Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Jan
19

Von vielen Fans und Verantwortlichen eigentlich nur müde belächelt, endete der Fankongress 2012 ohne große Ergebnisse. Leere Säle, Gesprächsstoff ging allmählich aus, kaum Medieninteresse und auch die wichtigen Gesprächspartner fehlten, so in etwa würden wir das öffentliche Bild dieser Veranstaltung beschreiben.

Doch für die Veranstalter soll es dann trotzdem ein voller Erfolg gewesen sein, wie sie jetzt in einer abschließenden Meldung mitteilten.

Der Fankongress war für uns von ProFans als Veranstalter ein voller Erfolg. Wir blicken auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Die Veranstaltungen waren für alle Beteiligten intensiv und fruchtbar. Der Fankongress hat unsere Dialogbereitschaft einmal mehr unter Beweis gestellt. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass diese Dialogbereitschaft auf noch mehr Resonanz bei den zuständigen Entscheidungsträgern trifft. 550 Teilnehmer von über 60 Vereinen auf einem von Fans selbst organisierten und finanzierten Kongress und sachliche Diskussionen zeigen auf, wie differenziert, ernsthaft und reflektiert sich die Fanszene im Jahr 2012 darstellt. Von den Teilnehmern haben wir ein durchweg positives Feedback bekommen. „Dieser Fankongress ist wichtiger als der in Leipzig“, so Thomas Schneider von der DFL. Wir freuen uns, dass der Fankongress 2012 so gut geklappt hat und bedanken uns bei allen Teilnehmern. [Abschlußdokument als PDF]

http://www.ultras.ws/fan-kongress-berlin-januar-2012-t11028-s16.html#561887

Jan
16

Zu einem Freundschaftsspiel zwischen den zweiten Mannschaften des VfL Wolfsburg und Union Berlin angereiste Union-Anhänger drangen über Zäune in das Stadion am Elsterweg ein. In der Vereinsgaststätte lieferten sich Fans eine Prügelei. “Da sind die beiden Ultra-Gruppierungen aufeinander geprallt, die Sache wurde mit Stühlen ausgetragen, und die Polizei war mittendrin”, berichtet Einsatzleiter Jens aus dem Bruch.

Die zahlenmäßig deutlich unterlegenen Einsatzkräfte setzten Schlagstöcke ein, um Wolfsburger und Berliner Fans zu trennen. In den angrenzenden Straßen kam es jedoch zu weiteren Zusammenstößen.

Gegen 16.30 Uhr traf Unterstützung aus Goslar, Wolfenbüttel, Gifhorn, Salzgitter, Braunschweig und Hannover in Wolfsburg ein. “Da waren wir wieder in der Lage, selbst zu agieren und das Heft in die Hand zu bekommen”, schildert der Einsatzleiter. “Mit großen Schwierigkeiten ist es uns gelungen, die Berliner wieder zum Bahnhof zu bringen.” Um 18.55 Uhr verließ ihr Zug Wolfsburg.

Aus dem Bruch kündigte Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs, Tragens verfassungswidriger Abzeichen und Sachbeschädigung gegen mindestens 15 Berliner Ultras an. Einer von ihnen hatte den Hitlergruß gezeigt. Auch Wolfsburger Schläger, die von szenekundigen Beamten erkannt wurden, müssen mit Verfahren rechnen.

Die Wolfsburger Polizei hatte aufgrund der Einschätzung der Berliner Kollegen nicht damit gerechnet, dass Union-Fans zu dem Testspiel anreisen würden. Wie es dazu kommen konnte, dass rund 60 Ultras in der Hauptstadt unbemerkt in den Zug stiegen und die Wolfsburger Polizei erst eine halbe Stunde vor ihrem Eintreffen in Kenntnis gesetzt wurde, sei noch zu klären, sagte aus dem Bruch.

mehr – http://www.ultras.ws/viewtopic.php?t=11020&highlight=

Jan
09

Die alten Herren in der Chefetage des DFB haben wirklich alles dafür getan, damit es wieder aufwärts mit der Gewalt im deutschen Fußball geht. Riesige Polizeiaktionen, verschärftes Pyroverbot, Polizeigewalt, zusätzliche Sondereinheiten (Task-Force), Stadionverbote, Repressionen für Fans, enorme Strafen für Vereine sowie Geisterspiele und Ausschluß aus Wettbewerben haben genau das erreicht, was man immer damit erreicht – Gegengewalt!

Und nicht nur im Osten Deutschlands ist die Gewalt derzeit präsent, nein überall wird nun mehr geprügelt, geprollt und randaliert. Noch nie zuvor war der Hass gegen den Staatsschutz höher, als derzeit. Hier wurden tatsächlich in den letzten Jahren wahre Feindbilder aufgebaut. Der Chef “Falscher Zwanziger” hat bereits resigniert und seinen Rücktritt bekannt gegeben. Wird der Nachfolger an seinem Erfolg festhalten?

Die Nachrichtenagentur DPA hat nun die Vorkommnisse der letzten 6 Monate zusammen gestellt.

30. Juli 2011: Beim DFB-Pokalspiel BFC Dynamo Berlin – 1. FC Kaiserslautern stürmen 250 bis 300 BFC-Hooligans den FCK-Block und prügeln auf gegnerische Anhänger und Polizisten ein. 18 Polizisten werden verletzt, 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) verurteilt Berlin zu zwei «Geisterspielen» in der Oberliga.

27. August: Beim Drittliga-Spiel Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 werden 55 Personen verletzt. Die meisten nach Angaben von Erfurts Präsident Rolf Rombach durch Reizgas der Polizei.

9. September: Bei Ausschreitungen beim Drittliga-Derby VfL Osnabrück – Preußen Münster gibt es 28 Verletzte und 35 Festnahmen. Fünf Polizisten werden schwer verletzt, VfL-Anhänger hatten sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Beide Clubs müssen Geldstrafen bezahlen. Das DFB-Sportgericht verfügt zudem, dass Münster in zwei Auswärtsspielen auf seine Fans verzichten muss.

16. September: In der Zweitliga-Begegnung Eintracht Frankfurt – Hansa Rostock muss die zweite Halbzeit wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Gästeblock verspätet angepfiffen werden. Bei Ausschreitungen nach dem Spiel nimmt die Polizei 24 Fans in Gewahrsam. Rostock muss zwei Auswärtsspiele unter Ausschluss seiner Anhänger austragen und beiden Gegnern jeweils 25 000 Euro für ausgefallene Zuschauereinnahmen bezahlen.

30. September: Christian Hock, Trainer des Regionalligisten Hessen Kassel, berichtet über Morddrohungen gegen ihn via Internet. Im Training ist ein Sicherheitsbeamter vor Ort, die Polizei ermittelt.

25. Oktober: Die DFB-Pokalpartie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden steht wegen des Zündens von bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörpern durch Gäste-Anhänger mehrfach kurz vor dem Abbruch. Bei Krawallen rund um das Stadion werden mehrere Personen verletzt und festgenommen. Dynamo Dresden wird vom DFB für die Saison 2012/13 vom Pokal-Wettbewerb ausgeschlossen.

26. Oktober: Beim Pokalspiel 1. FC Kaiserslautern – Eintracht Frankfurt zünden Lauterer Fans Feuerwerkskörper und greifen einen Ordner an. Auf dem Weg zum Stadion werfen Randalierer mit Flaschen, Böllern und Steinen. Mindestens acht Polizisten werden verletzt.

19. November: Die Zweitliga-Partie Hansa Rostock – FC St. Pauli steht kurz vor dem Abbruch, nachdem im Hamburger Fanblock bengalische Feuer abgebrannt werden. Rostocker Anhänger schießen daraufhin Leuchtraketen in den Gästeblock. Nach Spielschluss gibt es erneut Ausschreitungen. Der FC Hansa wird vom DFB zu einem «Geisterspiel» am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden verurteilt.

6. Januar 2012: Bei einem Hallenturnier in Hamburg prügeln sich rivalisierende Fans des FC St. Pauli, des VfB Lübeck und des Hamburger SV. Die Polizei zählt 90 Verletzte. Der zweite Tag des Turniers wird abgesagt. Die Veranstalter sprechen nach den Ausschreitungen von einem «kriminellen Akt».

Das Jahr 2012 könnte sich durch die EM im Nachbarland Polen zum absoluten Höhepunkt mit gewalttätigen Ausschreitungen entwickeln, denn schon jetzt haben deutsche Hooligans angekündigt, dort mal wieder so richtig Bambule zu machen.

Dez
29

Pyroartikel aus Polen: Zoll schaut an der Grenze

Heute startet der Verkauf in den deutschen Läden, aber schon seit Wochen kann man über das Internet bestellen. Der Renner wie schon letztes Jahr sind dabei die Pyroartikel wie La Bomba usw. aus Polen. Im Gegensatz zu den deutschen Produkten sind die Knaller aus dem nahen Polen deutlich lauter und deshalb auch beliebter ( gefährlicher).

Pressemeldungen:

Wenige Tage vor Silvester hat der Zoll im Grenzraum die Kontrollen nach Polen-Böllern verstärkt. Die Kollegen würden so gut wie täglich illegal eingeführte Feuerwerkskörper entdecken, sagte der Sprecher des Hauptzollamts Frankfurt (Oder), Andreas Behnisch, auf Anfrage. In einigen Fällen seien es über 100 Stück. Neben dem Zoll würden auch Polizei und Bundespolizei vor Jahresende verstärkt danach schauen, ob Reisende Silvesterknaller dabei haben.

Behnisch warnte eindringlich vor der Einfuhr der Polen-Böller. Diese entsprächen oft nicht deutschen Sicherheitsstandards, sagte er. In Deutschland seien nur von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) geprüfte Feuerwerkskörper mit einem deutschsprachigen Sicherheitshinweis zugelassen. Fehlt das BAM-Zeichen oder ist es – wie in vielen Fällen – gefälscht, sei die Einfuhr verboten.

Der Zoll beschlagnahme solche Feuerwerkskörper und leite in jedem Fall ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein, betonte der Sprecher. Hintergrund sei, dass in Deutschland und Polen bislang noch unterschiedliche rechtliche Regelungen gelten. Die polnischen Silvesterknaller würden oft gefährliche Stoffe oder Gemische enthalten und damit zu größeren Schäden führen.

In diesem Jahr gab es laut Zoll schon mehrere Großfunde im grenznahen Raum. Bereits im November hatten Zöllner mehr als 10.000 Polen-Böller bei der Kontrolle eines Berliner Pkw in Frankfurt (Oder) entdeckt. Mitte Dezember wurden 610 Kilogramm Feuerwerkskörper an der Autobahn 11 bei Prenzlau auf einem niederländischen Lkw gefunden.

Dez
08

Kommentare zur Festnahme von 134 Rostocker Fans

Das war passiert:

Auf dem Weg zum Fußballspiel in Fürth mussten in der Nacht zum Samstag 120 bahnreisende Anhänger des FC Hansa Rostock bereits in Berlin wieder umkehren. Auch 14 Hansa-Anhänger, die in Berlin wohnen und zusteigen wollten, mussten zu Hause bleiben. Massive Rechtsverstöße hatten dazu geführt, dass die Einsatzleitung der Bundespolizei die vorzeitige Heimreise anordnete. Zwei Rostocker klauten auf dem Bahnhofsvorplatz Anhängern des Vereins Hertha BSC deren Fußballschals. Berliner Polizisten nahmen beide Täter fest. Beim Zustieg in den zur Weiterfahrt bereitstehenden Zug drohten die verbliebenen Fans gegenüber Polizeibeamten Ausschreitungen an, sollten ihre zwei “Kameraden” nicht bald freikommen. Außerdem wollten sie noch auf weitere 60 Fans warten, deren Ankunft in Berlin sich aber wegen einer Streckensperrung bei Bernau erheblich verzögerte.

Kommentare:

Typisch für ein gewisses Gebiet in Deutschland (ich nehme das Wort Osten bewusst nicht in den Mund) sich bei allem benachteiligt, verfolgt, etc zu fühlen. Wenn man Kutten abzieht muß man eben damit rechnen angezeigt zu werden und entsprechende Konsequenzen zu spüren. Dass man dann aber 60 Leute dafür wieder in Sippenhaft nimmt und nicht selbst entscheiden lässt, welchen Zug man nimmt ist wieder typisch und somit die Reaktion mit Notbremseziehen durchaus nachvollziehbar. So groß kann die Gefahr dann ja doch nicht gewesen sein, wenn die Leute von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens am Bahnhof bleiben und den ersten Zug zurücknehmen können. Oder sollen das die 134 ingewahrsamnahmen sein?

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Mein Gott was man hier als ein Schwachsinn lesen muss. Da werden zwei Kutten der Schal geklaut (was ja schon ne bomben Leistung ist), man lässt sich auch noch dummerweise dabei erwischen und erwartet ernsthaft das die Bahn ihren Zug stehen lässt weil noch nicht alle Fans da sind. Sry, das hat nix mit Ost – West zu tun, ist halt einfach nur extrem beschränkt von den Leuten die meinen sie Leben in Ihrer eigenen Traumwelt und können tun und lassen was sie wollen. Regeln gelten für sie nicht, nur für die anderen.

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Ich glaube hier verwechseln einige, dass es nicht um das Warten auf die anderen Jungs geht, sondern dass man ebenfalls den Zug zum Warten zwingen wollte. Ich weiß, viele verstehen es nicht und können es auch nicht nachvollziehen, aber neben den 120 Fans gibt es auch noch andere Gäste in dem Zug. Ja, und man stelle sich vor, auch diese haben durchaus noch andere Anschlusszüge zu erreichen. Das Warten auf die Festgenommenen und die Nachzügler ist eine feine Sache, aber es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht. Ich war sicher nicht dabei, aber manchmal hilft das Reden mit der DB mehr, als das ziehen der Notbremse. Schließlich war auch die DB daran schuld, dass die anderen 60 Fans zu spät waren. Und es ist nicht unüblich, dass DB Züge dann auch mal warten.

mehr – http://www.ultras.ws/bundespolizei-nimmt-134-rostock-fans-in-gewahrsam-031211-t10838-s24.html

 

Letzte Meldung: Das Ostderby zwischen dem FC Hansa Rostock und der SG Dynamo Dresden wurde vom DFB zu Geisterspiel deklariert!

Nov
25

Heisses Derby-Wochenende im kalten November

An diesem Wochenende darf man sich auf allerhand Derbys in Deutschland freuen. Wir haben für euch die besten Begegnungen auf einen Blick zusammengestellt.

FC Hansa Rostock – 1. FC Union Berlin Heute 18.00 Uhr (Ostderby)

FSV Zwickau – Erzgebirge Aue II Heute 18.30 Uhr (Hassderby)

FC Rot-Weiß Erfurt – Chemnitzer FC Heute 19.30 Uhr (Ostderby)

1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach Heute 20.30 Uhr (Rheinderby)

Borussia Dortmund – Schalke 04 Morgen 15.30 Uhr (Kuschelderby)

FC St.Pauli – Dynamo Dresden Sonntag 13.30 Uhr (Entschärft – ohne Gästefans)

Kriegserklärung durch den DFB? Ultrafans schlagen zurück

Für Fußballfans sicherlich ein tolles Wochenende, für die Polizei dafür große Anstrengung mit jeder Menge Überstunden. Warum wir wohl kein Mitleid mit den armen Beamten haben?

 

Nov
16

Leseprobe 42Grad Hopping-Fanzine

Auf 76 farbigen Seiten findet man die Ergüsse des Union-Fan Daniel Renatus aus Ostberlin sowie drei weiteren Fußballfreunden, die anhand von Texten und Bildern ihre Eindrücke schildern. Auch der geneigte Kunstliebhaber findet wieder zwei Doppelseiten Graffiti aus und um ausländische Stadien.

Angelesen: (25. August 2011 Panathinaikos Athen 2:1 Maccabi Tel Aviv
Olympiako Athlitiko Kentro Athinon: 15.503)

(…) Zum Beginn der 2. Halbzeit sammelten sich die Kranken von Gate 13, heute unterstützt durch die Jugendgruppe der Ultras Rapid, hinter einem Spruchband. Endlich stieg auch der Capo aufs Podest und schrie in die Runde. Leider machte Maccabi dann das 0:1 und die ersten Sitze wurden seitens der Griechen angezündet. Krass auch, dass aus Richtung Gate13 bestimmt 20 volle Bierdosen und 40 volle Wasserflaschen auf die Ordner geflankt wurden und das fast im Gleichtakt. Auch im Oberrang links über mir drehten die Ersten frei. Non dort wurden ca. 25 Fackeln aufs Spielfeld geworfen und so erneut eine Spielunterbrechung erzeugt. Als die Herren Ordner dann mit Feuerlöschern ausgerüstet in den Oberrang rannten, um einen erneuten Großbrand zu löschen, waren diese die Feuerlöscher schneller wieder los als ihnen lieb war. Die mit Motorradhelmen und Hassmasken vermummten Jungs versprühten die Feuerlöscher dann in Richtung Spielfel und warfen sie dann leer in den Unterrang.

(…) Ganz clever war dann auch die Aktion der Leute, die direkt unter der Anzeigetafel ein Feuerchen legten, das kurzzeitig nicht mehr unter Kontrolle war. Hinter der Geraden, immer noch im Stadion, prügelten sich dann irgendwelche Leute mit den Cops, woraufhin eine satte Wolke Pfeffer in der Luft lag. Die halbe Gerade, inklusive mir, ist dann auch noch in Richtung anderem Tor mit Shirt vor den Atemwegen geflüchtet, um den Gasen zu entfliehen. Als der Schiri abpfiff, ging ein Fußballabend zu Ende, den ich in solcher Form auch noch nicht erlebt hatte.

alles lesen – http://ostfussball.com/42grad-klappe-die-zweite-1044/

Okt
07

Am 3. Spieltag war das Pro B-Team von ALBA BERLIN zu Gast bei den UBC Hannover Tigers. Das Auswärtsspiel ging 82:107 verloren, was vielleicht auch an den Umständen lag…

So berichtet Alba-Berlin folgendes:

(…) Mehr als ein Schrecken steckte den ALBA-Spielern in den Knochen, als sie in Hannover ankamen. Auf der Hinfahrt war es zu einem Zwischenfall gekommen, den die Jung-Albatrosse so schnell nicht vergessen werden. Fußballfans von Dynamo Dresden hatten auf einer Autobahnraststätte kurz vor Hannover unvermittelt Streit gesucht und die Albatrosse zu ihren Bussen verfolgt. Völlig ohne Grund schlugen sie die ALBA-Spieler Can-Jonathan Kleiner und David Herwig nieder. Letzterer wurde dabei so stark verletzt, dass er mit einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste und nun mehrere Wochen pausieren muss. Die Täter flüchteten, noch bevor die alarmierte Polizei vor Ort eintraf. Allerdings konnten sie schon kurz darauf auf der Autobahn gestellt werden.

http://www.ultras.ws/dresden-%28fussball%29—alba-berlin-ii-%28basketball%29-031011-t10534.html#520710

Sep
20

Rote Hauptstadt versinkt im Chaos

Dieses Mal ein Schläger mit Hertha-Schal

Pressemeldung: Auch Samstagabend gab es wieder einen Gewaltausbruch in der Berliner U-Bahn. In der Linie 9 Richtung Osloer Straße bepöbelten und schlugen betrunkene jugendliche Fußball-Fans andere Fahrgäste. Als sich Florian K. (22), der mit seiner Familie gerade aus dem Olympiastadion kommt, neben die Alkoholisierten setzen will, wird er sofort beschimpft und geschlagen. Seine Eltern Thomas (39) und Regina (38) versuchen einzugreifen und werden ebenfalls attackiert. Selbst ihr 6-jähriger Sohn Felix wird von einem der Täter mit der Faust geschlagen, erleidet eine Prellung. Karl-Heinz D. (39), der helfen will, wird zu Boden geschlagen und getreten.

Kommentar aus dem Forum:

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das da einer sich gebügt hat oder sonst welche Artistik vollbracht um nen 6 Jährigen Stift eine reinzuhauen, denke das ist im geschehen passiert, geschupst etc. Trotzdem ne derbe assoziale Aktion eine Familie anzugreifen. Hat aber gewiss auch nichts mit Hardcore Hertha Fans sondern eher mit Hardcore-Suffis zu tun.

PS: Übrigens sehr erschreckend wenn man auf der Seite mal weiter liest, absolut täglich, dokumentierte Übergriffe auf Fahrgäste derren Folge bis Tod reichen! Wie gesagt die Dokumentierten werden nur die sein wo etwas passiert und die Flucht nicht mehr gelingt. So eine *****stadt, Danke Rot-Rot was ihr aus der Hauptstadt gemacht habt.

mehr: http://www.ultras.ws/polizei-einsaetze-vs-hertha–und-union-fans-170911-t10427-s8.html

 

Aug
23

(…) Bis zu 300 gewaltbereite Anhänger des 1. FC Kaiserslautern haben sich am Wochenende in Bingen eine Auseinandersetzung mit der Polizei geliefert. Ein Beamter sei von Schottersteinen getroffen und am Arm verletzt worden, teilte die Bundespolizei in Kaiserslautern mit.

Die Fans des Fußball-Bundesligisten befanden sich am frühen Sonntagmorgen in einem Sonderzug auf der Rückfahrt vom Samstagsspiel beim 1. FC Köln (1:1) und entdeckten am Bahnhof in Bingen etwa 30 Fans des FSV Mainz 05. Zwischen 250 und 300 Lauterer Fans stürmten den Angaben zufolge daraufhin aus dem Zug. Die Polizisten stoppten sie mit Pfefferspray und wurden mit Steinen und Flaschen beworfen. (…)

Noch vor ein paar Wochen gab es heisse Diskussionen wegem dem Spiel beim BFC Dynamo (BFC-FCK). In Berlin wurden die Lautern-Fans aus dem Stadion geprügelt. Jetzt geraten die Anhänger des FCK dadurch selber in die Schlagzeilen.

mehr: http://www.ultras.ws/lautern-fans-griffen-polizei-an-t10273.html#502452