Red Bull – die Axt im Walde?
In Leipzig stirbt der Fußball – diese Losung steht seit dem Einstieg des österreichischen Getränkeabfüllers Red Bull auf vielen Fahnen und Spruchbändern der deutschen Fußballfans in Ost und West. Seit dieser Woche haben wir Gewissheit, dass es kein leeres Versprechen ist, denn der FC Sachsen Leipzig ist tot!
FC Sachsen Leipzig
Der FC Sachsen Leipzig 1990 e.V. wird zum 30.06.2011 seinen Spielbetrieb einstellen und im Rahmen der Insolvenz in einem normalen Verfahren abgewickelt werden.
http://ostfussball.com/fc-sachsen-leipzig-letzte-pressekonferenz-845/
Doch stecken tatsächlich die Dosen (RB Leipzig) dahinter? Zumindest im Forum des FC Sachsen Leipzig werden diese Anschuldigungen nun immer lauter. Für diese Leute scheint es klar zu sein, dass Red Bull ihren Verein zerstört hat!
Als dieses Konstrukt vor einigen Jahren Leipzig „entdeckte“, war der höchstklassige Verein der hier spielte, der FCS. Relativ schnell merkten die Ösis, dass es hier doch mehr Widerstand gab, als man erwarten konnte. Man zog sich daher scheinbar zurück, hatte aber weiterhin Verbindung zur Stadt, zu Ölmel & Gefolge. Ölmel wiederum war brennend daran interessiert, sein subventioniertes Millionengrab ZS an den Mann zu bringen. Parallel dazu suchten die Ösis mit Helfershelfern in LE und Umland einen geeigneten Verein, der dann mit dem SV Markranstädt, dessen Gönners finanzielle Probleme hatte, auch gefunden wurde. Inzwischen installierte Ölmel Onzen als Vorstand beim FCS , da man ja diesen Verein, den man für seine Zwecke noch benötigte, unbedingt lenken musste. Ölmels Sponsoring dann in Darlehen umzuwandeln, machte den FCS erpress- und lenkbar. Auch für die Fanspaltung tat man einiges, wusste man doch, dass man damit den FCS schwächen konnte. Nicht ins Konzept, passte dann den Kollegen der unerwartete Aufstieg des FCS in die RL. Beim Einstieg von RB sollte in keinem Fall ein Leipziger Verein höher spielen, als dieses Konstrukt. Onzens „Freude“ über den Aufstieg war ihm nach dem Greifswaldspiel regelrecht anzusehen. Dieser Fehler wurde dann dadurch behoben, dass man die 5 besten Spieler abgab und die RL Mannschaft des FCS mit OL Spielern auffüllte. Damit war der Abstieg vorprogrammiert. Zu guter Letzt stellte Ölmel seine Darlehen fällig und der FCS ging in Konkurs. Ölmel betonte dann immer nicht der Sargnagel sein zu wollen. Inzwischen hatte man RB installiert, benötigte aber für die Lizenz Nachwuchsmannschaften. Also, Daumen hoch für den FCS, wenn man den NW an RB gibt. Wenn nicht…Ich bin überzeugt davon, dass der jetzige IV von Anfang an wenig Interesse am FCS hatte, Andere hier am großen Rad drehten und drehen. Man findet bestimmt auch noch einen Dreh den OL Platz für RB II zu bekommen, dann kann man doch auch im AKS gleich weiterspielen. Der heißt dann sicher RB Sportpark. Soll keiner bei der BallSG denken, dass man da große Chancen hat. Ich glaube der Plan ist ein anderer. Während sich die Chemiker untereinander fetzten und gegenseitig die Pest an den Hals wünschten, lehnte man sich andernorts genüsslich zurück und freute sich. Was bleibt ist unendliche Trauer nach über 40 Jahren Fußball in Leutzsch und ein Funken Hoffnung, dass alle – und damit meine ich wirklich ALLE – um den Spielort des grün-weißen Fußballs kämpfen. Diese Geschichte ist natürlich nur fiktiv, wie auch die Hauptrollen in diesem Drama. So und nun macht euch und mich gegenseitig weiter fertig, was dabei rauskommt sieht man ja, das hat selbst ein Gießner und Hackenberg nicht geschafft.

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[...] Immer wieder wurden Rufe wie “Bullen-Schweine” oder “Ihr habt uns an Red Bull verkauft” von der aufgebrachten Menge laut. Keine Chance für den Sprecher am Mikro, welcher vergeblich versuchte die tobende Menge zu beruhigen. Die Verschwörungstheorien gehen mittlerweile so weit, dass man im Forum des FC Sachsen Leipzig einen vorsätzlichen Mord des Vereins durch das Engagement von Red Bull unterstellte. Das Fanforum des FC Sachsen Leipzig wurde nun geschlossen, nachlesen kann man es aber immer noch unter diversen anderen Quellen (z.B. ultrafans.de). [...]
FC Sachsen Leipzig: Wut, Empörung und Schuldzuweisungen by Ostfussball.com - 23. Mai 2011 um 09:28 Uhr