Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
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Ultras Forum

Mrz
23

1979, HSV-Fans Platzsturm

1989, Hertha Frösche machen Jagd auf Ordner und Polizisten im Berliner Olympiastadion.

Weil beim Fußball-Länderspiel Luxemburg-Deutschland 1990 den Luxemburger Team kein gewalttätiger Anhang zur Seite stand, fehlte den deutschen Schlägern der erhoffte Gegner. Ersatzweise wurde das Stadion zerstört Imbißbuden und Schaufenster zertrümmert, Passanten mit Flaschenwürfen und Leuchtraketen malträtiert.

Heute bekommen Menschen schon wegen des Abbrennen von Feuerwerkskörpern Stadionverbote und Gerichtsverfahren. Damals waren solche Pyro-Sachen bei den heftigen Krawallen und Ausschreitungen mit deutschen Hooligans nicht mal eine Meldung in den Nachrichten wert…

mehr – http://www.ultras.ws/chronik-der-ausschreitungen-f14.html

Mrz
07

Der 1. FC Köln informiert :

Nach den Fan-Krawallen am Sonntag, 4. März, nach dem FC-Auswärtsspiel in Hoffenheim haben die zuständigen Polizeibehörden dem 1. FC Köln inzwischen Namen tatverdächtiger Personen mitgeteilt.

Bei einem Abgleich dieser Daten stellte sich heraus, dass es sich bei den Tatverdächtigen unter anderem auch um Mitglieder des FanClubs „Wilde Horde“ handelt.

FC-Fanbeauftragter Rainer Mendel: „Wir erwarten vom FanClub ‚Wilde Horde’ eine öffentliche Distanzierung von den Tätern und eine Entschuldigung bei den Betroffenen der Attacke auf den Bus der Anhänger von Borussia Mönchengladbach. Darüber hinaus erwarten wir von der ‚Wilden Horde’, dass sie alle an der Attacke beteiligten Mitglieder des FanClubs, unabhängig von ihrer Position oder Funktion, ausschließt. Nach zahlreichen gemeinsamen Gesprächen zwischen dem FC und der ‚Wilden Horde’, auch in der jüngsten Vergangenheit, ist es jetzt an der Zeit, Worten auch sichtbare Taten folgen zu lassen.“

Dr. Werner Wolf, Verwaltungsratsvorsitzender des 1. FC Köln, bezog am Mittwoch ebenfalls klar Stellung zu den Geschehnissen. „Die gezielte Hetze Kölner Ultras auf einen Bus mit Fans aus Borussia Mönchengladbach, das Abdrängen von der Autobahn und die Attacke mit Pflastersteinen und Knüppeln ist eine Schande für eine lebendige Fan-Kultur. Neben den Sachschäden und der Verängstigung der betroffenen Fans beschädigt dieser Vorfall den Ruf des 1. FC Köln und seiner Fans in Deutschland. Keiner der Täter sollte in Kölner FanClubs weiter geduldet sein. Wir erwarten eine Entschuldigung und den Ausschluss beteiligter Personen aus den Fan-Gruppen. Bei den Verantwortlichen und betroffenen Fans von Borussia Mönchengladbach möchte ich mich im Namen des 1. FC Köln ausdrücklich für diesen Vorfall entschuldigen.“

Am Dienstag, 6. März, wurden gegen insgesamt zehn an der Attacke beteiligten Personen Verfahren zur Verhängung mehrjähriger bundesweiter Stadionverbote angestoßen. Unter den Tatverdächtigen befinden sich nach momentanem Kenntnisstand auch eingetragene Vereinsmitglieder des 1. FC Köln. Gegen diese Personen hat der 1. FC Köln jeweils ein Vereinsausschlussverfahren eingeleitet.

siehe auch – http://www.ultras.ws/1-fc-koeln-t2804-s4040.html

Nov
02

Im Forum von Ultras.ws findet man zum Thema “Ultra`schafft sich ab?” derzeit eine interessante Diskussion

Nach den verschiedenen Vorfällen in den letzten Wochen durch Pyro, Böller, Krawalle in und um Stadien ist ja die ganze Szene wieder verstärkt im Fokus der Medien und wird ja zu Zeit sehr kritisch gesehen. Forderung nach Versitzplatzung in Stadien oder höhere Eintrittspreise für Steh-/ Fanblöcke sowie ein freiwilliger Verzicht von Vereinen (Dnymo Dresden) auf Karten für Auswärtsspiele. Dazu noch die Spiele, wo keine Gäste-Fans zugelassen werden. Das alles sind klare Tendenzen, dass die Ultra-Szene mit ihrem Selbstverständnis, dass sie sich alles herausnehmen können fast am Ende sind. Wenn das Beispiel von Dynamo mit den Gästekarten Schule macht, dann werden in Zukunft bei so manchem Spiel die Blöcke leerbleiben- und ich kann es sogar nachvollziehen. Ich muss sagen, dass ich mich selber als “ultraorientiert” sehe, nicht mehr zu den ganz jungen gehöre und deshalb mitlerweile manche Dinge teilweise aus einem Blickwinkel sehe. Deshalb gehts mit auch nicht darum gegen ultras zu hetzen, sondern vielmehr mal euer ehrlich Meinung, was ihr glaubt, wie die Blöcke in etwa 5 Jahren aussehen, wenn man sich nicht mal selbst hinterfragt. Noch mögen die Ultras in den meisten Kurven einen großen Einfluss haben. Aber, wie lange geht das noch gut? Spätestens, wenn die “Normalos” begreifen, dass da eine kleiner Gruppe dafür sorgt, dass man nicht mehr zu jedem Spiel fahren kann, wird es Schritt für Schritt zu einer distanzierung in den Kurven kommen. Dann läuft man Gefahr vom König der Kurve zum Feindbild zu werden. Zu Unrecht? ultras sehen sich als das Herz der Kurve- haben sie aber deshalb alle Rechte? Haben sie das Recht dem Fan, der vielleicht ne Kutte trägt und 25 Jahre länger im Stadion steht die Auswärtsspiele- besonders Derbys zu versauen? Langsam begreifen die Leute, die wirklich was im Fußball zu sagen haben, wie sie der Sache Herr werden können. Eben wie angesprochen mit den Maßnahmen, die zwar viele Unbeteiligte treffen, die aber als netten Nebeneffekt die Spaltung der Szenen herbeiführen kann. Viele müssen mal begreifen, dass man doch in wirklichkeit keine große Chance gegen diese Maschinerie hat. Wenn es so weitergeht wie zu Zeit, werden die Verbote immer härter. Die Sanktionen gegen die Vereine sowieso. Bei Risiko-Spielen wird es dann keine Ausnahme mehr sein, dass Gäste-Fans ein komplettes Verbot bekommen und ehe man es sich versieht haben wir solche Zustände wie in England.

Wenn nicht endlich ein Umdenkprozess eingeleitet wird und sich jeder einzelne der sich als Ultras versteht auch mal selbstkritisch hinterfragt.

Gerne laden wir aus aktuellem Anlass möglichst viele Wortmelder dazu ein – http://www.ultras.ws/-und-quotultra-schafft-sich-ab-und-quot-t10655.html

Okt
20

Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!

Auch die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft hat sich gegen die Revolution in Griechenland eingeschossen. Fast kommt der Verdacht auf, dass solche Meldungen bewußt von oben gesteuert werden, um die deutschen Bürger zu beeinflußen. Dabei ist die Rede von Krawallen, Ausschreitungen und Randalierer, welche auf der Straße ihren Unmut gegen die Politiker und auch gegen Europa zum Ausdruck bringen. Ein Generalstreik hat jetzt das ganze Land lahmgelegt und die griechische Regierung möchte heute ein riesiges Sparpaket mit heftigen Einsparungen beschließen. Auch die Spieler des BVB haben das Ausmaß dieser beginnenden Revolution gestern in Piräus mitbekommen.

Hierzulande geht es lediglich nur noch darum, das längst gescheiterte Projekt “Europa” weiterhin zu verteidigen und die deutschen Banken zu schützen, welche sich mit Staatsanleihen verzockt haben. Dafür soll der Steuerzahler wieder einmal mehr aufkommen. Schluß jetzt mit dem Unsinn!

Scheiß auf Europa, scheiß auf die Banken – Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland!

Okt
18

Derby in Rom – Erlebnisbericht

gefunden im Forum von Ultras.ws

(…) Das diesjährige Derby wurde von den schweren Krawallen bei der Occupyrome Demonstration überschattet. Es stand lange zur Diskussion, ob man das Derby stattfinden lässt oder nicht. Am Ende hat man sich dazu durchgerungen, das Spiel stattfinden zu lassen. Mit Sicherheit hat auch der Gedanke eine Rolle gespielt, dass es aus Wut ebenfalls zu Krawallen kommen würde. Die Kartensituation hat sich diese Saison anders dargestellt, als sonst. Lazio hatte Heimrecht, somit war für die Roma Fans lediglich die Curva Sud und die Monte Mario Tribüne zugänglich. Zum Ärger der Tifosi waren die Karten für die Curva Sud im freien Verkauf innerhalb von einem Tag vergriffen, da Dauerkartenbesitzer ein Vorkaufsrecht genossen und so hatte man nur noch die Möglichkeit Karten für die Monte Mario Tribüne zu kaufen, welche 110 Euro für Vollzahler gekostet haben. Diese Preispolitik ist auch dafür verantwortlich, dass Fußball in Italien kein Volkssport mehr ist, zu dem man mit der Familie geht.

(…) Von der verstärkten Polizeipräsenz war jedoch nichts zu spüren. Vor den Bier und Imbissbuden am Obelisk, die traditionell in Roma Hand sind, hatten sich gegen 19 Uhr ca. 300 Roma Anhänger versammelt. Bis auf ein paar kleinere Scharmützel, bei denen ein Lazio Schal verbrannt wurde, war es sehr friedlich. Es wurde jedoch vergeblich versucht eine Gruppe zu mobilisieren, und in Richtung Polizei und in Richtung des Lazio Eingangs zu gehen. Nachdem eine kleine Gruppe mehrfach versucht hat, die Gruppe zu mobilisieren, hat sich die komplette Gruppe ins Stadion begeben. Im Eingansbereich der Curva Sud, wurden sehr harmlose Durchsuchungen durchgeführt, was erklärt wie die sehr Rauch lastige Pyrochoreo zustande gekommen ist. Aus der anderen Seite, scheint es wohl auch strengere Kontrollen gegeben zu haben, da mehrere Stadionverbote ausgesprochen wurden, gegen Tifosi, die versucht haben Pyrotechnik ins Stadion zu „schmuggeln“. Ein Tifoso wurde von der Polizei sofort verhaftet, da er versucht hat in seiner Socke ein Messer mit ins Stadion zu bringen.

(…) Im Anschluss des Spiels zeichnete sich das gleiche Bild, wie vor dem Spiel. Etwa 100 Romanisti haben sich wieder gesammelt. Durch mangelnde Koordination konnte man sich jedoch nicht einigen, in welche Richtung man sich begeben soll, um zu den Lazio Anhängern zu kommen. Ein Teil der Gruppe splittete sich ab und ging über den Tiber und in Richtung Norden zur Milvio Brücke. Dort trafen die Romanisti dann auch auf Lazio Anhänger und lieferte sich eine Schlägerei, die aber wieder schnell beendet war, so dass die Polizei nur eine leere Brücke vorfand.

hier gefunden – http://teukan.wordpress.com/2011/10/18/derby-di-roma-20112012/

Übrigens : In der Nachspielzeit des Derbys schießt der deutsche Stürmer Klose Lazio zum Sieg – und macht sich bei seinem neuen Klub früh unsterblich..

Sep
22

Teure Pyroshow – Hansa bekommt satte Strafe

So gab der Verein gestern auf seiner Homepage bekannt:

Am heutigen Mittwoch (21. September 2011) hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes den F.C. Hansa Rostock wegen der Vorfälle beim Auswärtsspiel in Frankfurt am 16. September mit einem Ausschluss seiner Anhänger für die nächsten beiden Auswärtsspiele in der 2. Bundesliga belegt. Der Ausschluss der Anhänger betrifft die Partien beim FC Erzgebirge Aue  am 30. September 2011 und bei Fortuna Düsseldorf am 21. Oktober. Darüber hinaus muss der F.C. Hansa beiden Vereinen einen pauschalierten Schadensersatz in Höhe von je 25.000,- Euro zahlen. Die Gästefanblöcke müssen bei diesen Spielen frei bleiben.

„Diese Strafzahlungen sind für einen Verein wie den F.C. Hansa Rostock, der den Großteil seiner Finanzen in den eigenen Nachwuchs investiert,  natürlich eine Katastrophe.
Wir werden weiterhin alles in unserer Macht stehende tun und diesem Problem offensiv mit Kommunikation aber auch Repression der Täter begegnen. Das DFB-Sportgericht hat unsere Bemühungen dahingehend auch erneut strafmildernd berücksichtigt.
Wir appellieren an unsere Fans, an die Politik und die Rechtsprechung sich bei dieser Mission zu beteiligen, um die gesehenen Szenen aus unseren Stadien zu vertreiben“, erklärte Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock.

Weiterhin sieht das Strafmaß vor, dass der F.C. Hansa die beiden Heimvereine am Spieltag durch Fanbetreuer und eine ausreichende Anzahl eigener Ordnungskräfte vor Ort unterstützen muss. Der F.C. Hansa Rostock hat dem Urteil zugestimmt.

 

 

 

http://www.ultras.ws/fc-hansa-rostock-t54-s2720.html

Auslöser für diese Strafe war das “Feuerwerk” der Hansafans beim Spiel in Frankfurt.

Auch nach Ende des Spiels kam es zu Krawallen. So hätten rund 100 Eintracht-Fans versucht, die Rostocker in der Nähe der S-Bahnstation Stadion zu attackieren. Der Polizei habe beide Fanlager trennen können, so Sturmeit. Dabei seien auch Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden. Einige Fans seien auf das Gleisfeld gelangt, hätten Polizisten mit Steinen beworfen. 24 Fans wurden zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam genommen. Mindestens ein Fan wurde bei den Auseinandersetzungen verletzt.

Aug
31

Leverkusen – Dortmund

Presse:

Kurz vor 21 Uhr am Samstag kam es nach dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund zu Fan-Krawallen (wir berichteten). Wie heftig die Krawalle waren, das stellte sich am Montag heraus: Ein Polizist (33), der bei der Schlägerei verfeindeter “Fußball-Fans” im Einsatz war, liegt mit einem Schädelbruch in einer Spezialklinik. Als 25 Leverkusen-Anhänger zu den Dortmundern herübergingen und die Gruppe anfing, sich zu prügeln, seien die sechs Polizisten dazugestoßen. “Plötzlich rotteten sich die 30 Mann zusammen und gingen gemeinsam auf die Einsatzkräfte los”, berichtet Faßbender. Den Beamten sei nichts anderes übriggeblieben, als sich mit Pfefferspray zu wehren und Verstärkung zu rufen.

Kommentar aus dem Forum:

Nach dem Spiel verließ die Leverkusener Szene das Stadion um zurück zum Stadioneck zu gehen. Dabei wurde man von mehreren Polizisten begleitet die nach ca. der Hälfte des Weges anfingen wie vom Blitz getroffen Richtung Leverkusener Kneipe zu sprinten. Levs direkt hinter her weil keiner wusste was genau los war. 200m hinter dem Stadioneck haben die Polizisten aprupt abgestoppt, sich rumgedreht und standen vor ca 100 Levs. Ohne vorwarnung wurde direkt Pfeffer in unfassbaren Mengen eingesetzt welchem sowohl Frauen als auch Kinder, welche sich ebenfalls vom Stadion auf dem Heimweg befanden, zum opfer fielen. Danach wurden Knüppel geschwungen. Die Szenekundigen Beamten sind sofort zum Einsatzleiter um diesen auf die übertriebene härte Aufmerksam zu machen welcher den Szenekundigen Beamten sehr unfreundlich deutlich machte dass sie verschwinden und sich raushalten sollen.
Lev hat sich das nicht gefallen lassen und die Reizgasattacke mit Steinen, Flaschen und Mülltonnen würfen beantwortet. Kurzzeitig ging es richtig kräftig rund und die Lage konnte von den Cops erst unter Kontrolle gebracht werden als ca. 5 min später Verstärkung eintraf. Während die Polizei nun versuchte den Leverkusener Mob am Stadioneck in den Kessel zu nehmen machten sich einige an dem dort abgestellten Einsatzfahrzeug zu schaffen. Ventile wurden gelöst, Reifen aufgestochen und Nummernschilder abgerissen. Beim versuch die Meute einzukesseln haben die Cops auch ganz ungeniert eine ordentliche Ladung Pfeffer in die mit Unbeteiligten vollbesetzte Leverkusener Kneipe gesprüht woraufhin die Stimmung nochmals kurzzeitiger aggressiver wurde da wieder Frauen und Kinder leittragende waren. Lev also wieder mit Schildern und Mülleimern drauf. Danach brachten die Cops die lage unter Kontrolle und schwirrten nach ca 1 stündigem Kessel und ein paar wenigen Festnahmen ab.

mehr: http://www.ultras.ws/leverkusen—dortmund-270811-t10309-s8.html

 

Aug
29

Presse:

Während des Drittliga-Spiels Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Darmstadt 98 ist es am Sonnabend zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Bei der Randale im Steigerwaldstadion gab es insgesamt 28 Verletzte. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben einen Fan im Darmstädter Gästeblock festgenommen. Daraufhin forderten die anderen SV-Anhänger dessen Freilassung. Sie griffen Polizei und Rettungsdienstmitarbeiter mit Tritten und Schlägen an. Außerdem flogen Steine. Dabei wurden fünf DRK-Mitarbeiter, fünf Ordner und 18 Beamte verletzt. Auf die Partie hatten die Krawalle zu Beginn der zweiten Halbzeit keine Auswirkungen. Nach dem Spiel und der Abreise der Gäste stoppte die Polizei auf der Autobahn A4 noch einen Bus mit Darmstädter Fans und stellte deren Identitäten fest.

Kommentar aus dem Forum:

Achja, während sich hier die Leute einen drauf abwichsen, dass ein Wehener Kind bei der Darmstädter Aufstiegsfeier zwei unbeaufsichtigte Doppelhalter eingesteckt hat, prügelt Darmstadt erst die BFE aus dem Block und nimmt dann direkt Kurs auf die Erfurter Heimkurve. Die 3.Liga macht Spaß, wenn man jede Woche unterschätzt wird. Diese old-school Mentalität scheint bei vielen einfach schon ausgestorben zu sein. Darmstadt vormittags schon mit 100 sehr Guten in Erfurt-City, vom Markt bis zum Hbf kein Gegner (bis auf ein paar Kutten) auszumachen und das trotz großer Gruppe mit Gesängen. Zur Hz. kurzer Zwist zweier Besoffkis, die BFE kommt in den Block, obwohl längst intern geklärt. Bullen verschwinden trotz Aufforderung nicht, werden sogar handgreiflich und deshalb richtig aus dem Block geprügelt. (siehe MDR) Adrenalinstand jetzt am Anschlag, die Wut wird am Zaun Richtung Marathontor ausgelassen, das Scheißding springt aus der Verankerung während die Bullen auf der Straße noch ihre Wunden lecken.
Größerer Mob nutzt die Chance und rennt hinter den Tribünen direkt auf in Richtung Heimkurve, von dort Gegenverkehr, der aber schnell zum erLIEGEN kommt. Bis Bullen hier einschreiten ist schon alles passiert und die Parteien auf dem Rückweg. Hinterher Bullerei ziemlich rachegeil. Darmstädter nehmen die Einladung an und es geht bei den Bussen noch mehrmals mit Flaschen, Fäusten und Knüppeln hin- und her. 38 verletzte Bullen, blau-weiß nur mit Pfeffer-Schäden. Gute Statistik.

http://www.ultras.ws/fc-rot-weiss-erfurt-vs-sv-darmstadt-98-270811-t10297-s8.html

Aug
26

Hooligans Elbflorenz vor Gericht

Eine evidente Zusammenfassung der Ermittlungen, Aussagen und ersten Tage vor Gericht wurde nun auf Ostfussball veröffentlicht. Hauptanklagepunkt ist die Bildung einer kriminellen Vereinigung der Dresdner Hooligans

(…) Fünf Männer stehen seit Mittwoch [24. August] unter anderem wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung vor dem Gericht. Die Gruppierung soll besonders für gewalttätige Randale bei Auswärtsspielen von Dynamo Dresden verantwortlich sein.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, die “Hooligans Elbflorenz” gegründet und zahlreiche Gewalttaten in Zusammenhang mit Fußballspielen von Dynamo Dresden angezettelt zu haben.  Die Gruppierung soll besonders für gewalttätige Randale bei Auswärtsspielen von Dynamo verantwortlich sein. Ein Angeklagter stand bereits im Sommer 2009 als “Organisator” der EM-Krawalle von 2008 vor Gericht und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, die er inzwischen verbüßt hat. Für den Mammut-Prozess sind 30 Verhandlungstage angesetzt. Zum Prozessauftakt wurde die Anklage noch nicht verlesen, weil die Verteidigung einen Befangenheitsantrag gegen die Staatsschutzkammer wegen “unrechtmäßiger Besetzung” gestellt hatte (…) [Prozess gegen '"Hooligans Elbflorenz"' vor dem Landgericht Dresden -> dresden-fernsehen.de, 24. August 2011, 17:03]

(…) Vorrangiges Ziel der Gruppierung sei es allerdings gewesen, sich überwiegend bei Spielen des Fußballclubs Dynamo Dresden mit Hooligans der gegnerischen Vereine zu Schlägereien ohne Regeln zu treffen. Die Prügeleien in den Jahren 2008 und 2009 seien darauf ausgerichtet gewesen, ohne Rücksicht auf die Gesundheit zu kämpfen, sagte [Staatsanwalt] Wagner. Anreise, Kleidung und Auftreten seien detailliert geplant worden.

Unter anderem hätten sich die Mitglieder der “Hooligans Elbflorenz” mit Mitgliedern der Gruppierung “Brigade Nassau 9″» aus dem Raum Frankfurt am Main getroffen. Bei den Auseinandersetzungen soll einer der Gegner zu Boden gestreckt und minutenlang blutend liegend gelassen worden sein. Der Mann habe mehrere Knochenbrüche im Gesicht erlitten, sagte der Staatsanwalt.

Einer der Anwälte erklärte, bei den verabredeten Schlägereien der Hooligans handele es sich nicht um Straftaten. Es sei lediglich eine “ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung”, sagte Rechtsanwalt Rolf Franek. Die Gruppierung sei daher auch keine kriminelle Vereinigung (…)

(…) Auch das Gericht stellte fest, dass einige Punkte der Anklage “hoch problematisch” seien. Ob es sich bei den “Hooligans Elbflorenz” um eine kriminelle Vereinigung handele, müsse im Prozess geprüft werden. Mit dem Tatvorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung bei verabredeten Hooligan-Schlägereien betrete das Gericht Neuland, sagte Richter Lames. Ein Urteil wird kurz vor Weihnachten erwartet. [Dresden - Hooligans schweigen zu Angriffen auf türkische Lokale -> mz-web.de, 24. August 2011, 19:12]

(…) “Der Junge liegt auf der Intensivstation mit Kieferjochbein- und Augenhöhlenbruch.” “Wir hatten auch schon so einen Fall, ist nach zwei Wochen ausgeheilt.” Solche und ähnliche SMS tauschten sich Frankfurter und Dresdner Hooligans im Oktober 2009 nach einer wüsten Schlägerei in hessischen Wildeck-Obersuhl aus. Kurznachrichten von jungen Männern, die ganz selbstverständlich und trocken zertrümmerte Knochen und lebensbedrohliche Verletzungen kommentierten, ohne das eigene Handeln zu hinterfragen oder Reue zu zeigen. Die Dresdner gehörten zu den “Hooligans Elbflorenz” – eine der extremsten und brutalsten Schlägertruppen in ganz Deutschland (…)

Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck von organisierten Schlägereien bei Fußballspielen vorgeworfen, daneben Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung. Dabei bezieht sich die Staatsanwaltschaft auf sieben konkrete Fälle, wobei es bei zwei Schlägereien Schwerverletzte gab und bei einer dritten zumindest der Versuch von gefährlicher Körperverletzung. Alles spielte sich 2009 ab.

Zwei verabredete Prügelorgien, im Mai 2009 mit gewaltbereiten Fans vom Fußballclub Erzgebirge Aue sowie im August des selben Jahres mit Hooligans des FC Nürnberg, konnten durch die Polizeipräsenz verhindert werden. Zwei weitere angekündigte Aufmärsche von verfeindeten Hooligans im September 2009 verliefen ebenfalls im Sande. So hatten sich die Dresdner Schläger in Tschechien mit russischen Hooligans prügeln wollen. Eine Auseinandersetzung Anfang November 2009 in Jena forderte einen Verletzten, eine weitere Schlägerei mit Radikalen von Lok Leipzig verlief dagegen “relativ” unblutig. Und dann bleibt noch die Begegnung der Frankfurter Hooligans “Brigade Nassau 96″ mit den Schlägern aus Elbflorenz im Oktober, die beinahe ein Leben kostete. Gerade die dort im Nachgang verschickten SMS bezeugten, dass die Hooligan-Gruppen bewusst und willig aufeinander losgeschlagen hatten (…)

Nach Aussage der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den “Hooligans Elbflorenz” um eine straff und regelrecht militärisch durchorganisierte Gruppierung. Ihr Ziel sei es, gemeinsam schwere Straftaten zu begehen, die sich nicht mehr nur auf das Umfeld von Fußballspielen konzentrieren (…) [Landgericht Dresden verhandelt über "Hooligans Elbflorenz" -> dnn-online.de, 25. August 2011, 10:28]

(…) Der übergeordnete Zweck der Gruppierung soll darin bestanden haben, “erprobtes Personal” für die legalen Sicherheitsdienste des Rädelsführers der Vereinigung zu rekrutieren.

Dieser Chef ist laut Anklage ein 35-jähriger Versicherungsmakler aus Pirna, verheiratet, ein Kind (…) Die Anklage wirft ihm zudem vor, versucht zu haben, im Raum Löbau ein Sicherheitsunternehmen mit seinen Leuten “abzulösen”. Neben dem Rädelsführer sitzt sein mutmaßlicher Stellvertreter, ein 34-jähriger Dresdner (…) Die beiden führten auch die Untergruppe der “Althools” an, so Wagner.

Die Jüngeren – “Jungsturm” genannt – wurden vom Mitangeklagten Willi K. (24) geführt. Als einziger hat er bereits zweieinhalb Jahren wegen schweren Landfriedensbruchs gesessen und ist erst seit Juni wieder auf freiem Fuß. In seinem ersten Prozess im März 2009 hatte er gestanden, zu Überfällen auf vier Dönerläden in der Neustadt aufgerufen zu haben (…)

Die Verteidiger bestreiten, dass sich ihre Mandanten schuldig gemacht haben. Der Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung sei eine “strafprozessuale Wundertüte”, die Ermittlern etwa Telefonüberwachungen erlaube. Schlägereien unter Hooligans seien aber nicht strafbar, da die gegnerischen Gruppen einvernehmlich gehandelt hätten. “Allein im Boxsport hat es seit 1990 rund 180 Tote gegeben”, sagt Willi K.s Anwalt Rolf Franek.

Für den Prozess sind bis Ende des Jahres 31 Verhandlungstage vorgesehen. Das zeigt, dass das Gericht vor einer aufwendigen Beweisaufnahme steht. Die Frage ist tatsächlich, was da einmal herauskommen kann. Als die Verfahren nach einer Großrazzia Ende 2009 bekannt wurden, klangen die Vorwürfe weit gravierender. Zurzeit laufen noch Ermittlungsverfahren gegen 24 weitere Beschuldigte der “Hooligans Elbflorenz”. [Hooligan-Maskerade vor Gericht -> Sächsische Zeitung (Print-Ausgabe), 25. August 2011]

hier gefunden: Ostfussball.com

Aug
09

England – Niederlande abgesagt!

Wegen der schweren Krawalle im Londoner Stadtteil Tottenham ist das für Mittwoch geplante Länderspiel zwischen England und den Niederlanden abgesagt worden. Das teilte der englische Verband FA am Dienstagvormittag mit. Das Spiel sollte am Mittwochabend im Londoner Wembley-Stadion stattfinden.

Auch Dienstagnacht ist es in London zu schweren Krawallen und Ausschreitungen gekommen. Die Situation in London sei eskaliert und habe auf drei weitere Städte in Großbritannien übergegriffen. Bei den Krawallen wurde unter anderem ein Polizist schwer verletzt, Plünderungen und Attacken halten an.

Die Krawalle begannen mit dem Tod eines jungen Mannes durch einen Polizisten.