Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mai
14

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Polen Wochenrückblick # 132

Polonia Bytom – Zawisza Bydgoszcz – 203 Gäste, darunter 40 LKS Lodz Fans in Bytom. Polonia präsentierte eine Choreo bei dieser Gelegenheit zu den 25 Jahren der Freundschaft mit Odra Opole

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Zaglebie Sosnowiec – Baltyk Gdynia – 3 Gäste, welche nach dem Spiel einen Treff mit Zaglebie Fans hatten und dabei  einen Schal und eine Fahne verloren haben

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Miedz Legnica – Ruch Zdzieszowice – 8 Gäste in Legnica, die einen Treff mit den Miedz Fans hatten. Heimblock ca. 350 Leute

Pogon Szczecin – GKS Katowice – 180 Gäste in Szczecin

http://www.mmszczecin.pl/photo/1400367/POGO%C5%83+SZCZECIN+-+GKS+KATOWICE+1+0+%5BZDJ%C4%98CIA%5D#photoBrowsing

http://around-the-ground.com/fotos2011/pogongieksa/pogongieksa22

Gornik Walbrzych – Row Rybnik – 44 ROW Fans, 17 Gornik Zabrze, 14 Wisloka Debica und 4 Concordia Knurow in Walbrzych. ROW präsentierte eine Fahne von Gornik Walbrzych, die vor 13 Jahren von Gornik Zabrze geklaut wurde. Die Heimfans stürmten daraufhin den Sportplatz und liefen in die Richtung des Gästeblock. Beim Spiel waren sehr viele Bullen, deshalb hat der Versuch nicht funktioniert.

http://www.walbrzyszek.com/lib/photo.php?id=85773&typ=0&data=2012-05-13&kat=maj%2020120

http://www.walbrzyszek.com/lib/photo.php?id=85772&typ=0&data=2012-05-13&kat=maj%2020120

http://www.walbrzyszek.com/lib/photo.php?id=85771&typ=0&data=2012-05-13&kat=maj%2020120

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Odra Wodzislaw – BKS Stal Bielsko Biala – 100 BKS, die von 40 Zaglebie Sosnowiec und 2 Legia Warszawa Fans unterstützt wurden

http://www.youtube.com/watch?v=2Ho6B1_AC7k

Warmia Grajewo – Granica Ketrzyn – 90 Gaeste in Grajewo, darunter ca. 40 Wigry Suwalki

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Stomil Olsztyn – Swit Nowy Dwor Mazowieckie – 17 Gäste, Stomil hat gewonnen und ist in die erste Liga aufgestiegen

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Calisia Kalisz – Rakow Czestochowa – 55 Gäste, obwohl Rakow Auswärtsverbot hatte.

Bytovia Bytow – Elana Torun – 108 Gäste, darunter 8 Widzew Lodz und 2 Jeziorak Ilawa Fans

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Apr
25

Stellungnahme der Ultras Trier

http://insane-ultra.de/

Am vergangenen Samstag machte sich unsere Gruppe gegen 9 Uhr mit einem Doppeldecker auf den Weg nach Wuppertal. Gegen 10.35 erreichten wir den Rastplatz “Schneifel” und wollten an diesem auch unsere erste Pause einlegen. Auf dem Weg aus dem Tankstellengebäude wurde eines unserer Mitglieder durch einen Passanten von hinten tätlich angegriffen und geschubst. Es hatte zuvor keinen Kontakt mit dieser uns nicht bekannten Person gegeben. Scheinbar ging die Person davon aus, dass unser Mitglied sich ohne Begleitung auf dem Rastplatz aufhalte. Dies ermunterte ihn wohl ein weiteres Mal auf unser Mitglied los zu gehen. Als die restlichen Businsassen diesen Angriff erkannten, eilten sie zu Hilfe. Dies überraschte den eigentlichen Angreifer und dessen Begleiter, die auch auf diesem Rastplatz warteten und hinzu eilten. Nach einigen leichten Schubsereien, war diese ganze Angelegenheit auch beendet, da wir es mehr als feige erachteten, dass sich ein ganzer Bus einmischt. Der Passant zeigte sich aber weiterhin sehr aggressiv, provozierte weiterhin mit zahlreichen Gesten und wollte auch körperlich gegen einige unserer Mitglieder vorgehen. Nach und nach beruhigte sich die Lage aber wieder und wir fuhren mit dem Bus weiter in Richtung Wuppertal. Es gab keinen Angriff in den Toilettenanlagen. Keine eingetretenen Toilettentüren und schon gar keinen Angriff auf ein Kind!!! Dies wurde so in den Medien fälschlicherweise aufgeführt. Der tätliche Angriff des irakischen Passanten wurde von Busfahrer sowie den anwesenden Mitgliedern beobachtet. Viel wichtiger ist aber auch, dass die Kameras auf dem Rastplatz sicherlich zur Aufklärung beitragen können. Diese Aufzeichnungen werden hoffentlich den wahren Täter entlarven und zeigen, dass es nie einen Übergriff unsererseits gab. Auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist auszuschließen, liebe Presse und Polizei! Bei dieser Angelegenheit wurde auch kein Kind angegriffen oder gar verletzt, so wie das fälschlicherweise in den Medien dargestellt wurde! Hier wurde ganz offensichtlich die Täter-Opfer Rolle vertauscht und dies wird jetzt in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang gestellt, damit wir “bösen” Ultras wieder einmal als Sündenböcke dastehen. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte oder Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Absicht laut Polizei gesichert sind, wurde der entsprechende Anfangsverdacht an die regionalen und überregionalen Pressevertreter weitergegeben, um somit den schlechten Ruf der Trierer Fußballfans als Krawallmacher mit dem Klischee der Fremdenfeindlichkeit zu versüßen.
http://www.ultras.ws/sv-eintracht-trier-05-t2928-s352.html&highlight=#591825

Apr
19

Polizei Hamburg: Gefahrengebiet

Am kommenden Sonntag findet um 13:30 Uhr im Millerntorstadion das Spiel der 2. Fußballbundesliga FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock statt. Wegen massiver Fanausschreitungen in der Vergangenheit bei den Spielen dieser Fußballklubs hat die Polizei Hamburg dem FC St. Pauli im Vorwege der jetzigen Spielbegegnung per Verfügung untersagt, Karten an den FC Hansa Rostock abzugeben. Der Verein beschritt daraufhin den Rechtsweg bis zum Oberverwaltungsgericht Hamburg, wo die Beschwerde letztlich zurückgewiesen wurde.

Als Reaktion auf das Verbot des Kartenverkaufs an die Gästefans meldete eine Person im Namen der “Fanszene Rostock e.V.” einen Aufzug für den Sonntag von 11:00 bis 13:30 Uhr mit dem Tenor “Gegen polizeiliches Kartenverbot in Fußballstadien!” vom Paul-Nevermann-Platz in die unmittelbare Nähe des Millerntorstadion an. Der Veranstalter rechnet mit 2.000 Teilnehmern. Nach Kooperationsgesprächen bestätigte die Versammlungsbehörde die Anmeldung mit der beschränkenden Auflage einer stationären Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall. Der Anmelder lehnte diese Auflage ab und beschritt daraufhin den Rechtsweg zum Verwaltungsgericht Hamburg. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg steht noch aus.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist bei Aufeinandertreffen von Problemfans dieser beiden Fußballvereine mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Um den Gefahren konsequent begegnen zu können, richtet die Polizei Hamburg am Sonntag, 22.04.2012, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ein “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” ein.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:

Nördliche Begrenzung

Stresemannstraße, Schanzenstraße, Augustenpassage, Schlachthofpassage, Marktstraße, Vor dem Holstentor, Holstenglacis, Bei den Kirchhöfen, U-Bahnhof Feldstraße

Östliche Begrenzung

Jungiusstraße, Gorch-Fock-Wall, Johannes-Brahms-Platz, Holstenwall, Ludwig-Erhard-Straße, Neumeyerstraße, Venusberg, Hafentor, U-Bahnhof St. Pauli

Südliche Begrenzung:

Landungsbrücken (Wassergrenze), St. Pauli Hafenstraße, St. Pauli Fischmarkt, U/S-Bahnhof St. Pauli Landungsbrücken

Westliche Begrenzung:

Pepermölenbek, Kleine Freiheit, Bernstorffstraße, S-Bahnhof Reeperbahn Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge.

In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.

Apr
13

Erst vor wenigen Monaten – im Herbst 2011 – schien der deutsche Fußball am Abgrund zu stehen. Das Verhalten der Fans rückte deutschlandweit medial in den Mittelpunkt und zeichnete das Bild einer von Hass und Gewalt durchsetzten Fankultur. Doch was löste diese vermeintliche Gewaltspirale aus? Gemeinhin werden die sogenannten Ultras für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Wer aber sind diese „Ultras“, wo kommen sie her und welche Rolle spielen sie in der heutigen Fußballwelt? Betrachtet man die medialen Darstellungen oder fragt andere Stadionbesucher, so werden Ultras primär als Chaoten oder Gewalttäter klassifiziert.

Vielen vorgenannten Beobachtern ist dabei jedoch oft gar nicht bewusst, dass es sich bei den Ultras um eine Form des Fanseins handelt, die mit keiner Fankultur der letzten Jahrzehnte zu vergleichen ist. Oftmals werden die Ultras mit den „Schlägern“ und „Hooligans“ der 1970er und 1980er Jahre gleichgesetzt. Für andere, meist jüngere Fußballfans sind Ultras zu Ikonen geworden, zu hippen Trendsettern und nachahmenswerten Rebellen der Kurve.

In diesem lesenswerten Buch, das im Verlag Die Werkstatt erschienen ist, wird das Phänomen „Ultra“ erstmals aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Herausgeber, beide vom Institut für Fankultur, lassen neben etablierten Wissenschaftlern auch Journalisten, Fußballfunktionäre, verschiedene Fanprojekte, Politiker, Vertreter der Polizei und natürlich einige Ultras selbst zu Wort kommen . Gerade durch die unterschiedlichen Perspektiven ist es gelungen, einen ausgewogenen Einblick in das komplexe soziale Gebilde der Ultra-Bewegung zu ermöglichen.

Hierbei handelt es sich um einen Sammelband, der inhaltlich vor allem aufgrund seiner verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Ultras interessant erscheint. U. a. schreiben dort Ultras, Verbandsvertreter, andere Fans, Journalisten, Polizisten etc.

Und um nur einige Namen zu nennen:

·        “Commando Cannstatt”, Ultras VfB Stuttgart, Gespräch mit mir

·        Gruppengespräch diverser Angehöriger von Ultragruppen mit Fanforscher Jonas Gabler

·        Helmuth Spahn (ehem. Sicherheitsbeauftragter DFB)

·        Gerald von Gorrissen (DFB-Fanbeauftragter)

·        Michael Gabriel/Volker Goll (KOS)

·        Prof. Dr. Thomas Feltes (Wissenschaftler, Ruhr Uni Bochum)

·        Christoph Ruf, freier Journalist

·        Mike Glindmeier, Spiegel Online

·        Martin Gerster, Sportausschuss des Deutschen Bundestag

Verkaufsstart ist der 14.4. 2012

Martin Thein / Jannis Lin

Mrz
20

Essen – Wuppertal

Aus dem Forum:

Nachdem WSV Pyros gezündet hatte, kam ein Ordner mit seinen Bimbos rein und hat sich für eine riesen Nummer gehalten! Hat dann ALLEIN angefangen mit nem Totschläger um sich zu schlagen. – Eigene Dummheit und selbst schuld.

Am Hbf haben sich einige Essen Fans im Schutz von Team Green gefeiert, ein Paar WSV Fans habens dann nur dankend angenommen, dass die Grünen überfordert waren.

Beste Grüße.

P.s. die Spruchbanner haben ihre Wirkung leider Gottes verfehlt wie ichs noch nie erlebt habe, nicht nur, dass mehrere Grammatikfehler im besagten Spruchband waren, nein es hat nichtmal jemand realisiert, was die Essener da abgezogen haben. Ein kleiner Tipp an die Essener, die mitlesen. Vielleicht sollte man erstmal das Ausrollen eines Spruchbandes üben. Weil 5 Minuten und dann noch falsch rum und nur halb hoch, ist echt peinlich:)

hier gefunden – http://www.ultras.ws/rot-weiss-essen—wuppertaler-sv-170312-t11342.html

Mrz
07

Der 1. FC Köln informiert :

Nach den Fan-Krawallen am Sonntag, 4. März, nach dem FC-Auswärtsspiel in Hoffenheim haben die zuständigen Polizeibehörden dem 1. FC Köln inzwischen Namen tatverdächtiger Personen mitgeteilt.

Bei einem Abgleich dieser Daten stellte sich heraus, dass es sich bei den Tatverdächtigen unter anderem auch um Mitglieder des FanClubs „Wilde Horde“ handelt.

FC-Fanbeauftragter Rainer Mendel: „Wir erwarten vom FanClub ‚Wilde Horde’ eine öffentliche Distanzierung von den Tätern und eine Entschuldigung bei den Betroffenen der Attacke auf den Bus der Anhänger von Borussia Mönchengladbach. Darüber hinaus erwarten wir von der ‚Wilden Horde’, dass sie alle an der Attacke beteiligten Mitglieder des FanClubs, unabhängig von ihrer Position oder Funktion, ausschließt. Nach zahlreichen gemeinsamen Gesprächen zwischen dem FC und der ‚Wilden Horde’, auch in der jüngsten Vergangenheit, ist es jetzt an der Zeit, Worten auch sichtbare Taten folgen zu lassen.“

Dr. Werner Wolf, Verwaltungsratsvorsitzender des 1. FC Köln, bezog am Mittwoch ebenfalls klar Stellung zu den Geschehnissen. „Die gezielte Hetze Kölner Ultras auf einen Bus mit Fans aus Borussia Mönchengladbach, das Abdrängen von der Autobahn und die Attacke mit Pflastersteinen und Knüppeln ist eine Schande für eine lebendige Fan-Kultur. Neben den Sachschäden und der Verängstigung der betroffenen Fans beschädigt dieser Vorfall den Ruf des 1. FC Köln und seiner Fans in Deutschland. Keiner der Täter sollte in Kölner FanClubs weiter geduldet sein. Wir erwarten eine Entschuldigung und den Ausschluss beteiligter Personen aus den Fan-Gruppen. Bei den Verantwortlichen und betroffenen Fans von Borussia Mönchengladbach möchte ich mich im Namen des 1. FC Köln ausdrücklich für diesen Vorfall entschuldigen.“

Am Dienstag, 6. März, wurden gegen insgesamt zehn an der Attacke beteiligten Personen Verfahren zur Verhängung mehrjähriger bundesweiter Stadionverbote angestoßen. Unter den Tatverdächtigen befinden sich nach momentanem Kenntnisstand auch eingetragene Vereinsmitglieder des 1. FC Köln. Gegen diese Personen hat der 1. FC Köln jeweils ein Vereinsausschlussverfahren eingeleitet.

siehe auch – http://www.ultras.ws/1-fc-koeln-t2804-s4040.html

Feb
28

Zuschauerzahlen: Damals und Heute

aus dem Forum von Ultras.ws

Ich hätte es lieber wieder wie in den 80ern oder frühen 90ern, wo es kaum Konsumenten gab und der Durchschittsbesuch bei einem Spiel der 1.Bundesliga bei 20.000 Zuschauern lag… Glaube damals waren die richtigen / wirklichen Fans in den deutschen Stadien. Wenn heute 69.000 bei nem Bayern Heimspiel sind, sind davon 50.000 Eventtrottel. Oder 50.000 von den 80.000 bei Borussia Dortmund, 20.000 von den 50.000 bei Mönchengladbach, 60.000 von den 74.000 bei Hertha BSC *g*… So in etwa meine ich das… Lieber hab ich 13.000 Zuschauer bei nem Heimspiel, davon vielleicht 200-2.000 Gäste und keine Eventidition im Stadion. Klar, bei Spitzenspielen oder Derbies kommen immer mehr Leute. Das ist auch gut so! Eben etwas besonderes!

Selbst in der 2.Liga oder 3.Liga sind die Zuschauerzahlen ja expolodiert (mal von diversen Vereinen abgesehen). Heute sind doch Spiele in der 1.Liga vor weniger als 20.000 Zuschauern nicht mehr vorstellbar. Okay, wenn Paderborn und Fürth aufsteigen schon… Okay, geht ja schon allein wegen deren Stadionkapazitäten nicht. Es sei denn, die ziehen nach Bielefeld und Nürnberg um. Genauso wenig wie Spielen in der 2.Liga vor weniger als 1.000 Zuschauern, wie es noch bis Ende der 90er de Fall war. Vor allem bei Wattenscheid, Fortuna Köln, TB Berlin usw. Früher war es ja keine Seltenheit, daß zu einem Abstiegskampfspiel der 2.Liga vielleicht nur 500 bis 1.500 Zuschauer gekommen sind. Ich war bei so vielen Spielen von Fortuna Köln z.B, wo gerade mal 500 oder weniger Zuschauer gegen Lok Leipzig, FSV Zwickau, FC Gütersloh, Hessen Kassel, Darmstadt 98 oder wen auch immer, im Südstadion waren.

Oder wenn ein Verein schon länger als Absteiger feststand, die Saison gelaufen war, nichts mehr nach oben oder unten ging! Der TSV Havelse hat öfters 90/91 vor 150 Zuschauern gespielt. Fortuna Köln vor 500, Darmstadt, Oberhausen, Stuttgarter Kickers, Aschaffenburg usw. Eigentlich konnte so gut wie jeder Verein in der 2.Liga vor ganz wenigen Zuschauern spielen. Egal ob im Norden, Süden, Westen oder Osten! Selbst Hansa Rostock hatte 92/93 teilweise nur 500 Zuschauer! Und Vereine wie Sandhausen und Unterhaching in der 3.Liga spielen jetzt vor 1.500 Zuschauern, wo früher vielleicht 200 gekommen wären…

Finde ich persönlich richtig. Früher mußte man sich so gut wie nie Gedanken machen, mal keine Karten für ein Spiel seines Vereins zu bekommen. In den 80ern kamen selbst zu Köln vs. Düsseldorf oder Leverkusen mal nur 6.000 Zuschauer! Auch sämtliche anderen Vereine hatten Zuschauerzahlen unter 10.000 bei Heimspielen! Ja, auch die Bayern teilweise! Mit solchen Zahlen bei den Spielen bin ich aufgewachsen! Aber heute treibt es mir die Tränen in die Augen, wenn 30.000 Deppen im Stadion sind und dir was von “Ich war schon immer Fan” erzählen.

hier gefunden – http://www.ultras.ws/stammtisch-deutschland-t11231-s11144.html#570510

Feb
27

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Polonia Warszawa – Widzew Lodz – Widzew Fans haben Auswärtsverbote seit dem Spiel gegen Legia Warschau in 2011 Jahr (sie hatten damals beim Spiel in Warschau Pyros gezündet). Trotz diesem sinnlosen Verbot waren beim Spiel ca. 350 Widzew Lodz Fans! Sie haben einfach die Karten beim Spiel an den Heimkassen gekauft. Polonia hat eine schöne Chore in 2.HZ präsentiert – “Polonia bis zum Tod!”:

http://www.widzewtomy.net/index.php?view=image&format=raw&type=orig&id=3597&option=com_joomgallery&Itemid=154

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LKS Lodz – Lechia Gdansk – 301 Gaäste am Freitagabend in Spiel in Lodz, darunter 4 Gryf Slupsk Fans. 98 Lechia Fans sind nach Lodz direkt aus Liege in Belgien angekommen, weil sie dort am Donnerstag Abend waren. Wisla Krakow hat dort gegen Standard gespielt hat!

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Cracovia Krakow – Jagiellonia Bialystok – 252 Fans im Gästeblock und ca. 100 Leute vorm Stadion. Beim Spiel mit Jaga waren auch ca. 80 Siarka Tarnobrzeg Fans anwesend. Ca. 20 Gäste wurden von Bullen im Vorfeld festgenommen.

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Podbeskidzie Bielsko Biala – Zaglebie Lubin – ca. 240 Gäste

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Slask Wroclaw – Legia Warszawa – 0 Gäste, gesperrter Gästeblock in Wroclaw. Das neue Stadion, das speziell für die EM2012 gebaut wurde, ist der Gästeblock gesperrt… Slask mit einer patritischen Choreo:

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Ruch Chorzow – Lech Poznan – 0 Gäste, sie entschieden, dass sie nicht nach Chorzow fahren…

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Dez
22

Offener Brief

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes,

Wir, Insane Ultra, nehmen in diesem Schreiben noch einmal Stellung zu dem von Ihnen organisierten und von uns viel kritisierten Testspiel am 18. Januar 2012 in Leipzig. Neben uns Insane Ultra, haben sich auch weitere Gruppen und Anhänger wegen diesem geplanten Testspiel kritisch positioniert. So hat auch der Supporters Club Trier, der Dachverband der aktiven Fanszene, sich in einem Schreiben kritisch zu diesem Testspiel geäußert.

Etliche Vereine haben nach den Protesten ihrer jeweiligen Ultragruppen und Fanszenen, ein geplantes Testspiel gegen RB Marketingvereine in Folge abgesagt. So haben auch unter anderem renommierte und traditionsreiche Vereine wie z.B Union Berlin, Hessen Kassel und der Hamburger SV ein Testspiel gegen das Marketingkonstrukt abgesagt und nahmen Rücksicht auf ihre eigenen Fans und Werte wie Ehre und Tradition. Wir stehen also nicht alleine mit unserer Forderung dar, diesen Verein, dem es nur darum geht das Produkt “Red Bull” zu vermarkten, zu boykottieren.
Des Weiteren sehen wir es absolut kritisch an, dass unser Verein im Zuge der Kampagne “Pro Regionalliga Reform” auf der einen Seite für eine starke und traditionsreiche Regionalliga gekämpft hat, aber jetzt ein Testspiel gegen eine Vernichtungsmaschine der Traditionsvereine vereinbart. Sie bieten einer Firma eine Plattform, die den Fußball als Ware und Marketinginstrument betrachtet. Gerade wir als Traditionsverein im Südwesten müssten stolz auf unsere Historie sein und uns nicht mit solchen Vereinen messen. Außerdem muss man sich doch wirklich die Frage stellen, ob die Trainingsbedingen im Osten ein wirklicher Vorteil gegenüber denen, in unserer ältesten Stadt Deutschlands sind, besitzen wir in Trier doch im Vergleich zu den anderen Vereinen sehr gute Trainingsplätze. Außerdem sind die meteorologischen Unterschiede zwischen Leipzig und Trier doch sehr gering.

Ein Projekt wie RB Leipzig ist für uns nicht mehr, als eine überdimensionale PR Maßnahme! Oder glauben Sie wirklich in diesem Fall, dass die Führungsleute und die Macher von Red Bull unbedingt der Bevölkerung aus Leipzig hochklassigen und schönen Fußball bieten wollen? Dann hätte wohl auch ein ganz gewöhnlicher Sponsor gereicht und einen Vertrag bzw. eine Partnerschaft mit einem x-beliebigen Partner eingehen können, was aber im Gegensatz viel weniger Aufmerksamkeit und “Glamour-Effekt” gehabt hätte. Es ist legitim dass unser Fußball heutzutage starke Partner braucht, um Vereine finanziell zu unterstützen und eine positive Entwicklung zu ermöglichen. Aber muss man dafür soweit gehen? Muss man sich dafür zu lebendiger Werbung umwandeln lassen, bei der der Hauptakt, das Fußballspiel, gänzlich in den Hintergrund gerät und nur noch ein schönes Drumherum und Mittel zum Zweck ist. Des Weiteren muss der sportliche Reiz bei so einem Testspiel doch stark angezweifelt werden, da dieser hier alles andere als ersichtlich ist. Ein Team, das Spieler in seinen Reihen hat, die trotz sportlich besseren Angeboten von höherklassigen Vereinen aus der ersten und zweiten Liga, zu einem “langweiligen” 4-Ligisten wechseln und davor wichtige Führungsspieler in der ersten Liga bzw. im Blickfeld vom Bundestrainer waren, werden sich wohl kaum ein Bein bei einem Testspiel gegen unsere Eintracht ausreißen. Der sportliche Ehrgeiz für diese überbezahlten Spieler ist wohl eher gering.

Mit der Vereinbarung dieses Testspiels haben wir es als Verein SV Eintracht Trier 05 leider verpasst, traditions-und seelenlose Klubs, die den Fußball nur das Mittel zum Zweck sehen, um ihre Produkte zu präsentieren und zu vermarkten, ein Strich durch die Rechnung zu machen. Wir haben es leider verpasst mit unserer ruhmreichen Tradition, Vereinen wie RB Leipzig einen Korb zu geben und durch eine weitere Absage an diesen Verein gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen. Union Berlin oder Hessen Kassel, die sicherlich auch auf jeden Cent angewiesen sind, haben es im Gegensatz zu uns geschafft. Somit werden wir einer der wenigen Vereine sein, die ein Testspiel gegen diesen Traditionszerstörer austragen werden.

Wir, Insane Ultra, bitten Sie noch einmal dieses Testspiel mit allen aufgelisteten negativen Facetten zu überdenken und auf die kritischen Worte der eigenen Fans, dem Motor des Vereins, einzugehen!

Insane Ultra

Nov
09

Streunende Köter – Buch über Ultras

Inhaltsverzeichnis als PDF

Die Ultras sind böse. Sie sind die dunkle Hemisphäre des Fußballs. Das obszöne Grauen der Zivilgesellschaft. Die Ultras sind der Blitzableiter der Gutmenschen, des Bürgertums, der Krämerseelen, der Profis, der Hausfrauen, der armseligen Journaille und der Bullen auf Opfersuche. Die Ultras sind die Güllegrube unter dem freien Himmel der Stadien. Symbol blinder und irrationaler Gewalt. Das schlimmste, wenn nicht einzige Übel des ansonsten strahlend reinen und jungfräulich unbefleckten Fußballsystems.

Trotzdem werden Ultras immer wieder zu Schlachtvieh für die Titelseiten. Gut, um als Monster für die erste Seite herzuhalten, aber auch bildreiches Rahmenprogramm, donnernder und unaufhörlicher Soundtrack, zwölfter Mann, das Spektakel im Spektakel des Sports, an den wir unser Herz verloren haben. Aber die Ultras entziehen sich den Schubladen. Jedenfalls die wahren. Sie zerpflücken Klassifizierungen, Statistiken, Vorurteile und Vereinfachungen. Sie verursachen Probleme und schädigen das Gemeinwohl. Die Ultras fahren hunderte und aberhunderte Kilometer durchs Land, geben auch eine Menge Geld aus, verzichten auf Zuneigung und Liebe. Sie riskieren Prügel und Knast. Um sie im Zaum zu halten braucht man Polizeitransporter, Panzerwagen, Hubschrauber und Legionen von Sondereinsatzkräften, Polizeibeamten, ausgebildeten Fahndern, Feuerwehren und Rettungswagen. Und sie, die dreckigen und bösen, verbreiten Chaos, überrennen und zerstören alles, versuchen ohne Karte ins Stadion zu kommen. Dann, wenn die Sache abgleitet, zerstören sie Autos und Mopeds, überrennen Absperrungen und Polizeiketten, besprühen Wände mit ihren Slogans, werfen Rauchtöpfe und Bengalos, Steine und Flaschen, verantworten Geldstrafen und Platzsperren, nageln nicht genehme Spieler ans Kreuz und entlassen vox popoli unbeliebte Trainer. Die Ultras sind böse, unverschämt, kriminell und kehren sich nicht um die Regeln des zivilen Miteinanders. Ihre Höhlen sind die Kurven. Sie verschwinden in der Masse, die sie aufnimmt, sie versteckt und sich von ihnen beschützen und repräsentieren lässt. Viele können nicht erklären, was Ultra zu sein überhaupt heißt. Aber viele können davon erzählen. Ich glaube zu wissen, dass die Ultras ein Recht auf eine eigene Geschichte haben. Und ich die Pflicht, ein Buch über sie zu schreiben. Mit ihnen. Und dieses Buch haltet ihr in den Händen.

http://www.ultras.ws/neues-buch-streunende-koeter—%28cani-sciolti%29-t10683.html