Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mai
10

Pressemeldung: Ein Fan des FC Schalke 04 wurde nach Angaben der Polizei nach dem Bundesligaspiel der Königsblauen bei Werder Bremen (3:2) von mehreren Personen schwer verletzt. Die Polizei sprach von einem “Auswuchs exzessiver Gewalt” und treibt nach eigenen Angaben “die Ermittlungen mit Nachdruck voran”.

Der 43-Jährige wurde nach Polizei-Angaben an der Einmündung Rembertistraße/Rembertiring in Bremen zu Boden geschlagen. Als er am Boden lag, trat ihm ein Täter wohl mit dem Schuh gegen den Hinterkopf. Danach blieb der Mann laut Polizei bewusstlos liegen und musste mit zahlreichen Frakturen der Gesichtsknochen und Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma stationär ins Krankenhaus. Zeugen bezeichneten – so die Polizei – die Täter als “vermutlich Bremer Hooligans”. Die Ermittlungen gegen die Täter führt die Abteilung für Kapitalverbrachen.

mehr – http://www.ultras.ws/bremen-schalke-t11593.html#597257

Apr
25

Stellungnahme der Ultras Trier

http://insane-ultra.de/

Am vergangenen Samstag machte sich unsere Gruppe gegen 9 Uhr mit einem Doppeldecker auf den Weg nach Wuppertal. Gegen 10.35 erreichten wir den Rastplatz “Schneifel” und wollten an diesem auch unsere erste Pause einlegen. Auf dem Weg aus dem Tankstellengebäude wurde eines unserer Mitglieder durch einen Passanten von hinten tätlich angegriffen und geschubst. Es hatte zuvor keinen Kontakt mit dieser uns nicht bekannten Person gegeben. Scheinbar ging die Person davon aus, dass unser Mitglied sich ohne Begleitung auf dem Rastplatz aufhalte. Dies ermunterte ihn wohl ein weiteres Mal auf unser Mitglied los zu gehen. Als die restlichen Businsassen diesen Angriff erkannten, eilten sie zu Hilfe. Dies überraschte den eigentlichen Angreifer und dessen Begleiter, die auch auf diesem Rastplatz warteten und hinzu eilten. Nach einigen leichten Schubsereien, war diese ganze Angelegenheit auch beendet, da wir es mehr als feige erachteten, dass sich ein ganzer Bus einmischt. Der Passant zeigte sich aber weiterhin sehr aggressiv, provozierte weiterhin mit zahlreichen Gesten und wollte auch körperlich gegen einige unserer Mitglieder vorgehen. Nach und nach beruhigte sich die Lage aber wieder und wir fuhren mit dem Bus weiter in Richtung Wuppertal. Es gab keinen Angriff in den Toilettenanlagen. Keine eingetretenen Toilettentüren und schon gar keinen Angriff auf ein Kind!!! Dies wurde so in den Medien fälschlicherweise aufgeführt. Der tätliche Angriff des irakischen Passanten wurde von Busfahrer sowie den anwesenden Mitgliedern beobachtet. Viel wichtiger ist aber auch, dass die Kameras auf dem Rastplatz sicherlich zur Aufklärung beitragen können. Diese Aufzeichnungen werden hoffentlich den wahren Täter entlarven und zeigen, dass es nie einen Übergriff unsererseits gab. Auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist auszuschließen, liebe Presse und Polizei! Bei dieser Angelegenheit wurde auch kein Kind angegriffen oder gar verletzt, so wie das fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde! Hier wurde ganz offensichtlich die Täter-Opfer Rolle vertauscht und dies wird jetzt in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang gestellt, damit wir “bösen” Ultras wieder einmal als Sündenböcke dastehen. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte oder Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Absicht laut Polizei gesichert sind, wurde der entsprechende Anfangsverdacht an die regionalen und überregionalen Pressevertreter weitergegeben, um somit den schlechten Ruf der Trierer Fußballfans als Krawallmacher mit dem Klischee der Fremdenfeindlichkeit zu versüßen.
http://www.ultras.ws/sv-eintracht-trier-05-t2928-s352.html&highlight=#591825

Apr
04

Bullenstaat: Keine Gästefans in Hamburg

Unglaublich aber wahr – wir werden tatsächlich von Bullen regiert!

Lied Bullenstaat Ärzte

Pressemeldung:

Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli darf für das Heimspiel am kommenden 22. April gegen Hansa Rostock den Gäste-Fans keine Eintrittskarten zur Verfügung stellen. Wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet, hat das Verwaltungsgericht Hamburg am 2. April in einem Eilverfahren einen eingelegten bezüglichen Widerspruch des FC St. Pauli zurück gewiesen, “nachdem die Hamburger Polizei dem Klub untersagt hatte, 2.5000 Sitz- und Stehplatzkarten an Hansa abzugeben”.

In der Urteilsbegründung (Aktenzeichen 15 E 756/12) heißt es unter anderem -

“(…) Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es beim Aufeinandertreffen von Problemfangruppen beider Vereine anlässlich des Spiels am 22. April 2012 zu Ausschreitungen kommen wird (…)”, zumal die “(…) zusammengefassten Ereignisse anlässlich der letzten fünf Begegnungen der Mannschaften des Antragstellers und des FC Hansa Rostock mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwarten [lassen], dass es anlässlich des Spiels am 22. April 2012 erneut zu einer Mobilisierung von mehreren hundert Problemfans kommen wird, die sowohl Angehörige des jeweils rivalisierenden Fanlagers als auch die eingesetzten Polizeikräfte gewalttätig angreifen werden (…) Insbesondere bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es bei dem bevorstehenden Spiel ausnahmsweise zu einer deutlich geringeren Präsenz der Problemfangruppen kommen wird (…)”

http://ostfussball.com/keine-hansa-fans-bei-st-pauli-wohin-wegweisend-1174/

Mrz
16

Die Ultras Frankfurt beziehen Stellung zu: „Wir wollen versuchen, unsere Fans mit in die Verantwortung zu nehmen. Daher planen wir, 50.000 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS zu stiften und von diesem Betrag bis zum Saisonende jedes vom DFB ausgesprochene Bußgeld abzuziehen“, sagte der für die Fan-Arbeit zuständige Vorstand Klaus Lötzbeier bei einem Pressetermin in Frankfurt. “

Spendenankündigung der Eintracht Frankfurt Fußball AG
Ein völlig abstruser Vorstoß im vielzitierten „Kampf gegen die Pyrotechnik“ kam gestern von der Eintracht Frankfurt Fußball AG.
An sich lobenswert, dass man sich in der Vorstandsetage entschlossen hat, 50.000 EUR an die DKMS (www.dkms.de) zu spenden, auch wenn der Betrag im Vergleich zum Millionenetat nicht wirklich ins Gewicht fällt – immerhin. Der damit verbundene Appell, dass man sich der Wertigkeit solcher Geldbeträge besser bewusst werden sollte, klingt allerdings aus dem Munde von Vertretern eines millionenschweren Unternehmens aus einer solchen Branche, in der regelmäßig mit Unsummen hantiert wird, wie Hohn.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Frankfurter Fanszene in den letzten Jahren mit den 2 „Wir tragen den Adler im Herzen“ – Aktionen oder auch den 2 Benefizturnieren des EFC Bockenheim allein durch das Engagement und die Beteiligung von Fans Summen in ähnlicher Größenordnung erzielte und für sinnvolle Zwecke spendete – ohne, dass die Eintracht Frankfurt Fußball AG sich daran beteiligte. Im Gegenteil, im Falle von „Wir tragen den Adler im Herzen“ wurde sogar gezielt versucht, die Aktion zu torpedieren!

Komplett zynisch ist nun allerdings die Einschränkung, den Spendenbetrag von 50.000 EUR jeweils zu verringern, wenn die Eintracht vom DFB eine Strafe erhält – ob jetzt wegen Pyrotechnik oder anderen Verfehlungen, beispielsweise Becherwürfen oder sonstigen Dingen, die der DFB nun grade sanktionierenswert findet.
Um es klar zu sagen: Damit wird auf dem Rücken von Krebspatienten versucht, etwas zu regulieren, was einem nicht in den Kram passt, das Denunziantentum in der Kurve zu fördern und das ganze wird noch als gute Tat verkauft – schlichtweg widerlich und unfassbar überhaupt auf die Idee zu kommen, eine so ernste Sache wie die Bekämpfung von Leukämie für eigene Zwecke und die Interessen eines Fußballvereins instrumentalisieren zu wollen.

Die Aktion zeigt die Hilflosigkeit der Verantwortlichen und anstatt sich in der Vergangenheit ernsthaft mit den stattgefundenen, vielfältigen Bemühungen, diesen sinnlosen DFB-Sanktionierungsmechanismus auszuhebeln, zu befassen, kommt man nun auf die Idee, unterschwellig Leuten, die sich nicht „regelkonform“ verhalten, vorzuwerfen, sie würden schwer kranken Menschen Schaden zufügen.

Schäm dich in Grund und Boden, Eintracht Frankfurt Fußball AG!

mehr – http://www.ultras.ws/eintracht-frankfurt-t1141-s3072.html#576611

Mrz
12

Presse:

Vermummte Hansa-Fans haben Eintracht-Anhänger auf der Stadtautobahn Rostock attackiert. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Angreifer in der Nacht zum Sonntag versucht, sieben Fans des Kontrahenten von der Fahrbahn abzudrängen. Zuvor hätten 15 Hooligans die Eintracht-Fans auf einem Parkplatz in Warnemünde mit Steinen und Flaschen attackiert. Als die Frankfurter in einem Transporter flüchteten, wurden sie von drei Autos verfolgt. Die Polizei konnte eines der Angreifer-Fahrzeuge stoppen. Sechs Hansa-Fans wurden vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand.

Aus dem Forum:

Obwohl unsere Jung komplett (!) inkognito (also ohne Fanutensilien, auch kein Frankfurter Nummernschild etc…) unterwegs waren, kam es zur “organisierten” Verfolgung. Glücklicherweise haben es die Assis nicht geschafft, den Bus zu stoppen. Trotz Abdrängversuchen, ausbremsen etc. ist es unserem Fahrer gelungen, unfallfrei durchzukommen – rote Ampeln inkl.

Die zuhilfe gerufene Polizei war recht schnell vor Ort und konnte einige der Verbrecher festnehmen. Teilweise wurde die wohl schon per Haftbefehl gesucht, da sich diese Form der Fanverfolgung seit geraumer Zeit bei Rostock-Heimspielen wiederholt hat.

Bitte passt auf Euch auf und seid gewarnt…

Unser Bus hat leider einigen Schaden genommen – aber körperlich ist keiner zu Schaden gekommen – glücklicherweise.

Diesem verschissenen Rostock wünsche ich den Abstieg, den Kriminellen von gestern die Pest an den Hals und unserer SGE einen 2stelligen Kantersieg.

Mrz
09

Die auf dem Rastplatz Siegburg vorgefallenen Situationen wurden weder von der Wilden Horde organisiert, noch mitgetragen. Die meisten Mitglieder unserer Gruppe befanden sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse bereits in Köln und wurden erst einen Tag später durch die Medien über die Vorfälle informiert. Dementsprechend distanzieren wir uns als Gruppe von den Geschehnissen, die nach dem Auswärtsspiel des 1. FC Köln in Sinsheim am Rastplatz Siegburg vorgefallen sind. Aufgrund der laufenden Verfahren sowie der Vielzahl an Behauptungen, dessen Wahrheitsgehalt wir gegenwärtig nicht einschätzen können, möchten wir uns zu dem Vorwurf, dass einzelne Mitglieder unserer Gruppe an diesen Vorfällen beteiligt sein könnten, nicht äußern. Alle Fans des 1. FC Köln möchten wir bitten, keine voreiligen Urteile aufgrund der medialen Berichterstattung zu fällen. Den Journalisten, die den Namen unserer Gruppe bzw. einzelner Mitglieder in ihre Berichte einbauen, sei mitgeteilt, dass der Grundsatz der Unschuldsvermutung auch für die Presse gilt. Mit den Entscheidungsträgern des 1. FC Köln möchten wir gerne einen persönlichen Dialog führen. Außerdem stehen wir allen FC-Fans für einen konstruktiven Dialog ebenfalls zur Verfügung.

Wilde Horde Köln 1996 im März 2012

http://www.wh96.de/index.php

Glauben mag es wohl keiner, deshalb hat der 1. FC Köln nun auch erste sanktionen gegen die Kölner Ultras eingeleitet.

Die Ultra-Fan-Gruppierung „Wilde Horde 1996“ muss demnach bei Heimspielen auf die Nutzung eines Arbeitsraumes und eines Verkaufsstandes künftig verzichten. Arbeitsausweise soll es für Mitglieder des Clubs auch nicht mehr geben. Zudem wird dem Fanclub für das Spiel am Samstag gegen Hertha BSC untersagt, das Club-Banner im Stadion aufzuhängen. Mitglieder der Gruppierung „Wilde Horde“ hatten am Sonntag einen Fan-Bus von Borussia Mönchengladbach attackiert.

Der Bundesligaclub betonte, dass er ein klares öffentliches Signal der Entschuldigung und Distanzierung von dieser Gewalttat verlangt habe. Außerdem sei die Erwartung formuliert worden, tatverdächtige Personen aus dem Fanclub zu werfen. Mit einer Stellungnahme des Fanclubs habe man sich nicht zufriedengegeben, hieß es in einer Erklärung des Vereins am Donnerstag.

„Die uns durch die Polizei bekanntgemachten verdächtigen Personen schließen wir aus dem Verein aus und haben langjährige Stadionverbote gegen sie verhängt. Einzelne „Wilde-Horde“-Mitglieder sind leider trotz zahlreicher Gespräche in der Vergangenheit immer wieder durch Gewalttaten auffällig geworden. Deswegen haben wir uns zum Entzug der Privilegien anlässlich des neuen Vorfalls gezwungen gesehen“, erklärte Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung des 1. FC Köln.

mehr – http://www.ultras.ws/koelner-attackieren-gladbacher-040312-t11280-s96.html#573935

Feb
22

Presse:

Dort prügelten sich nach Angaben der Polizei „etwa 20 vermeintliche MSV-Anhänger mit Türstehern und drei Gästen. Die Horde hatte offenbar versucht, in das Lokal zu gelangen, weil dort auch St. Pauli-Fans feierten.“ Polizeisprecher Ramon van der Maat bestätigte, dass die Gewalt von polizeibekannten Duisburger Hooligans ausging. Damit erhält die vermeintliche Gewalt unter Fußball-Anhängern auch eine politische Brisanz: Denn die Hooligan-„Division Duisburg“ zieht gewaltbereite Neonazis an. Die dürften es auf die linken Alternativen des Hamburger Kiezclubs abgesehen haben.

Aus dem Forum:

War gar nichts los! Einige sportliche Paulianer sind am Hbhf auf ne Gruppe Duisburger getroffen und haben diese gebeten mit vor die Tür zu kommen. Duisburg hat gezögert und ist erst rausgekommen als die Cops da waren. Pauli gerade wieder in Begriff in den Bhf reinzulaufen und sich darüber aufzuregen, dass Duisburg nicht gleich mitgegangen ist, als die Duisburger plötzlich den Lauten machen. Pauli drauf, aber da die Cops viel. 5m. weit weg waren sind die direkt dazwishen. Lediglich ein Duisburger hat ein ordentliches Pfund von Pauli gefangen. Ein weiterer Duisburger wurde mit nen Knüppel voll auf den Kopp geschlagen und ist umgekippt wie ein Brett. Pauli rein in den Bhf. Und kurz darauf abgefahren. Was da am Club abging kann ich nicht beurteilen, da ich mich am Hbhf aufgehalten habe.

mehr – http://www.ultras.ws/duisburg—pauli-t11189.html#573393

Jan
27

Ein Armutszeugniss der deutschen Polizeigeschichte!

Angeblicher Grund der Absage: “Die Partie gegen Stettin wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, nachdem sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans in den vergangenen Tagen konkretisierten.”

Sprich, man sitzt lieber bei warmen Kaffee in der Dienststube, als…

Presseerklärung der Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“

Die Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“ distanziert sich von den Vorwürfen, dass das für den 29.01.2012 geplante Testspiel gegen Energie Cottbus aufgrund der Gewaltbereitschaft der Pogoń-Anhänger abgesagt werden musste.

Die Polizei, der FC Energie und die Medien geben an, dass sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans, welche über das Internet kommunizierten, in den vergangenen Tagen konkretisierten.

Diese Meldungen sind kurios und fernab der Realität anzusiedeln. Sich darauf zu berufen, zeugt von der Inkompetenz der Organisatoren eine Massenveranstaltung auszurichten. Die unprofessionelle Einschätzung der Sicherheitslage lässt darauf schließen, dass unsere westlichen Nachbarn aus Cottbus und die ansässige Polizei nicht imstande sind ein internationales Fußballspiel zu organisieren.

Ebenfalls verwunderlich ist die Tatsache, dass die Partie erst 4 Tage vor dem geplanten Anstoß per Fax abgesagt wurde, obwohl das Spiel bereits seit November feststand. Während das Schreiben Szczecin erreichte, hatte Energie schon einen neuen Testspielgegner aus Tschechien gefunden, was erneut Fragen über das Verhalten der Cottbusser aufwirft.

Die Fan-Vereinigung ist zutiefst empört über die Anschuldigungen aus Deutschland, die an die Pogoń-Anhänger adressiert sind. Die Fans hatten zu keiner Zeit geplant die Stadt unsicher zu machen oder Sachschäden zu verursachen. Das gemeinsame Ziel war die Fahrt zu einem Auswärtsspiel und das Anfeuern ihres geliebten Vereines um die Spieler vor dem Kampf um den Aufstieg in die Ekstraklasa zu motivieren. Dies zeigt nur, dass Pogoń immer und überall auf seine Fans zählen kann!

Der Vorstand
SKPS „Portowcy“

mehr – http://www.ultras.ws/fc-energie-cottbus-t2078-s472.html

Jan
12

Zu diesem Urteil kommt man schnell, wenn man sich die Fragestellung sowie die befragten Menschen einer DFB-Umfrage zum Thema “Pyrotechnik bleibt verboten” anschaut. Getreu dem Motto, traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast…

Repräsentative Umfrage: 84 Prozent der Fans gegen Pyro-Technik – 80 Prozent fordern harte Bestrafung. Zahlen sind toll. Journalisten lieben Zahlen.

84 Prozent. In Worten: vierundachtzig. Bei soviel Zustimmung wird sogar der Genosse Putin in Moskau ganz grün vor Neid. Ich auch. Ein Anruf beim DFB schickt mich durch Warteschleifen und endet beim typischen schnellen Recherchehemmer: “Schicken Sie uns doch mal eine E-Mail!” Bei der DFL geht es fixer. Mir wird erklärt, was sich hinter der repräsentativen Umfrage von tns-infratest verbirgt.

Angerufen wurden 2000 Bundesbürger. Davon entpuppten sich nur 960 als fußballinteressiert. Und nur die 960 wurden tatsächlich zum Thema Pyro befragt. Wir wissen also nicht, wie fußballinterressiert die Befragten sind: Schauen sie nur Nationalmannschaft bei EM oder WM? Verfolgen sie die Bundesliga? Gehen sie vielleicht auch mal ins Stadion? Gar regelmäßig? Das wissen wir alles nicht.

Zu den Ergebnissen. 84,4 Prozent der Fußballinteressierten sind gegen Pyrotechnik. Wie bei jeder Umfrage bestimmt auch hier die Frage das Ergebnis. Gefragt wurde zuerst: “Das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion ist verboten. Soll dieses Verbot bestehen bleiben?”* Antwortoptionen: ja/nein

Zweite Frage: 79,5 Prozent sind für eine harte Bestrafung, wenn das Pyrotechnikverbot missachtet wird. Die Frage lautete: “Pyrotechnik ist gefährlich. Sie ist schädlich für den Fußball und soll deshalb hart bestraft werden. Stimmen Sie dem zu?”* Antwortoptionen: ja/nein [textilvergehen.de]

Ein User im Forum stellt fest – mal sehen was für ein Ergebnis man erzielt wenn man die Fragestellung umändert: “Was halten sie davon das Pyrotechnik in bestimmten Zonen von den Behörden abgesegnet und unter Sicherheitsauflagen abgebrannt wird und somit die Sicherheit gewährleistet ist und man den schönen Effekt solcher Pyrotechnik geniesen kann.” Antwortmöglichkeit: Gut/schlecht

mehrhttp://www.ultras.ws/pyrotechnik-in-deutschland-t7506-s208.html#559531

Dez
29

Pyroartikel aus Polen: Zoll schaut an der Grenze

Heute startet der Verkauf in den deutschen Läden, aber schon seit Wochen kann man über das Internet bestellen. Der Renner wie schon letztes Jahr sind dabei die Pyroartikel wie La Bomba usw. aus Polen. Im Gegensatz zu den deutschen Produkten sind die Knaller aus dem nahen Polen deutlich lauter und deshalb auch beliebter ( gefährlicher).

Pressemeldungen:

Wenige Tage vor Silvester hat der Zoll im Grenzraum die Kontrollen nach Polen-Böllern verstärkt. Die Kollegen würden so gut wie täglich illegal eingeführte Feuerwerkskörper entdecken, sagte der Sprecher des Hauptzollamts Frankfurt (Oder), Andreas Behnisch, auf Anfrage. In einigen Fällen seien es über 100 Stück. Neben dem Zoll würden auch Polizei und Bundespolizei vor Jahresende verstärkt danach schauen, ob Reisende Silvesterknaller dabei haben.

Behnisch warnte eindringlich vor der Einfuhr der Polen-Böller. Diese entsprächen oft nicht deutschen Sicherheitsstandards, sagte er. In Deutschland seien nur von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) geprüfte Feuerwerkskörper mit einem deutschsprachigen Sicherheitshinweis zugelassen. Fehlt das BAM-Zeichen oder ist es – wie in vielen Fällen – gefälscht, sei die Einfuhr verboten.

Der Zoll beschlagnahme solche Feuerwerkskörper und leite in jedem Fall ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein, betonte der Sprecher. Hintergrund sei, dass in Deutschland und Polen bislang noch unterschiedliche rechtliche Regelungen gelten. Die polnischen Silvesterknaller würden oft gefährliche Stoffe oder Gemische enthalten und damit zu größeren Schäden führen.

In diesem Jahr gab es laut Zoll schon mehrere Großfunde im grenznahen Raum. Bereits im November hatten Zöllner mehr als 10.000 Polen-Böller bei der Kontrolle eines Berliner Pkw in Frankfurt (Oder) entdeckt. Mitte Dezember wurden 610 Kilogramm Feuerwerkskörper an der Autobahn 11 bei Prenzlau auf einem niederländischen Lkw gefunden.