Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mai
15

Karlsruhe – Regensburg

Einen kurzen Platzsturm gab es gestern beim Relegationsspiel des KSC. Doch so schnell er auch begonnen hatte, so schnell war er auch wieder vorbei…

Medien berichteten anschliessend natürlich wieder auf ihre Weise – “Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die 3. Fußball-Liga ist es zu heftigen Ausschreitungen im Wildparkstadion gekommen. Rund 200 Hooligans haben nach SWR-Informationen versucht, das Spielfeld zu stürmen. Sie gingen mit Steinen und Eisenstangen auf Polizeibeamte los.”

Fazit: Viel Geschreie, sonst nix passiert

http://www.ultras.ws/ksc—regensburg-%28relegation%29-14052012-t11614.html

Mai
08

Wie diese Zeitung berichtet, soll eine Gruppe von Werder-Fans auf dem Heimweg von Gewalttätern aus der Bielefelder Szene angegriffen worden sein. Durch Tritte gegen den Kopf sei der 26-Jährige derart schwer verletzt worden, dass er am Sonntagnachmittag noch immer nicht außer Lebensgefahr war. Das Opfer liegt seit Samstagabend in einem Bielefelder Krankenhaus und wurde bereits notoperiert.

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige, darunter die 20- und 21-Jährigen “Haupttäter” festgenommen. Beide seien schon in der Vergangenheit bei Fußballspielen negativ aufgefallen, schreibt die Zeitung. Gegen beide ist mittlerweile ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Die vier anderen Festgenommenen im Alter zwischen 19 und 20 Jahren befinden sich wieder auf freiem Fuß.

Kommentar aus dem Forum:

Jetzt wird wieder frei drüber diskutiert ob sich Bielefeld vorher irgendwann gezeigt hat oder nicht. Könnt ihr doch garnicht wissen, stand ja schließlich nirgendwo in der Zeitung oder?  Ne’ lebensgefährliche Verletzung kann im Übrigen, wenns ganz dumm läuft, schon durch einen Faustschlag entstehen, dazu müssen nicht 20 Hooligans auf einen drauftreten. Und das die Zeitung auch die letzte Suffkutte als Hooligan bezeichnet sollte wohl auch dem Dümmsten aufgefallen sein. Letztendlich weiß wieder NIEMAND von euch was wirklich abgelaufen ist und alle scheissen sich ein. Schwachmaten!

mehr – http://www.ultras.ws/bielefeld-vs-bremen-%28a%29-050512-t11569-s8.html

Mai
07

Kölner Abstieg: Rauchbombe und Platzsturm

Nach der Mega-Rauchbombe in schwarz (fettester Rauch der Saison)wurde der Platz in Köln gestürmt. Die Polizei war ja schon präsent und konnte ein Durchkommen verhindern.

Während die Medien wieder einmal große Ausschreitungen daraus machen, ist im Prinzip ausser etwas (mehr als sonst) Pyro nicht viel passiert.

http://www.ultras.ws/koeln-%28abstieg%29-vs-bayern-050512-t11567-s72.html

Mai
04

Heino Hassler vom Nürnberger Fanprojekt übt Kritik an einem Einsatz von Polizisten gegen Fans des Hamburger SV bei deren Gastspiel in Franken. In seiner Kritik wird auch das Verhalten der Polizei gegenüber Rechtsanwälten, die vor Ort waren kritisiert.

Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme von Heino Hassler:

Stellungnahme von Heino Hassler, Fanprojekt Nürnberg, zum polizeilichen Einsatz nach dem Heimspiel gegen den HSV am 21.04.12

Leider gab es nach dem letzten Heimspiel vs. HSV Probleme am Stadionvorplatz der Nordkurve.

Ohne hier den laufenden Ermittlungen vorgreifen zu wollen, ist es für mich sehr fragwürdig, wieso von polizeilicher Seite immer wieder zum Pfeffersprayeinsatz gegriffen werden muss, selbst wenn – wie hier gegeben – die kritische Situation eigentlich bereinigt und die Fans bereits auf dem Weg zurück ins Stadion waren.

(…)

Bei dieser Aktion wurde u.a. ein Mitarbeiter der Rot-Schwarzen Hilfe (RSH), welcher vor Ort deeskalierend eingreifen wollte, von einem Polizeibeamten mit dem Schlagstock in den Rücken geschlagen und mit Pfefferspray eingedeckt. Als er ca. 20 Minuten später aus der Sanitätsstation entlassen wurde und das Stadion verlassen wollte, wurde er von demselben Beamten, der ihn vorher geschlagen hatte, festgenommen, zur Personalienfeststellung auf die Stadionwache befördert und wegen Widerstand und Körperverletzung angezeigt. Der Betroffene beteuert, nichts derartiges gemacht zu haben.

(…)

mehr  – http://www.ultras.ws/acab—rund-um-die–und-quotstaatsmacht-und-quot-t3587-s2200.html

Apr
30

[...] Im Anschluss an das letzte Heimspiel der Saison des Zweitligisten Eintracht Frankfurt gegen 1860 München (0:2) ist es zu Ausschreitungen gekommen.

Nach dem Abpfiff stürmten die Anhänger der Hessen den Rasen der Frankfurter Arena. Dabei versuchten sich einige gewaltbereite Fans, Zugang zum Gäste-Block zu verschaffen. Zudem folgen Wurfgeschosse in Richtung Polizei und 1860-Fans.

Die Polizei bildete vor den Gäste-Fans eine Blockade und ging teilweise mit Wasserwerfer gegen die Hooligans vor.

[...] | sport1.de | 29. April 2012 |

[...] Es fing mit aufwendigen Choreographien an und endete mit einem Platzsturm: Trotz der Niederlage gegen die Münchner Löwen haben die Fans der Eintracht am Sonntag den Aufstieg ihrer Mannschaft ausgiebig gefeiert.

Nach dem Schlusspfiff gab es für tausende Anhänger von Eintracht Frankfurt kein Halten mehr: Sie stürmten das Spielfeld in der Commerzbank-Arena, stimmten Fangesänge an und schwenkten Fahnen. Durchsagen, den Rasen wieder zu verlassen, blieben unbeachtet. In der Nähe des Gästeblocks kam es auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Allmählich beruhigte sich die Situation aber wieder, laute Musik schallte aus den Boxen. Die Fans feierten ausgelassen und tanzten auf dem Spielfeld [...]

http://www.ultras.ws/eintracht-frankfurt-vs-tsv-1860-muenchen-290412-t11542.html

Apr
25

Stellungnahme der Ultras Trier

http://insane-ultra.de/

Am vergangenen Samstag machte sich unsere Gruppe gegen 9 Uhr mit einem Doppeldecker auf den Weg nach Wuppertal. Gegen 10.35 erreichten wir den Rastplatz “Schneifel” und wollten an diesem auch unsere erste Pause einlegen. Auf dem Weg aus dem Tankstellengebäude wurde eines unserer Mitglieder durch einen Passanten von hinten tätlich angegriffen und geschubst. Es hatte zuvor keinen Kontakt mit dieser uns nicht bekannten Person gegeben. Scheinbar ging die Person davon aus, dass unser Mitglied sich ohne Begleitung auf dem Rastplatz aufhalte. Dies ermunterte ihn wohl ein weiteres Mal auf unser Mitglied los zu gehen. Als die restlichen Businsassen diesen Angriff erkannten, eilten sie zu Hilfe. Dies überraschte den eigentlichen Angreifer und dessen Begleiter, die auch auf diesem Rastplatz warteten und hinzu eilten. Nach einigen leichten Schubsereien, war diese ganze Angelegenheit auch beendet, da wir es mehr als feige erachteten, dass sich ein ganzer Bus einmischt. Der Passant zeigte sich aber weiterhin sehr aggressiv, provozierte weiterhin mit zahlreichen Gesten und wollte auch körperlich gegen einige unserer Mitglieder vorgehen. Nach und nach beruhigte sich die Lage aber wieder und wir fuhren mit dem Bus weiter in Richtung Wuppertal. Es gab keinen Angriff in den Toilettenanlagen. Keine eingetretenen Toilettentüren und schon gar keinen Angriff auf ein Kind!!! Dies wurde so in den Medien fälschlicherweise aufgeführt. Der tätliche Angriff des irakischen Passanten wurde von Busfahrer sowie den anwesenden Mitgliedern beobachtet. Viel wichtiger ist aber auch, dass die Kameras auf dem Rastplatz sicherlich zur Aufklärung beitragen können. Diese Aufzeichnungen werden hoffentlich den wahren Täter entlarven und zeigen, dass es nie einen Übergriff unsererseits gab. Auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist auszuschließen, liebe Presse und Polizei! Bei dieser Angelegenheit wurde auch kein Kind angegriffen oder gar verletzt, so wie das fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde! Hier wurde ganz offensichtlich die Täter-Opfer Rolle vertauscht und dies wird jetzt in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang gestellt, damit wir “bösen” Ultras wieder einmal als Sündenböcke dastehen. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte oder Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Absicht laut Polizei gesichert sind, wurde der entsprechende Anfangsverdacht an die regionalen und überregionalen Pressevertreter weitergegeben, um somit den schlechten Ruf der Trierer Fußballfans als Krawallmacher mit dem Klischee der Fremdenfeindlichkeit zu versüßen.
http://www.ultras.ws/sv-eintracht-trier-05-t2928-s352.html&highlight=#591825

Apr
23

St. Pauli – Rostock (Fandemo)

Die Rostocker Fandemo in Hamburg verlief überaus friedlich. Probleme gab es nur nach der Partie mit einigen Anhängern des FC St. Pauli, die den Kontakt mit den polizeilichen Einsatzkräften suchten.

http://www.ultras.ws/st-pauli—hro—pauli-vs-polizei-220412-t11515-s16.html

Apr
23

Chemnitzer: Old School in Regensburg

Etwa 2500 Chemnitzer besuchten die Auswärtspartie in Regensburg. Nach dem Spiel war man sichtlich etwas angefressen und startete aus Frust eine kleine Aktion quer durch das Stadion. Polizei konnte zunächst nur verwundert zuschauen…

Aus dem Forum:

(…) Chemnitz durch die Niederlage schlecht gelaunt. Als erstes haben einige ältere Semester den Innenraum betreten, danach dann ein größerer Mob. Der hat es auch bis zur Mittellinie – also zum Ultra-Block der Regensburger – geschafft und dort kräftig abgeklatscht. Beim Rückzug haben dann verständlicherweise Ordner und Bullen auch in Chemnitz kräftig reingehauen. Gezockt wurde nix, da auch ein paar Regensburger über den Zaun sind und so die Dresche abgefangen haben. Punkt geht klar an uns, auch wenn die drei Spielpunkte wohl allen lieber gewesen wären. (…)

http://www.ultras.ws/regensburg—chemnitz-210412-t11507.html

Apr
20

Skandalurteil in Hamburg

Eingriff in das Versammlungsrecht

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat (…) die geplante Demonstration Rostocker Fußballfans in Hamburg verboten (…) Das Gericht verweist in der Urteilsbegründung zwar auf den schweren Eingriff in das Versammlungsrecht der Demo-Veranstalter, betont aber: “Angesichts der gewaltsamen Auseinandersetzungen bei den vorangegangenen Fußballspielen beider Vereine ist bei der Durchführung der Demonstration voraussichtlich mit schwerwiegenden Gefahren für die Individualrechtsgüter Leib, Leben und Gesundheit zu rechnen.” Den Rostockern bleibt noch der Weg vors Hamburgische Oberverwaltungsgericht, um Beschwerde einzureichen. Laut Hamburger Innenbehörde dürfen die Rostocker jedoch eine stationäre Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall abhalten (…) Für Sonntag von 9.00 bis 20.00 Uhr ist die Umgebung des Millerntor-Stadions von der Polizei zum Gefahrengebiet erklärt worden. Zudem ist ein massives Aufgebot an Einsatzkräften vor Ort (…)

hier gefunden – http://ostfussball.com/fundstueck-des-tages-247-rostocker-fans-demo-in-hamburg-und-der-buhmann-1188/#comment-7940

Apr
19

Polizei Hamburg: Gefahrengebiet

Am kommenden Sonntag findet um 13:30 Uhr im Millerntorstadion das Spiel der 2. Fußballbundesliga FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock statt. Wegen massiver Fanausschreitungen in der Vergangenheit bei den Spielen dieser Fußballklubs hat die Polizei Hamburg dem FC St. Pauli im Vorwege der jetzigen Spielbegegnung per Verfügung untersagt, Karten an den FC Hansa Rostock abzugeben. Der Verein beschritt daraufhin den Rechtsweg bis zum Oberverwaltungsgericht Hamburg, wo die Beschwerde letztlich zurückgewiesen wurde.

Als Reaktion auf das Verbot des Kartenverkaufs an die Gästefans meldete eine Person im Namen der “Fanszene Rostock e.V.” einen Aufzug für den Sonntag von 11:00 bis 13:30 Uhr mit dem Tenor “Gegen polizeiliches Kartenverbot in Fußballstadien!” vom Paul-Nevermann-Platz in die unmittelbare Nähe des Millerntorstadion an. Der Veranstalter rechnet mit 2.000 Teilnehmern. Nach Kooperationsgesprächen bestätigte die Versammlungsbehörde die Anmeldung mit der beschränkenden Auflage einer stationären Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall. Der Anmelder lehnte diese Auflage ab und beschritt daraufhin den Rechtsweg zum Verwaltungsgericht Hamburg. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg steht noch aus.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist bei Aufeinandertreffen von Problemfans dieser beiden Fußballvereine mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Um den Gefahren konsequent begegnen zu können, richtet die Polizei Hamburg am Sonntag, 22.04.2012, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ein “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” ein.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:

Nördliche Begrenzung

Stresemannstraße, Schanzenstraße, Augustenpassage, Schlachthofpassage, Marktstraße, Vor dem Holstentor, Holstenglacis, Bei den Kirchhöfen, U-Bahnhof Feldstraße

Östliche Begrenzung

Jungiusstraße, Gorch-Fock-Wall, Johannes-Brahms-Platz, Holstenwall, Ludwig-Erhard-Straße, Neumeyerstraße, Venusberg, Hafentor, U-Bahnhof St. Pauli

Südliche Begrenzung:

Landungsbrücken (Wassergrenze), St. Pauli Hafenstraße, St. Pauli Fischmarkt, U/S-Bahnhof St. Pauli Landungsbrücken

Westliche Begrenzung:

Pepermölenbek, Kleine Freiheit, Bernstorffstraße, S-Bahnhof Reeperbahn Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge.

In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.