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Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Apr
17

Bus der Gladbach-Fans auf der Vennstraße ausgebremst und mit Wurfgeschossen attackiert
Ostbelgische Flying Foals von Kölner Ultras angegriffen
vergrößern U.a. wurde dieses Geschoss auf den Bus der Flying Foals geworfen.

U.a. wurde dieses Geschoss auf den Bus der Flying Foals geworfen.

Der ostbelgische Gladbach-Fanclub Flying Foals wurde am Sonntag, im Anschluss an das Rhein-Derby, auf dem Weg nach Hause im Hohen Venn von zwei Fahrzeugen ausgebremst und anschließend von vermummten ostbelgischen Köln-Fans mit Wurfgeschossen (Rauchbomben, Bengalos und Steinen) attackiert.

Der Bus hatte nach einem Kreisverkehr im Hohen Venn an den beiden Fahrzeugen (VW Golf und BMW) vorbeifahren müssen, nachdem diese den Bus mit zahlreichen Gladbacher Fans ausgebremst hatten.

So schildert uns ein Augenzeuge: »Unser Bus wurde plötzlich von einem ersten Fahrzeug überholt und leicht ausgebremst. Die Fensterscheiben wurden heruntergelassen und Köln-Schals nach außen gehalten. Über diese Aktion haben wir noch geschmunzelt. Plötzlich wurden wir von einem zweiten Fahrzeug mit ostbelgischen Köln-Fans überholt. Beide Fahrzeuge fuhren nun in einem Abstand von rund 200 Meter vor uns her. Als wir uns einem Kreisverkehr näherten, parkten beide PKWs direkt hinter diesem. Die etwa vier bis sechs Insassen entstiegen ihren Fahrzeugen. Sie waren vermummt.«

Als sich der Bus im Kreisverkehr befand, warf ein vermummter Köln-Fan einen Bengalo direkt auf die Vorderscheibe des Busses, der somit im Kreisverkehr verblieb und eine weitere Runde drehte. Anschließend beschloss der Busfahrer, an den am Seitenrand stehenden Kölner Fans vorbeizufahren, die daraufhin den Bus mit Rauchbomben, Bengalos und Steinen bewarfen.

«Zum Glück wurden wir dann nicht weiter verfolgt. Wahrscheinlich vermuteten die sogenannten Köln-Fans, dass wir die Polizei benachrichtigen würden. Viele im Bus, u.a. auch viele Jugendliche, waren geschockt. So stellen wir uns nicht eine gesunde Fan-Rivalität vor«, teilte uns ein Augenzeuge, der außerdem bereits die Gladbacher Vereinsführung darüber in Kenntnis gesetzt hat, mit.

Mittlerweile hat ein großes Interesse an dem Vorfall eingesetzt. So berichten u.a. die Rheinische Post, die Süddeutsche Zeitung und weitere deutsche Online-Medien über die Geschehnisse.

Lieben Gruss aus Belgien

PS Die Köln Aktion war die hiesige Dorfjugend, nichts besonderes
Wären die Gladbacher ausgestiegen hätten die Jungs zu Einhundertprozent
die Laufschuhe angezogen, diese möchtegern Ultra Schläger Hooligans sind nämlich durchaus dafür bekannt jedes Match zu verlieren…

http://www.ultras.ws/moenchengladbach—koeln-150412-t11484.html#588202

Apr
13

Erst vor wenigen Monaten – im Herbst 2011 – schien der deutsche Fußball am Abgrund zu stehen. Das Verhalten der Fans rückte deutschlandweit medial in den Mittelpunkt und zeichnete das Bild einer von Hass und Gewalt durchsetzten Fankultur. Doch was löste diese vermeintliche Gewaltspirale aus? Gemeinhin werden die sogenannten Ultras für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Wer aber sind diese „Ultras“, wo kommen sie her und welche Rolle spielen sie in der heutigen Fußballwelt? Betrachtet man die medialen Darstellungen oder fragt andere Stadionbesucher, so werden Ultras primär als Chaoten oder Gewalttäter klassifiziert.

Vielen vorgenannten Beobachtern ist dabei jedoch oft gar nicht bewusst, dass es sich bei den Ultras um eine Form des Fanseins handelt, die mit keiner Fankultur der letzten Jahrzehnte zu vergleichen ist. Oftmals werden die Ultras mit den „Schlägern“ und „Hooligans“ der 1970er und 1980er Jahre gleichgesetzt. Für andere, meist jüngere Fußballfans sind Ultras zu Ikonen geworden, zu hippen Trendsettern und nachahmenswerten Rebellen der Kurve.

In diesem lesenswerten Buch, das im Verlag Die Werkstatt erschienen ist, wird das Phänomen „Ultra“ erstmals aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Herausgeber, beide vom Institut für Fankultur, lassen neben etablierten Wissenschaftlern auch Journalisten, Fußballfunktionäre, verschiedene Fanprojekte, Politiker, Vertreter der Polizei und natürlich einige Ultras selbst zu Wort kommen . Gerade durch die unterschiedlichen Perspektiven ist es gelungen, einen ausgewogenen Einblick in das komplexe soziale Gebilde der Ultra-Bewegung zu ermöglichen.

Hierbei handelt es sich um einen Sammelband, der inhaltlich vor allem aufgrund seiner verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Ultras interessant erscheint. U. a. schreiben dort Ultras, Verbandsvertreter, andere Fans, Journalisten, Polizisten etc.

Und um nur einige Namen zu nennen:

·        “Commando Cannstatt”, Ultras VfB Stuttgart, Gespräch mit mir

·        Gruppengespräch diverser Angehöriger von Ultragruppen mit Fanforscher Jonas Gabler

·        Helmuth Spahn (ehem. Sicherheitsbeauftragter DFB)

·        Gerald von Gorrissen (DFB-Fanbeauftragter)

·        Michael Gabriel/Volker Goll (KOS)

·        Prof. Dr. Thomas Feltes (Wissenschaftler, Ruhr Uni Bochum)

·        Christoph Ruf, freier Journalist

·        Mike Glindmeier, Spiegel Online

·        Martin Gerster, Sportausschuss des Deutschen Bundestag

Verkaufsstart ist der 14.4. 2012

Martin Thein / Jannis Lin

Apr
11

Der 28-jähriger Iñigo Cabacas, Fan von Athletic Bilbao, ist an seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Wie Augenzeugen berichten, wurde der Athletic-Anhänger nach dem Europapokalerfolg gegen Schalke 04 von einem Polizisten mit einer Gummipatrone am Kopf getroffen.

Ärzte stellten bei Cabacas erhebliche Hirnverletzungen und einen Schädelbruch fest. Ermittlungen, wie es zu dem tragischen Tod kommen konnte, sind bereits eingeleitet worden. Die Zwischenfälle ereigneten sich in einem Stadtteil, wo traditionell von vielen Anhängern Siege des Clubs gefeiert werden. Bereits während des Spiels kam es im Gästebereich des San Mamés zu einem Polizei- und Ordnereinsatz, durch den sich mehrere Personen verletzten.

Wieder ein sinnloser Mord an einem jungen Menschen durch die Polizei.

Ruhe in Frieden!

Apr
04

Bullenstaat: Keine Gästefans in Hamburg

Unglaublich aber wahr – wir werden tatsächlich von Bullen regiert!

Lied Bullenstaat Ärzte

Pressemeldung:

Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli darf für das Heimspiel am kommenden 22. April gegen Hansa Rostock den Gäste-Fans keine Eintrittskarten zur Verfügung stellen. Wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet, hat das Verwaltungsgericht Hamburg am 2. April in einem Eilverfahren einen eingelegten bezüglichen Widerspruch des FC St. Pauli zurück gewiesen, “nachdem die Hamburger Polizei dem Klub untersagt hatte, 2.5000 Sitz- und Stehplatzkarten an Hansa abzugeben”.

In der Urteilsbegründung (Aktenzeichen 15 E 756/12) heißt es unter anderem -

“(…) Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es beim Aufeinandertreffen von Problemfangruppen beider Vereine anlässlich des Spiels am 22. April 2012 zu Ausschreitungen kommen wird (…)”, zumal die “(…) zusammengefassten Ereignisse anlässlich der letzten fünf Begegnungen der Mannschaften des Antragstellers und des FC Hansa Rostock mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwarten [lassen], dass es anlässlich des Spiels am 22. April 2012 erneut zu einer Mobilisierung von mehreren hundert Problemfans kommen wird, die sowohl Angehörige des jeweils rivalisierenden Fanlagers als auch die eingesetzten Polizeikräfte gewalttätig angreifen werden (…) Insbesondere bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es bei dem bevorstehenden Spiel ausnahmsweise zu einer deutlich geringeren Präsenz der Problemfangruppen kommen wird (…)”

http://ostfussball.com/keine-hansa-fans-bei-st-pauli-wohin-wegweisend-1174/

Apr
03

Wehen – Wiesbaden

Auslöser für die minutenlangen Prügelszenen in der Nordkurve der Brita-Arena war allerdings nicht etwa ein Zusammenstoß mit Anhängern der Gästemannschaft, sondern scheinbar eine konzertierte Aktion der eigenen Ordnungskräfte. Hintergrund: Am Morgen vor dem Spiel waren die Fans nach eigener Aussage aufgefordert worden, aus Sicherheitsgründen künftig keine Banner mehr am Zaum zu befestigten. Als die Anhänger sich dieser Anweisung zwar fügten, einige von ihnen stattdessen aber einen mitgebrachten Schriftzug mit der Aufschrift „Taunusstein“ in die Höhe hielten, kam es zu dem – aus Sicht der Fans – völlig überzogenen Einsatz der Ordner

„Ohne jede Vorwarnung wurde das Banner weggerissen und wahllos auf uns eingeprügelt“, berichtete später eine Anhängerin, deren Name der Redaktion bekannt ist, an dieser Stelle aber nicht genannt werden soll. Dabei habe es mehrere Verletzte gegeben, darunter auch Frauen und Kinder. Jürgen Gottfried sprach später von einem „Ausbruch von Gewalt, wie man ihn eigentlich nur aus Dresden und Rostock gewohnt ist“. Erst nachdem einige Minuten später Einsatzkräfte der Polizei einschritten und der Schiedsrichter mittlerweile das Spiel angepfiffen hatte, beruhigte sich die Situation langsam wieder.

Nach späterer Auskunft der Polizei kam es bei der handgreiflichen Auseinandersetzung zu insgesamt acht Leichtverletzten, darunter drei Ordner. Zwei Personen wurden vorübergehend in der Stadionwache in Verwahrung genommen. Gegen beide wurde laut Polizei später seitens des Vereins beziehungsweise des Stadionbetreibers Hausverbot erteilt. Zudem wurde gegen sechs Personen Strafanzeige erstattet, davon fünf Mal wegen Körperverletzung sowie einmal wegen Beleidigung.

mehr – http://www.ultras.ws/sv-wehen-wiesbaden—1-fc-heidenheim-310312-t11414-s8.html

Mrz
29

Polen geht im Kampf gegen Hooligans an die Schulen: Am Mittwoch stellte der Co-Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft (8. Juni bis 1. Juli) den Film „Kibic“ („Fan“) vor, der vor der Endrunde Jugendlichen im ganzen Land gezeigt wird. Der Film erzählt die Geschichte des Teenagers Tomek, der Teil einer Hooligan-Gang wird und keinen Ausweg aus der Spirale der Gewalt findet.

„Wenn dieser Film nur bei einer einzigen Person für ein Umdenken sorgt, hat er sich schon gelohnt“, sagte Warschaus Sicherheitschefin Ewa Gawor, die das 8700-Euro-Projekt auf den Weg brachte. In dem Film erliegt Tomek der Gruppendynamik und tötet am Ende einen gegnerischen Fan.

Nach Angaben der polnischen Polizei gibt es derzeit 5000 Hooligans in Polen.

mehr Infos aus Polen – http://www.ultras.ws/polen-t3615-s6192.html#581590

Mrz
28

Wegen Bannerklau Terroreinsatz

So informiert die http://www.rot-schwarze-hilfe.de

Die Münchner Kriminalpolizei rückte am 27.03.2012 in Nürnberg an, um mehrere Beschlüsse des Amtsgerichts München zu vollziehen. Der Auftrag: Durchsuchung einer Wohnung, weiterer Räumlichkeiten und von Fahrzeugen nach – so wörtlich – folgendem Gegenstand: “Banner mit der Aufschrift ‘Südkurve – Herz und Seele des Vereins’.

Mit dabei hatte die Kripo, die mit zwei Fahrzeugen anreiste, drei Züge des Nürnberg-USKs. Besorgte Anwohner witterten Schlimmstes, als sich in einem Nürnberger Hinterhof ein ganzer Pulk schwarz gekleideter, bewaffneter und ernst drein blickender Beamter samt Videotrupp und Kameras zu Werke machten: Terror? Mord? Nein: Ein angeblicher Bannerraub soll aufgeklärt werden, so die Gerichtsbeschlüsse.

Die Aktion erwies sich allerdings zäher, als man das von anderen Polizeieinsätzen kennt. Da ein großer, schwergesicherter Tresor gefunden wurde, der nach Einschätzung auch des leitenden Kriminalhauptkommissars aus München nicht einfach so geöffnet werden hätte können, mussten die Beamten wohl oder übel auf die Person warten, die den Code kannte. Und die schrieb gerade eine Prüfung. Da könne man nichts machen, teilte der mittlerweile eingetroffene RSH-Anwalt den Beamten mit – Prüfungen gehen vor.

Zähneknirschend harrten die Beamten aus, das neue Objekt der Begierde – den Tresor – fest im Blick. Bald vier Stunden nach Durchsuchungsbeginn öffnete sich endlich die ca. 1,80 Meter hohe Stahltüre. Den Inhalt zunächst genauestens gefilmt, fand man eine ganze Menge an Transparenten und rot-schwarzen Fahnen. Die Spannung stieg. Plastiktüten mit Laken: Das gesuchte Banner?

Eilig wurde das größte im Wertschrank aufbewahrte Stoffgebinde ins Freie getragen. Noch zusammengefaltet war sich manch ein Ermittler sicher, den Fahndungsgegenstand in der Hand zu halten. Ausgebreitet jedoch erstrahlte in Nürnberger Südstadtsonne in voller Pracht: “FREIHEIT FÜR ULTRAS.” Dieses Spruchband wollte man in München wohl nicht als Fahndungserfolg präsentieren und eilte von dannen.

mehr Infos – http://www.ultras.ws/1-fc-nuernberg-t317-s1696.html#581181

Mrz
26

Polizeibericht:

Die Vorspielphase war leider von Begleiterscheinungen bestimmt, die die Polizei dauerhaft in Anspruch genommen hatte. Offenkundig hatten sich eine große Anzahl von Fußballanhängern der verfeindeten beiden Lager mit jeweiligen Unterstützern anderer Vereine im Bereich der Porta Nigra verabredet, um eine körperliche Auseinandersetzung auszutragen. Durch frühzeitiges Erkennen von verdächtigen Personenbewegungen und schnellen Polizeieinsatz wurde eine größere Auseinandersetzung an dieser Stelle verhindert.

Nicht verhindert werden konnte das Entstehen eines kurzen gewalttätigen Konfliktes im Bereich Margarethengäßchen/Nordallee, an dem mehrere Dutzend Personen aus der Trierer Anhängerschaft und aus dem Koblenzer Lager beteiligt waren. Durch massiven Polizeieinsatz konnten die Lager getrennt und weitere Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen verhindert werden. Im Bereich Engelstraße wurde eine rund fünfzigköpfige Gruppe der Trierer Anhängerschaft, die den Geschehnissen zugeordnet wurde, festgehalten und kontrolliert. Hiervon wurden zehn Personen zur Verhinderung von Straftaten zeitweise in Gewahrsam genommen. Bei der Kontrolle wurden u. a. Sturmhauben sowie am Kontrollort weggeworfene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Der Rest der Trierer Personengruppe wurde durch die Polizei in das Moselstadion begleitet.

In der Anfangsphase des Fußballspiels wurde im Koblenzer Block ein Böller gezündet. Hierzu wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Während des Spiels kam es unmittelbar nach der Halbzeit im Trierer Block und im Gästeblock zum Zünden/Abbrennen von Pyrotechnik. Aus dem Koblenzer Block wurden Leuchtkörper auf das Spielfeld geschossen, weswegen das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Die Ermittlungen wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und versuchter gefährlicher Körperverletzung sind aufgenommen. Nach dem Spiel kam es nicht mehr zu nennenswerten Vorkommnissen.
hier gefunden – http://www.ultras.ws/eintracht-trier—tus-koblenz-230312-t11377-s32.html

Mrz
22

Stellungnahme RWE zu den Vorfällen gegen Wuppertal

Wir berichteten bereits dazu – http://www.ultrafans.de/index.php/essen-wuppertal/

Mit Blick auf die verschiedenen Umstände und Begleiterscheinungen des Regionalligaspiels gegen Wuppertal vom Samstag, 17.03.2012 sind wir noch immer dabei, alle vorhandenen Dokumentationen und Zeugenaussagen zu sichten, auszuwerten und gemeinsam mit den beteiligten Partnern und Institutionen auszuwerten. Eine endgültige Bewertung ist daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Insbesondere müssen die polizeilichen Ermittlungen abgewartet werden. Wir haben über eine Rechtsanwaltskanzlei Akteneinsicht beantragt.

Bei der Gesamtbewertung bitten wir alle Beteiligten um eine sachliche Beurteilung. Dazu zählt unserer Meinung vor allem, dass die unterschiedlichen Teilaspekte auch als solche zu differenzieren sind:

Für die in der Halbzeitpause im Rahmen der Würdigung von Frank Kurth erfolgte Beleidigung der Wuppertaler Fans haben wir uns bereits in aller Form entschuldigt. Es steht außer Frage, dass dies hätte nicht erfolgen dürfen.

Auch wenn es nicht – wie fälschlicherweise bei unterschiedlichen Medien behauptet – unser Stadionsprecher war, sondern ein enthusiastischer Fan, übernimmt Rot-Weiss Essen hierfür die Verantwortung. Gleichwohl erlauben wir uns den Hinweis, dass eine Kausalität zwischen den Aussagen in der Halbzeitpause und den Gewalttätigkeiten nicht herstellbar ist und sich Gewalttätigkeiten weder durch diese noch durch weitere vermeintliche Provokationen, wie z.B. Spruchbänder von Rot-Weiss Essen Fans, entschuldigen und erklären lassen.

Jede Form von Gewalttätigkeit lehnen wir generell ab und verurteilen diese auf das Schärfste.

Gewalttätigkeiten und weitere strafbare Handlungen wurden nach vorliegenden Polizeiberichten schon lange vor dem Spiel am Essener Hauptbahnhof festgestellt und durch die Polizei geahndet. Die gewalttätigen Übergriffe im Gästeblock des Georg-Melches-Stadions, bei denen ein Ordner verletzt wurde, sind in der direkten Folge nach dem verbotenen Abbrennen von Feuerwerkskörpern passiert.

Diese Feuerwerkskörper sind offensichtlich bereits vor dem Spiel trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen in den Fanblock geschmuggelt worden und sind in der 56. Minute des Spiels entzündet worden. Zum Löschen des von Wuppertaler Anhängern gezündeten Feuerkörpers wurden RWE-Ordner flankiert vom beauftragten Sicherheitsdienst in den Gästeblock entsendet, woraufhin sich ein Handgemenge und entsprechende Gewalttätigkeiten entwickelten. Der genaue Ablauf steht derzeit noch nicht fest.

Mit großem Entsetzen haben wir feststellen müssen, dass dabei ein Ordner des beauftragten Sicherheitsdienstes eine verbotene Teleskopstange mitgeführt und zum Einsatz gebracht hat. Dies wird von Rot-Weiss Essen in aller Entschlossenheit verurteilt und verfolgt. Alleine das Mitführen der Teleskopstange ist ein Vergehen und widerspricht allen Vereinbarungen und Vorschriften.

Die Geschäftsführung der beauftragten Sicherheitsfirma hat sich inzwischen bei Rot-Weiss Essen entschuldigt und die Vorfälle ebenfalls verurteilt und Verantwortung übernommen, weitere Konsequenzen und Maßnahmen werden aktuell überdacht und eingeleitet. Sie können sicher sein, dass der betreffende Ordner bei Rot-Weiss Essen nicht wieder zum Einsatz kommen wird.

Als Folge der Gewalttätigkeiten im Gästeblock kam es zu verbalen Provokationen von Besuchern des Heimbereichs, wodurch sich die Polizei nach eigener Aussage zur Reaktion veranlasst sah. Beim Einsatz von sog. Pfefferspray wurden dann Essener Fans, u.a. Frauen und Kinder, verletzt.

Unabhängig von der Klärung der Verhältnismäßigkeitsfrage bedauert Rot-Weiss Essen, dass es zu diesen Verletzungen gekommen ist. Mit Nachdruck werden wir mit den Sicherheitsträgern das Vorgehen analysieren und diskutieren und rufen Fans, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, zur Mitarbeit auf. Hinweise werden an Rot-Weiss Essen oder direkt an die Polizeidienststelle erbeten.

Mit Freude und großer Erleichterung können wir heute feststellen, dass der verletzte RWE-Ordner nach einer geglückten ersten Operation das Krankenhaus inzwischen verlassen konnte und sich den Umständen entsprechend wohl fühlt. Eine weitere Operation in einigen Wochen ist notwendig, aktuell ist glücklicherweise aber nicht mit bleibenden Beeinträchtigungen zu rechnen.

Der Verein Rot-Weiss Essen, seine Gremien, Mitglieder und Fans wünschen dem Ordner weiter gute Besserung, wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und stehen ihnen bei allen nachfolgenden Fragen zur Seite. Die bereits eingeleitete strafrechtliche Verfolgung werden wir unterstützen, mit Nachdruck und aller Entschlossenheit zur Aufklärung beitragen und entsprechende Konsequenzen realisieren.

Dass es zur Verletzung des Ordners und weiterer Personen gekommen ist, stimmt uns traurig und macht uns weiter fassungslos. Wir verurteilen in aller Schärfe die Gewaltausschreitungen und werden alle uns möglichen Wege ergreifen, solche in Zukunft zu verhindern. Alle Fußballfans rufen wir dazu auf, sich von Gewalttätern zu distanzieren, diese zu identifizieren, zu isolieren und so dazu beizutragen, dass es auch zukünftig friedliche und stimmungsvolle Fußballfeste geben kann.

hier gefunden - http://www.ultras.ws/rot-weiss-essen—wuppertaler-sv-170312-t11342-s56.html#578905

Mrz
14

EM 2012 in Polen und Ukraine: Gewalt und Rassismus?

Dokumentation zum Thema Europameisterschaft 2012 :

Fazit dieser Doku:

+++Polizei ist machtlos +++ Fans wollen die Euro nicht im eigenen Land +++ Gewalt und Rassismus +++ Fanforscher Pilz: “Die brauchen eine neue Fankultur!” +++ Fanartikel und Stadionsicherheit in der Hand der Hooligans +++ “Arische Horde” sorgt für Aufsehen +++ Raub, Mord und Totschlag +++ Kriminelle und Drogendealer im Stadion unterwegs+++