Berlin: Mike Polley Gedächtnisturnier - In diesem Jahr nahmen insgesamt 36 Mannschaften aus ganz Deutschland bei diesem, schon zur langjährigen Tradition gewordenen, Fanturnier in Berlin teil. Drei gemeldete Teams mussten leider aus diversen Gründen kurzfristig absagen. Die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren lag dabei deutlich höher. Oftmals spielten mehr als 50 Mannschaften um die begehrte Trophäe. Auch die Freunde aus Schottland waren zwar angemeldet, hatten aber dann doch irgendwie den Flug verpasst. Ansonsten waren unter den Teilnehmern wieder fast alle, wie schon beim letzten Turnier, anwesend; es fehlte lediglich das Team aus Bochum.
Basel: Vorm Spiel gegen Rom - Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass die AS Roma im Joggeli zu Gast war. In Erinnerung geblieben sind jedoch vor Âallem die Ereignisse vor dem Spiel. Eine Gruppe Roma-Hooligans attackierte die Basler Polizisten auf brutalste Weise mit abgebrochenen Regenschirmen, Gürteln und Bierfässern. «Sowas habe ich noch nie erlebt. Das war Krieg – Mann gegen Mann», erzählte ein Polizist später beim Prozess gegen sieben abwesende Hooligans. Und nur ein Jahr später kommt die AS Roma am 3. November wieder nach Basel – gewaltbereite Fans wohl inklusive. «Die Roma-Fans haben noch eine Rechnung offen», so Hooligan-Experte Dölf Brack.
Hamburg: Derbyzeit - Das Spiel im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli wird am 19. September um 15.30 Uhr stattfinden, informierte die DFL, die am 1. September die Spieltage vier bis elf ansetzte. Die Terminierung der Hamburger Derbys sei “nach enger und intensiver Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden” vorgenommen worden, heißt es. “Das war unser Wunsch und auch der des HSV”, sagte St.-Pauli-Präsident Stefan Orth.
Dresden/Nürberg:Krawalle auf der Autobahn - Wie neben anderen auch die Dresdner Morgenpost berichtete, seien die FCN-Fans zunächst geflüchtet, hätten sich später jedoch der Polizei gestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Tötung wurde eingeleitet. Die beiden verletzten Dresdner konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.
RB Leipzig: Peinlich, peinlich - Und wieder schlagen wir ein neues Kapitel, in der schon seit Anfang August anhaltenden Berichterstattung zum Thema: Pro-Regionalliga-Reform-2012: Nicht bei RB Leipzig auf.
RB Salzburg: Geld schiesst keine Tore - Red Bull Salzburg erreichte zwar im Play-off-Rückspiel bei Hapoel Tel Aviv ein 1:1 (1:0), scheiterte aber mit einem Gesamtscore von 3:4 am Einzug in die UEFA Champions League.
Hooligans: Gemessen an der Bevölkerungsdichte hat das Bundesland Sachsen-Anhalt die meisten gewaltbereiten Fußballfans in Deutschland. Hier steigt die Gewalt bei Spielen der Oberliga und Regionalliga Nord weiterhin dramatisch an.
Wir kamen dort gegen Halb Drei mit ca. 10 Mann an.. Nach gut 10 Minuten umstellte die Polizei das Gebäude und drang auch in den Innenbreich ein, wo sie die Leute herausknüppelten! Als dann alle 150 anwesenden Gäste draußen standen, MAN NICHTS MEHR ESSEN UND NICHTS MEHR TRINKEN konnte, ging es los. Da war es 10 vor 3.. Leute die nun auf die Toilette wollten durften sich am Haupteingang anstellen und warten, denn es durfte immer nur Einer rein und es wurde einem auch noch auf den Schwanz geguckt, reinste willkür.. Wenn man nicht so gemacht hat wie sie wollten wurde man auch hier aus dem Restaurant rausgeprügelt.. Nach einiger Zeit hieß es ab zur Personalienaufnahme, was sich aber ewig in die Länge zog, da das System auch hier versagte und man sogar darauf stundenlang warten musste..Als alle Mann auf der Straße im Kessel standen ging das naja.. ca. 2-3 stündige Warten los.. Als die 1. Halbzeit des Spiels zu Ende war, fuhren plötzlich FAN SHUTTLE BUSSE vor, natürlich kam Freude auf, die wurde aber nach wenigen Sekunden wieder verdrängt, denn es schallte durch die Lautsprecher, dass alle Mann in Gewahrsam genommen werden.. Nachdem man behandelt wurde wie Kinderschänder und mit Gewalt in die bBusse reingeschmissen wurde, ging die Fahrt weiter in den Knast. Dort musste man vor dem Gebäude auch nochmal wie in einem Käfig warten, die Hände auf den Rücken gebunden, ohne Essen, ohne Trinken! Irgendwann ging es dann weiter zur Aufnahme in die Zelle..
REINSTE WILLKÜR nenn ich das, denn es ist NICHTS vorgefallen, niemand wurde verletzt und es wurde auch keine Pyrotechnik gezündet oder sonst irgendwas, sie wollten einfach zeigen dass die Polizei an der Macht ist und mal wieder wurde Polizeistaat Deutschland bekräftigt.. Für mich alles sinnlos, wir haben das Spiel verpasst und der Tag war imA rsch, darauf kann man übelst abkotzen! Für mich persönlich ging das Ganze Spiel von 14:50-22:15 ! Wenn sich da gewundert wird warum es dann zu Wut und Aggressivität kommt,d ann weiß ichs auch nicht mehr..
So geht unser Land den Bach runter, und irgendwann vergeht da die Lust zum Fußball zu fahren!
Niederlande: Amsterdam - Nach der knappen WM- Niederlage gegen Spanien sind in den Niederlanden Fußball-Partys in einigen Städten in Krawalle und Schlägereien ausgeartet. Insgesamt befanden sich rund 180′000 Menschen auf dem Museumsplein in Amsterdam. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun! Maastricht / Venlo - Einige Dutzend Festnahmen gab es auch in Maastricht und Venlo. Insgesamt sei die Nacht aber trotz Enttäuschung der Fans über das 0:1 der Oranje-Elf gegen Spanien «weitgehend problemlos verlaufen», sagte ein Polizeisprecher. Den Haag - Nach dem verlorenen WM-Endspiel hat die niederländische Polizei auf dem Jonckbloet-Platz in Den Haag 40 Randalierer festgenommen. Die mobile Einsatzpolizei musste eingreifen, nachdem 200 Krawallmacher auf dem (bei Hooligans beliebten Platz) Zerstörungen angerichtet hatten.
Spanien:In Spanien, besonders in Katalonien und im Baskenland kamen etwa zwei Dutzend Fans, die beim Feiern über die Stränge geschlagen hatten, vorübergehend in Haft. Allein in Barcelona wurden 74 Menschen verletzt, darunter zwölf Polizisten. In den Niederlanden sind nach dem 0:1 im WM-Endspiel Fußball-Partys in einigen Städten in Krawalle und Schlägereien ausgeartet. Dutzende Randalierer wurden vorübergehend festgenommen. Im Baskenland griffen militante Separatisten mehrere Anhänger der spanischen Nationalmannschaft an. Mindestens vier von ihnen wurden verletzt, wie das baskische Innenministerium mitteilte. Drei der Täter nahm die Polizei fest. In Bilbao ging ein Mann mit einem Holzknüppel auf zwei Fußballfans los, die eine Spanienflagge trugen. Ähnliche Zwischenfälle gab es auch in Zarauz und in der baskischen Hauptstadt Vitoria. Dort steckten Randalierer zudem Autos und Müllcontainer in Brand. In Madrid feierten 200 000 Menschen den ersten WM-Titel des Landes bis in die Nacht auf den Straßen. Es gab rund 260 Leichtverletzte, wie der Rettungsdienst mitteilte. Zu schweren Zwischenfällen kam es in der Hauptstadt nicht.
Der von Joseph Blatter geführte Vermarktungskonzern ist der kommerzielle Sieger der WM. Sein Trick: Dank steuerfreier Gewinne erzielt er Traumrenditen – und die Zeche zahlen Südafrika und die Fußballfans.
Regel Nummer eins für all jene, die mit der Fifa ins Geschäft kommen wollen, lautet: Eine WM ausrichten darf nur, wer dem Fußballverband vorab Steuerfreiheit zugesichert hat. Bei dem Turnier 2006 in Deutschland sind dem deutschen Finanzminister so 250 Mio. Euro entgangen, sagen die Experten in Berlin. Das gleiche Spiel gabs nun auch wieder in Südafrika…
Die WM 2010 ist nun endgültig für Deutschland Geschichte. Unsere junge (Inter)Nationalmannschaft hat sich sehr gut geschlagen und am Ende, wie auch schon bei der letzten Fußballweltmeisterschaft, verdient den dritten Platz geholt. Vorbei aber auch das Kaspertheater mit grölenden und hysterischen Teenagern auf den unzähligen Public Viewings unserer Republik sowie die vielen wichtigen WM-Artikel, welche den Konsumenten zum Kauf angeboten wurden.
Einen dieser WM-Artikel möchten wir aber an dieser Stelle noch vorstellen:
Noch ein wenig konsterniert … aber dennoch muss man eingestehen, dass Spanien die klar bessere Mannschaft am gestrigen Abend war !
Man gibt dies nur sehr ungerne zu, sollte aber Realist bleiben …
Spanien war Deutschland in vielen Situationen überlegen und zog deshalb verdient ins Finale der WM 2010 ein.
Das Finale gegen Oranje wäre mal wieder nen Leckerbissen, aber es sollte nicht sein.
Hoffen wir , dass Deutschland am Samstag wenigstens Platz.3 sichert. Somit wären 3 europäische Mannschaften unter den ersten 3 Plätzen.
Ist ja auch mal ein Achtungserfolg. Und für die junge deutsche Mannschaft wäre eine Bronzemedaille auch ein Erfolg. Vor dieser WM hätte sicherlich niemand damit gerechnet.
Natürlich kann man nun spekulieren und sagen ” ja, mit Müller hätten wa das Ding gewonnen ” … ist meiner Meinung nach ein wenig übertrieben.
Er mag zwar eine gute WM gespielt haben, dennoch sollte man ihn nun nicht in den Himmel heben. Der Erfolgswahnsinn hinterließ schon bei so einigen Spieler einen negativrausch !
Podolski, Schweinsteiger und Özil waren heute auch abgemeldet. Und der Herr Özil ist erst schwächer geworden, nachdem die Presse wieder mit Millionenangeboten hetzte … so schnell kann es gehen.
Jansen spielte nach seiner Einwechslung tollen Fußball. Wäre ein Spieler den ich am Samstag einsetzen würde.
Alles in allem kann man zufrieden sein, dass die junge Truppe soviel Spaß, Ehrgeiz und Siegeswillen in den vergangenen Spielen zeigte. Darauf kann man aufbauen.
Eins noch zum Abschluß, man sieht wie unberechenbar der Fußball sein kann.
Man gewinnt 4:1 gegen den Erzfeind aus England, schießt Maradona mit 4:0 zu seinen Rindern nach Buenos Aires … die Medien küren Deutschland zum Weltmeister, obwohl noch 2 Spiele zu spielen sind und dann dann kommt dieser eine verflixte Tag an dem Nix läuft und ins Tal der Tränen gestoßen wird. Gestern Abend war so ein Tag …
In diesem Sinne, lasst den Kopf nicht hängen und sportliche Grüße aus der Hauptstadt.
Das WM-Event: Auto-Fähnchen, Public-Viewing und Geschäft
Gedanken zur WM
Vor knapp 90 Jahren wurde die erste Weltmeisterschaft ausgetragen. Seit dem verfällt die Welt alle vier Jahre in eine regelrechte Fussballmanie. Kaum jemand spricht nicht von diesem Ereignis und keine Werbefläche, sei dies nun im Tram, im Zug oder auf öffentlichen Plätzen, bleibt von Sponsoren und Partnern des Turniers, oder Firmen die mit Hilfe von auf den Fussball bezogenen Werbethemen auf den Zug aufspringen wollen, verschont. Die WM ist in aller Munde.
Gemäss FIFA und Sepp Blatter sollte bei der WM 2010 vor allem die Völkerverständigung, die Toleranz und die gemeinsame Freude am Fussball im Vordergrund stehen. Das Turnier sollte ein Turnier der Völker und des Volkes, ein Turnier für jeden, ein Turnier für dich und mich sein. Doch nur schon wenn man einen kleinen Blick auf die Vergabe der Tickets und deren Preise wirft, zweifelt man an dieser Definition des Turniers. Ein Turnier bei dem der Veranstalter vor allem bemüht ist seinen Partnern – in diesem Falle geht es um Grosskonzerne wie Mc Donalds oder Coca Cola – gute Publicity zu verschaffen und bei der Ticketvergabe primär darauf achtet, dass ranghohe Mitarbeiter dieser Firmen auf ihre Kosten kommen, täte man gut daran, dies zu hinterfragen. Als Schweizer sollte man über diese Umstände, wurde doch die Europameisterschaft der Tochterfirma UEFA in der Schweiz ausgetragen, bestens informiert sein. Auch hier war es für den Durchschnittsbürger kaum möglich Tickets zu humanen Preisen zu erwerben. Und dies obwohl das Turnier im eigenen Land ausgetragen wurde.
Die Alternative die einem also bleibt, um das Turnier zu verfolgen ist die TV Übertragung. Und auch hier haben sich der Grosskonzern FIFA und die TV Sender mit Hilfe von Sponsoren und Partnern einen satten Gewinn gesichert. Damit jedoch auch hier der Ruf des Völkerverbindenden Turniers, bei dem Freude, Offenheit und Spass im Vordergrund stehen nicht beschädigt wird, werden die Spiele im Fernsehen mit einigen Sekunden Verspätung übertragen. So ist es den Filmtechnikern der FIFA möglich, Bilder von „unsportlichen“ Fans, pyrotechnischen Aktionen oder Gewalt, welche nicht in ihr Bild des Turniers passen, problemlos vor dem Ausstrahlen zu zensieren, bzw. herauszuschneiden. So wird der Ruf des Turniers aufrecht erhalten und Sponsoren, Kunden und andere kommerzielle Unterstützer des Turniers, oder besser gesagt der Firma FIFA bleiben erhalten.
Die Stimmung im weiten Rund erinnert etwas an den Ballermann auf Mallorca. Irgend ein gerade ziemlich angesagter DJ-Kasper hampelt und blökt auf seiner Bühne tausenden sogenannten Anhängern unserer deutschen Nationalmannschaft entgegen und die Masse unten tobt wie im Wahn. Aus den Lautsprechern der riesigen Boxen brüllen laut und teilweise unverständliche Ramba-Zamba-Klänge, Sauflieder oder bekannte Hits aus Casting-Shows der privaten Fernsehsender. Nicht selten melden sich auch solche Stars live als absoluter Experte zu Wort. Für die Besucher gehört natürlich das richtige Outfit zum guten Ton und da kommt man an der in Nationalfarben gehaltenen Perücke im Stile von Blödelbarde Atze Schröder, den wunderhübschen schwarz-rot-goldenen Hawaii-Ketten und nun seit 2010 den Vuvuzelas nicht mehr vorbei. Letzteres ist eine nervtötende Tröte mit dem Klang eines Ochsen, welcher gerade zu seiner letzten Fahrt in den Schlachthof abtransportiert wird. Selbst junge Mädchen dürfen heutzutage an dieser Art der sportlich-kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Das war nicht immer so im erzkonservativem Männersport Fußball. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme dieser teilweise, minderjährigen, blutjungen Dinger sind lediglich nasse T-Shirts und maximal Tanga-Slip, besser aber ohne. Bemalte Titten, Hintern und Gesichter werden ebenfalls akzeptiert, damit auch die kleinen männlichen Pickelgesichter heimlich kräftig nebenan ungeniert onanieren können. Natürlich gehören Hochprozentiges sowie alkoholische Mixgetränke auch bei 36 Grad im Schatten dazu, um überhaupt so richtig in Stimmung kommen zu können. Anschließend geht es dann nach dem Sieg mit dem Autokorso quer durch die Stadt. Dabei wird möglichst laut gehupt und sich gut wie möglich selbst in der Öffentlichkeit dargestellt. Der Fasching in diesem Sommer geht in die nächste Runde und animiert dabei auch hart gesottene Muffel dieses Sports bei diesen ausgelassenen Openair-Partys mitzumachen.
nicht nur ein Sommerlochfüller sondern eine interessante Diskussion auf ultras.ws…
Hier einige Kommentare
Wenn Spieler wie Özil oder Boateng in Deschland geboren sind, finde ich es völlig ok, dass sie für Deutschland spielen. In meinen Augen sind es nämlich Deutsche, auch wenn der Name es nicht erahnen lässt. Auch bei Spielern wie Klose oder Podolski finde ich es völlig ok, dass sie für unser Land spielen, schließlich stammen sie aus ehemaligen deutschen Gebieten, haben deutsche Elternteile und leben bereits seitdem sie kleine Kinder sind in Deutschland. Anders sieht es bei Spielern wie Paolo Rink oder Sean Dundee aus, die nur schnell eingebürgert wurden, um für Deutschland spielen zu können. In anderen Ländern wie England und Frankreich ist das durch die ehemaligen Kolonien schon seit Jahren üblich und normal. Und wieso sollte sich ein Özil auch für die Türkei entscheiden? Er wurde hier geboren, ist hier aufgewachsen und hat alle sämtlichen Stationen der deutschen Nationalmannschaft durchlaufen. Es wäre mehr als fraglich gewesen, wenn er sich für die Türkei entschieden hätte.
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Ein Schwein das im Kuhstall geboren wird bleibt auch sein ganzes Leben lang ein Schwein und wird keine Kuh oder? Denkt mal drüber nach! Blut ist dicker als Wasser und ein Zettel Papier macht noch lange keinen Deutschen!
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Erstmal muss man natürlich, wie Einige ja bereits angemerkt haben, differenzieren zwischen Fällen wie Özil oder Podolski auf der einen und Fällen wie Sean Dundee auf der anderen Seite. Einbürgerungen aus sportlichen Gründen finde ich gelinde gesagt zum Kotzen. Dann haben wir irgendwann Verhältnisse wie in der Leichtathletik, wo mittlerweile für alle möglichen Länder ehemalige Kenianer laufen. Wenn allerdings ein Spieler in einem Land aufgewachsen ist und die Staatsangehörigkeit hat, spricht nichts dagegen, dass er für dieses Land aufläuft. Wenn derjenige sich seinem Vaterland / Mutterland jedoch verbundener fühlen und er sich für dieses entscheiden ist das doch auch ok. Witzig finde ich teilweise sinnentleerte Argumentationen mit Blut, Rasse und Ähnlichem. Rasse ist ungleich Nation. Menschen jeglicher Rasse können ergo deutsch, amerikanisch oder türkisch sein. Aber bevor wir jetzt gleich in lange Debatten über Definitionen oder Sinn und Unsinn von Begriffen wie Volk, Land, Nation, Blut, Evolution etc. verfallen halte ich mich mal wieder etwas zurück. PS: eins noch zu dem Vergleich “Türke-Deutscher vs. Kuh-Schwein”: Großer Unterschied, auch wenn mir klar ist, wie der Vergleich gemeint ist. Lebewesen verschiedener ARTEN können sich laut wissenschaftlicher Definition nicht paaren, unterschiedliche Rassen jedoch schon. Rassen sind sich also biologisch weitaus näher, was den Vergleich zu einem “Apfel-Birne-Vergleich” macht.
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Und ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Ein Cacau, der aus Überzeugung die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat, weil er dieses Land ehrt und sich mit diesem verbunden fühlt, der ist in meinen Augen gerne willkommen. Die Fortschritte, die er macht, sind bemerkenswert. Der Junge kniet sich rein - man muss nur mal seine Interviews von vor 3 Jahren mit heute vergleichen. Im Gegensatz zu manch’ deutschen Spielern singt er auch die Hymne mit - lobenswert. Wenn sich alle Ausländer so Verhalten würden, hätten wir einige Unannehmlichkeiten weniger… Wer an Cacau noch etwas auszusetzen hat, tut das aus Beweggründen, die hier nicht weiter hingehören. Und wenn man immer noch über ein Khedira, Boateng und Özil, die alle in Deutschland geboren wurden, diskutieren muss, dann hat man anscheinend sonst nichts im Leben.
aber der Wembley-Fluch wurde gestern Abend eventuell beendet. Nach genau 44 Jahren dürfen die Engländer zwar die Heimreise auf ihre verregnete Insel antreten aber dürfen nun zukünftig endlich wieder auf Siege gegen Deutschland hoffen.
Das Wembley-Tor von 1966 wurde nun endlich gerächt und die beiden Kontrahenten sollten nun wieder quitt sein.
Einige Engländer mussten enttäuscht am Kudamm mit anschauen, wie ihre Fahnen lediglich als zusätzlicher Wärmespender und Fußabtreter benutzt wurden