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Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Jan
27

Ein Armutszeugniss der deutschen Polizeigeschichte!

Angeblicher Grund der Absage: “Die Partie gegen Stettin wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, nachdem sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans in den vergangenen Tagen konkretisierten.”

Sprich, man sitzt lieber bei warmen Kaffee in der Dienststube, als…

Presseerklärung der Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“

Die Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“ distanziert sich von den Vorwürfen, dass das für den 29.01.2012 geplante Testspiel gegen Energie Cottbus aufgrund der Gewaltbereitschaft der Pogoń-Anhänger abgesagt werden musste.

Die Polizei, der FC Energie und die Medien geben an, dass sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans, welche über das Internet kommunizierten, in den vergangenen Tagen konkretisierten.

Diese Meldungen sind kurios und fernab der Realität anzusiedeln. Sich darauf zu berufen, zeugt von der Inkompetenz der Organisatoren eine Massenveranstaltung auszurichten. Die unprofessionelle Einschätzung der Sicherheitslage lässt darauf schließen, dass unsere westlichen Nachbarn aus Cottbus und die ansässige Polizei nicht imstande sind ein internationales Fußballspiel zu organisieren.

Ebenfalls verwunderlich ist die Tatsache, dass die Partie erst 4 Tage vor dem geplanten Anstoß per Fax abgesagt wurde, obwohl das Spiel bereits seit November feststand. Während das Schreiben Szczecin erreichte, hatte Energie schon einen neuen Testspielgegner aus Tschechien gefunden, was erneut Fragen über das Verhalten der Cottbusser aufwirft.

Die Fan-Vereinigung ist zutiefst empört über die Anschuldigungen aus Deutschland, die an die Pogoń-Anhänger adressiert sind. Die Fans hatten zu keiner Zeit geplant die Stadt unsicher zu machen oder Sachschäden zu verursachen. Das gemeinsame Ziel war die Fahrt zu einem Auswärtsspiel und das Anfeuern ihres geliebten Vereines um die Spieler vor dem Kampf um den Aufstieg in die Ekstraklasa zu motivieren. Dies zeigt nur, dass Pogoń immer und überall auf seine Fans zählen kann!

Der Vorstand
SKPS „Portowcy“

mehr – http://www.ultras.ws/fc-energie-cottbus-t2078-s472.html

Jan
12

Zu diesem Urteil kommt man schnell, wenn man sich die Fragestellung sowie die befragten Menschen einer DFB-Umfrage zum Thema “Pyrotechnik bleibt verboten” anschaut. Getreu dem Motto, traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast…

Repräsentative Umfrage: 84 Prozent der Fans gegen Pyro-Technik – 80 Prozent fordern harte Bestrafung. Zahlen sind toll. Journalisten lieben Zahlen.

84 Prozent. In Worten: vierundachtzig. Bei soviel Zustimmung wird sogar der Genosse Putin in Moskau ganz grün vor Neid. Ich auch. Ein Anruf beim DFB schickt mich durch Warteschleifen und endet beim typischen schnellen Recherchehemmer: “Schicken Sie uns doch mal eine E-Mail!” Bei der DFL geht es fixer. Mir wird erklärt, was sich hinter der repräsentativen Umfrage von tns-infratest verbirgt.

Angerufen wurden 2000 Bundesbürger. Davon entpuppten sich nur 960 als fußballinteressiert. Und nur die 960 wurden tatsächlich zum Thema Pyro befragt. Wir wissen also nicht, wie fußballinterressiert die Befragten sind: Schauen sie nur Nationalmannschaft bei EM oder WM? Verfolgen sie die Bundesliga? Gehen sie vielleicht auch mal ins Stadion? Gar regelmäßig? Das wissen wir alles nicht.

Zu den Ergebnissen. 84,4 Prozent der Fußballinteressierten sind gegen Pyrotechnik. Wie bei jeder Umfrage bestimmt auch hier die Frage das Ergebnis. Gefragt wurde zuerst: “Das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion ist verboten. Soll dieses Verbot bestehen bleiben?”* Antwortoptionen: ja/nein

Zweite Frage: 79,5 Prozent sind für eine harte Bestrafung, wenn das Pyrotechnikverbot missachtet wird. Die Frage lautete: “Pyrotechnik ist gefährlich. Sie ist schädlich für den Fußball und soll deshalb hart bestraft werden. Stimmen Sie dem zu?”* Antwortoptionen: ja/nein [textilvergehen.de]

Ein User im Forum stellt fest – mal sehen was für ein Ergebnis man erzielt wenn man die Fragestellung umändert: “Was halten sie davon das Pyrotechnik in bestimmten Zonen von den Behörden abgesegnet und unter Sicherheitsauflagen abgebrannt wird und somit die Sicherheit gewährleistet ist und man den schönen Effekt solcher Pyrotechnik geniesen kann.” Antwortmöglichkeit: Gut/schlecht

mehrhttp://www.ultras.ws/pyrotechnik-in-deutschland-t7506-s208.html#559531

Jan
09

Die alten Herren in der Chefetage des DFB haben wirklich alles dafür getan, damit es wieder aufwärts mit der Gewalt im deutschen Fußball geht. Riesige Polizeiaktionen, verschärftes Pyroverbot, Polizeigewalt, zusätzliche Sondereinheiten (Task-Force), Stadionverbote, Repressionen für Fans, enorme Strafen für Vereine sowie Geisterspiele und Ausschluß aus Wettbewerben haben genau das erreicht, was man immer damit erreicht – Gegengewalt!

Und nicht nur im Osten Deutschlands ist die Gewalt derzeit präsent, nein überall wird nun mehr geprügelt, geprollt und randaliert. Noch nie zuvor war der Hass gegen den Staatsschutz höher, als derzeit. Hier wurden tatsächlich in den letzten Jahren wahre Feindbilder aufgebaut. Der Chef “Falscher Zwanziger” hat bereits resigniert und seinen Rücktritt bekannt gegeben. Wird der Nachfolger an seinem Erfolg festhalten?

Die Nachrichtenagentur DPA hat nun die Vorkommnisse der letzten 6 Monate zusammen gestellt.

30. Juli 2011: Beim DFB-Pokalspiel BFC Dynamo Berlin – 1. FC Kaiserslautern stürmen 250 bis 300 BFC-Hooligans den FCK-Block und prügeln auf gegnerische Anhänger und Polizisten ein. 18 Polizisten werden verletzt, 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) verurteilt Berlin zu zwei «Geisterspielen» in der Oberliga.

27. August: Beim Drittliga-Spiel Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 werden 55 Personen verletzt. Die meisten nach Angaben von Erfurts Präsident Rolf Rombach durch Reizgas der Polizei.

9. September: Bei Ausschreitungen beim Drittliga-Derby VfL Osnabrück – Preußen Münster gibt es 28 Verletzte und 35 Festnahmen. Fünf Polizisten werden schwer verletzt, VfL-Anhänger hatten sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Beide Clubs müssen Geldstrafen bezahlen. Das DFB-Sportgericht verfügt zudem, dass Münster in zwei Auswärtsspielen auf seine Fans verzichten muss.

16. September: In der Zweitliga-Begegnung Eintracht Frankfurt – Hansa Rostock muss die zweite Halbzeit wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Gästeblock verspätet angepfiffen werden. Bei Ausschreitungen nach dem Spiel nimmt die Polizei 24 Fans in Gewahrsam. Rostock muss zwei Auswärtsspiele unter Ausschluss seiner Anhänger austragen und beiden Gegnern jeweils 25 000 Euro für ausgefallene Zuschauereinnahmen bezahlen.

30. September: Christian Hock, Trainer des Regionalligisten Hessen Kassel, berichtet über Morddrohungen gegen ihn via Internet. Im Training ist ein Sicherheitsbeamter vor Ort, die Polizei ermittelt.

25. Oktober: Die DFB-Pokalpartie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden steht wegen des Zündens von bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörpern durch Gäste-Anhänger mehrfach kurz vor dem Abbruch. Bei Krawallen rund um das Stadion werden mehrere Personen verletzt und festgenommen. Dynamo Dresden wird vom DFB für die Saison 2012/13 vom Pokal-Wettbewerb ausgeschlossen.

26. Oktober: Beim Pokalspiel 1. FC Kaiserslautern – Eintracht Frankfurt zünden Lauterer Fans Feuerwerkskörper und greifen einen Ordner an. Auf dem Weg zum Stadion werfen Randalierer mit Flaschen, Böllern und Steinen. Mindestens acht Polizisten werden verletzt.

19. November: Die Zweitliga-Partie Hansa Rostock – FC St. Pauli steht kurz vor dem Abbruch, nachdem im Hamburger Fanblock bengalische Feuer abgebrannt werden. Rostocker Anhänger schießen daraufhin Leuchtraketen in den Gästeblock. Nach Spielschluss gibt es erneut Ausschreitungen. Der FC Hansa wird vom DFB zu einem «Geisterspiel» am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden verurteilt.

6. Januar 2012: Bei einem Hallenturnier in Hamburg prügeln sich rivalisierende Fans des FC St. Pauli, des VfB Lübeck und des Hamburger SV. Die Polizei zählt 90 Verletzte. Der zweite Tag des Turniers wird abgesagt. Die Veranstalter sprechen nach den Ausschreitungen von einem «kriminellen Akt».

Das Jahr 2012 könnte sich durch die EM im Nachbarland Polen zum absoluten Höhepunkt mit gewalttätigen Ausschreitungen entwickeln, denn schon jetzt haben deutsche Hooligans angekündigt, dort mal wieder so richtig Bambule zu machen.

Jan
03

Einige Kommentare zu Mesut Özil und seinen “deutschen Spielkameraden”

(…) Ach ich verstehe nicht wie Mesut,Ilkay und Tasci sich überhaupt für Deutschland entscheiden konnten. Wahrscheinlich wird viel Geld der Grund gewesen sein. Aber trozdem wie kann man für ein Land spielen die uns “normale Türken” am liebsten sofort ausweisen würden?

(…) Ich akzeptiere jeden türkischstämmigen Menschen, wenn er gut integriert ist. Sprich: Gutes Deutsch (da ist Özil durchgefallen) und auf dem Boden des Grundgesetzes. Ich akzeptiere Türken nicht, wenn sie deutschenfeindlich sind!
Dann: Abschiebung!!!!!!  Und Tasci sowie Gündogan stehen fest auf dem Boden des Grundgesetzes! Und der Mann von der Dönerbude sowieso.

(…) Hahaha, was ist das denn für ein Bullshit? Wer Türken hasst, weil sie Türken sind, der ist eben ein Ausländerhasser. Die gibts bei euch drüben auch, so wie es überall auf der Welt dumme Menschen gibt. In der gesamten ‘Integrations’debatte werden und wurden auf allen Seiten Fehler gemacht, da gibt es nicht einen einzelnen Schuldigen. Mir ist es völlig egal, aus welchem Land du kommst, solange du, wenn du herziehst, keine Scheiße baust (oder zumindest nicht zu viel) und dich darauf einlässt, dass manche Dinge hier anders laufen und anders gewertet werden als anderswo.

(…) Warum spielt ein Özil für Deutschland? Weil er sich hier mehr Erfolg mit dem Team verspricht. Warum spielt ein Toprak für die Türkei? Weil er genau weiß, dass es bei ihm fürs deutsche Team nicht reicht und er derzeit nur Ersatz vom Ersatz wäre. (…)

mehr – http://www.ultras.ws/auslaendische-spieler-in-der-%28deutschen%29-nationalmannschaft-t6900-s432.html

Dez
29

Pyroartikel aus Polen: Zoll schaut an der Grenze

Heute startet der Verkauf in den deutschen Läden, aber schon seit Wochen kann man über das Internet bestellen. Der Renner wie schon letztes Jahr sind dabei die Pyroartikel wie La Bomba usw. aus Polen. Im Gegensatz zu den deutschen Produkten sind die Knaller aus dem nahen Polen deutlich lauter und deshalb auch beliebter ( gefährlicher).

Pressemeldungen:

Wenige Tage vor Silvester hat der Zoll im Grenzraum die Kontrollen nach Polen-Böllern verstärkt. Die Kollegen würden so gut wie täglich illegal eingeführte Feuerwerkskörper entdecken, sagte der Sprecher des Hauptzollamts Frankfurt (Oder), Andreas Behnisch, auf Anfrage. In einigen Fällen seien es über 100 Stück. Neben dem Zoll würden auch Polizei und Bundespolizei vor Jahresende verstärkt danach schauen, ob Reisende Silvesterknaller dabei haben.

Behnisch warnte eindringlich vor der Einfuhr der Polen-Böller. Diese entsprächen oft nicht deutschen Sicherheitsstandards, sagte er. In Deutschland seien nur von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) geprüfte Feuerwerkskörper mit einem deutschsprachigen Sicherheitshinweis zugelassen. Fehlt das BAM-Zeichen oder ist es – wie in vielen Fällen – gefälscht, sei die Einfuhr verboten.

Der Zoll beschlagnahme solche Feuerwerkskörper und leite in jedem Fall ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein, betonte der Sprecher. Hintergrund sei, dass in Deutschland und Polen bislang noch unterschiedliche rechtliche Regelungen gelten. Die polnischen Silvesterknaller würden oft gefährliche Stoffe oder Gemische enthalten und damit zu größeren Schäden führen.

In diesem Jahr gab es laut Zoll schon mehrere Großfunde im grenznahen Raum. Bereits im November hatten Zöllner mehr als 10.000 Polen-Böller bei der Kontrolle eines Berliner Pkw in Frankfurt (Oder) entdeckt. Mitte Dezember wurden 610 Kilogramm Feuerwerkskörper an der Autobahn 11 bei Prenzlau auf einem niederländischen Lkw gefunden.

Dez
22

Offener Brief

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes,

Wir, Insane Ultra, nehmen in diesem Schreiben noch einmal Stellung zu dem von Ihnen organisierten und von uns viel kritisierten Testspiel am 18. Januar 2012 in Leipzig. Neben uns Insane Ultra, haben sich auch weitere Gruppen und Anhänger wegen diesem geplanten Testspiel kritisch positioniert. So hat auch der Supporters Club Trier, der Dachverband der aktiven Fanszene, sich in einem Schreiben kritisch zu diesem Testspiel geäußert.

Etliche Vereine haben nach den Protesten ihrer jeweiligen Ultragruppen und Fanszenen, ein geplantes Testspiel gegen RB Marketingvereine in Folge abgesagt. So haben auch unter anderem renommierte und traditionsreiche Vereine wie z.B Union Berlin, Hessen Kassel und der Hamburger SV ein Testspiel gegen das Marketingkonstrukt abgesagt und nahmen Rücksicht auf ihre eigenen Fans und Werte wie Ehre und Tradition. Wir stehen also nicht alleine mit unserer Forderung dar, diesen Verein, dem es nur darum geht das Produkt “Red Bull” zu vermarkten, zu boykottieren.
Des Weiteren sehen wir es absolut kritisch an, dass unser Verein im Zuge der Kampagne “Pro Regionalliga Reform” auf der einen Seite für eine starke und traditionsreiche Regionalliga gekämpft hat, aber jetzt ein Testspiel gegen eine Vernichtungsmaschine der Traditionsvereine vereinbart. Sie bieten einer Firma eine Plattform, die den Fußball als Ware und Marketinginstrument betrachtet. Gerade wir als Traditionsverein im Südwesten müssten stolz auf unsere Historie sein und uns nicht mit solchen Vereinen messen. Außerdem muss man sich doch wirklich die Frage stellen, ob die Trainingsbedingen im Osten ein wirklicher Vorteil gegenüber denen, in unserer ältesten Stadt Deutschlands sind, besitzen wir in Trier doch im Vergleich zu den anderen Vereinen sehr gute Trainingsplätze. Außerdem sind die meteorologischen Unterschiede zwischen Leipzig und Trier doch sehr gering.

Ein Projekt wie RB Leipzig ist für uns nicht mehr, als eine überdimensionale PR Maßnahme! Oder glauben Sie wirklich in diesem Fall, dass die Führungsleute und die Macher von Red Bull unbedingt der Bevölkerung aus Leipzig hochklassigen und schönen Fußball bieten wollen? Dann hätte wohl auch ein ganz gewöhnlicher Sponsor gereicht und einen Vertrag bzw. eine Partnerschaft mit einem x-beliebigen Partner eingehen können, was aber im Gegensatz viel weniger Aufmerksamkeit und “Glamour-Effekt” gehabt hätte. Es ist legitim dass unser Fußball heutzutage starke Partner braucht, um Vereine finanziell zu unterstützen und eine positive Entwicklung zu ermöglichen. Aber muss man dafür soweit gehen? Muss man sich dafür zu lebendiger Werbung umwandeln lassen, bei der der Hauptakt, das Fußballspiel, gänzlich in den Hintergrund gerät und nur noch ein schönes Drumherum und Mittel zum Zweck ist. Des Weiteren muss der sportliche Reiz bei so einem Testspiel doch stark angezweifelt werden, da dieser hier alles andere als ersichtlich ist. Ein Team, das Spieler in seinen Reihen hat, die trotz sportlich besseren Angeboten von höherklassigen Vereinen aus der ersten und zweiten Liga, zu einem “langweiligen” 4-Ligisten wechseln und davor wichtige Führungsspieler in der ersten Liga bzw. im Blickfeld vom Bundestrainer waren, werden sich wohl kaum ein Bein bei einem Testspiel gegen unsere Eintracht ausreißen. Der sportliche Ehrgeiz für diese überbezahlten Spieler ist wohl eher gering.

Mit der Vereinbarung dieses Testspiels haben wir es als Verein SV Eintracht Trier 05 leider verpasst, traditions-und seelenlose Klubs, die den Fußball nur das Mittel zum Zweck sehen, um ihre Produkte zu präsentieren und zu vermarkten, ein Strich durch die Rechnung zu machen. Wir haben es leider verpasst mit unserer ruhmreichen Tradition, Vereinen wie RB Leipzig einen Korb zu geben und durch eine weitere Absage an diesen Verein gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen. Union Berlin oder Hessen Kassel, die sicherlich auch auf jeden Cent angewiesen sind, haben es im Gegensatz zu uns geschafft. Somit werden wir einer der wenigen Vereine sein, die ein Testspiel gegen diesen Traditionszerstörer austragen werden.

Wir, Insane Ultra, bitten Sie noch einmal dieses Testspiel mit allen aufgelisteten negativen Facetten zu überdenken und auf die kritischen Worte der eigenen Fans, dem Motor des Vereins, einzugehen!

Insane Ultra

Dez
16

Nach den Vorkommnissen beim Spiel Chemnitzer FC gegen Wacker Burghausen wurde nun ein offener Brief an den DFB durch Florian Hahn, Geschäftsführer der WBFG, abgeschickt.

Danach sind seine Burghausener Anhänger anscheinend nicht in den Osten Deutschlands zum Fußballspiel, sondern direkt nach Auschwitz gefahren. “Gleich liegen sie im Dreck, wie die Juden damals!” und andere ähnliche Aussagen sollen durch die Security angeblich geäussert wurden sein…

Was war passiert?

Stellungnahme der Betroffenen: Auch drei Tage später blicken wir noch fassungslos auf die Geschehnisse von Samstag zurück. Auch stellen sich einem viele Fragen. Was können wir uns als Fans vorwerfen? Dass wir bei der Eingangskontrolle nicht deeskalierend eingewirkt haben und man sich stellenweise durch die Provokationen, die Handgreiflichkeiten und der rüden Vorgehensweise der Ordner zu einer körperlichen Reaktion anstiften lies? Warum diese das geschilderte, absolut inakzeptable Verhalten an den Tag legten und dort der Wille zur Deeskalation zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise vorhanden war? Warum die Einsatzleitung mit ihrer Vorgehensweise und dem geschilderten absolut unverhältnismäßigen Einsatz der BFE die Situation noch weiter verschärfte? Fragen, die es in der nächsten Zeit zu beantworten gilt!

http://www.ultras.ws/sv-wacker-burghausen-t1581-s104.html

Dez
09

EM 2012 in Polen – Blitzkrieg?

Sie gehören zu den härtesten Hooligans in Europa und dürfen nächstes Jahr ihre eigene Europameisterschaft in ihrem Heimatland austragen. Mit von der Partie sind die gefürchteten Mobs aus Deutschland, England, Italien, Russland und Holland. Laut diversen Ankündigungen soll es auch die härteste EM aller Zeiten werden.

Zumindest in der Vorrunde wird es aus deutscher Sicht sicherlich noch ruhig bleiben, da die Gruppenspiele in der fernen Ukraine ausgetragen werden.

Schon jetzt haben sich deutsche und polnische “Pilzesucher” im nahen Waldgebiet zu einem ersten “Abtasten” getroffen. Remember Briesen 2005…

http://www.ultras.ws/em-2012-polen-ukraine—dokumentation-von-videos-t6982-s24.html#546140

Dez
08

Kommentare zur Festnahme von 134 Rostocker Fans

Das war passiert:

Auf dem Weg zum Fußballspiel in Fürth mussten in der Nacht zum Samstag 120 bahnreisende Anhänger des FC Hansa Rostock bereits in Berlin wieder umkehren. Auch 14 Hansa-Anhänger, die in Berlin wohnen und zusteigen wollten, mussten zu Hause bleiben. Massive Rechtsverstöße hatten dazu geführt, dass die Einsatzleitung der Bundespolizei die vorzeitige Heimreise anordnete. Zwei Rostocker klauten auf dem Bahnhofsvorplatz Anhängern des Vereins Hertha BSC deren Fußballschals. Berliner Polizisten nahmen beide Täter fest. Beim Zustieg in den zur Weiterfahrt bereitstehenden Zug drohten die verbliebenen Fans gegenüber Polizeibeamten Ausschreitungen an, sollten ihre zwei “Kameraden” nicht bald freikommen. Außerdem wollten sie noch auf weitere 60 Fans warten, deren Ankunft in Berlin sich aber wegen einer Streckensperrung bei Bernau erheblich verzögerte.

Kommentare:

Typisch für ein gewisses Gebiet in Deutschland (ich nehme das Wort Osten bewusst nicht in den Mund) sich bei allem benachteiligt, verfolgt, etc zu fühlen. Wenn man Kutten abzieht muß man eben damit rechnen angezeigt zu werden und entsprechende Konsequenzen zu spüren. Dass man dann aber 60 Leute dafür wieder in Sippenhaft nimmt und nicht selbst entscheiden lässt, welchen Zug man nimmt ist wieder typisch und somit die Reaktion mit Notbremseziehen durchaus nachvollziehbar. So groß kann die Gefahr dann ja doch nicht gewesen sein, wenn die Leute von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens am Bahnhof bleiben und den ersten Zug zurücknehmen können. Oder sollen das die 134 ingewahrsamnahmen sein?

***

Mein Gott was man hier als ein Schwachsinn lesen muss. Da werden zwei Kutten der Schal geklaut (was ja schon ne bomben Leistung ist), man lässt sich auch noch dummerweise dabei erwischen und erwartet ernsthaft das die Bahn ihren Zug stehen lässt weil noch nicht alle Fans da sind. Sry, das hat nix mit Ost – West zu tun, ist halt einfach nur extrem beschränkt von den Leuten die meinen sie Leben in Ihrer eigenen Traumwelt und können tun und lassen was sie wollen. Regeln gelten für sie nicht, nur für die anderen.

***

Ich glaube hier verwechseln einige, dass es nicht um das Warten auf die anderen Jungs geht, sondern dass man ebenfalls den Zug zum Warten zwingen wollte. Ich weiß, viele verstehen es nicht und können es auch nicht nachvollziehen, aber neben den 120 Fans gibt es auch noch andere Gäste in dem Zug. Ja, und man stelle sich vor, auch diese haben durchaus noch andere Anschlusszüge zu erreichen. Das Warten auf die Festgenommenen und die Nachzügler ist eine feine Sache, aber es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht. Ich war sicher nicht dabei, aber manchmal hilft das Reden mit der DB mehr, als das ziehen der Notbremse. Schließlich war auch die DB daran schuld, dass die anderen 60 Fans zu spät waren. Und es ist nicht unüblich, dass DB Züge dann auch mal warten.

mehr – http://www.ultras.ws/bundespolizei-nimmt-134-rostock-fans-in-gewahrsam-031211-t10838-s24.html

 

Letzte Meldung: Das Ostderby zwischen dem FC Hansa Rostock und der SG Dynamo Dresden wurde vom DFB zu Geisterspiel deklariert!

Nov
29

U-Bahn-Lied, Sieg Heil, Jude, Jude, Jude und NSU Ole`

Nachdem die Vereinsführung beim FSV Zwickau fast alle Ultras (eher linksgerichtet) mit einem Stadionverbot belegt hatten, scheinen nun die Nazis beim sächsischen Verein Einzug gehalten zu haben. Mit dem U-Bahn-Lied, Sieg Heil, Jude, Jude, Jude und NSU Ole` konnte man zumindest am vergangenen Wochenende gegen Erzfeind Aue das volle Programm an rechtem Gedankengut lautstark im Sojus-Stadion vernehmen.

Nachweislich hochgehalten wurde auch ein Transparent mit der Aufschrift “Wir kleiden uns neu ein für unseren Verein” – ein Verweis auf die Neonazi-Modemarke “Thor Steinar”, die unter anderem in mehreren Stadien verboten ist. Das Transparent war im Block des Fanklubs “Schedewitz” gezeigt worden – dem eine vornehmlich rechte Gesinnung nachgesagt wird, so im MDR zu lesen.

Natürlich muss sich ein deutscher Verein in Deutschland anschließend von arischen Fans brav distanzieren, damit man auch sagen kann, dass man etwas gegen den braunen Sumpf getan hat. Bla, Bla – Man werde die “Brandstifter ausfindig machen”, sei gegen jedwede Form des Extremismus und sei auch einem Aufruf der Oberbürgermeisterin gefolgt, um den “Aufstand der redlichen Zwickauer gegen braune Gewalt” zu unterstützen.

(…) Mit Entrüstung und Besorgnis nehmen die Aktiven und Betreuer der ersten Mannschaft sowie Vorstand und Verwaltungsrat des FSV die verbalen Entgleisungen faschistischer Gesinnung zur Kenntnis, die im Verlauf des Freitagabends während und nach dem Spiel gegen Aue II von einigen Beobachtern wahrgenommen wurden. -  http://ostfussball.com/fsv-zwickau-stellungnahme-gegen-nazi-rufe-1058/

Mehr Infos auch im Forum – http://www.ultras.ws/fsv-zwickau-t1541-s736.html#541615