Bus der Gladbach-Fans auf der Vennstraße ausgebremst und mit Wurfgeschossen attackiert
Ostbelgische Flying Foals von Kölner Ultras angegriffen
vergrößern U.a. wurde dieses Geschoss auf den Bus der Flying Foals geworfen.
U.a. wurde dieses Geschoss auf den Bus der Flying Foals geworfen.
Der ostbelgische Gladbach-Fanclub Flying Foals wurde am Sonntag, im Anschluss an das Rhein-Derby, auf dem Weg nach Hause im Hohen Venn von zwei Fahrzeugen ausgebremst und anschließend von vermummten ostbelgischen Köln-Fans mit Wurfgeschossen (Rauchbomben, Bengalos und Steinen) attackiert.
Der Bus hatte nach einem Kreisverkehr im Hohen Venn an den beiden Fahrzeugen (VW Golf und BMW) vorbeifahren müssen, nachdem diese den Bus mit zahlreichen Gladbacher Fans ausgebremst hatten.
So schildert uns ein Augenzeuge: »Unser Bus wurde plötzlich von einem ersten Fahrzeug überholt und leicht ausgebremst. Die Fensterscheiben wurden heruntergelassen und Köln-Schals nach außen gehalten. Über diese Aktion haben wir noch geschmunzelt. Plötzlich wurden wir von einem zweiten Fahrzeug mit ostbelgischen Köln-Fans überholt. Beide Fahrzeuge fuhren nun in einem Abstand von rund 200 Meter vor uns her. Als wir uns einem Kreisverkehr näherten, parkten beide PKWs direkt hinter diesem. Die etwa vier bis sechs Insassen entstiegen ihren Fahrzeugen. Sie waren vermummt.«
Als sich der Bus im Kreisverkehr befand, warf ein vermummter Köln-Fan einen Bengalo direkt auf die Vorderscheibe des Busses, der somit im Kreisverkehr verblieb und eine weitere Runde drehte. Anschließend beschloss der Busfahrer, an den am Seitenrand stehenden Kölner Fans vorbeizufahren, die daraufhin den Bus mit Rauchbomben, Bengalos und Steinen bewarfen.
«Zum Glück wurden wir dann nicht weiter verfolgt. Wahrscheinlich vermuteten die sogenannten Köln-Fans, dass wir die Polizei benachrichtigen würden. Viele im Bus, u.a. auch viele Jugendliche, waren geschockt. So stellen wir uns nicht eine gesunde Fan-Rivalität vor«, teilte uns ein Augenzeuge, der außerdem bereits die Gladbacher Vereinsführung darüber in Kenntnis gesetzt hat, mit.
Mittlerweile hat ein großes Interesse an dem Vorfall eingesetzt. So berichten u.a. die Rheinische Post, die Süddeutsche Zeitung und weitere deutsche Online-Medien über die Geschehnisse.
Lieben Gruss aus Belgien
PS Die Köln Aktion war die hiesige Dorfjugend, nichts besonderes
Wären die Gladbacher ausgestiegen hätten die Jungs zu Einhundertprozent
die Laufschuhe angezogen, diese möchtegern Ultra Schläger Hooligans sind nämlich durchaus dafür bekannt jedes Match zu verlieren…
http://www.ultras.ws/moenchengladbach—koeln-150412-t11484.html#588202