Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!

Ultras Forum

Mrz
24

Ultras nicht Hooligans

(…) Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte kritisiert die Kommentierung der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 22.01.2015, 3 StR 233/14, zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als krimineller Vereinigung. Ohne die schriftlichen Urteilsgründe abzuwarten, wurden nach Bekanntwerden der Entscheidung angeblich erweiterte polizeiliche Befugnisse insbesondere von Seiten der Polizeigewerkschaften begrüßt. Insbesondere wurde suggeriert, der BGH habe die „kriminelle Vereinigung“ begrifflich erweitert.

Dies ist jedoch nicht zutreffend. Der Bundesgerichtshof nimmt mit seiner Entscheidung keine Erweiterung des Begriffs der kriminellen Vereinigung vor, sondern hält seine ständige Rechtsprechung aufrecht. Eine Ausdehnung des Begriffs der kriminellen Vereinigung beispielsweise auf Ultrafangruppen lässt sich durch das Urteil des Bundesgerichtshofs gerade nicht begründen.

Nach der Rechtsprechung des BGH setzt eine kriminelle Vereinigung voraus, dass Ziel und Zweck einer Personenvereinigung die Begehung von Straftaten ist, wobei sich – als wesentliches Abgrenzungsmerkmal zu nichtkriminellen Vereinigungen – die Gruppenmitglieder unter Zurückstellung ihrer individuellen Einzelmeinung der Willensbildung der Organisation und diesem Ziel unterwerfen.

Dies ist bei Ultrafan-Gruppierungen nicht der Fall. Die Mehrheit der Mitglieder von Ultrafan-Gruppierungen verfolgt das Ziel, die jeweilige Fußballmannschaft zu unterstützen und stellt das verbindende Fußballerlebnis in den Vordergrund. Das Begehen von Straftaten ist nicht das gemeinsame Ziel, was bereits aus der Heterogenität der Zusammensetzung folgt. Das Urteil des BGH stellt eine reine Einzelfallentscheidung dar und betrifft nicht die Ultrafan-Gruppierungen (…)

hier gefunden – http://ostfussball.com/ultras-nach-bgh-urteil-nicht-mit-hooligans-gleichgesetzt-2284/

Mrz
23

Magdeburg vs. Karate Bullen

Presse: Nach dem Fußball-Topspiel in der Regionalliga Nordost zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FSV Zwickau ist es zu Krawallen gekommen. 17 Beamte wurden verletzt, als Hooligans am Samstag in der Nähe des Stadions Polizisten und Fahrzeuge mit Steinen bewarfen. Sechs mutmaßliche Störer wurden festgenommen, teilte die Magdeburger Polizei am Sonntag mit. Zudem ergingen zwölf Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Mannschaftsbus des FSV Zwickau war schon am Samstagmorgen in Barleben mit Parolen beschmiert worden.

mehr – http://www.ultras.ws/ausschreitungen-beim-fussball-fuszball-krawalle-f1/magdeburg-fsv-zwickau-t13896.html

Feb
04

Presse auf die Fresse – Legida Hooligans

Kamera weg – Lügenpresse!

https://www.youtube.com/watch?v=j5Ab5LMM-Xk

Kommentar unter dem Video:

(…) Nach verbaler Aufstachlung der LEGIDA-Redner in Leipzig, beleidigten und nötigten die so aufgehetzten Demonstranten des Aufmarsches mit rund 9.000 Teilnehmenden Medienvertreter als “Lügenpresse” und “Fotzen” und jagten Fotografen und Kamerateams letzten Endes vor ihrem Demozug her.

Dabei wurde ein Fotograf zu Boden getreten, seine Ausrüstung beschädigt. Nur mit Mühe gelang es ihm zu flüchten. Im weiteren Verlauf wurden Medienvertreter beleidigt, gejagt und immer wieder genötigt, ihre Arbeit einzustellen. An diesen Angriffen waren auch Ordner der LEGIDA-Demonstration beteiligt (…)

Der 4. Spaziergang in Leipzig  findet nun entweder zeitgleich mit Dresden am 09.02.2015 oder am Mittwoch, den 11.02.2015, statt.
Der Kundgebungsort wird jeweils der Augustusplatz sein und beide Spaziergänge starten 19:00 Uhr. Heute wird es dazu die endgültige Entscheidung  geben. Und das hier gezeigte Video wird wahrscheinlich nicht mehr lange online bei Youtube stehen.

Jan
29

HOGESA aufgelöst oder gehts erst richtig los?

Während alle Augen in Richtung PEGIDA sehen, hat sich HoGeSa unbemerkt von der Öffentlichkeit aufgelöst. Bereits am 25. Januar verkündete Andreas Kraul seinen Rückzug (der Preußische Anzeiger berichtete), weitere folgten.
Der Pressesprecher von Gemeinsam-Stark Deutschland e.V. (GSD e.V.) hierzu gegenüber dem Preußischen Anzeiger: “Ein Teil der alten Orga hat sich bereits Ende 2014 mit anderen zusammengetan und am 03.01.2015 den Gemeinsam-Stark Deutschland eV. gegründet. Nach dem Debakel in Essen (18.01.2015) und dem Solidaritätskonzert (24.01.2015) sind auch die letzten bei HoGeSa raus.”

Quelle: internet.irgendwo

Als Vereinigung ist Hogesa aufgelöst, aus den Köpfen wohl eher nicht…

Zwei neue Mobilisierungsvideos erschienen

Wiesbaden 8.02.

Erfurt 15.03.

Jan
28

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshof –

 

(…) Auf der Homepage der Westfront heißt es: „Hiermit geben wir bekannt, dass die Westfront Deutschland, Westfront Aachen, Westfront Jugend sowie Legion WF mit sofortiger Wirkung seit dem 15.01.2015 aufgelöst sind!“ Die Hooligans datieren das Ende der Gruppen somit noch vor das BGH-Urteil vom 20.01.2015.

“Der Fußball-Fanklub Standarte-Bremen hat sich nach 25 Jahren aufgelöst. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit, eine Zeit, die man nie vergißt…” heißt es zur Auflösung der Standarte Bremen auf der Webseite der Hooligans.

„Wir geben hiermit bekannt, dass sich zum heutigen Tage (19.01.2015) die Gruppe Vulture Hannover 13 (VH-13) aufgelöst hat.“ heißt es von der Gruppe.

Sowohl der Standarte Bremen, als auch der Westfront werden Kontakte in die Rockerszene nachgesagt. Die Standarte zeichneten sich in der Vergangenheit durch Organisation von sogenannten Drittortauseinandersetzungen mit anderen Hooligan-Gruppen aus. Bei den sogenannten Feld-Wald-Wiese Prügeleien treffen sich Hooligangruppen weit abseits des Stadions, um eine abgemachte Schlägerei durchzuführen (…)

mehr Infos zu Hooligan Gruppen – http://www.ultras.ws/ultra-ultrafans-und-ultras-themen-allgemein-f2/hooligan-urteil-t13828-14.html?hilit=hooligans

Jan
23

Hooligans sind Terroristen

Boxen, Wrestling oder Kickboxen sind kein Problem in Deutschland, selbst Kinder dürfen bei solchen kommerzielen Veranstaltungen ungeniert zuschauen. Abgesprochene FWW – Fights von Hooligans sind jedoch ab sofort den Handlungen von Terroristen gleichgesetzt.

Das zumindest findet der BGH –

Sie rasen im Pulk aufeinander zu und prügeln sich. Das geht so lange, bis eine Gruppe aufgibt oder besiegt ist. Hooligans treffen sich seit langem zu organisierten Schlägereien nicht nur im Schatten von Fußballstadien. Aus Sicht ihrer Anwälte ist das eine Art “sportlicher Wettkampf”. Doch das sieht der Bundesgerichtshof grundsätzlich anders. Wer in Zukunft bei Hooligan-Gewalt mitmacht, läuft Gefahr, als Mitglied einer kriminellen Gruppe bestraft zu werden.

Kriminelle Vereinigungen sind nach dem Strafgesetzbuch solche Organisationen, deren Angehörige unter anderem geschlossen auftreten und deren gemeinsames Hauptziel es ist, Straftaten zu begehen. Die 2009 aufgelöste Gruppe “Hooligans Elbflorenz” sind eine solche kriminelle Vereinigung gewesen, hat der BGH am Donnerstag festgestellt. Denn ihr gemeinsames Hauptziel sei es gewesen, Schlägereien zu organisieren und zu begehen. Gleich nach der Verkündung feierte Bundesanwalt Johann Schmid das Urteil als “klare und unmissverständliche Ansage”, das den öffentlichen Raum schütze.

Den Richtern ging es vielmehr um die für Nichtjuristen wohl schwer nachvollziehbare Frage, ob die von Hooligans praktizierten Massenschlägereien überhaupt Straftaten darstellen. Die Auseinandersetzungen werden mal am Rande von Fußballspielen ausgetragen, mal verabredet man sich dazu an einem abgelegenen Ort. Die Kämpfe finden nach Regeln statt. Ein rein sportliches Kräftemessen also? Diesen Eindruck versuchten die Anwälte der Fünf in der Verhandlung des BGH im November jedenfalls zu erwecken: Alle Teilnehmer seien mit den damit verbundenen Körperverletzungen einverstanden. Die Gesellschaft akzeptiere auch Boxkämpfe oder Kampfsport. Warum also nicht auch Hooligan-Schlägereien?

Dazu fand der BGH klare Worte: Generell seien die Einwilligungen der Teilnehmer zu den Körperverletzungen bei solchen Schlägereien unwirksam, sagte der Vorsitzende BGH-Richter Jörg-Peter Becker. “In weiten Teilen der Gesellschaft wird der Boxsport akzeptiert.” Anders als bei den Massenschlägereien: “Da gibt es keine Entsprechung zu diesem Phänomen.” Die organisierten Kämpfe sind demnach also grundsätzlich strafbar.

hier gefunden – http://www.ultras.ws/ultra-ultrafans-und-ultras-themen-allgemein-f2/bgh-fww-t12393.html#p750098

Jan
07

HOGESA: Erst Essen dann der Osten

Wenn Fußballfans Politik machen – die Jungs fürs Grobe…

hogesa

Hallo Freunde,

wir waren in den letzten Wochen keineswegs untätig und möchten euch nun auf den neuesten Stand bringen. Gleich mal Vorweg, wahrscheinlich das wichtigste für die meisten, im Februar wird die nächste Demonstration im Raum Osten stattfinden. Danach folgt der Süden im April. Genauere Infos folgen in den nächsten Wochen. Die Namensschützung liegt dem zuständigen Amt vor und befindet sich in der Überprüfung. Desweiteren liegt uns die erste Version der Satzung, zur Gründung eines eingetragenen Vereins, vor. Beides wird noch im alten Jahr umgesetzt, damit wir im neuen Jahr durchstarten können, inklusive Spendenkonto und offiziellen Facebookseiten. Natürlich versuchen wir auch eine Lösung zu finden wie wir uns besser vernetzen können. Wie ihr seht ist vieles in Planung. Dies nimmt alles viel Zeit in Anspruch und deshalb würden wir euch bitten ein wenig Geduld zu haben.

Foto & Text: hogesa.info

Dez
12

Dnepr – Saint-Etienne


In Kyiv, Dnipro fans got into a fight with fans of the French club
Если кто не знает 1000 французов напали на 13 днепрян у себя дома.

mehr Fotos – http://www.ultras.ws/internationale-wettbewerbe-clubs-f23/uefa-europa-league-2014-t13586-28.html#p746680

Dez
09
Zunächst schien alles einigermaßen friedlich über die Bühne zu gehen, doch nach Ende des Oberliga-Spiels SV Zweckel gegen RW Ahlen ist es am frühen Sonntagabend in Gladbeck-Zweckel doch noch zu den befürchteten Ausschreitungen randalierender „Fans“ gekommen.

(…) In Höhe des Kreisverkehrs kam es schließlich zu „kräftigsten Prügeleien“ zwischen Schalkern und Ahlenern, so ein Polizeisprecher am Abend zur WAZ. Als die Polizeisirenen zu hören gewesen seien, hätten die gewalttätigen Schalker „reißaus genommen“. Die Polizei konnte niemanden von ihnen stellen. Stattdessen richtete sich die Aggression der Ahlener „Fans“ gegen die Polizei, mit der sie „massive Auseinandersetzungen“ führten. Die Polizei forderte Verstärkungen aus Gelsenkirchen und Oberhausen an und konnte schließlich die Lage beruhigen. Zwecks Personalfeststellungen wurden mehrere Ahlener vorläufig festgenommen (…)

hier gefunden – http://www.ultras.ws/ausschreitungen-beim-fussball-fuszball-krawalle-f1/zweckel-ahlen-t13784.html#p746335

Nov
11

Interview mit “Hooligans Elbflorenz”

“Hooligans Elbflorenz” – ein schwungvoller Name, unter dem ihr in der Öffentlichkeit firmiert. Aber gibt, beziehungsweise gab es je eine Vereinigung namens “Hooligans Elbflorenz”?

A.: Wir können’s kurz machen: Gab’s nie, gibt’s nicht.

Diese rhetorische Frage stellte ich euch, weil seit August 2011 ein Strafverfahren am Landgericht Dresden gegen fünf Mitglieder dieser Vereinigung läuft. Wenn es diese Vereinigung gar nicht gibt, …

A.: … wäre die Prozessführung an sich anzufechten? Genau, in diese Richtung geht auch unsere Argumentation vor Gericht, beziehungsweise die unserer Anwälte. Das große Gespenst “Hooligans Elbflorenz” basiert im Grunde nur auf einer Fahne, die – so hörte man in der Verhandlung gegen uns – irgendwer im Jahr 1999 nähte und bemalte. Anlass war eine Boxerei zwischen uns und Chemnitz – der Vollständigkeit halber, wir haben verloren. Seit dem kursiert dieser Begriff überhaupt …

C.: … und wird von jedem interpretiert, wie er’s für richtig hält. Sprich, die Polizei, Presse und Medien, sogar die Dynamo-Szene benutzt, aus verschiedenen Gründen, ein erfundenes Wortkonstrukt für uns, obwohl die wenigsten wissen, wer wir genau sind und was wir konkret tun oder lassen.

D.: Im Prinzip galt die Fahne bei ihrer Entstehung den Leuten im Block M – aber auch nicht allen, die dort standen. Im M versammelten sich eben bis zum Stadionabriss Dynamos Hooligans samt Umfeld. Wenn man so will, war die Fahne eine Referenz an den Block M – und sonst nichts.

A.: Langer Rede … – wir selbst bezeichneten uns nie so.

Wie dann?

A.: Jeder sagte was anderes. Kategorie C, Ackerbande, Extremsportgruppe, Wald- und Wiesenfraktion, Boxtruppe, such dir was aus. Es gab übrigens auch nie irgendeine Klamotte, auf der “Hooligans Elbflorenz” stand. Und, weil du anfangs von “firmieren” sprachst, wir waren und sind keine Firma, kein Verein, kein Klub oder sonst was. Aufs Wesentliche verkürzt, sehen wir uns als Freundeskreis, von mir aus Interessenkreis, der gemeinsam Sport treibt. Ein Hobby verbindet uns.

D.: In der Stadt waren wir für viele einfach die “Eastside-Leute”. Um einem Missverständnis vorzubeugen, mit dem Dynamo-Fanclub “Eastside” hat das rein gar nichts zu tun. “Eastside”, wie es auf uns gemünzt wurde, gibt es auch in Berlin oder Chemnitz – Kampfsportler eben.

Eure Anwälte haben also vor Gericht gefragt, gegen wen überhaupt der Prozess geführt wird – davon ausgehend, diese Vereinigung existiert nicht?

A.: Natürlich, das war mehrfach ein Thema, selbst im Plädoyer. Die Staatsanwaltschaft stützte sich ja, was das betrifft, auf eine krude Beweislage. Mir und einem zweiten Angeklagten wurde vorgeworfen, Anführer und Rädelsführer der dubiosen “Hooligans Elbflorenz” zu sein. Die Begründung, zwei Jüngere unserer Gruppe hätten unsere Telefonnummern unter “HE Chef” in ihren Handys gespeichert. Ziemlich dünn, oder?! Wenn meine Nummer unter “DD Chef” abgespeichert wäre, würde das doch auch nicht automatisch bedeuten, dass ich der Bürgermeister von Dresden bin. Da fragt man sich schon …

D.: Die Polizei führte schon lange vor Prozessbeginn eine Kartei unter dem Namen “Hooligans Elbsflorenz”. Die enthaltene Namens- und Adressliste umfasste einhundertachtig Personen. Die kartei wurde schon 2002 nach dem Spiel gegen den DSC erstellt.

Wie bitte, so viele?!

D.: Pervers, oder?! Da waren aber auch Ultras drunter und irgendwelche Kutten, die sich mal in unserem Dunstkreis bewegten. Eben ‘ne klassische Bullen-Statistik.

C.: In meinen Augen haben entsprechende Behörden das Monster “Hooligans Elbsflorenz” erschaffen, um die Verfolgung einer kriminellen Vereinigung rechtfertigen zu können – von allen Anklagepunkten, derer wir uns erwehren müssen, der finsterste.

D.: Fest steht, unsere Gruppe trat nie mit dieser Fahne in Erscheinung, und bei Hausdurchsuchungen wurde sie auch bei keinem von uns gefunden. Zu dieser Fahne und diesem Namen gab es unsererseits nie eine Identifikation.

A.: Damit können wir das Thema an dieser Stelle auch abschließen.

D.: Na ja, nicht ganz. Ein riesiger Aufhänger für das Gericht war auch, dass die Ultras die Fahne durch Dresden trugen und der Stoff dann gegen Aue im Stadion hing.  Wir hatten nichts damit zu tu, es war ein reiner Fanmarsch. Damals soll es dann auch zu einem “Stadionüberfall” gekommen sein – 2009 übrigens -, dessen angebliche Organisation uns ebenfalls zur Last gelegt wird. Völlig an den Haaren herbeigezogen, schlicht und ergreifend falsch! Aber solche Darstellungen führten dazu, dass die Dresdner Hooligans, also wir, in ganz Deutschland mit dem Begriff “Hooligans Elbflorenz” gleichgesetzt wurden. Für die Öffentlichkeit ist das ein und dieselbe Geschichte, tatsächlich aber Bullshit. Aus unserer Fanszene schmückten sich hin und wieder einige mit der Fahne, um eine Art Drohkulisse aufzuziehen. Wie gesagt, Gespenstergeschichten …

Beim Thema Fahne, und speziell bei dieser, muss ich einfach fragen, ob jemals irgendwer versuchte, das Ding an sich zu nehmen, also zu “ruppen”?

D.: Bisher hat sich das niemand getraut. Der Mythos scheint alle abgeschreckt zu haben. Aber die Bullen haben’s versucht, in Uerdingen zum Beispiel. Für ihr Prestige hätten die Bullen diese Fahne sicher gern. Und sogar der Ordnungsdienst bei Dynamo vergriff sich an ihr. Unterm ehemaligen Geschäftsführer Maaß liefen solche Mätzchen in Dresden ab. Auch UD kann ein Lied davon singen.  War zwar ein anderes Spiel, aber deren Blockfahne versuchte die Security ebenfalls vom Zaun zu fetzen – erfolglos, versteht sich.

Ich bekomme jetzt sicher keine Aussage, frage euch aber trotzdem: Wo ist sie jetzt?

A.: Keine Ahnung.

http://ostfussball.com/hooligans-elbflorenz-klartext-2179/