eine starke und traditionsreiche Regionalliga gekämpft hat, aber jetzt ein Testspiel gegen eine Vernichtungsmaschine der Traditionsvereine vereinbart. Sie bieten einer Firma eine Plattform, die den Fußball als Ware und Marketinginstrument betrachtet. Gerade wir als Traditionsverein im Südwesten müssten stolz auf unsere Historie sein und uns nicht mit solchen Vereinen messen. Außerdem muss man sich doch wirklich die Frage stellen, ob die Trainingsbedingen im Osten ein wirklicher Vorteil gegenüber denen, in unserer ältesten Stadt Deutschlands sind, besitzen wir in Trier doch im Vergleich zu den anderen Vereinen sehr gute Trainingsplätze. Außerdem sind die meteorologischen Unterschiede zwischen Leipzig und Trier doch sehr gering.

Ein Projekt wie RB Leipzig ist für uns nicht mehr, als eine überdimensionale PR Maßnahme! Oder glauben Sie wirklich in diesem Fall, dass die Führungsleute und die Macher von Red Bull unbedingt der Bevölkerung aus Leipzig hochklassigen und schönen Fußball bieten wollen? Dann hätte wohl auch ein ganz gewöhnlicher Sponsor gereicht und einen Vertrag bzw. eine Partnerschaft mit einem x-beliebigen Partner eingehen können, was aber im Gegensatz viel weniger Aufmerksamkeit und “Glamour-Effekt” gehabt hätte. Es ist legitim dass unser Fußball heutzutage starke Partner braucht, um Vereine finanziell zu unterstützen und eine positive Entwicklung zu ermöglichen. Aber muss man dafür soweit gehen? Muss man sich dafür zu lebendiger Werbung umwandeln lassen, bei der der Hauptakt, das Fußballspiel, gänzlich in den Hintergrund gerät und nur noch ein schönes Drumherum und Mittel zum Zweck ist. Des Weiteren muss der sportliche Reiz bei so einem Testspiel doch stark angezweifelt werden, da dieser hier alles andere als ersichtlich ist. Ein Team, das Spieler in seinen Reihen hat, die trotz sportlich besseren Angeboten von höherklassigen Vereinen aus der ersten und zweiten Liga, zu einem “langweiligen” 4-Ligisten wechseln und davor wichtige Führungsspieler in der ersten Liga bzw. im Blickfeld vom Bundestrainer waren, werden sich wohl kaum ein Bein bei einem Testspiel gegen unsere Eintracht ausreißen. Der sportliche Ehrgeiz für diese überbezahlten Spieler ist wohl eher gering.

Mit der Vereinbarung dieses Testspiels haben wir es als Verein SV Eintracht Trier 05 leider verpasst, traditions-und seelenlose Klubs, die den Fußball nur das Mittel zum Zweck sehen, um ihre Produkte zu präsentieren und zu vermarkten, ein Strich durch die Rechnung zu machen. Wir haben es leider verpasst mit unserer ruhmreichen Tradition, Vereinen wie RB Leipzig einen Korb zu geben und durch eine weitere Absage an diesen Verein gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen. Union Berlin oder Hessen Kassel, die sicherlich auch auf jeden Cent angewiesen sind, haben es im Gegensatz zu uns geschafft. Somit werden wir einer der wenigen Vereine sein, die ein Testspiel gegen diesen Traditionszerstörer austragen werden.

Wir, Insane Ultra, bitten Sie noch einmal dieses Testspiel mit allen aufgelisteten negativen Facetten zu überdenken und auf die kritischen Worte der eigenen Fans, dem Motor des Vereins, einzugehen!

Insane Ultra

Aug
26

Hooligans Elbflorenz vor Gericht

Eine evidente Zusammenfassung der Ermittlungen, Aussagen und ersten Tage vor Gericht wurde nun auf Ostfussball veröffentlicht. Hauptanklagepunkt ist die Bildung einer kriminellen Vereinigung der Dresdner Hooligans

(…) Fünf Männer stehen seit Mittwoch [24. August] unter anderem wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung vor dem Gericht. Die Gruppierung soll besonders für gewalttätige Randale bei Auswärtsspielen von Dynamo Dresden verantwortlich sein.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, die “Hooligans Elbflorenz” gegründet und zahlreiche Gewalttaten in Zusammenhang mit Fußballspielen von Dynamo Dresden angezettelt zu haben.  Die Gruppierung soll besonders für gewalttätige Randale bei Auswärtsspielen von Dynamo verantwortlich sein. Ein Angeklagter stand bereits im Sommer 2009 als “Organisator” der EM-Krawalle von 2008 vor Gericht und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, die er inzwischen verbüßt hat. Für den Mammut-Prozess sind 30 Verhandlungstage angesetzt. Zum Prozessauftakt wurde die Anklage noch nicht verlesen, weil die Verteidigung einen Befangenheitsantrag gegen die Staatsschutzkammer wegen “unrechtmäßiger Besetzung” gestellt hatte (…) [Prozess gegen '"Hooligans Elbflorenz"' vor dem Landgericht Dresden -> dresden-fernsehen.de, 24. August 2011, 17:03]

(…) Vorrangiges Ziel der Gruppierung sei es allerdings gewesen, sich überwiegend bei Spielen des Fußballclubs Dynamo Dresden mit Hooligans der gegnerischen Vereine zu Schlägereien ohne Regeln zu treffen. Die Prügeleien in den Jahren 2008 und 2009 seien darauf ausgerichtet gewesen, ohne Rücksicht auf die Gesundheit zu kämpfen, sagte [Staatsanwalt] Wagner. Anreise, Kleidung und Auftreten seien detailliert geplant worden.

Unter anderem hätten sich die Mitglieder der “Hooligans Elbflorenz” mit Mitgliedern der Gruppierung “Brigade Nassau 9″» aus dem Raum Frankfurt am Main getroffen. Bei den Auseinandersetzungen soll einer der Gegner zu Boden gestreckt und minutenlang blutend liegend gelassen worden sein. Der Mann habe mehrere Knochenbrüche im Gesicht erlitten, sagte der Staatsanwalt.

Einer der Anwälte erklärte, bei den verabredeten Schlägereien der Hooligans handele es sich nicht um Straftaten. Es sei lediglich eine “ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung”, sagte Rechtsanwalt Rolf Franek. Die Gruppierung sei daher auch keine kriminelle Vereinigung (…)

(…) Auch das Gericht stellte fest, dass einige Punkte der Anklage “hoch problematisch” seien. Ob es sich bei den “Hooligans Elbflorenz” um eine kriminelle Vereinigung handele, müsse im Prozess geprüft werden. Mit dem Tatvorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung bei verabredeten Hooligan-Schlägereien betrete das Gericht Neuland, sagte Richter Lames. Ein Urteil wird kurz vor Weihnachten erwartet. [Dresden - Hooligans schweigen zu Angriffen auf türkische Lokale -> mz-web.de, 24. August 2011, 19:12]

(…) “Der Junge liegt auf der Intensivstation mit Kieferjochbein- und Augenhöhlenbruch.” “Wir hatten auch schon so einen Fall, ist nach zwei Wochen ausgeheilt.” Solche und ähnliche SMS tauschten sich Frankfurter und Dresdner Hooligans im Oktober 2009 nach einer wüsten Schlägerei in hessischen Wildeck-Obersuhl aus. Kurznachrichten von jungen Männern, die ganz selbstverständlich und trocken zertrümmerte Knochen und lebensbedrohliche Verletzungen kommentierten, ohne das eigene Handeln zu hinterfragen oder Reue zu zeigen. Die Dresdner gehörten zu den “Hooligans Elbflorenz” – eine der extremsten und brutalsten Schlägertruppen in ganz Deutschland (…)

Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck von organisierten Schlägereien bei Fußballspielen vorgeworfen, daneben Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung. Dabei bezieht sich die Staatsanwaltschaft auf sieben konkrete Fälle, wobei es bei zwei Schlägereien Schwerverletzte gab und bei einer dritten zumindest der Versuch von gefährlicher Körperverletzung. Alles spielte sich 2009 ab.

Zwei verabredete Prügelorgien, im Mai 2009 mit gewaltbereiten Fans vom Fußballclub Erzgebirge Aue sowie im August des selben Jahres mit Hooligans des FC Nürnberg, konnten durch die Polizeipräsenz verhindert werden. Zwei weitere angekündigte Aufmärsche von verfeindeten Hooligans im September 2009 verliefen ebenfalls im Sande. So hatten sich die Dresdner Schläger in Tschechien mit russischen Hooligans prügeln wollen. Eine Auseinandersetzung Anfang November 2009 in Jena forderte einen Verletzten, eine weitere Schlägerei mit Radikalen von Lok Leipzig verlief dagegen “relativ” unblutig. Und dann bleibt noch die Begegnung der Frankfurter Hooligans “Brigade Nassau 96″ mit den Schlägern aus Elbflorenz im Oktober, die beinahe ein Leben kostete. Gerade die dort im Nachgang verschickten SMS bezeugten, dass die Hooligan-Gruppen bewusst und willig aufeinander losgeschlagen hatten (…)

Nach Aussage der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den “Hooligans Elbflorenz” um eine straff und regelrecht militärisch durchorganisierte Gruppierung. Ihr Ziel sei es, gemeinsam schwere Straftaten zu begehen, die sich nicht mehr nur auf das Umfeld von Fußballspielen konzentrieren (…) [Landgericht Dresden verhandelt über "Hooligans Elbflorenz" -> dnn-online.de, 25. August 2011, 10:28]

(…) Der übergeordnete Zweck der Gruppierung soll darin bestanden haben, “erprobtes Personal” für die legalen Sicherheitsdienste des Rädelsführers der Vereinigung zu rekrutieren.

Dieser Chef ist laut Anklage ein 35-jähriger Versicherungsmakler aus Pirna, verheiratet, ein Kind (…) Die Anklage wirft ihm zudem vor, versucht zu haben, im Raum Löbau ein Sicherheitsunternehmen mit seinen Leuten “abzulösen”. Neben dem Rädelsführer sitzt sein mutmaßlicher Stellvertreter, ein 34-jähriger Dresdner (…) Die beiden führten auch die Untergruppe der “Althools” an, so Wagner.

Die Jüngeren – “Jungsturm” genannt – wurden vom Mitangeklagten Willi K. (24) geführt. Als einziger hat er bereits zweieinhalb Jahren wegen schweren Landfriedensbruchs gesessen und ist erst seit Juni wieder auf freiem Fuß. In seinem ersten Prozess im März 2009 hatte er gestanden, zu Überfällen auf vier Dönerläden in der Neustadt aufgerufen zu haben (…)

Die Verteidiger bestreiten, dass sich ihre Mandanten schuldig gemacht haben. Der Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung sei eine “strafprozessuale Wundertüte”, die Ermittlern etwa Telefonüberwachungen erlaube. Schlägereien unter Hooligans seien aber nicht strafbar, da die gegnerischen Gruppen einvernehmlich gehandelt hätten. “Allein im Boxsport hat es seit 1990 rund 180 Tote gegeben”, sagt Willi K.s Anwalt Rolf Franek.

Für den Prozess sind bis Ende des Jahres 31 Verhandlungstage vorgesehen. Das zeigt, dass das Gericht vor einer aufwendigen Beweisaufnahme steht. Die Frage ist tatsächlich, was da einmal herauskommen kann. Als die Verfahren nach einer Großrazzia Ende 2009 bekannt wurden, klangen die Vorwürfe weit gravierender. Zurzeit laufen noch Ermittlungsverfahren gegen 24 weitere Beschuldigte der “Hooligans Elbflorenz”. [Hooligan-Maskerade vor Gericht -> Sächsische Zeitung (Print-Ausgabe), 25. August 2011]

hier gefunden: Ostfussball.com

Aug
25

Red Bull-Ultras wollen Vergeltung!?

Das klingt ja schon fast nach einem Gewaltaufruf gegen Spieler und Anhänger des VfB Lübeck, was da auf der Webseite dieser “Kommerz mit Herz – Ultras” mit Namen LE Bulls zu finden ist…

(…) Elf Monate ist es her, da riss unsere Siegesserie an der Lohmühle und es folgte ein unbeständiges Auf und Ab. Auch ist es in Lübeck gewesen, dass RB-Fans Fanutensilien abgenommen und unsere Spieler bespuckt wurden. Es ist Zeit für die Revanche! Am Sonntag, dem 11. September wollen wir die Besitzstände des 12. Jahrhunderts wiederherstellen und Lübeck wieder in sächsische Hand bringen. Wir erobern die Lohmühle und brauchen dafür jede Stimme. (…) so berichtet Ostfussball.com

Bisher waren wir eigentlich der Meinung, es handelt sich bei dieser Krabbelgruppe zwar um etwas minderbemittelte Leipziger Kinder, jedoch bisher immer friedlich in Erscheinung getreten. Sollte sich etwa nach zuletzt rassistischen Vorkommnissen beim Spiel gegen den HSV II das Bild des bösen Hooligan bei RB Leipzig nun aber doch durchsetzen? Da wurden farbige Spieler der Hamburger Mannschaft gar lautstark als Juden im Stadion beschimpft! “Es kann nicht sein, dass jemand in unserem Block ungestraft derartige Dinge ablässt. Irgendwie grotesk, wenn in der Mitte des Blockes alles nach “Bunter Kurve” ausschaut und ein wenig daneben “Juden-…” propagiert wird.” rb-fans.de

Fake oder schon bald Wirklichkeit?

Oder sind das einfach nur nervöse Reaktionen auf die schlechten Meldungen aus der Konzernleitung in Fuschl. “Der österreichische Getränkehersteller konnte mit seiner eigenen Cola in den USA nicht abheben. Der Konzern zieht nun seine „Simply Cola“ aus dem Geburtsland der braunen Brause zurück.” – Wir wissen es nicht, sind aber schon auf den eindrucksvollen Auswärtsmob der Leipziger Ultras (Hooligans) in Lübeck gespannt, die dort die Lohmühle “wieder in sächsische Hand” nehmen werden…

mehr: http://www.ultras.ws/rasenballsport-leipzig-t6307-s1232.html#503341

Aug
22

Presse:

[...] Anhänger des FC Erzgebirge Aue haben sich [...] vor dem Fußball-Zweitligaspiel in Braunschweig eine Auseinandersetzung mit Polizisten geliefert. Die Polizei schickte sie mit dem nächsten Zug wieder nach Hause.

Auf dem Braunschweiger Bahnhof seien 20 in einem Zug angereiste so genannte Fans nach dem Aussteigen sofort renitent gewesen, hätten die Beamten angegriffen und Feuerwerkskörper gezündet, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Die nach Polizeiangaben zum Teil erheblich angetrunkenen Anhänger durften den Bahnhof gar nicht erst verlassen und mussten im nächsten verfügbaren Zug unter Polizeibegleitung die Heimreise ins Erzgebirge antreten [...]

Kommentar aus dem Forum:

Also ich war mittendrin als Fahrgast und ein Polizist hat mich in die Fans gedrängt, obwohl ich sagte das ich kein Fan bin. Ich bin von Leipzig mit denen gefahren, sie durften überall frei rum laufen, aber es lag Spannung in der Luft nachdem ein Beamter ein Fan mit Gehbehinderung als Krüppel beleidigt hat. Also ging ich mit den Fans duch den Tunnel und ich sah wie die Polizei die 70 Mann von hinten schubste,  einer wurde dann zu Boden geschmissen und dann ging es ja richtig los. 4 Fans schrien was soll das ihr Affen die ganze Zeit war Ruhe und das kann ich bestätigen. Nun ja auf jeden Fall kam dann der Einsatzleiter mit Megafon von draußen, rief er damit Zugriff obwohl er nix wusste was hinten los war. Es wurden auf Kinder ältere draufgegangen, Tränengas, Pfefferspray das komplette Programm. Nun war dann Ruhe und alle wollten an die Luft, aber wir kamen erst 10 Min später raus. Da kam dann der Einsatzleiter Niedersachsens und sagte ihr seit eine Gefährdung der Öffentlichkeit, ihr seit in Gewahrsam gleich gibt es eine Identitätsfeststellung und dann geht es in den Osten zurück. Nach ein paar Minuten kam er wieder und sagte wenn ihr 10 Minuten ruhig seit dann dürft ihr gehn nach Absprache der Zivilstreife, weil wir uns gut benommen hatten. Nun ja es war ruhig alle saßen auf dem Boden und haben gewartet. Aber dann das Unfassbare – Sie durften nicht – die Busse fuhren weg. Ich kann euch sagen das es im Tunnel kein Rauch oder Flaschen Wurf gab. Ich denke es war einfach der falsche Tag als Ostverein und dann noch mit einen überschaubaren Anhang. Nun ja dann kam die Personfestellung,  ich musste als fast letztes hin und da fiehl denen das garnicht auf, dass ich kein Auefan war. Also Fazit ich denke es war eine Provokation von Polizei.  3 Fans sind dann sauer geworden und gut ist. Ich bin auf jedenfall froh das da nicht mehr passiert ist.

http://www.ultras.ws/eintracht-braunschweig—fc-erzgebirge-aue-200811-t10252-s16.html

 

Jul
10

Angst vor Halle vs. Frankfurt

Hooligans aus Halle, Leipzig und Frankfurt – wo wird nun gespielt?

Tauziehen um den Austragungsort für das DFB-Pokal-Erstrundenmatch zwischen Sachsen-Anhalts Landescupgewinner Hallescher FC und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt.

Nachdem Dessau-Roßlau die für den 30. Juli (15.30 Uhr) angesetzte und vom DFB nochmals ausdrücklich auf diesen Zeitpunkt festgelegte Partie aus Sicherheitsgründen abgesagt hatte (…), suchen die Saalestädter nun fieberhaft nach einem Ausweichquartier.

Eine Verlegung ist nötig, weil der neue Erdgas Sportpark (ehemals Kurt-Wabbel-Stadion) erst am 21. September (Einweihung gegen den Hamburger SV) fertiggestellt sein wird.

Die naheliegendste Variante, die MDCC-Arena in Magdeburg, ist für den HFC kein Thema. Manager Ralph Kühne: “Damit würden wir uns keinen Gefallen tun. Die Rivalität beider Vereine ist einfach zu groß.”

Erschwerend kommt hinzu, dass Eintracht Frankfurt über eine besonders gewaltbereite Anhänger-Szene verfügt, so dass dann drei problematische Fan-Lager aufeinandertreffen würden. “Deswegen”, so Kühne, “dürfte es in beiderseitigem Interesse liegen, wenn Magdeburg von vornherein ausscheidet.” (…)

Kühne, der mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet (…), favorisiert nun Wolfsburg und Gera, nachdem Leipzig (…) und Meuselwitz (…) durchs Raster gefallen sind (…)

Von einem Armutszeugnis, dass ein solches Highlight wie ein DFB-Pokalspiel nun außer Landes stattfinden muss, wollte er [Verbands-Präsident Werner Georg] allerdings nicht sprechen: “Uns stehen für solche Anlässe einfach zu wenig Stadien zur Verfügung. Außerdem ist das angespannte Verhältnis zwischen Halle und Magdeburg hinreichend bekannt. Ein fader Beigeschmack bleibt natürlich.”

Kritik übte Georg an der Haltung der Verantwortlichen, die sich gegen Dessau auch deswegen aussprachen, weil dort am gleichen Tag ein Motorradtreffen stattfindet: “Die Bandidos kann man absichern, ein Fußballspiel nicht. Unverständlich.”

http://ostfussball.com/der-ostfussball-im-fokus-der-presse-87-896/

Jun
10

Erlebnisbericht vom Spiel Österreich – Deutschland

15:00 Uhr: Spaziergänge durch Wien, Sortieren der Lage, Begrüßung diverser Leipziger und Hallenser Sportfreunde vor dem Bermuda-Bräu am Schwedenplatz. Sogar die Sportabteilungen Westdeutschlands haben im Gegensatz zu vorherigen Länderspielen Ausgang bekommen und sind zahlreich und teilweise beeindruckend vertreten.

15:30 Uhr: Cafebesuch in Wien. Junge Dame in sehr luftigem Kleidchen platziert sich neben uns. Ihre Begleitung ist (optisch gefühlt) mindestens ihr Vater. In Deutschland wäre das schon sehr aufgefallen, hier im Fritzl-Land fällt das nicht weiter auf, da hier sowieso Vater mit Tochter, Tochter mit Mutter, Sohn mit Mutter, …

16:00 Uhr: Besucher aus einer Stadt 120 km östlich von Leipzig meinen ankündigen zu müssen, dass es dann mit Pyrotechnik auf die österreichischen Beamten losgeht. Schon von der Ankündigung her sinnlose Aktion, was sich später mit vielen Verhaftungen bestätigen sollte. Der denkende Teil der Reisenden verabredet sich für den Prater, um Österreicher zu suchen und zu finden.

16:10 Uhr: Eine weitere Leipziger Reisegruppe um Herrn B. trifft ein. Dieser hat gerade so Zeit, uns zu begrüßen, bevor er weiter pausenlos den Wiener Damen hinterherglotzt.

17:15 Uhr: Ein Unwetter geht los, vom Himmel her naht Abkühlung, in den Straßen um den Schwedenplatz erhitzen sich die Gemüter. Aufgrund des starken Windes fliegen Stühle und Schirme unkoordiniert umher, es blitzt und donnert. Später versucht man dies alles den liebreizenden deutschen Gästen in die Schuhe zu schieben. Wir verziehen uns in die U-Bahn und fahren Richtung Prater.

18:05 Uhr: Das Belauern auf dem Prater und vor dem Schweizerhaus geht weiter. Angesichts der mittlerweile dezimierten Deutschen versucht Österreich-Alt mit der Prater-Security ein gemeinsames Team aufzustellen. Da sich aber der Gegner wieder sammelt, gut durchmischt aus Jung und Alt, wird der Versuch wieder eingestellt. Elton kommt vorbei und wird herzlichst aus vielen Kehlen mit „Scheiß St. Pauli“ angeschrien.

18:20 Uhr: Die Ereignisse überschlagen sich. Ein Leipziger organisiert auf dem Pratergelände ein 50 gegen 50. 60 Sekunden später erlangen auch die Beamten Kenntnis von der erfolgten Verabredung. Diese rasen mit Blaulicht durch den Prater, die aufgewachten Zivis machen einen auf wichtig und die Wiener Stadtreinigung räumt die liegengebliebenen Österreicher weg.

18:31 Uhr: Der ehemalige 1.Vorsitzende des 1.FC Lokomotive Leipzig e.V. taucht in Familie auf und wird von vielen bekannten Gesichtern freundlich begrüßt. Daraus schlussfolgert die Polizei, dass er der Mobchef der Älteren sein muß und macht erst einmal Fotos. Fanprojekt, Mannschaftsleiter und Platzwart des 1.FC Lok treffen sich vor Ort zu einer Gesprächsrunde, wer als nächstes in Probstheida zurücktritt.

19:05 Uhr: Mist, zu spät. Wir haben Claudia Roth verpasst. Dafür haben die schon anwesenden deutschen Wähler ihr mit groben Worten mitgeteilt, was sie von ihr halten. Oder eher nicht halten, um es mal höflich zu formulieren! Vor dem Stadion suchen 4 Leute von 1870 München halbherzig Streit mit Eingeborenen. Wir stellen uns dahinter unterstützend auf, falls es schiefgeht. Seitlich postieren sich 15 Leute auch für den Fall, dass hier was los- oder schiefgeht. Nur hat wieder niemand eine Ahnung, wer wer ist und belauert sich. Lasst uns bitte gegen Italien spielen, die erkennt man wenigstens an der Körpergröße.

20:30 Uhr: Trotz verschiedener Blöcke aufgrund unserer Kartenhin- und herschieberei sitzen und stehen unsere Reisegruppen zusammen. Die Leipzig-Fahne hängt, die Hymne ist gesungen, die Ösis machen Lärm. Das „Wer nicht hüpft, ist ein Piefke“ wird von Leipzig mit „Wer bald blutet, ist kein Deutscher“ beantwortet.

20:35 Uhr: Unsere mitreisenden Ultras fallen unangenehm auf, indem sie die sonst durch uns verbreitete Ruhe und Gelassenheit durch Aufspringen, Mitklatschen und Rumsingen stören. So geht das nicht weiter, wir suchen sofort die Diskussion mit unseren Fanprojektmitarbeitern. Dabei kann man sich, auch bedingt durch den Stadionlärm, nicht zwischen „Ex-Ultras“ und „Drecks-Ultras“ einigen.

http://www.leipzigerjungz.de/home/deutschland/72-03062011-oesterreich-deutschland-12