Hoyzers Erben
Hoyzers Erben
Da waren sie wieder, die grössten Probleme des deutschen Fussballs : Es geht um viel zu viel Geld und der Verband, die Spieler und Manager bilden den Nährboden für kriminelle Machenschaften für all diese kleinen Hoyzer, falschen Zwanziger und mafiösen Wettpaten in unserem geliebten Sport. Moderner Fussball bedeutet Korruption, Machtkampf und Gier nach immer höheren Profit!

Hoyzers Erben
Das so hochgelobte Frühwarnsystem, um solche Manipulationen zu verhindern, hat kläglich versagt. Der saubere moderne Fussball ist nichts weiter als ein schönes Märchen aus tausend und einer Nacht. [...] Bestimmt wird der Wettmarkt von großen asiatischen Anbietern. Ein Experte für Frühwarnsysteme sagt, dass auch deren Daten ausgewertet würden. Dirk Paulsen, der seit 20 Jahren mit Hilfe einer selbst entwickelten Software professionell auf Sportereignisse wettet und dabei an einem Wochenende oft mehr als 100 000 Euro eingesetzt hat, erklärt jedoch: „Die asiatischen Anbieter haben eigentlich gar kein Interesse am Frühwarnsystem, sie bestimmen den Markt und haben ihre eigenen Kontrollmechanismen.“ [...]
Das bedeutet nichts anderes, als dass die Wettmafia dieses Frühwarnsystem nicht mehr als belächeln kann, von ernst nehmen, gar nicht erst zu sprechen. Ein Ende in Sicht? Wohl kaum, denn der Wettspielmarkt wird sich auch in Deutschland weiter öffnen und zunehmend liberalisieren. Während momentan alles erdenkliche versucht wird um das alleinige Monopol im Wettmarkt staatlich zu erhalten, laufen die internationalen Wettanbieter auf den europäischen Gerichtshof Sturm gegen diese wettbewerbsverzögernde Regelung nach deutschen Gesetz. Natürlich ist der Aufschrei für ein deutsches Oddset-Monopol bei den Politikern riesig. Es sei “richtig und wichtig” gewesen, um “kriminelle Machenschaften einzudämmen, die den Sport korrumpieren” Ein Schelm, der dabei Böses denkt. Doch insgesamt gesehen, hat es mit der misslichen Sachlage doch recht wenig zu tun, denn der moderne Fussball ist ein gesellschaftliches Problem. Wo es um so viel Geld geht, ist der Sprung zur Korruption und kriminellen Handlungen oft nicht weit. Die UEFA selbst geht dem in englischen Zeitungen geäußerten Verdacht nach, dass UEFA Mitarbeiter Insiderwissen zu Schiedsrichteransetzungen bei Champions-League- und Europa-League-Partien an angebliche Wettbetrüger weitergegeben hätten. Wer welches Spiel pfeift, wird wie in der ersten und zweiten Bundesliga erst einen Tag vor den Begegnungen bekanntgegeben. Und die Leute bei der UEFA, die bei diesen dubiosen Geschäften mitwirken, sind sicherlich keine armen kleinen Nachwuchsspieler oder Schieris, die dringend das Geld bräuchten. Eher sollte man sie als geldgierige Blutsauger bezeichnen! Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand sind in Deutschland 32 ausgetragene Partien von der zweiten Liga an abwärts verschoben wurden. Solche Zahlen sind sicher nur die Spitze des Eisberges und die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Sicherlich wird jede Menge vertuscht werden, was die breite Bevölkerung niemals erfahren wird, zu gross ist der modrige Sumpf bereits im Fussball fortgeschritten.
Was am Ende bleibt? In einem Monat redet kein Mensch mehr über das Thema und unsere Funktionäre in den Chefetagen von DFL und DFB haben das Problem dann wieder voll im Griff - natürlich nur bis zum nächsten Skandal…
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knüppel aus dem sack und immer wieder drauf. der drecks kapitalismus macht unseren schönen sport kapput und nicht ultras oder hools.
knüppel aus dem sack - 27. November 2009 um 23:33 Uhr
[...] Gewissen? Die UEFA selbst geht dem in englischen Zeitungen geäußerten Verdacht nach, dass UEFA Mitarbeiter Insiderwissen zu Schiedsrichteransetzungen bei Champions-League- und Europa-League-Partien an angebliche Wettbetrüger weitergegeben hätten. [...]
Ultras Ultra Hooligans Hools » Schwere Zentnerlast - 4. Dezember 2009 um 10:00 Uhr