Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mai
08

Wie diese Zeitung berichtet, soll eine Gruppe von Werder-Fans auf dem Heimweg von Gewalttätern aus der Bielefelder Szene angegriffen worden sein. Durch Tritte gegen den Kopf sei der 26-Jährige derart schwer verletzt worden, dass er am Sonntagnachmittag noch immer nicht außer Lebensgefahr war. Das Opfer liegt seit Samstagabend in einem Bielefelder Krankenhaus und wurde bereits notoperiert.

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige, darunter die 20- und 21-Jährigen “Haupttäter” festgenommen. Beide seien schon in der Vergangenheit bei Fußballspielen negativ aufgefallen, schreibt die Zeitung. Gegen beide ist mittlerweile ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Die vier anderen Festgenommenen im Alter zwischen 19 und 20 Jahren befinden sich wieder auf freiem Fuß.

Kommentar aus dem Forum:

Jetzt wird wieder frei drüber diskutiert ob sich Bielefeld vorher irgendwann gezeigt hat oder nicht. Könnt ihr doch garnicht wissen, stand ja schließlich nirgendwo in der Zeitung oder?  Ne’ lebensgefährliche Verletzung kann im Übrigen, wenns ganz dumm läuft, schon durch einen Faustschlag entstehen, dazu müssen nicht 20 Hooligans auf einen drauftreten. Und das die Zeitung auch die letzte Suffkutte als Hooligan bezeichnet sollte wohl auch dem Dümmsten aufgefallen sein. Letztendlich weiß wieder NIEMAND von euch was wirklich abgelaufen ist und alle scheissen sich ein. Schwachmaten!

mehr – http://www.ultras.ws/bielefeld-vs-bremen-%28a%29-050512-t11569-s8.html

Apr
24

Türke sticht zu: B-Jugend Berlin

Brutale Szene bei einem B-Jugend-Spiel im Berliner Friedrich-Ebert-Stadion: Als es zwischen S.D. Croatia und NSCC Trabzonspor auf dem Platz zu einer Rangelei zwischen Spielern und auch Zuschauern kam, zückte ein Mann plötzlich ein Messer und stach zu. Dabei verletzte er den 34-jährigen Croatia-Trainer Marijo J., der das Spiel als Schiedsrichter leitete, und den 64-jährigen Großvater eines Spielers. [...]

http://www.fussball.de/zuschauer-sticht-jugendtrainer-nieder/id_55833486/index

Erst vor zwei Wochen…

Einen Spielabbruch in der 31. Spielminute im Berlin-Liga Punktspiel der Eintracht beim NSCC, nach dem die Mahlsdorfer nach einem Treffer von Zorn in Führung lagen, mussten die Zuschauer am Mittag beiwohnen. Nach Gelb-Rot, folgte Rot der Gastgeber (zwischen der 30.-31.Minute), dann Angriff auf den Schiedsrichter mit Rudelbildung, der zu Boden geht und im Anschluß die Begegnung beendet. Keine schönen Szenen auf den Sportplätzen in Berlin, jetzt sogar in der höchsten Berliner Spielklasse. Nun wird sich die Sportsgerichtbarkeit dem Spiel annehmen müssen.

http://www.bsv-eintracht-mahlsdorf.de/

mehr Infos – http://www.ultras.ws/b-jugend-berlin—zuschauer-sticht-jugendtrainer-nieder-t11519.html

Apr
20

Skandalurteil in Hamburg

Eingriff in das Versammlungsrecht

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat (…) die geplante Demonstration Rostocker Fußballfans in Hamburg verboten (…) Das Gericht verweist in der Urteilsbegründung zwar auf den schweren Eingriff in das Versammlungsrecht der Demo-Veranstalter, betont aber: “Angesichts der gewaltsamen Auseinandersetzungen bei den vorangegangenen Fußballspielen beider Vereine ist bei der Durchführung der Demonstration voraussichtlich mit schwerwiegenden Gefahren für die Individualrechtsgüter Leib, Leben und Gesundheit zu rechnen.” Den Rostockern bleibt noch der Weg vors Hamburgische Oberverwaltungsgericht, um Beschwerde einzureichen. Laut Hamburger Innenbehörde dürfen die Rostocker jedoch eine stationäre Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall abhalten (…) Für Sonntag von 9.00 bis 20.00 Uhr ist die Umgebung des Millerntor-Stadions von der Polizei zum Gefahrengebiet erklärt worden. Zudem ist ein massives Aufgebot an Einsatzkräften vor Ort (…)

hier gefunden – http://ostfussball.com/fundstueck-des-tages-247-rostocker-fans-demo-in-hamburg-und-der-buhmann-1188/#comment-7940

Apr
19

Polizei Hamburg: Gefahrengebiet

Am kommenden Sonntag findet um 13:30 Uhr im Millerntorstadion das Spiel der 2. Fußballbundesliga FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock statt. Wegen massiver Fanausschreitungen in der Vergangenheit bei den Spielen dieser Fußballklubs hat die Polizei Hamburg dem FC St. Pauli im Vorwege der jetzigen Spielbegegnung per Verfügung untersagt, Karten an den FC Hansa Rostock abzugeben. Der Verein beschritt daraufhin den Rechtsweg bis zum Oberverwaltungsgericht Hamburg, wo die Beschwerde letztlich zurückgewiesen wurde.

Als Reaktion auf das Verbot des Kartenverkaufs an die Gästefans meldete eine Person im Namen der “Fanszene Rostock e.V.” einen Aufzug für den Sonntag von 11:00 bis 13:30 Uhr mit dem Tenor “Gegen polizeiliches Kartenverbot in Fußballstadien!” vom Paul-Nevermann-Platz in die unmittelbare Nähe des Millerntorstadion an. Der Veranstalter rechnet mit 2.000 Teilnehmern. Nach Kooperationsgesprächen bestätigte die Versammlungsbehörde die Anmeldung mit der beschränkenden Auflage einer stationären Versammlung im Bereich Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall. Der Anmelder lehnte diese Auflage ab und beschritt daraufhin den Rechtsweg zum Verwaltungsgericht Hamburg. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg steht noch aus.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist bei Aufeinandertreffen von Problemfans dieser beiden Fußballvereine mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Um den Gefahren konsequent begegnen zu können, richtet die Polizei Hamburg am Sonntag, 22.04.2012, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ein “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” ein.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:

Nördliche Begrenzung

Stresemannstraße, Schanzenstraße, Augustenpassage, Schlachthofpassage, Marktstraße, Vor dem Holstentor, Holstenglacis, Bei den Kirchhöfen, U-Bahnhof Feldstraße

Östliche Begrenzung

Jungiusstraße, Gorch-Fock-Wall, Johannes-Brahms-Platz, Holstenwall, Ludwig-Erhard-Straße, Neumeyerstraße, Venusberg, Hafentor, U-Bahnhof St. Pauli

Südliche Begrenzung:

Landungsbrücken (Wassergrenze), St. Pauli Hafenstraße, St. Pauli Fischmarkt, U/S-Bahnhof St. Pauli Landungsbrücken

Westliche Begrenzung:

Pepermölenbek, Kleine Freiheit, Bernstorffstraße, S-Bahnhof Reeperbahn Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge.

In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.

Apr
13

Erst vor wenigen Monaten – im Herbst 2011 – schien der deutsche Fußball am Abgrund zu stehen. Das Verhalten der Fans rückte deutschlandweit medial in den Mittelpunkt und zeichnete das Bild einer von Hass und Gewalt durchsetzten Fankultur. Doch was löste diese vermeintliche Gewaltspirale aus? Gemeinhin werden die sogenannten Ultras für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Wer aber sind diese „Ultras“, wo kommen sie her und welche Rolle spielen sie in der heutigen Fußballwelt? Betrachtet man die medialen Darstellungen oder fragt andere Stadionbesucher, so werden Ultras primär als Chaoten oder Gewalttäter klassifiziert.

Vielen vorgenannten Beobachtern ist dabei jedoch oft gar nicht bewusst, dass es sich bei den Ultras um eine Form des Fanseins handelt, die mit keiner Fankultur der letzten Jahrzehnte zu vergleichen ist. Oftmals werden die Ultras mit den „Schlägern“ und „Hooligans“ der 1970er und 1980er Jahre gleichgesetzt. Für andere, meist jüngere Fußballfans sind Ultras zu Ikonen geworden, zu hippen Trendsettern und nachahmenswerten Rebellen der Kurve.

In diesem lesenswerten Buch, das im Verlag Die Werkstatt erschienen ist, wird das Phänomen „Ultra“ erstmals aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Herausgeber, beide vom Institut für Fankultur, lassen neben etablierten Wissenschaftlern auch Journalisten, Fußballfunktionäre, verschiedene Fanprojekte, Politiker, Vertreter der Polizei und natürlich einige Ultras selbst zu Wort kommen . Gerade durch die unterschiedlichen Perspektiven ist es gelungen, einen ausgewogenen Einblick in das komplexe soziale Gebilde der Ultra-Bewegung zu ermöglichen.

Hierbei handelt es sich um einen Sammelband, der inhaltlich vor allem aufgrund seiner verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Ultras interessant erscheint. U. a. schreiben dort Ultras, Verbandsvertreter, andere Fans, Journalisten, Polizisten etc.

Und um nur einige Namen zu nennen:

·        “Commando Cannstatt”, Ultras VfB Stuttgart, Gespräch mit mir

·        Gruppengespräch diverser Angehöriger von Ultragruppen mit Fanforscher Jonas Gabler

·        Helmuth Spahn (ehem. Sicherheitsbeauftragter DFB)

·        Gerald von Gorrissen (DFB-Fanbeauftragter)

·        Michael Gabriel/Volker Goll (KOS)

·        Prof. Dr. Thomas Feltes (Wissenschaftler, Ruhr Uni Bochum)

·        Christoph Ruf, freier Journalist

·        Mike Glindmeier, Spiegel Online

·        Martin Gerster, Sportausschuss des Deutschen Bundestag

Verkaufsstart ist der 14.4. 2012

Martin Thein / Jannis Lin

Apr
12

Unfassbar!

Diese Info haben wir von der Rot-Schwarze-Hilfe per Email erhalten.

Hausverbot im Zelt des Aufsichtsrats – statt dem Club läuft das Bayern-Spiel

Volksfest in Nürnberg – und gleichzeitig im eigenen Stadion: Glubb gegen Schalke. Nur einen Steinwurf entfernt. Eine scheinbar perfekte Kombination.

Nicht so für eine handvoll eingefleischter Glubbfans. Die wollten beides genießen. Volksfeststimmung und Fußball. In einem beliebten Haxn-Zelt, so dachten die, wird wohl das Glubb-Spiel laufen. Zumal: das Zelt gehört einem Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.

Doch, was sie nicht für möglich hielten – die Deko des Tages: Schals des FC Bayern München! Und es kam noch unglaublicher. Im Zelt des FCN-Aufsichtsrats wurde nicht etwa der Glubb übertragen, sondern das Spiel der Bayern – über die gesamte Spielzeit. Nicht nur das: unmittelbar vor der Großbildleinwand befand sich ein VIP-Bereich für Bayern-Fans.

Irritiert fragten die Nürnberger Fans: Wird hier im Zelt des FCN-Aufsichtsrats Fritz Stahlmann nicht der Glubb gezeigt? Die barsche Antwort kam prompt: “Nein, hier nicht.”

Die Glubfans reagierten überrascht und wollten sofort zahlen. Doch das Personal reagierte äußerst unwirsch. Bayern-Spiele im Zelt des Aufsichtsrats, während nebenan der Glubb spielt und zum Abschied noch ein Hausverbot für die eigenen Fans. Leidenschaft für den Verein sieht anders aus.

mehr – http://www.ultras.ws/1-fc-nuernberg-t317-s1744.html#586185

Apr
10

In Reaktion auf die Vorkommnisse im Anschluss an das gestrige Landespokal-Halbfinalspiel zwischen dem Haldensleber SC und dem 1. FC Magdeburg distanzieren sich die Gremien und Verantwortlichen des Vereins entschieden gegen jegliche Art von Gewalt und damit verbundene tätliche Übergriffe sowie deren Verherrlichung. Mehrere Spieler und Angestellte des Vereins wurden nach dem Landespokal-Aus beim Verbandsligisten Haldensleben noch auf dem Spielfeld tätlich angegriffen.

Unabhängig von sportlichen Resultaten und Rückschlägen dürfen sich Selbstjustiz und Gewalt nicht als Reaktionen gegenüber Spielern, Trainern, Verantwortungsträgern und anderen Anhängern des Vereins etablieren. Der 1. FC Magdeburg verurteilt die Vorkommnisse nach dem Elfmeterschießen im Haldensleber Waldstadion. Enttäuschung und Unmut als Ergebnis der Niederlage unter den Anhängern des 1. FC Magdeburg sind nachvollziehbar und verständlich, allerdings darf dies in keinem Fall in körperliche Gewalt übergehen.

So wie von den Gremien des Vereins eine detaillierte Analyse der sportlichen Entwicklung der Regionalligamannschaft des 1. FC Magdeburg erfolgen wird, streben die Sicherheitsorgane in den kommenden Tagen eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle in Haldensleben an.

Das Präsidium des Vereins berät sich noch in dieser Woche in einer kurzfristig angesetzten außerordentlichen Präsidiumssitzung bezüglich der aktuellen sportlichen Entwicklung sowie der Ereignisse in Haldensleben.

http://www.ultras.ws/haldensleber-sc—magdeburg-%28pokal%29-080412-t11456.html#585375

Mrz
21

Stellungnahme der Weekend Brothers Wolfsburg

Boykott bei Heimspielen
19.3.12 – aktuell
Am Dienstag den 13.03.2012 erreichte uns die Nachricht, dass zehn Personen aus unserem Kreis mit einem Hausverbot für Spiele der VfL Wolfsburg Fußball GmbH belegt worden sind – ausgesprochen durch die Herren Thomas Röttgermann und Wolfgang Hotze. Dabei handelt es sich nicht um ein bundesweites Stadionverbot, sondern „nur“ um ein örtliches Betretungsverbot für die Bereiche VOLKSWAGEN ARENA, das Gelände um die VOLKSWAGEN ARENA einschließlich dem Fanhaus, dem Soccer Café, dem Nordkurvensaal (an Spieltagen und bei Veranstaltungen des VfL Wolfsburg), das VfL-Stadion am Elsterweg, das Gelände des Nachwuchsleistungszentrums sowie für alle durch den VfL Wolfsburg organisierten Veranstaltungen.

In der Begründung heißt es, die Personen fielen seit Jahren durch sicherheitsbeeinträchtigendes Verhalten auf und schädigten dadurch nachhaltig das Ansehen der VfL Wolfsburg Fußball GmbH. Konkret liegen jedoch keine Anzeigen vor. Auch sind Personen betroffen, die noch nie ein Stadionverbot oder eine Anzeige im Zusammenhang mit Fußballspielen hatten. Damit ist die Vergabepraxis noch bedenklicher als bei Stadionverboten, wo bekanntermaßen eine Strafanzeige ohne Verurteilung reicht, um mit einem Stadionverbot belegt zu werden.

Das willkürliche Aussperren von zehn Personen ohne jegliche rechtliche Legitimation stellt für uns einen eindeutigen Grenzübertritt dar, den wir nicht hinnehmen werden. Schließlich werden mit dieser Praxis der Willkür Tür und Tor geöffnet. Wer definiert Verhalten, das das „Ansehen der VfL Wolfsburg Fußball GmbH schädigt“? Wer gibt uns die Gewährleistung, dass in Zukunft nicht auch beispielsweise jemand ausgesperrt wird, der Fahnen schwenkt und deswegen die Sicht von Fans beeinträchtigt? Oder reicht etwa bald die bloße Zugehörigkeit zu einer Gruppierung gemäß dem Motto „Deine Nase passt mir nicht.“, um ausgegrenzt zu werden?

In Zusammenhang mit der Aktion trat leider auch das Fanprojekt Wolfsburg in negative Erscheinung. Allein dadurch, dass es diese „Regelungen“ akzeptiert bzw. dahingehend mitarbeitet, Prognosen über Personen zu erstellen, zeigt es, dass es seinen Job verfehlt hat. Fanprojekte in ganz Deutschland stellen die Vergabe von Stadionverboten seit Jahren in Frage und nun ist unser Fanprojekt sogar daran beteiligt, wesentlich fadenscheinigere Hausverbote zu erteilen?! Mit dem sozialpädagogischen Arbeitsauftrag, der Interessensvertretung von Fans oder einfach auch Respekt und Anstand lässt sich das unserer Meinung nach nicht vereinbaren. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir dem Fanprojekt Wolfsburg immer den Rücken gestärkt haben (s. Fandemo Berlin 2010), sind wir nicht zuletzt auch menschlich extrem enttäuscht, dass man sich derart vor den Karren spannen lässt.

Was geschieht jetzt? Fakt ist, dass wir definitiv nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Ein Weitermachen wie bisher, verbunden mit einem kritischen Spruchband und ein paar Schmähgesängen in Richtung Geschäftsführung, ist für uns keine angemessene Gegenwehr mehr. Wenn wir jetzt nicht andere Maßnahmen ergreifen, würden wir nicht nur unsere Werte und Ideale, sondern auch unsere von den Repressionen betroffenen Freunde verraten. Deswegen werden Heimspiele der „VfL Wolfsburg Fußball GmbH“ ab sofort und bis auf Weiteres von uns boykottiert. Erst, wenn uns wieder auf Augenhöhe begegnet wird und man uns nicht mehr mit Füßen tritt, werden wir wieder im Stadion anwesend sein. Andere Gespräche werden nicht wahrgenommen, weil wir nicht mehr mit charakterlosen Funktionären des Plastikkonstrukts „VfL Wolfsburg Fußball GmbH“ an einem Tisch sitzen können, die keine Ahnung haben, was es bedeutet, einen Verein zu lieben.

Seit Jahren haben wir die Kröte geschluckt und mit Tränen in den Augen zugesehen, wie der Verein immer mehr seine Seele verliert. Die Hausverbote haben jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht. Es reicht!

Ultras Liberi – Freiheit für Alle Ultras!
Weekend Brothers – Ultras Wolfsburg & Green-White Angels im März 2012

hier gefunden – http://www.ultras.ws/stammtisch-deutschland-t11231-s11280.html

Mrz
19

Bei den Fritz-Walter-Provokationen geht es einzig und alleine darum, dass es den Mainzern auf den Sack geht, dass der FCK immer noch proklamiert, wie toll der Verein doch mal WAR! Sicherlich hat Walter den deutschen Fußball geprägt, sicherlich war der Gewinn der Meisterschaft ’98 sportlich gesehen unfassbar, dennoch verschließen alle beim FCK einfach die Augen vor der Realität. Und die heißt, dass der FCK MOMENTAN eine Fahrstuhlmannschaft ist und MOMENTAN Mainz ihnen sportlich den Rang im Lande abgelaufen hat. Was in 5 oder 10 Jahren ist, keine Ahnung. Vielleicht spielt Mainz dann 3. Liga und Lautern Champions League, so what?

Der Betze ist seit langer Zeit nicht mehr der gefürchtete Berg, seit langem ist die Westkurve nicht mehr so beängstigend wir früher. Und warum? Weil der Verein langsam vor die Hunde geht. Das ist einfach das Manko vieler großen Traditionsvereine in Deutschland. Man sonnt sich in der Vergangenheit, schafft es aber nicht, die aktuelle Lage richtig einzuschätzen. Nimm Köln: anstatt einfach mal vor der Saison klipp und klar zu sagen, Leute es geht nur gegen den Abstieg, gibt man einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel aus. Nimm Hamburg, die sind so fixiert darauf, dass sie als einzige Mannschaft seit Bundesligagründung in der Liga spielen, dass sie seit 3 Jahren alles gegen die Wand fahren. Nimm Frankfurt (obwohl, da hat der Abstieg vielleicht was erreicht), die sehen sich nach 3 Siegen in Folge schon im UEFA-Cup. Und dann nimm Lautern: wenn ich Fan wäre, und der verehrte Held bereits 2 (!) Generationen vor mir gelebt hat, dann würde ich versuchen, sein Andenken aufrecht zu erhalten, aber auch gleichzeitig die momentane Situation realistisch einschätzen und nicht immer nur in der Vergangenheit leben wollen. Kuntz hatte meiner Meinung nach die Chance, den FCK neu aufzustellen, aber das Umfeld lässt es eben einfach nicht zu. Kurz wurde letztes Jahr gefeiert wie nix, dieses Jahr wird er runtergemacht. Ist zwar business as usual, aber man kann auch mal gegen den Strom schwimmen. Das es eben auch anders geht zeigt doch Mainz, jahrzehntelang die typische 2. bzw. 3. Ligamannschaft, hat man es eben geschafft, sich langsam zu entwickeln. Und warum? Weil man den handelnden Personen Zeit lässt und sich eben nicht von Störfeuern reinziehen lässt. Aber das geht wahrscheinlich den meisten Leuten hier eh zu weit, man kann Feuer und Flamme für seinen Verein sein, aber dennoch die Arbeit anderer Verein bzw. Gruppen respektieren, genauso wie man selbst seine größten Feinde für manche Sachen respektieren kann. Ich find Lautern persönlich zum kotzen, finde es aber beachtlich, dass man es immer noch schafft, den Stadionnamen nicht zu verkaufen (gut, indirekt zahle ich als Steuerzahler in RLP die Stadionmiete ja mit, aber lassen wir das), ich bin auch kein Freund der Eintracht, respektiere aber die UF für ihre „leck mich am Arsch“ Mentalität, die in meinen Augen ultriger ist als 95% der deutschen Szenen. Pyrokampagne? Scheiß der Hund drauf, Ultra heißt gegen klassische Strömungen sein und nicht mit den großen Hunden pissen wollen, aber das Bein nicht hochbekommen.

Zurück zum Thema:

Für Lautern ist der alte Fritz eben das Synonym für Erfolg und den haben sie momentan eben einfach nicht. Das man im Rahmen eines Derby den Gegner aufzieht, dürfte doch klar sein und sollte selbst in Kreisen des FCK auf Verständnis stoßen, sie würden es doch genauso machen. Wenn ich in Gladbach Weisweiler dissen würde, da würden denen keine Sicherungen durchbrennen, wenn ich in München Beckenbauer mit seinen Affären auziehen würde, ei dann ist es halt so, trotzdem steht am nächsten Tag nicht die SM vor meiner Tür und will mich killen. Selbst die SGE kann wahrscheinlich über eine Provokation mit Körbel die Sache richtig einordnen, nur der FCK nicht. Und wenn dann noch eine offizielle Fanvertretung des Vereins meint, Gewalt gegen Mainzer legitimieren zu müssen, na dann soll es so sein. Dann fahrt die Gewaltschiene nächstes Jahr in Liga 2, hofft, dass Rostock und der KSC doch nicht absteigen, die SGE nicht aufsteigt und zeigt denen doch einfach mal, wie geil gewalttätig ihr seid. Fantechnisch seid ihr ja ganz in Ordnung was den Support angeht, aber sportlich, sportlich hüllen wir den Mantel des Schweigens über den FCK. Und es geht hier immer noch um Fußball, einen Sport, wer das nicht erkennt ist in meine Augen ganz arm dran. So und jetzt macht einer bitte mal dicht.

hier gefunden – http://www.ultras.ws/attacke-auf-mainzer-fussballfans-170312%29-t11346-s56.html

Mrz
12

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Polen Wochenrückblick # 122

LKS Lodz – Cracovia Krakow – 119 Craxa Fans, die von 6 Lech Poznan, 2 Arka Gdynia, 2 Polonia Warszawa und 1 Sandecja Nowyc Sacz Fans unterstützt wurden:

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Wisla Krakow – Lech Poznan – Hassspiel in Krakow auf Reymontastrasse! Beim Spiel 1262 Gäste, die von 300 Cracovia Krakow und 38 KSZO Ostrowiec Swietokrzyski Fans unterstützt wurden. Vor dem Spiel hatte Lechia kleine Randale gegen Security. Während des Spiel Wisla und Lech suchten nach Randale aber beim Stadion waren zu viele Ordnern und Bullen.

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Podbeskidzie Bielsko Biala – Legia Warszawa – 260 Gäste, darunter Zaglebie Sosnowiec und BKS Bielsko Biala Fans.

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Zaglebie Lubin – Ruch Chorzow – 1020 blaue Fans beim Spiel in Lubin. Die Gäste haben alle Karten nur in 3 Tage ganz verkauft!

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Slask Wroclaw – Korona Kielce – 0 Gäste, gesperrter Gästeblock in Wroclaw. Slask mit super Choreo: “Fanatiker Public Enemy!”

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Widzew Lodz – GKS Belchatow – 0 Gäste, gesperrter Gästeblock in Lodz. Vor dem Spiel Minute des Schweigens für einen berühmten Spielen von Widzew Lodz und polnische Mannschaft – Wlodzimierz Smolarek (Vater des Ebi Smolarek, der vor 2 Jahren in Borussia Dortmund gespielt hat)

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Lubin – Ruch: Zusatz:
- Heimfans mit ner Choreo “12. Mann”
- Stimmung recht lautstark, teilweise gute Gersangsduelle
- Ausgleich fuer Lubin ausgerechnet in der Minute, als Smolarek beklatscht wurde, passte also wunderbar

Polonia Warszawa – Jagiellonia Bialzstok:
- keine optischen Akzente
- Jaga mit vollem Auswaertsblock auf nen Montag
- Polonia unspektakulaer

Gryf Wejherowo – Legia Warszawa:
- Stadion vermutlich ausverkauft, offizielle Zahl stimmt nie und nimmer
- Legia nicht vor Ort (keine Ahnung, warum)
- auf Heimseite Orkan Rumia und Kaszubia Koscierzyna vor Ort
- Legia mit drei Toren in 5 Minuten kurz vor der Pause
- Ehrentreffer des Drittligisten kurz vor Ende zurecht wegen Abseits nicht anerkannt
- Choreo der Gryf-Ultras zu Beginn auf der Haupttribuene schwer zu erkennen, auf der Gegengeraden Luftballons und Schnipsel

Arka Gdynia – Slask Wroclaw
- Heimseite am Streiken (bojkot-arka.info), trotzdem Stimmung von der Gegengeraden und der Haupttribuene entsprechend dem Spiel
- Gaesteblock zu Beginn voll, nach der Halbzeit fehlte ein Drittel der Leute
- Stimmung bei Slask/Lechia angesichts der Masse eher durchwachsen
- Spiel ging verdient an Arka (gutes, kampfbetontes Match)

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