Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Jan
27

Ein Armutszeugniss der deutschen Polizeigeschichte!

Angeblicher Grund der Absage: “Die Partie gegen Stettin wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, nachdem sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans in den vergangenen Tagen konkretisierten.”

Sprich, man sitzt lieber bei warmen Kaffee in der Dienststube, als…

Presseerklärung der Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“

Die Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“ distanziert sich von den Vorwürfen, dass das für den 29.01.2012 geplante Testspiel gegen Energie Cottbus aufgrund der Gewaltbereitschaft der Pogoń-Anhänger abgesagt werden musste.

Die Polizei, der FC Energie und die Medien geben an, dass sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans, welche über das Internet kommunizierten, in den vergangenen Tagen konkretisierten.

Diese Meldungen sind kurios und fernab der Realität anzusiedeln. Sich darauf zu berufen, zeugt von der Inkompetenz der Organisatoren eine Massenveranstaltung auszurichten. Die unprofessionelle Einschätzung der Sicherheitslage lässt darauf schließen, dass unsere westlichen Nachbarn aus Cottbus und die ansässige Polizei nicht imstande sind ein internationales Fußballspiel zu organisieren.

Ebenfalls verwunderlich ist die Tatsache, dass die Partie erst 4 Tage vor dem geplanten Anstoß per Fax abgesagt wurde, obwohl das Spiel bereits seit November feststand. Während das Schreiben Szczecin erreichte, hatte Energie schon einen neuen Testspielgegner aus Tschechien gefunden, was erneut Fragen über das Verhalten der Cottbusser aufwirft.

Die Fan-Vereinigung ist zutiefst empört über die Anschuldigungen aus Deutschland, die an die Pogoń-Anhänger adressiert sind. Die Fans hatten zu keiner Zeit geplant die Stadt unsicher zu machen oder Sachschäden zu verursachen. Das gemeinsame Ziel war die Fahrt zu einem Auswärtsspiel und das Anfeuern ihres geliebten Vereines um die Spieler vor dem Kampf um den Aufstieg in die Ekstraklasa zu motivieren. Dies zeigt nur, dass Pogoń immer und überall auf seine Fans zählen kann!

Der Vorstand
SKPS „Portowcy“

mehr – http://www.ultras.ws/fc-energie-cottbus-t2078-s472.html

Jan
24

Nach der Randale beim Schweinske-Cup in Hamburg ist es nun auch in Salzgitter zu Ausschreitungen bei einem Hallenfußballturnier gekommen. In der Vorrunde der Stadtmeisterschaft trafen die Mannschaften des VfL Salder und von Vahdet Salzgitter aufeinander. Im Laufe der Begegnung kam es zu Provokationen und Rangeleien, nach dem Schlusspfiff eskalierte die Situation. Es gab regelrechte Jagdszenen in der Amselstieghalle.

Von den insgesamt etwa 1.000 Zuschauern in der Halle beteiligten sich rund 60 an den Prügeleien, Spieler und Anhänger gingen aufeinander los, von den Rängen flogen Glasflaschen auf das Spielfeld. Die Bilanz: sechs Verletzte. “Ein junger Spieler musste anschließend im Krankenhaus stationär behandelt werden”, sagte Natascha Aust von der Polizeiinspektion Salzgitter. Die Ordner des Ausrichters MTV Lichtenberg bekamen bei ihren Schlichtungsversuchen Unterstützung von einem Zug der Polizei. Die Beamten waren zufällig in der Nähe des Geschehens – sie waren auf dem Rückweg von der Bundesligapartie des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln.

Die Organisatoren entschieden sich, das Turnier abzubrechen. Das Sportgericht soll sich jetzt mit den Vorfällen beschäftigen. Zurzeit sucht die Polizei Salzgitter nach Zeugen, die eventuell über Foto- oder Videomaterial verfügen, das Aufschluss über Täter und Opfer geben könnte. Bei den rivalisierenden Klubs handelt es sich übrigens um alte Bekannte: Die Spieler der Teams kennen sich schon als Liga-Konkurrenten aus der Bezirksliga Braunschweig 3.

mehr – http://www.ultras.ws/viewtopic.php?t=11061&highlight=

Jan
13

Rund viereinhalb Jahre nach einer Attacke auf den deutschen FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel bei einer Partie in Kopenhagen ist ein dänischer Fußballfan zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden.  Der 33-Jährige muss 1,87 Millionen Kronen (etwa 250 000 Euro) Schadensersatz an den dänischen Fußballverband (DBU) zahlen, wie ein Berufungsgericht entschied. Die Richter verdoppelten damit die in der ersten Instanz im Jahr 2009 verhängte Summe.

Der nach einem Angriff auf Schiedsrichter Herbert Fandel zu einer hohen Geldstrafe verurteilte Hooligan kann auf finanzielle Hilfe mehrerer dänischer Nationalspieler hoffen. So sollen unter anderem Leon Andreasen von Hannover 96 und Torwart Thomas Sörensen bereit sein, auf Prämien zugunsten des Mannes zu verzichten. Dies berichtete die Boulevardzeitung “Ekstra Bladet”.

Jan
06

Die Auswüchse im deutschen Fußball nehmen leider ein unrühmliches Ausmaß an! Der VfL Wolfsburg hat jetzt einen Stammkader von 39 Spielern – absoluter Ligarekord!

Die Wintertransfers Nummer 6 und 7 sind eingetütet: Der VfL Wolfsburg hat Felipe Lopes und Ibrahim Sissoko für dreieinhalb Jahre verpflichtet.

Innenverteidiger Lopes kommt von Diego Benaglios Ex-Klub CD Nacional Funchal (Madeira, Portugal) zum Fußball-Bundesligisten. “Felipe ist ein großer, kopfballstarker und konsequenter Abwehrspieler”, sagte Klubboss Felix Magath.

Lopes wurde in Sao Paulo geboren und hat die brasilianische und portugiesische Staatsbürgerschaft. In Funchal war er zuletzt Kapitän. Die Ablösesumme dürfte bei drei Millionen Euro liegen. Benaglio sagte: “Er ist ein Typ, der super in jede Mannschaft passt, weil er vom Charakter her sehr angenehm und auch ein absoluter Teamplayer ist. Er ist groß und schnell und hat alles, was ein Innenverteidiger braucht.”

Deutlich günstiger als Lopes hat Magath Offensivspieler Sissoko bekommen. Über den Profi von der Elfenbeinküste urteilte der VfL-Boss: “Das ist ein junger Mann für die Zukunft.” Der 20-Jährige kommt vom portugiesischen Erstligisten Académica de Coimbra und war schon lange mit dem VfL in Verbindung gebracht worden. “Wir haben nicht aus einer Laune heraus Transfers getätigt”, sagte Magath. “Es ist schwierig, Spieler zu finden, die einen Unterschied ausmachen. Uns ist allerdings mit solidem wirtschaftlichem Handeln eine gute Mischung aus Jugend, Erfahrung, Technik und Kampfgeist gelungen.”

Wann hat Magath endlich genug Spieler zur grauen Maus des VW Konzern`s transferiert? Schaffen wir die 50 noch, und wann führt der DFB endlich mehr als 11 Feldspieler ein um den neuen Gegebenheiten nachzukommen? Fragen über Fragen….

Jan
03

Einige Kommentare zu Mesut Özil und seinen “deutschen Spielkameraden”

(…) Ach ich verstehe nicht wie Mesut,Ilkay und Tasci sich überhaupt für Deutschland entscheiden konnten. Wahrscheinlich wird viel Geld der Grund gewesen sein. Aber trozdem wie kann man für ein Land spielen die uns “normale Türken” am liebsten sofort ausweisen würden?

(…) Ich akzeptiere jeden türkischstämmigen Menschen, wenn er gut integriert ist. Sprich: Gutes Deutsch (da ist Özil durchgefallen) und auf dem Boden des Grundgesetzes. Ich akzeptiere Türken nicht, wenn sie deutschenfeindlich sind!
Dann: Abschiebung!!!!!!  Und Tasci sowie Gündogan stehen fest auf dem Boden des Grundgesetzes! Und der Mann von der Dönerbude sowieso.

(…) Hahaha, was ist das denn für ein Bullshit? Wer Türken hasst, weil sie Türken sind, der ist eben ein Ausländerhasser. Die gibts bei euch drüben auch, so wie es überall auf der Welt dumme Menschen gibt. In der gesamten ‘Integrations’debatte werden und wurden auf allen Seiten Fehler gemacht, da gibt es nicht einen einzelnen Schuldigen. Mir ist es völlig egal, aus welchem Land du kommst, solange du, wenn du herziehst, keine Scheiße baust (oder zumindest nicht zu viel) und dich darauf einlässt, dass manche Dinge hier anders laufen und anders gewertet werden als anderswo.

(…) Warum spielt ein Özil für Deutschland? Weil er sich hier mehr Erfolg mit dem Team verspricht. Warum spielt ein Toprak für die Türkei? Weil er genau weiß, dass es bei ihm fürs deutsche Team nicht reicht und er derzeit nur Ersatz vom Ersatz wäre. (…)

mehr – http://www.ultras.ws/auslaendische-spieler-in-der-%28deutschen%29-nationalmannschaft-t6900-s432.html

Dez
22

Offener Brief

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes,

Wir, Insane Ultra, nehmen in diesem Schreiben noch einmal Stellung zu dem von Ihnen organisierten und von uns viel kritisierten Testspiel am 18. Januar 2012 in Leipzig. Neben uns Insane Ultra, haben sich auch weitere Gruppen und Anhänger wegen diesem geplanten Testspiel kritisch positioniert. So hat auch der Supporters Club Trier, der Dachverband der aktiven Fanszene, sich in einem Schreiben kritisch zu diesem Testspiel geäußert.

Etliche Vereine haben nach den Protesten ihrer jeweiligen Ultragruppen und Fanszenen, ein geplantes Testspiel gegen RB Marketingvereine in Folge abgesagt. So haben auch unter anderem renommierte und traditionsreiche Vereine wie z.B Union Berlin, Hessen Kassel und der Hamburger SV ein Testspiel gegen das Marketingkonstrukt abgesagt und nahmen Rücksicht auf ihre eigenen Fans und Werte wie Ehre und Tradition. Wir stehen also nicht alleine mit unserer Forderung dar, diesen Verein, dem es nur darum geht das Produkt “Red Bull” zu vermarkten, zu boykottieren.
Des Weiteren sehen wir es absolut kritisch an, dass unser Verein im Zuge der Kampagne “Pro Regionalliga Reform” auf der einen Seite für eine starke und traditionsreiche Regionalliga gekämpft hat, aber jetzt ein Testspiel gegen eine Vernichtungsmaschine der Traditionsvereine vereinbart. Sie bieten einer Firma eine Plattform, die den Fußball als Ware und Marketinginstrument betrachtet. Gerade wir als Traditionsverein im Südwesten müssten stolz auf unsere Historie sein und uns nicht mit solchen Vereinen messen. Außerdem muss man sich doch wirklich die Frage stellen, ob die Trainingsbedingen im Osten ein wirklicher Vorteil gegenüber denen, in unserer ältesten Stadt Deutschlands sind, besitzen wir in Trier doch im Vergleich zu den anderen Vereinen sehr gute Trainingsplätze. Außerdem sind die meteorologischen Unterschiede zwischen Leipzig und Trier doch sehr gering.

Ein Projekt wie RB Leipzig ist für uns nicht mehr, als eine überdimensionale PR Maßnahme! Oder glauben Sie wirklich in diesem Fall, dass die Führungsleute und die Macher von Red Bull unbedingt der Bevölkerung aus Leipzig hochklassigen und schönen Fußball bieten wollen? Dann hätte wohl auch ein ganz gewöhnlicher Sponsor gereicht und einen Vertrag bzw. eine Partnerschaft mit einem x-beliebigen Partner eingehen können, was aber im Gegensatz viel weniger Aufmerksamkeit und “Glamour-Effekt” gehabt hätte. Es ist legitim dass unser Fußball heutzutage starke Partner braucht, um Vereine finanziell zu unterstützen und eine positive Entwicklung zu ermöglichen. Aber muss man dafür soweit gehen? Muss man sich dafür zu lebendiger Werbung umwandeln lassen, bei der der Hauptakt, das Fußballspiel, gänzlich in den Hintergrund gerät und nur noch ein schönes Drumherum und Mittel zum Zweck ist. Des Weiteren muss der sportliche Reiz bei so einem Testspiel doch stark angezweifelt werden, da dieser hier alles andere als ersichtlich ist. Ein Team, das Spieler in seinen Reihen hat, die trotz sportlich besseren Angeboten von höherklassigen Vereinen aus der ersten und zweiten Liga, zu einem “langweiligen” 4-Ligisten wechseln und davor wichtige Führungsspieler in der ersten Liga bzw. im Blickfeld vom Bundestrainer waren, werden sich wohl kaum ein Bein bei einem Testspiel gegen unsere Eintracht ausreißen. Der sportliche Ehrgeiz für diese überbezahlten Spieler ist wohl eher gering.

Mit der Vereinbarung dieses Testspiels haben wir es als Verein SV Eintracht Trier 05 leider verpasst, traditions-und seelenlose Klubs, die den Fußball nur das Mittel zum Zweck sehen, um ihre Produkte zu präsentieren und zu vermarkten, ein Strich durch die Rechnung zu machen. Wir haben es leider verpasst mit unserer ruhmreichen Tradition, Vereinen wie RB Leipzig einen Korb zu geben und durch eine weitere Absage an diesen Verein gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen. Union Berlin oder Hessen Kassel, die sicherlich auch auf jeden Cent angewiesen sind, haben es im Gegensatz zu uns geschafft. Somit werden wir einer der wenigen Vereine sein, die ein Testspiel gegen diesen Traditionszerstörer austragen werden.

Wir, Insane Ultra, bitten Sie noch einmal dieses Testspiel mit allen aufgelisteten negativen Facetten zu überdenken und auf die kritischen Worte der eigenen Fans, dem Motor des Vereins, einzugehen!

Insane Ultra

Nov
24

Veolia kündigt nach den Ausschreitungen beim Spiel FC Hansa Rostock gegen den FC. St.Pauli sein Sponsoren- Engagement!

„Wir sehen derzeit keine Möglichkeit, unser Sponsoring des F.C. Hansa Rostock über die laufende Saison hinaus zu verlängern. Die regelmäßigen Ausschreitungen schädigen nicht nur die Reputation des Vereins, sondern auch die der Sponsoren.“

http://ostfussball.com/fc-hansa-rostock-veolia-steigt-aus-hauptsponsor-aus-1051/

In dem Video sieht man, wie mit Signalmunition in den Gästeblock, der mit rund 2.400 Gästen komplett gefüllt ist, geschossen wird. Resultat dieser Eskalation war eine etwa 10 minütige Pause, in der die Spieler in ihre Kabinen flüchteten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand bei dem Beschuss. Folgenlos bleibt dieser Gewaltausbruch nicht, Strafen werden kommen, weiteres steht jedoch noch nicht fest. Unter Standing Ovations und lautstarkem Beifall wurde die Aktion durch einen Großteil der Rostocker Zuschauer gebilligt.

Zitat aus dem Hansa-Forum: “Endlich kommt dieser Dreck wieder runter von der Brust.”

Nächste Frage: Wann steigt Veolia bei Dynamo Dresden aus? Schon heute könnte ein Sperre durch den DFB im Pokalwettbewerb der nächsten Spielzeit wegen der Ausschreitungen beim Spiel in Frankfurt ausgesprochen werden. Ein spezielle Klausel im Vertrag könnte dem Umweltdienst sogar einen sofortigen Ausstieg bei den Sachsen ermöglichen.

Nov
15

Jena – Erfurt – oder Wer hat da gegen Wen?

(…) Dass Hooliganismus im Fußball nicht nur die Stadions der Großklubs heimsucht, musste Blau-Weiß 90 Stadtilm am Samstag beim Regionalpokalspiel gegen Einheit 04 Jena (1:4) auf höchst unangenehme Weise erfahren. Der Gast hatte eine Gruppe von gut zehn “Fans” dabei, die fast über das gesamte Spiel hinweg Hassgesänge gegen den (in rot-weiß spielenden) Gastgeber sowie den FC Rot-Weiß Erfurt grölte, teils der unappetitlichsten Art.

Abgesehen davon, dass diese ungute Atmosphäre dem normalen Zuschauer im Stadion Hinterm Schloss gewaltig auf die Nerven ging, wurde die Partie selbst dadurch nicht beeinträchtigt – bis wenige Minuten vor Schluss, als sich nach dem vierten Jenaer Tor die Spieler ein Gerangel lieferten. Sofort stürmten einige dieser “Fans” aufs Feld. Stadtilms Ordner wurden einfach weggeschubst, und erst die eigenen Mit-Fans brachten diese “Flitzer” wieder vom Rasen runter. Das Schiedsrichtertrio war besonnen genug, die Partie nicht abzubrechen, sondern einen Jenaer Betreuer als “Zusatzordner” zum “Fan-Block” zu schicken und die verbliebenen drei Minuten zu Ende spielen zu lassen. Die Grölereien und die ungute Atmosphäre – etwa Drohungen gegen Stadtilmer Spieler, die zuvor durch Fouls aufgefallen waren – hielten aber auch danach an.

Plötzlich erschien vor dem Stadion ein Trupp, der sich lautstark als “Fans” des FC Rot-Weiß outete, auf Stadiongelände vordrang und eine brutale Schlägerei mit den Jenaern begann. Die Spieler konnten gerade noch rechtzeitig in den Kabinentrakt flüchten, während die verbliebenen Stadtilmer Zuschauer – ebenso unbeteiligt wie unbehelligt – fassungslos aus nächster Nähe die entsetzliche Brutalität miterlebten, mit der hier aufeinander eingeschlagen bzw. -getreten wurde. Schon nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei und hinterließ mehrere verletzte Jenaer “Fans” sowie diverse Sachbeschädigungen. (…)

http://www.ultras.ws/blau-weiss-90-stadtilm-vs-einheit-04-jena-121111-t10715.html

Nov
09

Streunende Köter – Buch über Ultras

Inhaltsverzeichnis als PDF

Die Ultras sind böse. Sie sind die dunkle Hemisphäre des Fußballs. Das obszöne Grauen der Zivilgesellschaft. Die Ultras sind der Blitzableiter der Gutmenschen, des Bürgertums, der Krämerseelen, der Profis, der Hausfrauen, der armseligen Journaille und der Bullen auf Opfersuche. Die Ultras sind die Güllegrube unter dem freien Himmel der Stadien. Symbol blinder und irrationaler Gewalt. Das schlimmste, wenn nicht einzige Übel des ansonsten strahlend reinen und jungfräulich unbefleckten Fußballsystems.

Trotzdem werden Ultras immer wieder zu Schlachtvieh für die Titelseiten. Gut, um als Monster für die erste Seite herzuhalten, aber auch bildreiches Rahmenprogramm, donnernder und unaufhörlicher Soundtrack, zwölfter Mann, das Spektakel im Spektakel des Sports, an den wir unser Herz verloren haben. Aber die Ultras entziehen sich den Schubladen. Jedenfalls die wahren. Sie zerpflücken Klassifizierungen, Statistiken, Vorurteile und Vereinfachungen. Sie verursachen Probleme und schädigen das Gemeinwohl. Die Ultras fahren hunderte und aberhunderte Kilometer durchs Land, geben auch eine Menge Geld aus, verzichten auf Zuneigung und Liebe. Sie riskieren Prügel und Knast. Um sie im Zaum zu halten braucht man Polizeitransporter, Panzerwagen, Hubschrauber und Legionen von Sondereinsatzkräften, Polizeibeamten, ausgebildeten Fahndern, Feuerwehren und Rettungswagen. Und sie, die dreckigen und bösen, verbreiten Chaos, überrennen und zerstören alles, versuchen ohne Karte ins Stadion zu kommen. Dann, wenn die Sache abgleitet, zerstören sie Autos und Mopeds, überrennen Absperrungen und Polizeiketten, besprühen Wände mit ihren Slogans, werfen Rauchtöpfe und Bengalos, Steine und Flaschen, verantworten Geldstrafen und Platzsperren, nageln nicht genehme Spieler ans Kreuz und entlassen vox popoli unbeliebte Trainer. Die Ultras sind böse, unverschämt, kriminell und kehren sich nicht um die Regeln des zivilen Miteinanders. Ihre Höhlen sind die Kurven. Sie verschwinden in der Masse, die sie aufnimmt, sie versteckt und sich von ihnen beschützen und repräsentieren lässt. Viele können nicht erklären, was Ultra zu sein überhaupt heißt. Aber viele können davon erzählen. Ich glaube zu wissen, dass die Ultras ein Recht auf eine eigene Geschichte haben. Und ich die Pflicht, ein Buch über sie zu schreiben. Mit ihnen. Und dieses Buch haltet ihr in den Händen.

http://www.ultras.ws/neues-buch-streunende-koeter—%28cani-sciolti%29-t10683.html

Okt
20

Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!

Auch die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft hat sich gegen die Revolution in Griechenland eingeschossen. Fast kommt der Verdacht auf, dass solche Meldungen bewußt von oben gesteuert werden, um die deutschen Bürger zu beeinflußen. Dabei ist die Rede von Krawallen, Ausschreitungen und Randalierer, welche auf der Straße ihren Unmut gegen die Politiker und auch gegen Europa zum Ausdruck bringen. Ein Generalstreik hat jetzt das ganze Land lahmgelegt und die griechische Regierung möchte heute ein riesiges Sparpaket mit heftigen Einsparungen beschließen. Auch die Spieler des BVB haben das Ausmaß dieser beginnenden Revolution gestern in Piräus mitbekommen.

Hierzulande geht es lediglich nur noch darum, das längst gescheiterte Projekt “Europa” weiterhin zu verteidigen und die deutschen Banken zu schützen, welche sich mit Staatsanleihen verzockt haben. Dafür soll der Steuerzahler wieder einmal mehr aufkommen. Schluß jetzt mit dem Unsinn!

Scheiß auf Europa, scheiß auf die Banken – Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!