Ultras Ultra Hooligans Hools

Infos aus der Fanszene – Die Wahrheit ist oft schmerzhaft!
pyroweb.de | OnlineShop für Feuerwerk und Pyrotechnik

Ultras Forum

Nov
18

Der Sonnenkönig Blatter der “Mafia Fifa” soll endlich verschwinden!

Korruptionsverdacht, Schieberei bei der Vergabe der WM und nun auch noch Rassismus!

(…)

“Es gibt keinen Rassismus im Fußball”, hatte Blatter in einem TV-Interview erklärt. Die Äußerungen des Schweizers hatten eine Welle der Kritik losgetreten, das Statement des weltweit anerkannten Beckham könnte nun den Druck auf Blatter noch einmal erhöhen. Blatter hatte gemeint, dass alle Vorfälle auf dem Rasen mit einem Handschlag nach Abpfiff vergessen sein sollten.

“Solche Vorfälle kann man nicht mit einem Handschlag unter den Teppich kehren. So sollte Rassismus nicht behandelt werden. Wir alle wollen Rassismus nicht nur aus dem Sport, sondern aus dem gesamten Leben verbannen”, erklärte der langjährige englische Teamkapitän. Zuvor hatten bereits Gordon Taylor, Chef der englischen Profifußballer-Vereinigung PFA, den sofortigen Rücktritt Blatters gefordert.

Der britische Premierminister David Cameron reagierte mit absolutem Unverständnis auf die Äußerungen Blatters: “Es ist entsetzend, zu suggerieren, dass Rassismus in irgendeiner Form als Teil des Spiels akzeptiert werden sollte”, sagte Cameron in einer Stellungnahme. “Es ist sehr viel Arbeit in die Verbannung des Rassismus aus unserer Gesellschaft inklusive des Fußballs gesteckt worden – jetzt ist nicht der Zeitpunkt damit aufzuhören.”

Für den englischen Sportminister Hugh Robertson hat sich Blatter mit seinen Äußerungen endgültig disqualifiziert. Er nannte die Aussagen des FIFA-Bosses “völlig inakzeptabel” und meinte, er können “nur hoffen”, dass er zurücktrete. Ed Miliband, Chef der Labour-Partei, sprach von einer “Schande” und forderte eine “neue Führung” für den Weltfußball. (…)

S. Blatter kann die ganze Aufregung natürlich wie immer nicht verstehen und äussert sich via Twitter mit Unverständnis.

Nov
04

FCZ: Keine Gästesektor-Tickets in Lissabon

Aufgrund der Vorkommnisse in Rom hat der FC Zürich beschlossen, für das Auswärtsspiel in der UEFA Europa League vom 1. Dezember 2011 in Lissabon keine Gästesektor-Tickets an die FCZ-Fans abzugeben. Zudem wird der Verein weitere Massnahmen in Betracht ziehen.

Was war passiert?

Einem FCZ-Fan geht ein Böller in der Hand los. Er sprengt sich drei Finger ab, verletzt seinen Nachbarn schwer und fügt mehreren Personen Ohrenschäden und Verbrennungen zu.

Kommentar aus dem Forum:

(…) …nützt scheinbar nix. Weder intern und schon gar nicht extern. Die SK ist die am schlechtesten selbst-regulierte Kurve der Schweiz, also nützen auch irgendwelche Lippen-Bekenntnisse einzelner Exponenten dieser herzlich wenig.

Die Kurve war noch regulierbar als die gesamte Masse an Gewalt ( welche als Regulator manchmal nötig ist ) sich zur SK bekannte. Heute steht da nur noch ein Hühnerhaufen rum und einzelne Hühner geilen sich wohl auch noch zunehmends daran auf noch mehr Öl ins mediale Feuer zu giessen.

Eine Mischung aus Intelligenz und Gewalt wäre dringest von Nöten. Oh und ich reduziere dies natürlich nicht nur auf körperliche Gewalt, es reicht manchmal auch aus wenn ein 28 jähriger 2 Meter Kickboxer dem 16 jährigen sagt, dass er von Böllern immer so ein Pfeiffen in den Fäusten äh Ohren bekommt. (…)

mehr – http://www.ultras.ws/fc-zuerich-t5819-s304.html

Okt
06

Nach dem Spielabbruch in Zürich hat nun die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat einen ersten Strafbefehl erlassen. Sie verurteilte einen 28-jährigen Hooligan zu sechs Monaten Haft. Andere Hooligans werden noch von der Schweizer Polizei gesucht und müssen ebenfalls mit hohen Haftstrafen rechnen…

Kommentar aus dem Forum:

(…) Mann mann der Kleine sieht ja noch jung aus. Uns haben sie damals innerhalb der Kurve die Fackel aus der Hand gerissen, wenn noch keine Anzeichen für Bartwuchs zu sehen war.  Irgendwie blöd das zu sagen, da der Vorfall echt in die unterste Schublade des menschlichen Daseins gehört aber: der weiss doch noch gar nicht was er macht. Nun steht die Täter müssen mit Haftstrafen bis zu 10 Jahren rechnen.  Ciao Menschenleben. Nicht dass das falsch rüberkommt: er tut mir nicht wirklich leid, ist def. ein Arsch so einer aber man sieht leider schon in welche Richtung sich die jüngere Gesellschaft entwickelt. Klar: gewisse Politiker würden alle am liebsten paar Jahre wegsperren und meinen mit dem sei es getan, was für das einzelne Individuum wohl auch stimmt, im grösseren Zusammenhang jedoch nicht zur Lösung des Problems führen wird.

mehr – http://www.ultras.ws/zuercher-derby–spielabbruch–t10496-s56.html

Jun
10

Erlebnisbericht vom Spiel Österreich – Deutschland

15:00 Uhr: Spaziergänge durch Wien, Sortieren der Lage, Begrüßung diverser Leipziger und Hallenser Sportfreunde vor dem Bermuda-Bräu am Schwedenplatz. Sogar die Sportabteilungen Westdeutschlands haben im Gegensatz zu vorherigen Länderspielen Ausgang bekommen und sind zahlreich und teilweise beeindruckend vertreten.

15:30 Uhr: Cafebesuch in Wien. Junge Dame in sehr luftigem Kleidchen platziert sich neben uns. Ihre Begleitung ist (optisch gefühlt) mindestens ihr Vater. In Deutschland wäre das schon sehr aufgefallen, hier im Fritzl-Land fällt das nicht weiter auf, da hier sowieso Vater mit Tochter, Tochter mit Mutter, Sohn mit Mutter, …

16:00 Uhr: Besucher aus einer Stadt 120 km östlich von Leipzig meinen ankündigen zu müssen, dass es dann mit Pyrotechnik auf die österreichischen Beamten losgeht. Schon von der Ankündigung her sinnlose Aktion, was sich später mit vielen Verhaftungen bestätigen sollte. Der denkende Teil der Reisenden verabredet sich für den Prater, um Österreicher zu suchen und zu finden.

16:10 Uhr: Eine weitere Leipziger Reisegruppe um Herrn B. trifft ein. Dieser hat gerade so Zeit, uns zu begrüßen, bevor er weiter pausenlos den Wiener Damen hinterherglotzt.

17:15 Uhr: Ein Unwetter geht los, vom Himmel her naht Abkühlung, in den Straßen um den Schwedenplatz erhitzen sich die Gemüter. Aufgrund des starken Windes fliegen Stühle und Schirme unkoordiniert umher, es blitzt und donnert. Später versucht man dies alles den liebreizenden deutschen Gästen in die Schuhe zu schieben. Wir verziehen uns in die U-Bahn und fahren Richtung Prater.

18:05 Uhr: Das Belauern auf dem Prater und vor dem Schweizerhaus geht weiter. Angesichts der mittlerweile dezimierten Deutschen versucht Österreich-Alt mit der Prater-Security ein gemeinsames Team aufzustellen. Da sich aber der Gegner wieder sammelt, gut durchmischt aus Jung und Alt, wird der Versuch wieder eingestellt. Elton kommt vorbei und wird herzlichst aus vielen Kehlen mit „Scheiß St. Pauli“ angeschrien.

18:20 Uhr: Die Ereignisse überschlagen sich. Ein Leipziger organisiert auf dem Pratergelände ein 50 gegen 50. 60 Sekunden später erlangen auch die Beamten Kenntnis von der erfolgten Verabredung. Diese rasen mit Blaulicht durch den Prater, die aufgewachten Zivis machen einen auf wichtig und die Wiener Stadtreinigung räumt die liegengebliebenen Österreicher weg.

18:31 Uhr: Der ehemalige 1.Vorsitzende des 1.FC Lokomotive Leipzig e.V. taucht in Familie auf und wird von vielen bekannten Gesichtern freundlich begrüßt. Daraus schlussfolgert die Polizei, dass er der Mobchef der Älteren sein muß und macht erst einmal Fotos. Fanprojekt, Mannschaftsleiter und Platzwart des 1.FC Lok treffen sich vor Ort zu einer Gesprächsrunde, wer als nächstes in Probstheida zurücktritt.

19:05 Uhr: Mist, zu spät. Wir haben Claudia Roth verpasst. Dafür haben die schon anwesenden deutschen Wähler ihr mit groben Worten mitgeteilt, was sie von ihr halten. Oder eher nicht halten, um es mal höflich zu formulieren! Vor dem Stadion suchen 4 Leute von 1870 München halbherzig Streit mit Eingeborenen. Wir stellen uns dahinter unterstützend auf, falls es schiefgeht. Seitlich postieren sich 15 Leute auch für den Fall, dass hier was los- oder schiefgeht. Nur hat wieder niemand eine Ahnung, wer wer ist und belauert sich. Lasst uns bitte gegen Italien spielen, die erkennt man wenigstens an der Körpergröße.

20:30 Uhr: Trotz verschiedener Blöcke aufgrund unserer Kartenhin- und herschieberei sitzen und stehen unsere Reisegruppen zusammen. Die Leipzig-Fahne hängt, die Hymne ist gesungen, die Ösis machen Lärm. Das „Wer nicht hüpft, ist ein Piefke“ wird von Leipzig mit „Wer bald blutet, ist kein Deutscher“ beantwortet.

20:35 Uhr: Unsere mitreisenden Ultras fallen unangenehm auf, indem sie die sonst durch uns verbreitete Ruhe und Gelassenheit durch Aufspringen, Mitklatschen und Rumsingen stören. So geht das nicht weiter, wir suchen sofort die Diskussion mit unseren Fanprojektmitarbeitern. Dabei kann man sich, auch bedingt durch den Stadionlärm, nicht zwischen „Ex-Ultras“ und „Drecks-Ultras“ einigen.

http://www.leipzigerjungz.de/home/deutschland/72-03062011-oesterreich-deutschland-12

Mai
31

Die FIFA-Connection: Korruption und Vetternwirtschaft

Sonnengott Blatter weiß wie immer nichts davon. Einer Neuwahl steht ihm nichts im Wege…

(…) Angesichts der Bestechungsvorwürfe gerät die bevorstehende FIFA-Präsidentenwahl immer mehr zur Farce. Präsident Blatter räumte ein, dass dem Fußball-Weltverband durch den Skandal ein großer Schaden entstanden ist, von einer Krise will er aber nichts wissen. Auf einer Pressekonferenz weigerte er sich, kritische Fragen der Journalisten zu beantworten. Als diese protestierten, stürmte der FIFA-Chef von der Bühne.

Zuvor hatte Blatter in gewohnt staatsmännisch-nichtssagender Manier sämtliche Vorwürfe und Anschuldigungen, die die Fifa in den größten Skandal in ihrer 107-jährigen Geschichte manövriert hat, zurückgewiesen. Die zur Farce verkommene Präsidentenwahl am Mittwoch verschieben? “Das muss der Kongress mit einer Dreiviertelmehrheit entscheiden.” Korruption bei der Vergabe der WM 2022 an Katar? “Das Exekutivkomitee hat keine Probleme gesehen. Es gibt keinen Grund, dass die Wahl zur WM 2022 wiederholt werden muss.” “Diese Frage beantworte ich nicht”

Nach seinem Ausschluss schlug Fifa-Vize Warner prompt zurück, beschuldigte Blatter der Korruption, verurteilte seinen Ausschluss scharf und versprach weitere Enthüllungen. “Ich werde bald sehr viel mehr zu dieser Sache sagen”, betonte er. Er wolle ein Schweizer Gericht einschalten, um die Legalität seiner Suspendierung zu überprüfen.

Sein Vorwurf an Blatter: Der 75 Jahre alte Schweizer habe dem Kontinentalverband Nord- und Mittelamerika/Karibik (Concacaf) ein “Geschenk” von einer Million Dollar zukommen lassen, um das Geld “nach eigenem Ermessen” zu verwenden. “Blatter muss gestoppt werden”, forderte Warner. “Gestoppt, wie? Worin?”, entgegnete Blatter später. (…)

http://www.ultras.ws/sepp-blatter-t8678-s8.html#464180

Nov
09

In diversen Tageszeitungen und Internetdiensten wurde von schweren Ausschreitungen
rund um das Derby Fribourg Gottéron – SC Bern vom 05.11.2010 berichtet.

Angeblich kam es rund zwei Stunden vor dem Spiel zu ersten Scharmützel und
Sachbeschädigungen am Bahnhof. Zu diesem Zeitpunkt weilten aber die SCB-Fans
noch in Bern, da der Extrazug erst rund eine Stunde vor Spielbeginn in Fribourg eintraf.
Wir können die Geschehnisse weder bestätigen noch dementieren, da wir zu diesem Zeitpunkt logischerweise noch nicht vor Ort waren.

Während dem Spiel kam es wiederholt dazu, dass aus den beiden Stehplatzsektoren neben
dem Gästeblock diverse Gegenstände in die Berner Fangemeinde geworfen wurden.
Darunter waren Münzen, Feuerzeuge, Becher mit Bier, Mineral und bierähnlichen
Flüssigkeiten…Ebenfalls explodierte im Stehplatzsektor nebenan ein Knallkörper.
Diesen können wir aber nicht den Szeneleuten, welche im unteren Teil des Blocks standen,
zuordnen. Dieser wurde unserem Wissen nach von weiter oben geworfen, wo ja auch noch
einige Fribourger standen.

Nach dem Spiel stürmte eine Einheit der Polizei in den Gästeblock und riegelte diesen ab.
Fans die bereits vor dem Eingang warteten, wurden unter Einsatz massivster Gewalt
(Schlagstöcke) zurück in den Gästeblock gedrängt. Als ein Berner Fan vom Einsatzleiter
der Polizei tätlich angegangen wurde, nachdem er sich schlicht nach dem Grund der
Blocksperre erkundigen wollte, eskalierte die Situation. Die Polizei prügelte mit ihren
Schlagstöcken auf alles ein was nicht rechtzeitig flüchten konnte. In das anschliessend
entstandene Gedränge wurden zusätzlich zwei Blendgranaten geworfen.

Eine davon explodierte direkt neben dem Kopf eines am Boden liegenden Berners,
der kurz zuvor von einem Polizisten niedergeprügelt worden war. Mit der Diagnose eines
Hörsturzes endete sein Abend im Spital. Ein Weiterer Fan verletzte sich bei dem Versuch,
dem immer schlimmer und gefährlicher werdenden Gedränge über einen Absperrzaun zu
entkommen. Er blieb dabei so unglücklich mit einem Finger an einer Stahlspitze am Zaun
hängen, dass er sich noch am selben Abend im Kantonsspital Freiburg einer Not-Operation
unterziehen musste. Ein Berner wurde von einem Schlagstock am Kopf verletzt,
dass dieser sich im Stadion in Pflege begeben musste. Beim Spielereingang wurde er behandelt
und mehrere Personen versuchten den verletzten Berner zu fotografieren.

Dass Medien über eine angeblich mitgebrachte Pistole schreiben, können wir nicht wirklich
nachvollziehen und es macht den Anschein als dass die ganze Story künstlich dramatisiert
wurde. Angeblich versuchte ein Berner-Fan die Spielerbank von Fribourg anzugreifen,
davon haben wir absolut keine Kenntnis. Während des Spiels war es jedenfalls unmöglich,
den Gästesektor zu verlassen.

mehr: http://www.ultras.ws/scb–und-quotfans-und-quot-mit-pistolen-und-eisenstangen-t8494-s8.html#367167

Sep
29

FC Basel – FC Bayern München

Presse: Bei Ausschreitungen vor dem Spiel wurden 80 Bayern-Anhänger festgenommen. Im Zentrum der Stadt lieferten sich zunächst knapp 50 Fans des deutschen Rekordmeisters Schlägereien mit 15 Hooligans der Schweizer. Die Polizei ging dazwischen und nahm die Bayern-Anhänger fest, die Basel-Fans konnten flüchten. Mindestens eine Person sei verletzt worden und musste ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilte, die am Abend dann einen Zug von etwa 30 Münchner Fans stoppte. Sie wurden wegen des Verdachts auf beabsichtigte Gewalt in Gewahrsam genommen.

mehr: http://www.ultras.ws/fc-basel—fc-bayern-muenchen-cl-gruppenspiel-2892010-t8289.html

Jul
05

Das WM-Event: Auto-Fähnchen, Public-Viewing und Geschäft

Gedanken zur WM

Vor knapp 90 Jahren wurde die erste Weltmeisterschaft ausgetragen. Seit dem verfällt die Welt alle vier Jahre in eine regelrechte Fussballmanie. Kaum jemand spricht nicht von diesem Ereignis und keine Werbefläche, sei dies nun im Tram, im Zug oder auf öffentlichen Plätzen, bleibt von Sponsoren und Partnern des Turniers, oder Firmen die mit Hilfe von auf den Fussball bezogenen Werbethemen auf den Zug aufspringen wollen, verschont. Die WM ist in aller Munde.
Gemäss FIFA und Sepp Blatter sollte bei der WM 2010 vor allem die Völkerverständigung, die Toleranz und die gemeinsame Freude am Fussball im Vordergrund stehen. Das Turnier sollte ein Turnier der Völker und des Volkes, ein Turnier für jeden, ein Turnier für dich und mich sein. Doch nur schon wenn man einen kleinen Blick auf die Vergabe der Tickets und deren Preise wirft, zweifelt man an dieser Definition des Turniers. Ein Turnier bei dem der Veranstalter vor allem bemüht ist seinen Partnern – in diesem Falle geht es um Grosskonzerne wie Mc Donalds oder Coca Cola – gute Publicity zu verschaffen und bei der Ticketvergabe primär darauf achtet, dass ranghohe Mitarbeiter dieser Firmen auf ihre Kosten kommen, täte man gut daran, dies zu hinterfragen. Als Schweizer sollte man über diese Umstände, wurde doch die Europameisterschaft der Tochterfirma UEFA in der Schweiz ausgetragen, bestens informiert sein. Auch hier war es für den Durchschnittsbürger kaum möglich Tickets zu humanen Preisen zu erwerben. Und dies obwohl das Turnier im eigenen Land ausgetragen wurde.
Die Alternative die einem also bleibt, um das Turnier zu verfolgen ist die TV Übertragung. Und auch hier haben sich der Grosskonzern FIFA und die TV Sender mit Hilfe von Sponsoren und Partnern einen satten Gewinn gesichert. Damit jedoch auch hier der Ruf des Völkerverbindenden Turniers, bei dem Freude, Offenheit und Spass im Vordergrund stehen nicht beschädigt wird, werden die Spiele im Fernsehen mit einigen Sekunden Verspätung übertragen. So ist es den Filmtechnikern der FIFA möglich, Bilder von „unsportlichen“ Fans, pyrotechnischen Aktionen oder Gewalt, welche nicht in ihr Bild des Turniers passen, problemlos vor dem Ausstrahlen zu zensieren, bzw. herauszuschneiden. So wird der Ruf des Turniers aufrecht erhalten und Sponsoren, Kunden und andere kommerzielle Unterstützer des Turniers, oder besser gesagt der Firma FIFA bleiben erhalten.

http://www.ultras.ws/gedanken-zur-wm-t7893.html

Public Viewing

Die Stimmung im weiten Rund erinnert etwas an den Ballermann auf Mallorca. Irgend ein gerade ziemlich angesagter DJ-Kasper hampelt und blökt auf seiner Bühne tausenden sogenannten Anhängern unserer deutschen Nationalmannschaft entgegen und die Masse unten tobt wie im Wahn. Aus den Lautsprechern der riesigen Boxen brüllen laut und teilweise unverständliche Ramba-Zamba-Klänge, Sauflieder oder bekannte Hits aus Casting-Shows der privaten Fernsehsender. Nicht selten melden sich auch solche Stars live als absoluter Experte zu Wort. Für die Besucher gehört natürlich das richtige Outfit zum guten Ton und da kommt man an der in Nationalfarben gehaltenen Perücke im Stile von Blödelbarde Atze Schröder, den wunderhübschen schwarz-rot-goldenen Hawaii-Ketten und nun seit 2010 den Vuvuzelas nicht mehr vorbei. Letzteres ist eine nervtötende Tröte mit dem Klang eines Ochsen, welcher gerade zu seiner letzten Fahrt in den Schlachthof abtransportiert wird. Selbst junge Mädchen dürfen heutzutage an dieser Art der sportlich-kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Das war nicht immer so im erzkonservativem Männersport Fußball. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme dieser teilweise, minderjährigen, blutjungen Dinger sind lediglich nasse T-Shirts und maximal Tanga-Slip, besser aber ohne. Bemalte Titten, Hintern und Gesichter werden ebenfalls akzeptiert, damit auch die kleinen männlichen Pickelgesichter heimlich kräftig nebenan ungeniert onanieren können. Natürlich gehören Hochprozentiges sowie alkoholische Mixgetränke auch bei 36 Grad im Schatten dazu, um überhaupt so richtig in Stimmung kommen zu können. Anschließend geht es dann nach dem Sieg mit dem Autokorso quer durch die Stadt. Dabei wird möglichst laut gehupt und sich gut wie möglich selbst in der Öffentlichkeit dargestellt. Der Fasching in diesem Sommer geht in die nächste Runde und animiert dabei auch hart gesottene Muffel dieses Sports bei diesen ausgelassenen Openair-Partys mitzumachen.

http://ostfussball.com/deutschland-im-wm-halbfinale-public-viewing-in-leipzig-392/#comment-695

Apr
13

Das Internet als Plattform für die Ultraszene?

Sie verstecken sich gerne in den dunkelsten Ecken des Internets, schreiben vor was öffentlich gesagt werden darf und wer überhaupt etwas sagen darf. Diskussionen über sie, die einzig wahren Fans des Fussballs, sind im Allgemeinen gänzlich verboten – die Rede ist von den Ultras. Doch nun revolutioniert ein gewisser ” Schinkentoni” eine ganze Fanszene mit seinen Beiträgen im Forum von Ultras.ws ( SCHINKENTONY BOXEN JETZT – STELL DICH LUTSCHER) Schluss mit dieser Ultra-Kinderkacke – es lebe wieder der Old School-Hooligan!

Zeitungsausschnitt aus der Schweiz

Artikel in voller Größe:

http://bilder.ultras.ws/archiv.php?seite=1&bild=12681&bild_name=schinkentonyJ7RM8.jpg&info=1

Hier gefunden:

http://www.ultras.ws/artikel-ueber-ultrasws-in-sonntag-t7591-s8.html#299051

Apr
11

Aus dem Forum:

Bin ganz eurer Meinung wen ihr sagt das GC mehr Rechts gerichtet ist und FCZ mehr Links aber in beiden Kurven trifft man Ausländer, Linke und Rechte an.
Ich habe allgemein in der Schweiz die Erfahrung gemacht das man in den Kurven alles antrifft. Es läuft hier nicht wie in Italien, Deutschland oder anderen Ländern wo man ganz klar Linke oder Rechte Kurven antrifft.
Klar gibt es Kurven wo die Rechte oder Linke Seite mehr überwiegt aber man akzeptiert einander meist solange es um den Fussball geht.

Beispiel:
FCZ: Rechtsextreme trifft man heute eher selten, als ich vor ein paar Jahren noch an FCZ Spiele ging traf ich aber noch einige an. Dürfte heute eher selten sein sind aber durchaus auch einige rechts gerichtete Leute dort wen auch nicht rechtsextrem. Es stehen dort auch viele Italiener von denen einige eine sehr rechte Einstellung haben.

Basel: Soweit mir ist stehen da viele Ausländer und Rechtsextreme seit Jahren nebeneinander in der Kurve ohne Gross Probleme damit zu haben.

Lugano (Eishockey): Viele Lega Leute und auch rechte aus anderen Kantonen sind dabei trotzdem steht bei denen immer die Fossa mit ihrem Anarchie Logo in der Kurve. Habe mal gehört das es da immer wiedermal zu Reibereien kommt aber es trotzdem schafft irgendwie miteinander klar zu kommen.

War zwar schon länger nicht mehr dort aber in St.Gallen, Luzern und Aarau habe ich auch immer alle möglichen Leute in der Kurve gesehen.

In der NLB trifft man schon eher auf klar rechte oder linke Kurven.
Lugano dürfte wohl immer noch sehr rechts gerichtet sein
Servette waren früher auch mal Rechtsextreme anzutreffen ka wie das heute ist.
Locarno klar rechts
Winterthur ist klar links
Biel ebenfalls

http://www.ultras.ws/politische-tendenzen-t7586-s24.html