Ein Armutszeugniss der deutschen Polizeigeschichte!
Angeblicher Grund der Absage: “Die Partie gegen Stettin wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, nachdem sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans in den vergangenen Tagen konkretisierten.”
Sprich, man sitzt lieber bei warmen Kaffee in der Dienststube, als…
Die Fan-Vereinigung von Pogoń Szczecin „Portowcy“ distanziert sich von den Vorwürfen, dass das für den 29.01.2012 geplante Testspiel gegen Energie Cottbus aufgrund der Gewaltbereitschaft der Pogoń-Anhänger abgesagt werden musste.
Die Polizei, der FC Energie und die Medien geben an, dass sich die Informationen über eine mögliche Anreise zahlreicher gewaltbereiter Fans, welche über das Internet kommunizierten, in den vergangenen Tagen konkretisierten.
Diese Meldungen sind kurios und fernab der Realität anzusiedeln. Sich darauf zu berufen, zeugt von der Inkompetenz der Organisatoren eine Massenveranstaltung auszurichten. Die unprofessionelle Einschätzung der Sicherheitslage lässt darauf schließen, dass unsere westlichen Nachbarn aus Cottbus und die ansässige Polizei nicht imstande sind ein internationales Fußballspiel zu organisieren.
Ebenfalls verwunderlich ist die Tatsache, dass die Partie erst 4 Tage vor dem geplanten Anstoß per Fax abgesagt wurde, obwohl das Spiel bereits seit November feststand. Während das Schreiben Szczecin erreichte, hatte Energie schon einen neuen Testspielgegner aus Tschechien gefunden, was erneut Fragen über das Verhalten der Cottbusser aufwirft.
Die Fan-Vereinigung ist zutiefst empört über die Anschuldigungen aus Deutschland, die an die Pogoń-Anhänger adressiert sind. Die Fans hatten zu keiner Zeit geplant die Stadt unsicher zu machen oder Sachschäden zu verursachen. Das gemeinsame Ziel war die Fahrt zu einem Auswärtsspiel und das Anfeuern ihres geliebten Vereines um die Spieler vor dem Kampf um den Aufstieg in die Ekstraklasa zu motivieren. Dies zeigt nur, dass Pogoń immer und überall auf seine Fans zählen kann!
Der Vorstand
SKPS „Portowcy“
Zu diesem Urteil kommt man schnell, wenn man sich die Fragestellung sowie die befragten Menschen einer DFB-Umfrage zum Thema “Pyrotechnik bleibt verboten” anschaut. Getreu dem Motto, traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast…
84 Prozent. In Worten: vierundachtzig. Bei soviel Zustimmung wird sogar der Genosse Putin in Moskau ganz grün vor Neid. Ich auch. Ein Anruf beim DFB schickt mich durch Warteschleifen und endet beim typischen schnellen Recherchehemmer: “Schicken Sie uns doch mal eine E-Mail!” Bei der DFL geht es fixer. Mir wird erklärt, was sich hinter der repräsentativen Umfrage von tns-infratest verbirgt.
Angerufen wurden 2000 Bundesbürger. Davon entpuppten sich nur 960 als fußballinteressiert. Und nur die 960 wurden tatsächlich zum Thema Pyro befragt. Wir wissen also nicht, wie fußballinterressiert die Befragten sind: Schauen sie nur Nationalmannschaft bei EM oder WM? Verfolgen sie die Bundesliga? Gehen sie vielleicht auch mal ins Stadion? Gar regelmäßig? Das wissen wir alles nicht.
Zu den Ergebnissen. 84,4 Prozent der Fußballinteressierten sind gegen Pyrotechnik. Wie bei jeder Umfrage bestimmt auch hier die Frage das Ergebnis. Gefragt wurde zuerst: “Das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion ist verboten. Soll dieses Verbot bestehen bleiben?”* Antwortoptionen: ja/nein
Zweite Frage: 79,5 Prozent sind für eine harte Bestrafung, wenn das Pyrotechnikverbot missachtet wird. Die Frage lautete: “Pyrotechnik ist gefährlich. Sie ist schädlich für den Fußball und soll deshalb hart bestraft werden. Stimmen Sie dem zu?”* Antwortoptionen: ja/nein [textilvergehen.de]
Ein User im Forum stellt fest – mal sehen was für ein Ergebnis man erzielt wenn man die Fragestellung umändert: “Was halten sie davon das Pyrotechnik in bestimmten Zonen von den Behörden abgesegnet und unter Sicherheitsauflagen abgebrannt wird und somit die Sicherheit gewährleistet ist und man den schönen Effekt solcher Pyrotechnik geniesen kann.” Antwortmöglichkeit: Gut/schlecht
Heute startet der Verkauf in den deutschen Läden, aber schon seit Wochen kann man über das Internet bestellen. Der Renner wie schon letztes Jahr sind dabei die Pyroartikel wie La Bomba usw. aus Polen. Im Gegensatz zu den deutschen Produkten sind die Knaller aus dem nahen Polen deutlich lauter und deshalb auch beliebter ( gefährlicher).
Pressemeldungen:
Wenige Tage vor Silvester hat der Zoll im Grenzraum die Kontrollen nach Polen-Böllern verstärkt. Die Kollegen würden so gut wie täglich illegal eingeführte Feuerwerkskörper entdecken, sagte der Sprecher des Hauptzollamts Frankfurt (Oder), Andreas Behnisch, auf Anfrage. In einigen Fällen seien es über 100 Stück. Neben dem Zoll würden auch Polizei und Bundespolizei vor Jahresende verstärkt danach schauen, ob Reisende Silvesterknaller dabei haben.
Behnisch warnte eindringlich vor der Einfuhr der Polen-Böller. Diese entsprächen oft nicht deutschen Sicherheitsstandards, sagte er. In Deutschland seien nur von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) geprüfte Feuerwerkskörper mit einem deutschsprachigen Sicherheitshinweis zugelassen. Fehlt das BAM-Zeichen oder ist es – wie in vielen Fällen – gefälscht, sei die Einfuhr verboten.
Der Zoll beschlagnahme solche Feuerwerkskörper und leite in jedem Fall ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein, betonte der Sprecher. Hintergrund sei, dass in Deutschland und Polen bislang noch unterschiedliche rechtliche Regelungen gelten. Die polnischen Silvesterknaller würden oft gefährliche Stoffe oder Gemische enthalten und damit zu größeren Schäden führen.
In diesem Jahr gab es laut Zoll schon mehrere Großfunde im grenznahen Raum. Bereits im November hatten Zöllner mehr als 10.000 Polen-Böller bei der Kontrolle eines Berliner Pkw in Frankfurt (Oder) entdeckt. Mitte Dezember wurden 610 Kilogramm Feuerwerkskörper an der Autobahn 11 bei Prenzlau auf einem niederländischen Lkw gefunden.
Nach Angaben der Polizei beschädigten die Anhänger des heimischen Fußball-Zweitligisten zunächst einen Shuttle-Bus. Anschließend traf die Gruppe auf Fortuna-Fans. Es kam zu heftigen Wortwechseln, die in einer Schlägerei endeten. Einsatzkräfte der Polizei trennten die Gruppen. Nach Einschätzung der Beamten waren etwa 180 Paderborn-Fans und 25 Fortuna-Anhänger aufeinander losgegangen. Bei dem Einsatz wurden vier Polizisten leicht verletzt. Ein Fan des SC Paderborn bekam eine Ladung Pfefferspray ab und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Aus dem Forum:
Nachdem Spiel Düsseldorf mit ca 25-30 Leuten zur Bushaltestelle , Paderborn überrascht trotzdem gut gestanden trotz Unterzahl .. Für mich ein Punkt an beide, das das überhaupt zustande gekommen ist trotz des Polizeiaufgebotes.. Düsseldorf dann wohl noch 1-2 Paderborn Ultras Autos überfallen und das wars auch .. Am Düsseldorf Flughafen ging dann nur noch was mit PB-Team Green auch einige Festnahmen und ordentlich Pfeffer.. Also im Ganzen gesehen seit Langen mal wieder ein lustiger Fußballabend .
Diffamierende Berichterstattung , so bezeichnet es zumindest die Rot-Schwarze-Hilfe in Sachen Armamputation
Die heutige bundesweite Berichterstattung über den schrecklichen Vorfall am vergangenen Samstag am Kölner Hauptbahnhof ist ein Hohn. Ungeprüft wurde eine Falschmeldung übernommen, wonach es sich bei dem geschädigten 19jährigen um einen gewaltbereiten Hooligan gehandelt habe. Hierdurch wird der Eindruck erweckt, er sei selbst schuld an der Situation.
Tatsache ist, dass der Geschädigte (Mitglied der RSH) noch nie strafrechtlich verurteilt wurde. Die Nürnberger Polizei hat ausdrücklich bestätigt, dass die Pressemeldung der Deutschen Presseagentur von gestern falsch ist.
Über den für den Fall zuständigen RSH-Anwalt wurde daher die Deutsche Presseagentur aufgefordert, die Meldung zu widerrufen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung noch am heutigen Tage abzugeben.
Es macht fassungslos, dass es offenbar wichtiger ist, spektakuläre Schlagzeilen zu produzieren, anstatt darüber nachzudenken, was damit dem 19jährigen, seiner Familie und seinen Freunden angetan wird. Er hat gerade seinen Arm verloren und ist fast gestorben, da muss man nicht noch zu Unrecht deutschlandweit diffamiert werden.
Heftig zu kritisieren ist allerdings auch die Presse, die ungeprüft Meldungen übernimmt. Es wäre ein Leichtes gewesen, beispielsweise einmal bei der Rot-schwarzen Hilfe anzufragen, ob Informationen bekannt sind.
Noch immer fassungslos und um Worte ringend werden wir vom deutschen Staat und seiner verlogenen Presselandschaft dazu gezwungen uns zu dem tragischen Vorfall am Samstagabend zu äußern.
Samstagabend gegen 19.30 Uhr, ein Zeitpunkt der das Lebens unseres Freundes und Gruppenmitglieds Andre´ für immer verändern soll. Nach einer unübersichtlichen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Fangruppen am Kölner Hauptbahnhof wird unser Bruder Andre´ durch einen feigen Akt vor einen einfahrenden Regionalexpress auf die Gleise geschubst. Wir sind froh dass er diesen hinterhältigen Angriff überhaupt überlebt hat.
Sicherlich hatte man in Folge dessen mit einem Medienecho gerechnet. Was hier nun aber passiert ist einfach nur beschämend und eine Schande! Da wird ein junger Mann ohne eigenes Verschulden vor einen Zug gestoßen und die deutsche Presselandschaft hat nix besseres zu tun als einen Schwerverletzten so zu stigmatisieren. Von einem gewissen J. Herrmann ganz zu schweigen. Wir sind alle froh, dass unser Freund überhaupt noch lebt und die meisten Überschriften lauten „Arm verloren: Nürnberger Hooligan vor Zug gestoßen“. Was ist nur los in diesem scheiß Land?
Unser Gruppenmitglied Andre´ war weder einer der körperliche Gewalt gesucht hat, noch war er in irgendeiner Weise vorbestraft. Sein viel zitierter „Gewalttäter Sport“ Eintrag stammt von den Vorfällen beim Derby Heimspiel im Februar 2010, wo er einen Freispruch erster Klasse erhielt. Dass mittlerweile selbst der Kölner Oberstaatsanwalt Alf Willwacher dementiert hat, dass es sich bei dem Opfer um einen polizeibekannten Hooligan handelt interessiert nun wahrscheinlich auch keinen mehr. Die Schlagzeilen waren/sind alle gedruckt und ganz Deutschland kann sich am Bild des gewalttätigen Ultra-Hooligans ergötzen. Dass man hierbei ein ganzes Leben und jenes Leben seiner Familie zerstört spielt mittlerweile wohl einfach keine Rolle mehr. Hauptsache die Schlagzeile passt!
Gegen all diese Lügen wird die Nordkurve Nürnberg und besonders unsere Gruppe mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen. Wir werden nicht zulassen dass das Leben unseres Bruders so zerstört wird. Wir werden gemeinsam hinter ihm stehen und alles Menschen Mögliche dazu beitragen dass er in ein normales Leben zurückkehren kann!
Unsere Gedanken sind bei unserem Freund Andre´ und seiner Familie!
Das Risikospiel zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC. St. Pauli steigt am kommendem Samstag mit hohen Auflagen seitens der Polizei.
Am Spieltag gilt eine polizeiliche Allgemeinverfügung, die in allen Zügen von und nach Rostock die Mitnahme von pyrotechnischen Produkten und Glasflaschen verbietet. „Das Verbot ist erforderlich, da in der Vergangenheit alkoholisierte Fußballfans erhebliche Straftaten begangen haben. Hierbei wurden wiederholt auch Glasflaschen und pyrotechnische Erzeugnisse auf Polizeibeamte und andere Fangruppen geworfen“, heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur in der Erklärung der Polizei. Im Stadion selber wird neben einer intensiven Videoüberwachung auch der Einsatz von Sprengstoffspürhunden durchgeführt.
Die Hamburger Fans werden sich darauf einstellen müssen, dass sie sich schon am Bahnhof einer Leibesvisitation unterziehen müssen. Hierfür richtete die Polizei eigens eine Sicherheitsschleuse ein. Die Notwendigen Sicherheitsvorkehrungen drängen das sportliche etwas in den Hintergrund. Bleibt nur zu hoffen, dass die Akteure auf dem Platz für die vielen friedlichen Fans ein „Feuerwerk“ abrennen.
Vor 2 Jahren gab es schwere Randale mit anschließender Strassenschlacht
Für alle sportlich-motivierten Fans des Fußballs ist dieses Spiel unbedingt als Hoppingtipp zu empfehlen. Das Derby gehört in Deutschland immer noch zu den härtesten Aufeinandertreffen.
Sie schimpfen und wettern auf die Ultras, welche konstruktiv mit dem DFB über die Zulassung von Pyrotechnik im Stadion an einem Tisch diskutieren wollten. Nie hätte es eventuelle Zusagen für ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik von Pyrotechnik in den deutschen Stadien gegeben! Die Rede ist von den alten Männern, welche tatsächlich unseren deutschen Fußball-Verband führen. Leiden die Verantwortlichen an der Alzheimer Krankheit oder sind es einfach nur Lügner?
“Der DFB und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) weisen den Vorwurf entschieden zurück, die Faninitiative ‘Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren’ getäuscht und falsche Hoffnungen geweckt zu haben”, schrieb der DFB in einer Presseerklärung am 9. September.
FALSCH-GELOGEN!
Am 7. Juni gab es auf einer Sitzung zwischen den Parteien einen Konsens, dass es ab Ende August zu ersten Pyrotechnik-Pilotprojekten kommen könnte. Dies geht aus internen Sitzungsprotokollen hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegen.
(…) Darin sind Möglichkeiten zur Legalisierung von Pyrotechnik protokolliert, die Helmut Spahn (Ex-Sicherheitschef DFB), Gerald von Gorrisson (Leiter der Fananlaufstelle des DFB) und Thomas Schneider (Fanbeauftragter DFL) gemeinsam mit den Sprechern der Pyrotechnik-Initiative erarbeitet haben. Die Verbände bieten dort an, dass es ein “Treffen mit unseren Vertretern zwecks detaillierter Ausarbeitung der Bedingungen, unter welchen der Abbrand möglich ist”, geben wird. Auch soll ein Schreiben an alle Vereine verschickt werden, welches erklärt, dass “sie den Abbrand durch die Szene beantragen können, unter welchen Bedingungen das möglich ist und dass bei einem Abbrand keine Strafen drohen”.l
Selbst konkrete Umsetzungsregeln finden sich in den Protokollen: So forderte der DFB eine “Namensliste” derjenigen, die Pyrotechnik im Stadion verwenden dürfen. Genauso wurden der zeitliche und räumliche Rahmen für das kontrollierte Zündeln abgesteckt: “Der Abbrand ist nur nach einer genauen Terminierung möglich. Vorerst: vor dem Spiel, vor Wiederanpfiff oder nach dem Spiel. Abbrand nur in Pyrozonen, wie diese angelegt werden, hängt von Örtlichkeit und Auflagen der Behörden ab.” Die DFB-Vertreter kommen zum Ende der Sitzung sogar zu einer verbindlichen Übereinkunft: “Wenn die Einzelfälle funktionieren, soll es in den Richtlinien eine neue Anlage geben, in der das Verfahren, welches für eine Genehmigung von Pyrotechnik in Stadien nötig ist, festgeschrieben wird.” (…) [Spiegel-Online]
Ist der DFB jetzt sogar für die derzeitige Eskaltion in den Stadien verantwortlich? Hätten die Verbände früher erklärt, dass es keine Möglichkeit für das legale Abbrennen der äußerst gefährlichen Pyrotechnik geben kann, wäre es vielleicht nie zu den Vorfällen während der zweiten DFB-Pokal-Runde im Oktober und der harten Strafe für Dynamo Dresden gekommen! http://www.ultras.ws/pyrotechnik-legalisieren—emotionen-respektieren-t8650-s464.html#534047
(…) …Dann stürmten die Babelsberger Fans nach dem Abpfiff den Platz und lieferten sich mit einigen Ordnern einen handfesten Schlagabtausch – Müller verfolgte es fassungslos am Spielfeldrand. Fassungslos wie alle. Für gewalttätige Ausschreitungen sind die Babelsberger Fans nicht bekannt. Die Schuld soll nach mehreren Augenzeugenberichten bei einigen Ordnern vom externen Sicherheitsdienst »Securitas« liegen. Einer von ihnen habe vor dem Fanblock mehrmals ein T-Shirt mit Runenschrift und Tatoos mit Bezug auf den BFC Dynamo präsentiert. Deutliche Provokationen für die überwiegend links orientierten Babelsberger Anhänger, die immer Karl-Liebknecht-Fahnen im Stadion schwenken. Dies rechtfertige dennoch keinen Platzsturm, erklärte ein Mitglied des Fanklubs »Filmstadt Inferno«. Auch nicht die herausfordernden Gesten des Ordners oder die Rempler gegen ein Inferno-Mitglied beim Entfernen des Banners vom Stadionzaun kurz nach Spielende. Nach zwanzig Minuten und dem Eingreifen der Polizei hatte sich die Lage beruhigt. (…)
Verein:
Die Eskalation nach dem Spielende konterkariert alle Bemühungen, das Image des Verein zu verbessern. Verstöße gegen die im Sicherheitskonzept festgehaltenen Regeln für den Ordnungsdienst als auch gegen die Stadionordnung werden wir nicht hinnehmen. Wir werden im Interesse des SVB, seiner Vereinsmitglieder und aller Zuschauer dafür Sorge tragen, daß die Verursacher der Auseinandersetzungen ermittelt und strafrechtlich verfolgt werden.
Einige haben es offenbar immer noch nicht kapiert: Als Schiedsrichter Florian Steuer aus Menden am Samstagabend die Partie zwischen dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln abpfiff, ging das Spielchen für den ein oder anderen Unverbesserlichen erst richtig los. Etwa 30 sogenannte Uerdinger Fans stürmten in den Stehplatzblock der Viktoria und entluden ihren Unmut über die soeben erlittene 1:2 (0:0)-Niederlage auf völlig inadäquate Weise. Zumal sich unter den 500 Anhängern aus Köln auch Kinder und Jugendliche mit ihren Vätern befanden, darunter die U-12-Nachwuchsmannschaft von Viktoria Köln.
Am Ende kapitulierten selbst die lokalen Ordnungskräfte vor dem tumben Krefelder Mob, die Polizei regelte die Angelegenheit, dann war Ruhe. Bereits vor Spielbeginn hatte es Auseinandersetzungen vor den Eingängen gegeben, an einer Tankstelle hatten Fangruppen aufeinander eingeprügelt. Tobias Kollmann, Präsident des FC Viktoria, lief während des Spiels immer wieder vor dem eigenen Fanblock auf und ab und versuchte, verbal für Frieden zu sorgen.
Kommentar aus dem Forum:
Krefeld war also nicht vor Ort? Aha,dann frage ich dich mal welche 30-40 Leute ca 12 Kölner am Bauzaun im Stadion angegriffen haben bzw eine wohl gute Gegenwehr der Kölner erwarten mussten.Und welche dann auf der anderen Tribünenseite am Ausgang nochmals die Kölner angegriffen haben (zumindest liefen sie richtung zaun),und welche Krefelder dann an der Tanke nicht die Eier hatten (sorry) 12 Kölner und 10 Polizisten anzugreifen. Und welch Zufall, dass sogar 2 Krefelder meinten das es eine geile Aktion war, wo ich mich sogar persönlich nach dem zweiten Angriff am Tor der Gegentribüne noch mit einem Krefelder (von einem Brüderpaar) unterhalten habe.