50+1 gecancelt
Die so genannte 50+1-Regel soll im deutschen Fußball verhindern, dass Investoren die Mehrheit an den als Kapitalgesellschaften organisierten Clubs erlangen. Damit soll eine Einmischung der Kapitalanleger in das Tagesgeschäft untersagt werden. Der bisher geltende Paragraf 8, Absatz 5 der Satzung des Ligaverbandes wurde nun für alle Investoren aufgehoben und somit das Ende von “50+1″ spätestens auf das Jahr 2031 verlegt.
«Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als zwanzig Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.»
Die Ausnahmeregelung gilt nur für alle, so gesehen gerecht für die deutschen Vereine. Bisher dürfen nur Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg mehrheitlich im Besitz von Konzernen sein. Leider aber auch ein Sieg für den Einzug des Modernen Fußballs. Tor oder Eigentor? Gibt es nun bei uns schon bald soche Zustände wie in England, Italien oder Spanien? Wahrscheinlich ja…

